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  ... Ernst Moritz Arndt (1769-1860)


 

Quelle Text und Bild: Wikipedia

Ernst Moritz Arndt (* 26. Dezember 1769 in Groß Schoritz auf Rügen – damals Schwedisch-Pommern; † 29. Januar 1860 in Bonn) war ein deutscher Schriftsteller, Revolutionär und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung. Er widmete sich hauptsächlich der Mobilisierung gegen Napoleon durch die Erweckung deutschen Nationalgefühls.

Leben

Jugend und Studienzeit
Arndts Geburt fiel in die Zeit zwischen dem Siebenjährigen Krieg und der Französischen Revolution. Sein Vater Ludwig hatte sich am 28. März 1769 für 80 Taler aus der Leibeigenschaft des Grafen Malte zu Putbus freikaufen können und arbeitete zur Zeit von Arndts Geburt als Inspektor auf dem Gut des Grafen. 1776 wurde der Vater Pächter von Dumsevitz und Ubechel auf Rügen, weitere Güter folgten später.

Der Vater schickte seinen frei geborenen Sohn nach dem Unterricht durch Hauslehrer von Februar 1787 bis 1789 auf das Gymnasium im Stralsunder Katharinenkloster. Die Grafen zu Putbus besaßen in Stralsund ein Haus in der Heilgeiststraße (nach seinem Erbauer “Wrangelsches Palais” genannt), und einige Freunde des Vaters förderten den Sohn. Ernst Moritz Arndt bezog in dem von der Stadt Stralsund dem jeweiligen Konrektor des Gymnasiums[1] zur Verfügung gestellten Haus in der heutigen Mönchstraße Nr. 45[2] ein kleines Zimmer gegenüber der Bibliothek.

Ab 1788 besuchte Arndt die Prima bei Rektor Christian Heinrich Groskurd; im Herbst 1789 wurde er für seine erfolgreich bestandenen Herbstprüfungen öffentlich gelobt. Er selber sah jedoch im Lernen am Gymnasium keinen Sinn mehr und verließ Stralsund für Zemmin außerhalb Schwedisch-Pommerns. Nach der Intervention seines Vaters, der ihm die Wahl ließ zwischen einer Fortsetzung des Studiums oder Mitarbeit auf dem elterlichen Gut in Löbnitz, kehrte Arndt zu seinen Eltern zurück und blieb dort bis Ostern 1791, wobei er das Gymnasium praktisch im “Fernstudium” beendete.

Ab Mai 1791 studierte er zunächst an der Universität Greifswald, die seit 1933 seinen Namen trägt, und später in Jena neben evangelischer Theologie, Geschichte, Erd- und Völkerkunde auch Sprachen und Naturwissenschaften. Nach der Kandidaten- und Hauslehrerzeit bei Ludwig Gotthard Kosegarten unternahm er 1798/99 eine Reise durch Österreich, Oberitalien, Frankreich, Belgien und einen Teil Norddeutschlands. Er schilderte seine Erlebnisse in verschiedenen Reiseberichten.

Professur in Greifswald
Im April 1800 habilitierte sich Arndt in Greifswald in Geschichte und Philologie mit einer Schrift, in der er sich gegen die Ideen Jean-Jacques Rousseaus aussprach. Er heiratete Charlotte Marie Quistorp (1777-1801), die Tochter des Professors Johann Quistorp (1758-1834); sie starb nach der Geburt des Sohnes Karl Moritz an Kindbettfieber. Am 22. April 1800 bat Arndt die Universität Greifswald um die Lehrerlaubnis für Geschichte und Philologie, die ihm am 5. Mai 1800 vom Generalgouverneur und Universitätskanzler Hans Henrik von Essen erteilt wurde, dem Arndt später seinen “Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft in Pommern und Rügen” widmete.

1801 wurde er Privatdozent an der Universität. 1803 erschien Arndts Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft in Pommern und Rügen, wegen dem Arndt von adligen Gutsbesitzern verklagt wurden. Der König von Schweden urteilte nach Lektüre des Buches zugunsten Arndts und hob 1806 die Leibeigenschaft und die Patrimonialgerichte in Schwedisch-Pommern auf. Im selben Jahr schrieb Arndt den ersten Teil seiner anti-napoleonischen Flugschrift Geist der Zeit.

Er erhielt, nach einem Aufenthalt 1803/1804 in Schweden, auf seinen Antrag vom November 1805 hin am 11. April 1806 eine außerordentliche Professur an der philosophischen Fakultät in Greifswald. 1805 erarbeitete Arndt für die schwedische Regierung eine Verordnung über die Errichtung einer Landwehr in Schwedisch-Pommern, die am 30. April 1806 in Kraft trat. Ab dem Sommer war Arndt dann öfter für die Regierung tätig, was seinen Aufenthalt in Stralsund erforderte. Hier befreundete er sich mit dem aus Stralsund stammenden Christian Ehrenfried Weigel, der dort seit 1799 als Arzt arbeitete. Er geriet mit einem schwedischen Offizier namens Gyllensvärd aneinander und duellierte sich mit ihm am 12. Juli 1806, wobei er von einer Pistolenkugel verwundet wurde.

Flucht und Kampf gegen Napoleon
Durch seine Schriften als „Franzosenhasser“ bekannt, musste er nach der Schlacht bei Jena und Auerstedt vor den Truppen Napoleons nach Schweden flüchten und traf am 26. Dezember 1806 in Stockholm ein, wo er den zweiten Teil von Geist der Zeit schrieb, der Wege aus der „fremdherrschaftlichen Bevormundung Deutschlands“ aufzeigen sollte. Arndt arbeitete in Schweden an der Übersetzung des schwedischen Gesetzbuches um es in Schwedisch-Pommern einführen zu können.

Der Sturz Königs Gustav IV. Adolf von Schweden bewog Arndt 1809 sein Asyl zu verlassen und illegal nach Deutschland zurückzukehren, wo er zunächst bei seinen Geschwistern auf dem Land lebte und dann nach Berlin zum Verleger Georg Andreas Reimer ging, wo er in einen Kreis von Patrioten eingeführt wurde, zu dem u.a. Friedrich Ludwig Jahn, Hermann von Boyen, August Neidhardt von Gneisenau und Friedrich Schleiermacher gehörten.

1812 reiste er über Prag nach Sankt Petersburg, einer Einladung des Freiherrn vom Stein folgend, der in ihm einen Gefährten zur Unterstützung des deutschen Nationalbewusstseins gegen die französische Fremdherrschaft sah. Arndt wurde sein Privatsekretär, zu seinen Aufgaben gehörten vor allem Briefwechsel mit England und Deutschland, besonders eine russisch-deutsche Legion betreffend sowie eine Koalition Englands mit Russland. In dieser Zeit publizierte Arndt den Großteil seiner patriotischen Lieder und Gedichte und seiner Schriften gegen Frankreich.

Rückkehr
Nach Napoleons Niederlage in Russland kehrte Arndt 1813 nach Schwedisch-Pommern zurück. Sommer 1816 bis März 1817 verbrachte Arndt in Vorpommern und Stralsund und traf u.a. seinen langjährigen Freund Gottfried Christian Mohnike, seinen ehemaligen Konrektor Furchau und dessen gleichnamigen Sohn. Er unterstützte weiterhin die nationale Einheitsbewegung durch diverse Schriften, u.a. Der Rhein, Deutschlands Strom, aber nicht Deutschlands Grenze, in der er die Ablösung des deutschsprachigen Rheinlands von Frankreich forderte.

Zur Unterstützung des evangelischen Pietismus veröffentlichte er den Deutschen Volkskatechismus. Alle seine Schriften zeigen Arndt als entschiedenen Gegner Frankreichs und des damals vorherrschenden französischen Geistes[3]. In der Schrift Das preußische Volk und Heer (1813) steigerte er sein Pathos und seine Militanz, indem er Preußens Führern empfahl, den Geist freizulassen und das Volk kriegsgeübt zu machen. Aus derselben Zeit stammen seine Kriegs- und Vaterlandslieder Lieder für Teutsche (1813) und Kriegs und Wehrlieder (1815). 1813 veröffentlichte er den dritten Teil von Geist der Zeit, in dem er Grundzüge eines neuen Verfassungszustands in Deutschland umriss.

Professur in Bonn, Nationalversammlung
Im April 1817 verlobte sich Arndt in Berlin mit Anna Maria Schleiermacher (1786-1869), die er am 18. September des Jahres heiratete. In diesem Jahr erschienen seine Märchen und Jugenderinnerungen und der vierte Teil von Geist der Zeit, in dem er schrieb: „Darum lasst uns die Franzosen nur recht frisch hassen.“ Er ging nach Bonn, wo er auf seine Berufung zum Professor wartete. 1818 wurde Arndt Professor für Geschichte an der neu gegründeten Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn mit einem Jahresgehalt von 1.500 Talern.

Arndts akademische Wirksamkeit war nur von kurzer Dauer. 1819 wurden seine Papiere im Rahmen der sogenannten Demagogenverfolgungen (Karlsbader Beschlüsse) wegen des vierten Bandes von „Geist der Zeit“ und Privatäußerungen beschlagnahmt, er selbst am 10. November 1820 von seinem Lehramt suspendiert; im Februar wurde 1821 ein Verfahren wegen „demagogischer Umtriebe“ gegen ihn eröffnet. Es endete ohne Ergebnis: Arndts Forderung einer Ehrenerklärung wurde nicht erfüllt, er aber auch nicht für schuldig erklärt; bei Weiterbezug seines Gehaltes wurde ihm die Erlaubnis entzogen an der Universität Vorlesungen zu halten. 1826 musste Arndt sein Professorenamt ganz niederlegen. 1840 wurde er durch Friedrich Wilhelm IV. rehabilitiert.[4].

1834 ertrank sein jüngster Sohn Wilibald im Rhein. Sein Sohn Sigerich Arndt wurde gegen den erbitterten Widerstand seines Vaters Mitglied des Corps Rhenania Bonn; der Vater neigte der Burschenschaft zu und lehnte das Prinzip politischer Neutralität strikt ab. 1841 wurde Arndt Rektor der Bonner Universität und lehrte und publizierte bis zu seiner Emeritierung 1854.

Am 18. Mai 1848 zog Arndt als Abgeordneter für Solingen in die Frankfurter Nationalversammlung ein. Er war Mitglied der Kaiserdeputation und Alterspräsident, obwohl ihm der preußische König Friedrich Wilhelm IV. vorher geschrieben hatte, dass er die von einem demokratischen Parlament angebotene Krone nicht annehmen werde. Am 20. Mai 1849 trat Arndt aus der Gagern'schen Partei in der Versammlung aus und widmete sich wieder dem akademischen Leben.

Lebensabend
Arndt blieb weiter aktiv als patriotischer Literat; er verfasste Blätter der Erinnerung, meistens um und aus der Paulskirche in Frankfurt (1849), Mahnruf an alle deutschen Gauen in betreff der schleswig holsteinischen Sache (1854), Pro populo germanico (1854), Blütenlese aus Altem und Neuem (1857) und Meine Wanderungen und Wandelungen mit dem Reichsfreiherrn H. K. Fr. vom Stein. Wegen einer angeblich General Carl Philipp von Wrede und das bayerische Militär beleidigenden Stelle in der letztgenannten Schrift wurde Arndt vor das Schwurgericht in Zweibrücken geladen und in Abwesenheit zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

1858 widmeten Hermann und Moritz Schauenburg die erste Ausgabe des Allgemeinen deutschen (Lahrer) Kommersbuches Ernst Moritz Arndt. Diese Widmung und ein Faksimile seiner Antwort wird bis auf den heutigen Tag in jeder Auflage des Kommersbuches abgedruckt.

Unter allgemeiner öffentlicher Teilnahme feierte er 1859 seinen 90. Geburtstag; er starb am 29. Januar 1860. Sein Grab befindet sich auf dem Alten Friedhof in Bonn.

Franzosenhass und Antisemitismus
Arndts Bild vom Deutschen geht von einem ursprünglich "reinen" Zustand des Volkes aus, der bewahrt werden müsse:

Die Deutschen sind nicht durch fremde Völker verbastardet, sie sind keine Mischlinge geworden, sie sind mehr als viele andere Völker in ihrer angeborenen Reinheit geblieben und haben sich aus dieser Reinheit ihrer Art und Natur nach den stetigen Gesetzen der Zeit langsam und still entwickeln können; die glücklichen Deutschen sind ein ursprüngliches Volk [...]; jedes Volk wird nur dadurch das Beste und Edelste werden und das Beste und Edelste hervorbringen können, daß es immer das Kräftigste und Schönste seines Stammes ausliest und mit eineinander zeugen läßt. [1]
Diese Vorstellungen führten Arndt zu sehr scharfer antifranzösischer Propaganda, in der er die Deutschen zum Hass gegen das französische Volk aufforderte:

Wenn ich sage, ich hasse den französischen Leichtsinn, ich verschmähe die französische Zierlichkeit, mir mißfällt die französische Geschwätzigkeit und Flatterhaftigkeit, so spreche ich vielleiht einen Mangel aus, aber einen Mangel, der mir mit meinem ganzen Volke gemein ist. Ebenso kann ich sagen: Ich hasse den englischen Übermut, die englische Sprödigkeit, die englische Abgeschlossenheit. Diese gehaßten und verachteten und getadelten Eigenschaften sind an sich noch keine Laster, sie hängen bei den Völkern, die sie tragen, vielleicht mit großen Tugenden zusammen, die mir und meinem Volke fehlen. Darum laßt uns die Franzosen nur recht frisch hassen, laßt uns unsre Franzosen, die Entehrer und Verwüster unserer Kraft und Unschuld, nur noch frischer hassen, wo wir fühlen, daß sie unsere Tugend und Stärke verweichlichen und entnerven.[2]
Er warnte auch vor zu engem Kontakt mit dem Judentum: Zwar sei durch den Übertritt zum Christentum in der zweiten Generation der Same Abrahams kaum noch zu erkennen, schädlich aber seien die Tausende, welche die russische Tyrannei uns nun noch wimmelnder jährlich aus Polen auf den Hals jagen wird, die unreine Flut von Osten her. Er warnte vor einer jüdisch-intellektuellen Verschwörung, Juden oder getaufte und [...] eingesalbte Judengenossen hätten sich der Literatur wohl zur guten Hälfte bemächtigt und verbreiteten ihr freches und wüstes Gelärm, wodurch sie [...] jede heilige und menschliche Staatsordnung als Lüge und Albernheit in die Luft blasen möchten. [3]

Wirkung und Bewertung

Zu Lebzeiten
Zu Lebzeiten wurde Arndt hoch verehrt und gefeiert, seine Schriften führten zur Gründung patriotischer Vereinigungen, u.a. in Gießen, Heidelberg und Marburg, die als Vorgänger der Burschenschaften angesehen werden können. Außerdem gilt Arndt als einer der Mitbegründer der christlichen Wingolf-Verbindungen. Sein Lied Was ist des Deutschen Vaterland? war lange Zeit die inoffizielle Hymne der deutschen Einigungsbewegung. Für Arndt wurden eine Reihe von Denkmälern errichtet, u.a. in Bonn und Stralsund [4].

Im Nationalsozialismus
Die Nationalsozialisten betrachteten Arndt als einen ihrer Vordenker, etwa wegen solcher Ausführungen:

Es wird ja hoffentlich einmal eine glückliche deutsche Stunde für die Welt kommen und auch ein gottgeborener Held, [...] der mit scharfem Eisen und mit dem schweren Stock, Scepter genannt, [das Reich] zu einem großen würdigen Ganzen zusammenschlagen kann. [5]
Kurz nach der Machtergreifung beantragt der örtliche Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten-Leiter die Benennung der Greifswalder Universität nach Arndt. Das preußische Staatsministerium schickt die Bewilligung im Mai 1933, da Arndt stets für die Freiheit, die Ehre und die Macht des Deutschen Vaterlandes an erster Front gekämpft habe. [6] Allerdings beriefen sich im Juli 1943 die Gegner Adolf Hitlers in der Wehrmacht auf der Gründungsversammlung des Nationalkomitess Freies Deutschland auch auf Arndt, der geschrieben hatte:

Denn wenn ein Fürst einen deutschen Soldaten befiehlt, Gewalt zu üben gegen die Unschuld und das Recht, [...] müssen sie nimmer gehorchen. [7]

Nachkriegszeit
Auch die DDR nahm Arndt für sich in Anspruch, als Kämpfer gegen Feudalismus und Vorbild für die Freundschaft mit Russland. Der Nationalrat der DDR verlieh an Kulturschaffende die Ernst-Moritz-Arndt-Medaille, die Arndts Portrait zeigte und die Unterschrift Das ganze Deutschland soll es sein. Bekannte Empfänger der Medaille waren u.a. Johannes R. Becher und Karl-Eduard von Schnitzler. Die Ernst-Moritz-Arndt-Plakette dagegen ist die höchste Auszeichnung, die der Bund der Vertriebenen Landesverband Nordrhein-Westfalen vergibt.

Weniger bekannt als Arndts politische Schriften sind seine Märchen- und Sagensammlungen. Er verfasste auch religiöse Gedichte, von denen zwei im Evangelischen Gesangbuch stehen (EG 213 Kommt her, ihr seid geladen und EG 357 Ich weiß, woran ich glaube).

Werke

Lyrik, Prosa und Dramatik
Der Storch und seine Familie. Eine Tragödie in 3 Aufzügen, nebst einer Zugabe. Selbstverlag, Greifswald, 1804
Lieder für Teutsche. 1813
Kriegs und Wehrlieder. 1815
Gedichte. 1818
Mährchen und Jugenderinnerungen. Erster Theil. 1818
Mährchen und Jugenderinnerungen. Zweiter Theil. 1843
Geistliche Lieder. 1855
Gedichte. Vollständige Sammlung mit den Handschriften des Dichters aus seinem 90. Jahr. Weidmann, Berlin, 1860

Politische und historische Schriften
Versuch einer Geschichte der Leibeigenschaft in Pommern und Rügen. 1803
Geist der Zeit 1. 1806
Geist der Zeit 2. 1809
Der Rhein, Teutschlands Strom, nicht aber Teutschlands Grenze. 1813
Über Volkshass und über den Gebrauch einer fremden Sprache. 1813
Über das Verhältnis Englands und Frankreichs zu Europa. 1813
Das preußische Volk und Heer 1813
Die Glocke der Stunde in drei Zügen. 1813
Geist der Zeit 3. 1814
Noch ein Wort über die Franzosen und über uns. 1814
Ansichten und Aussichten der Teutschen Geschichte. 1814
Geist der Zeit 4. 1818
Ein Wort über die Pflegung und Erhaltung der Forsten und der Bauern im Sinne einer höheren d. h. menschlichen Gesetzgebung. Königliches Taubstummen-Institut, Schleswig, 1820
Schwedische Geschichten unter Gustav dem dritten: Vorzüglich aber unter Gustav dem vierten Adolf. Weidmann, Leipzig, 1839
Noch eine kleine Ausgießung in die Sündfluth. Decker, Berlin, 1848
Geist der Zeit 5. 1854
Mahnruf an alle deutschen Gauen in betreff der schleswig holsteinischen Sache. 1854
Pro Populo germanico. 1854

Philosophische und theologische Schriften
Fragmente über Menschenbildung I. 1805
Fragmente über Menschenbildung II. 1805
Fragmente über Menschenbildung III. 1809
Kurzer Katechismus für teutsche Soldaten nebst einem Anhang von Liedern. 1812
Katechismus für den teutschen Kriegs- u. Wehrmann. 1813
Vom Wort und vom Kirchenliede, nebst geistlichen Liedern. 1819
Versuch in vergleichenden Völkergeschichten. Weidmann, Leipzig, 1842

Autobiographisches und Briefe
Reisen durch einen Theil Teutschlands, Ungarns, Italiens und Frankreichs in den Jahren 1798 und 1799. 1804
Reise durch Schweden im Jahre 1804. 1806
Briefe an Freunde. 1810
Erinnerungen aus Schweden. Eine Weihnachtsgabe. Realschulbuchhandlung, Berlin, 1818
Erinnerungen aus dem äußeren Leben. 1840
Notgedrungener Bericht aus meinem Leben. 1847
Blätter der Erinnerung, meistens um und aus der Paulskirche in Frankfurt. 1849
Blütenlese aus Altem und Neuem. 1857
Meine Wanderungen und Wandlungen mit dem Reichsfreiherrn Heinrich Carl Friedrich vom Stein. Weidmann, Berlin, 1858

Bekannteste Gedichte
Der Gott, der Eisen wachsen ließ [8]
Klage um den kleinen Jakob [9]
Sind wir vereint zur guten Stunde [10]
Was ist des Deutschen Vaterland? [11]
Zu den Waffen, zu den Waffen (Schlachtgesang) [12]

Dieser Text wurde entnommen:
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