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  ... Christian Morgenstern (1871-1914)


 

Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern (* 6. Mai 1871 in München; † 31. März 1914 in Meran, Villa Helioburg, Untermais) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer. Besondere Bekanntheit erreichte seine komische Lyrik, die jedoch nur einen Teil seines Werkes ausmacht.

Leben
Morgenstern wurde am 6. Mai 1871, einem Sonntag, in München geboren. Seine Mutter war Charlotte Morgenstern, geborene Schertel, sein Vater Carl Ernst Morgenstern, Sohn des Malers Christian Morgenstern. Wie der berühmte Großvater, von dem Morgenstern seinen Namen erhielt, waren auch der Vater und der Vater der Mutter Landschaftsmaler. Die Namen Otto und Josef gehen auf weitere Verwandte zurück, Wolfgang auf die Verehrung der Mutter für Wolfgang Amadeus Mozart.

Kindheit und Jugend
1881 starb seine Mutter Charlotte an Tuberkulose. Morgenstern hatte sich bei ihr angesteckt, worunter er fortan zu leiden hatte. Bald darauf wurde er, ohne in der frühen Kindheit regelmäßigen Schulunterricht erhalten zu haben, seinem Paten Arnold Otto Meyer, einem Kunsthändler in Hamburg, zur Erziehung anvertraut, worunter er jedoch litt. Ein Jahr später kehrte er nach München zurück und kam in ein Internat in Landshut, wo Körperstrafe eingesetzt wurde und er Mobbing seiner Mitschüler erfuhr.

Als der Vater Amélie von DallÂ’Armi geheiratet hatte und 1883 an die Königliche Kunstschule in Breslau berufen worden war, nahm er Christian wieder zu sich, der dort das Maria-Magdalenen-Gymnasium besuchte. Dort schrieb er im Alter von sechzehn Jahren das Trauerspiel Alexander von Bulgarien und Mineralogia popularis, eine Beschreibung von Mineralien. Beide Texte sind heute nicht mehr erhalten. Zudem entwarf er eine Faustdichtung und beschäftigte sich mit Arthur Schopenhauer. Mit achtzehn Jahren lernte er auf dem Magdalenen-Gymnasium Friedrich Kayssler und Fritz Beblo kennen; mit beiden hat ihn eine lebenslange enge Freundschaft verbunden.

Ab Herbst 1889 besuchte Morgenstern eine Militär-Vorbildungsschule, da der Vater den Wunsch einer Offizierslaufbahn für den Sohn hatte. Nach einem halben Jahr verließ Morgenstern die Schule jedoch wieder und besuchte fortan ein Gymnasium in Sorau. Hier begann eine Freundschaft mit Marie Goettling, die später nach Amerika auswanderte, mit der er noch während seines Studiums der Nationalökonomie in Breslau korrespondierte. Dort gehörten Felix Dahn und Werner Sombart zu seinen bedeutendsten Dozenten. Mit Freunden gründete Morgenstern die Zeitschrift Deutscher Geist unter dem Motto „Der kommt oft am weitesten, der nicht weiß, wohin er geht,“ einem Zitat, das Oliver Cromwell zugesprochen wird. 1893 verfasste er Sansara, eine humoristische Studie. Das erste Sommersemester verbrachte er mit Kayssler in München, wo er aber das Klima aufgrund der Tuberkulose nicht vertrug. Daher begab er sich schließlich zur Kur nach Bad Reinerz. Als er nach Breslau zurückkehrte, hatte sich sein Vater von seiner zweiten Frau getrennt. Es folgte eine Erholungszeit in Sorau. Da er sein Studium nicht fortsetzen konnte, wären Freunde bereit gewesen, einen Kuraufenthalt in Davos zu bezahlen, was der Vater jedoch zurückwies, genau wie ein Angebot Dahns, das Studium bis zum Referendar zu finanzieren. Morgenstern entschied sich nun, als Schriftsteller zu leben. Nach der dritten Heirat seines Vaters zerbrach das Verhältnis zu diesem weitgehend.

Umzug nach Berlin
Im April 1894 zog Morgenstern nach Berlin, wo er mit Hilfe des zum Teil Versöhnung suchenden Vaters eine Stellung an der Nationalgalerie fand. Er beschäftigte sich mit Friedrich Nietzsche und Paul de Lagarde und arbeitete für die Zeitschriften Tägliche Rundschau und Freie Bühne. Des weiteren schrieb er Beiträge für die Zeitschriften Der Kunstwart und Der Zuschauer.

Im Frühjahr 1895 erschien das erste Buch Morgensterns, der Gedichtzyklus In PhantaÂ’s Schloß[1]. Er segelte auf dem Müggelsee und bereiste 1895 und 1896 Helgoland, Sylt und Salzburg. In Auftragsarbeit übersetzte er im Sommer 1897 (aus der französischen Übersetzung) die autobiographischen Aufzeichnungen Inferno von August Strindberg. Im Oktober 1897 unterzeichnete Morgenstern einen Vertrag mit dem S. Fischer Verlag, der die Übersetzung von Werken von Henrik Ibsen betraf, obwohl er die norwegische Sprache noch nicht beherrschte. Bereits im Februar 1898 sollte Das Fest auf Solhaug fertig übersetzt sein. Von Mai 1898 bis Herbst 1899 bereiste Morgenstern Norwegen, hauptsächlich zum Erlernen der Sprache, wobei er auch mehrmals Ibsen traf.

1900 folgte eine Kur in Davos, anschließend bereiste er den Vierwaldstättersee, Zürich, Arosa, Mailand, Papollo, Portofino, Florenz, Wolfenschiessen und Heidelberg. Im Dezember 1902 besuchte er Rom und kehrte Mai 1903 nach Berlin zurück. In dieser Zeit übersetzte er Knut Hamsun und Bjørnstjerne Bjørnson.

Ab 1903 war er literarischer Lektor im Verlag von Bruno Cassirer, mit dem er freundschaftlich verbunden war. Zuvor war er Dramaturg bei Felix Bloch Erben. 1905 reiste er nach Wyk und hatte einen Sanatoriumsaufenthalt in Birkenwerder, der nicht zum gewünschten Erfolg führte. Zudem erschienen in diesem Jahr seine Galgenlieder und er las Fjodor Michailowitsch Dostojewski. Ein Jahr später reiste er aus gesundheitlichen Gründen ins Gebirge, nach Bad Ölz, Längenfeld, Obergurgl, Meran, Obermais, San Vigilio und Tenigerbad und beschäftigte sich mit Jakob Böhme, Fechner, Fichte, Hegel, Eckhart von Hochheim, Fritz Mauthner, Spinoza und Tolstoi.

Margareta Gosebruch von Liechtenstern
Im Juli 1908 lernte er Margareta Gosebruch von Liechtenstern in Bad Dreikirchen kennen. Nach der Abreise Margaretas blieben sie in regem Briefverkehr. Als sie im Oktober erkrankte, begab sich Morgenstern zu ihr nach Freiburg im Breisgau. Da aber der Aufenthalt eines Verlobten bei einer kranken Frau gesellschaftlichen Sitten widersprach, reiste Morgenstern nach Straßburg. Im November begab er sich wie die gesundete Margareta nach Berlin.

Kontakt zur Theosophie und Anthroposophie
Im Januar 1909 lernte er Rudolf Steiner bei Vorträgen in Berlin kennen, mit dem ihn fortan eine enge Freundschaft verband. Um dessen Vorträge zu hören, reiste er noch im selben Jahr nach Düsseldorf, Koblenz, Kristiania, Kassel und München. Im Mai trat er einen Monat nach Margareta der von Steiner geführten Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft bei. Bei der folgenden Spaltung dieser Organisation, 1912/1913, blieb er auf Seiten Steiners und wurde Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft[2]. Auch übersetzte er 1909 Knut Hamsun, besuchte den Internationalen Theosophischen Kongress in Budapest, seinen Vater in Wolfshau und reiste mit Margareta in den Schwarzwald und nach Obermais. Dort erkrankte er an einer schweren Bronchitis, wozu wohl die zahlreichen Reisen beigetragen hatten. Ein Arzt deutete bereits auf den kurz bevorstehenden Tod hin. Der Gesundheitszustand verbesserte sich jedoch wieder und so heirateten Christian und Margareta am 7. März 1910.

Italien
Von Mai bis August hielt er sich in Bad Dürrenstein in den Dolomiten auf, bis er sich zu einem Vortrag Steiners nach Bern begab. Vorträge in Basel besuchte lediglich Morgensterns Frau, die sie ihm nachher erklärte. Nach Aufenthalt in München reiste er im Oktober über Verona, Mailand und Genua nach Palermo und schließlich nach Taormina.

Im selben Jahr begann auch seine Zusammenarbeit mit dem Verleger Reinhard Piper, die bis zu seinem Lebensende anhielt. Christian Morgenstern hatte vorher mit vier anderen Verlegern, nämlich mit Richard Taendler, Schuster & Loeffler, Samuel Fischer und Bruno Cassirer, zusammengearbeitet. Eine dauerhafte Geschäftsverbindung war aber nicht zustande gekommen.

Eigentlich wollte Morgenstern mit Margareta ein halbes Jahr in Taormina verbringen; da er aber erneut schwer erkrankte, begab er sich, sobald er im Frühjahr 1911 dazu im Stande war, in das Deutsche Krankenhaus nach Rom und dann in ein Waldsanatorium bei Arosa, wo er seinen Vater und die Mutter Margaretas sah, die anfangs nicht mit der Ehe einverstanden war. Nach mehreren Monaten Liegekur konnte er das Sanatorium verlassen und zog mit Margareta in eine Wohnung in Arosa.

1912 erhielt er eine Spende der Deutschen Schillerstiftung in Höhe von eintausend Mark. Bald darauf begab er sich nach Davos. Margareta besuchte für ihn Vorträge Steiners in München. Noch immer krank, verließ er das Sanatorium und begab sich mit Margareta nach Zürich, wo er im Oktober mit Steiner zusammentraf. Anschließend kehrte er nach Arosa zurück. Er verfasste einen Brief, in dem er Rudolf Steiner für den Friedensnobelpreis vorschlagen wollte, schickte diesen jedoch nicht ab.

Ab Frühjahr 1913 hielt er sich in Portorose auf, wo er Gedichte Friedrichs des Großen aus dem Französischen übersetzte und Michael Bauer, der ebenfalls lungenkrank war, zum Freund gewann. Nach einer Reise nach Bad Reichenhall, wo er Friedrich und Helene Kayssler traf, hörte er in München Vorträge Steiners, dem er im November nach Stuttgart und im Dezember nach Leipzig folgte. Sowohl in Stuttgart als auch in Leipzig rezitierte Marie von Sivers, die spätere Frau Steiners, Werke Morgensterns, der den letzten der beiden Vorträge am Silvesterabend als den höchsten Ehrentag seines Lebens empfand.

Tod
In München konnten die Morgensterns ihren Arzt nicht erreichen und suchten daher ein Sanatorium in Arco (Südtirol) auf, das Morgenstern jedoch nicht aufnahm, um sterbende Patienten zu vermeiden. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Sanatorium bei Bozen zog er in die Villa Helioburg in Meran-Untermais, wo er noch an dem Druckbogen der Sammlung Wir fanden einen Pfad arbeitete. Michael Bauer hatte er geschrieben: „Jetzt liege ich wieder einmal darnieder und komme nicht in die Höhe Â… wir wollen zu Hartungen nach Meran“. Bauer fuhr nach Meran zu Morgenstern, der am 31. März 1914, gegen fünf Uhr morgens, betreut von seinem Arzt Dr. Christoph Hartung von Hartungen, starb. Am 4. April wurde er in Basel eingeäschert. Die Urne hob Rudolf Steiner auf, bis sie im neuen Goetheanum aufgestellt wurde.

Bedeutung des Werkes
Nach dem Tod des Dichters gab seine Witwe zahlreiche seiner Werke heraus, die sie teilweise neu ordnete und mit bisher unveröffentlichten Teilen des Nachlasses ergänzte (nur etwa die Hälfte des Werkes war zu Lebzeiten Morgensterns veröffentlicht worden). In einem größeren Leserkreis bekannt (und beliebt) wurde Morgenstern aber praktisch nur mit seiner komischen Lyrik. Besonders in der Gedichtsammlung Galgenlieder entfaltet Morgenstern seinen liebenswürdigen, manchmal aber auch scharfsinnigen Sprachwitz. Drei Beispiele seiner Sprachkomik:

„Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun“ (Der Lattenzaun)
„Das Wasser rann mit Zasch und Zisch“ (Der Walfafisch)
„Selbst als Uhr, mit ihren Zeiten, will sie nicht Prinzipien reiten“ (Palmströms Uhr)
Zu einem geflügelten Wort wurde der Schluss von Die unmögliche Tatsache (aus Palmström):

Und er kommt zu dem Ergebnis:
«Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil», so schließt er messerscharf,
«nicht sein kann, was nicht sein darf.»
Sein NasobÄ“m inspirierte den Zoologen Gerolf Steiner zur Schöpfung der (fiktiven) Ordnung der Rhinogradentia, ein wissenschaftlich-satirischer Scherz, der sich international verbreitete und noch heute ausgebaut wird.

MorgensternÂ’sche Gedichte wurden von vielen Komponisten vertont. Zu nennen wären Yrjö Kilpinen, Paul Graener, Paul Hindemith, Friedrich Gulda, Robert Kahn, Wilfried Hiller und Will Elfes. Eine umfassende Übersicht ist im Digitalen-Christian-Morgenstern-Archiv (siehe Weblinks) zu finden.

Werke
Zu Lebzeiten Morgensterns erschienen [Bearbeiten]In PhantaÂ’s Schloß. Ein Cyklus humoristischer-phantastischer Dichtungen. Taendler, Berlin 1895
Auf vielen Wegen. Gedichte. Schuster & Loeffler, Berlin 1897
Horatius Travestitus. Ein Studentenscherz. Schuster & Loeffler, Berlin 1897
Ich und die Welt. Gedichte. Schuster & Loeffler, Berlin 1898
Ein Sommer. Verse. S. Fischer, Berlin 1900
Und aber ründet sich ein Kranz. S. Fischer, Berlin 1902
Galgenlieder (mit Umschlagzeichnung von Karl Walser). Bruno Cassirer, Berlin 1905
Melancholie. Neue Gedichte. Bruno Cassirer, Berlin 1906
Osterbuch (Einbandtitel: ‚Hasenbuch‘). Kinderverse mit 16 Bildtafeln v. K. F. von Freyhold. Bruno Cassirer, Berlin 1908
Palmström (mit Umschlagzeichnung von Karl Walser). Bruno Cassirer, Berlin 1910
Einkehr. Gedichte. Piper, München 1910
Ich und Du. Sonette, Ritornelle, Lieder. Piper, München 1911
Wir fanden einen Pfad. Neue Gedichte. Piper, München 1914

Aus dem Nachlass herausgegebene, erweiterte oder veränderte Ausgaben
Palma Kunkel (mit Umschlagzeichnung von Karl Walser). Bruno Cassirer, Berlin 1916
Stufen. Eine Entwickelung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen. Hg. v. Margareta Morgenstern und Michael Bauer. Piper, München 1918
Der Gingganz (mit Umschlagzeichnung von Karl Walser). Bruno Cassirer, Berlin 1919
Epigramme und Sprüche. Herausgegeben von Margareta Morgenstern. Piper, München 1919
Der Melderbaum (Gedicht). Die Geschichte des „Melderbaums“. Zwei Schuljahre aus dem Leben des Christian Morgenstern (Essay von „Ger. Trud“, eig. Gertrud Isolani). A.R. Meyer, Berlin-Wilmersdorf 1920
Auf vielen Wegen (3., erweiterte und mit Ich und die Welt vereinigte Ausgabe). Piper, München 1920
Christian Morgenstern über die Galgenlieder. Mit Anmerkungen von Dr. Jeremias Müller. Bruno Cassirer, Berlin 1921
Ein Kranz (2., mit Ein Sommer vereinigte Ausgabe). Piper, München 1921
Klein Irmchen. Bruno Cassirer, Berlin 1921
Mensch Wanderer. Gedichte aus den Jahren 1887–1914. Mit zwei Fotoporträts. Hg. v. Margareta Morgenstern u. Michael Bauer. Piper, München 1927
Die Schallmühle. Grotesken und Parodien. Mit vier Scherenschnitten von Christian Morgensterns Hand. Piper, München 1928
Auswahl. 113 Gedichte mit einem Nachwort von Michael Bauer. Piper, München 1929
Alle Galgenlieder (= Galgenlieder, Palmström, Palma Kunkel und Gingganz). Durch 14 Gedichte aus dem Nachlaß erweitert und hg. v. Margareta Morgenstern. Bruno Cassirer, Berlin 1932
Meine Liebe ist groß wie die weite Welt. Ausgewählte Gedichte (erw. Neu-Ausgabe von Auswahl). Hg. v. Margareta Morgenstern. Mit einer Einleitung v. Michael Bauer. Piper, München 1936
Böhmischer Jahrmarkt (neue vermehrte und veränderte Ausgabe der Schallmühle). Piper, München 1938
Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben. Für jeden Tag des Jahres ein Geleitwort. Zusammengestellt von Margareta Morgenstern. Piper, München 1939
Zeit und Ewigkeit. Ausgewählte Gedichte (z. T. bisher unveröffentlicht), hg. v. Margareta Morgenstern. Insel (Insel-Bücherei, Band 112), Leipzig 1940
Das aufgeklärte Mondschaf. 28 Galgenlieder und deren gemeinverständliche Deutung durch Jeremias Mueller, Dr. phil. Hg. v. Margareta Morgenstern. Insel, Leipzig 1941
Klaus Burrmann, der Tierweltphotograph. Stalling, Oldenburg 1942
Liebe Sonne, liebe Erde. Ein Kinderliederbuch (= Veränd. Neu-Ausgabe von Klein Irmchen). Stalling, Oldenburg 1943
Ostermärchen. Mit farbigen Bildern v. Willi Harwerth. Stalling, Oldenburg 1945
Stilles Reifen. Neue Auswahl, hg. v. Margareta Morgenstern. Piper, München 1946
Man muß aus einem Licht fort in das andre gehn. Ein Spruchbuch. Hg. v. Margareta Morgenstern. Piper, München 1948
Egon und Emilie. Neuausgabe der Grotesken und Parodien. Mit einem Vorwort von Margareta Morgenstern. Piper, München 1950
Sausebrand und Mausbarbier. Stalling, Oldenburg 1951
Quellen des Lebens hör ich in mir singen. Der ausgewählten Gedichte zweiter Teil. Hg. v. Margarete Morgenstern. Piper, München 1951
Ein Leben in Briefen. Hg. v. Margareta Morgenstern. Insel, Wiesbaden 1952
Vom offenbaren Geheimnis. Aphorismen – ausgewählt aus Stufen von Margarete Morgenstern. Piper (Piper-Bücherei 73), München 1954
Gesammelte Werke. In einem Band. Hg. v. Margareta Morgenstern. Piper, München 1965
Gedichte in einem Band. Hg. v. Reinhardt Habel. Insel, Frankfurt am Main 2003, ISBN 978-3-458-17169-0

Übertragungen in andere Sprachen
Das Mondschaf – The Moon Sheep. Eine Auswahl aus den Galgenliedern. Authorized English Version by A.E.W. Eitzen. Insel (Insel-Bücherei 696), Wiesbaden 1953
Palmstroem e altri Galgenlieder. Übersetzt von Anselmo Turazza. Libreria Antiquaria Palmaverde, Bologna 1955
Gallows Songs. Translated by W.D. Snodgrass and Lore Segal. Michigan Press, Ann Arbor 1967
Galgenlieder und andere Gedichte. Gallows Songs and other Poems, ausgewählt und ins Englische übertragen von Max Knight. Piper, München 1972
Cantares patibularios. Übersetzt von J. Francisco Elvira-Hernandez. Ediciones Sexifirmo, 1977
Songs from the Gallows: Galgenlieder. Translated by Walter Arndt. Yale University Press, New Haven 1993
Christian Morgenstern sechssprachig. Dreißig heitere Gedichte mit Übertragungen ins Englische, Französische, Hebräische, Italienische und Spanische. Mit 30 Grafiken von Igael Tumarkin. Hg. v. Niels Hansen. Urachhaus, Stuttgart 2004, ISBN 978-3-8251-7476-7
De Galgenliederen en andere groteske gedichten. Zweisprachige Ausgabe aller Galgenlieder, übersetzt von Bèr Wilbers. Uitgeverij Ijzer, Utrecht 2006, ISBN 90-74328-97-0

Übersetzungen durch Christian Morgenstern
August Strindberg: Inferno. Georg Bondi, Berlin 1898
Knut Hamsun: Abendröte. Schauspiel in drei Aufzügen. Langen, München 1904
Björnstjerne Björnson: Gedichte. In deutscher Übertragung von Max Bamberger, Ludwig Fulda, Cläre Mjöen, Christian Morgenstern und Roman Woerner, hg. v. Julius Elias. Langen, München 1908
Henrik Ibsen: Sämtliche Werke in deutscher Sprache. Durchgesehen und eingeleitet von Georg Brandes, Julius Elias, Paul Schlenther. Übersetzt von Christian Morgenstern (u.a.), 10 Bände. S. Fischer, Berlin 1898–1904
Die grossen Dramen. Übersetzt von Christian Morgenstern und Emma Klingenfeld. Nachwort v. A. Viviani. Artemis & Winkler, Zürich 2006, ISBN 978-3-538-06311-2

Text und Bild entnommen:
„http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Morgenstern“




 
   
     
   
     
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