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  Propsteikirche St. Johann


  St. Johann ist eine römisch-katholische Propsteikirche in Bremen. Sie wurde im 14. Jahrhundert als Klosterkirche des Franziskanerordens erbaut. Geschichte und Architektur An der Stelle der heutigen Kirche in der östlichen Altstadt, im Schnoorviertel, errichtete der Franziskanerorden im 14. Jahrhundert eine Basilika. Das Kloster wuchs rasch und die Kirche wurde bald zu klein, so dass ein neues Gebäude, eine dreischiffige gewölbte Hallenkirche, an ihre Stelle trat. In der Reformation wurde der katholischen Kirche das Gebäude entzogen und zu unterschiedlichen Zwecken genutzt; zunächst als Krankenhauskirche und dann hauptsächlich als Kirche unterschiedlicher reformierter Gemeinden. Ab 1801 stand sie leer, bis die 1806 wieder anerkannte katholische Gemeinde sie 1816 erwarb und nach Restaurierungsarbeiten am 17. Oktober 1823 wieder als katholisches Gotteshaus eingeweiht wurde. Im Zuge der Arbeiten wurde das Straßenniveau rund um die Kirche um zwei Meter angehoben, um Überschwemmungen zu vermeiden; in der Kirche wurde der Fußboden um drei Meter erhöht. So entstand ein großzügiger Keller. Der Hauptraum der Kirche hingegen wirkt dadurch vergleichsweise niedrig. Die neben der Kirche stehenden Klostergebäude wurden 1834 abgerissen. St. Johann ist die einzige erhaltene Klosterkirche der Stadt. Vom früheren Dominikanerkloster mit der Kirche St. Katharinen zeugt nur noch die Katharinenpassage im Stadtzentrum, das St.-Pauls-Kloster vor den Toren der Stadt wurde bereits 1546 bei militärischen Auseinandersetzungen zerstört. Das Kirchengebäude ist ein überaus prägnanter Vertreter der Backsteingotik. Alle drei Kirchenschiffe werden von einem einzigen großen Satteldach überdeckt. Durch diese Bauform erhält der Westgiebel seine außergewöhnliche Form und Größe. Er ist in drei Geschosse unterteilt, die ihrerseits durch paarweise angeordnete Spitzbogenblenden gegliedert werden. Der Grund der Spitzbogenblenden ist ornamental ausgemauert, die Spitzbogenfelder verputzt. In die Giebelspitze ist eine Kreisblende mit einem Sechseckstern eingepasst. Einen Turm wies das Gebäude in Einklang mit den Ordensregeln der Franziskaner ursprünglich nicht auf, allerdings besitzt die Kirche einen Dachreiter. Gemeinde Die Pfarrgemeinde St. Johann und die Pfarrgemeinde St. Elisabeth in Hastedt wurden zum 1. Januar 2007 vereinigt. Die neue Pfarrei trägt den Namen St. Johann. Quelle Text und Foto: http://de.wikipedia.org/wiki/St._Johann_(Bremen)


 
   
     
   
     
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