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  Neues Museum Weserburg Bremen


  Das Neue Museum Weserburg Bremen – Museum für moderne Kunst – ist eines der größten Museen für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Es befindet sich in vier ehemaligen Speichergebäuden auf dem Teerhof am Westende des Stadtwerders in Bremen. Auf 6000 m² Ausstellungsfläche werden seit 1991 Werke der verschiedenen internationalen Kunstrichtungen der letzten 50 Jahre präsentiert. Die Gründung des Museums wurde von der 1980 gegründeten Gesellschaft für Aktuelle Kunst initiiert. Konzept Im Museum kann man nicht nur die Werke der einflussreichsten Künstler der Gegenwart, sondern zugleich ein nicht alltägliches Museumskonzept erleben. Erstmals in Europa wurde in Bremen die Idee eines Sammlermuseums nach dem Prinzip der Public Private Partnership zwischen der Stadt Bremen und den Sammlern umgesetzt. Aus mehreren bedeutenden europäischen Sammlungen wurden Schwerpunkte ausgewählt, die einen eindrucksvollen Einblick in die Kunst der unmittelbaren Gegenwart und jungen Vergangenheit geben. Die individuelle Kunstleidenschaft des Privatsammlers und der kunsthistorische Blick des Museums verbinden sich in der lebendigen Atmosphäre des Hauses. Jede der Sammlungen bewahrt ihren spezifischen Charakter, der nicht nur in der Wahl der Künstler und bildnerischen Vorstellungen, sondern auch in der Präsentation sichtbar wird. Das Neue Museum Weserburg Bremen konzipiert jährlich mehrere Ausstellungen. Die ständigen Sammlungen werden auf diese Weise in den Zusammenhang neuester Entwicklungen in der Kunst gestellt. Viele dieser Ausstellungen werden an Museen in der ganzen Welt weitergegeben. 1999 erfolgte der Ankauf des Archive for Small Press & Communication (ASPC). Gleichzeitig wurde das Studienzentrum für Künstlerpublikationen gegründet, das neben dem ASPC acht weitere Archivbestände umfasst. Es betreut damit den größten internationalen Bestand an Künstlerpublikationen in Europa: Künstlerbücher, Multiples, Schallplatten und Plakate aller künstlerischen Strömungen seit den 60er Jahren, von Fluxus bis hin zur Computer-Kunst sind vertreten. Die Sammlung vermittelt ein globales Bild, sowohl der anerkannten als auch der alternativen Kunstszene – von Joseph Beuys bis Andy Warhol, von Roy Adzak bis Carlos Zerpa. Forschungsverbund Um die Sammlungen wissenschaftlich zu erschließen, wurde ein Forschungsverbund gegründet. Dieser wird getragen von der Universität Bremen, der Jacobs University Bremen, der Forschungsstelle Osteuropa, der Hochschule für Künste Bremen sowie dem Studienzentrum für Künstlerpublikationen mit Sitz im Neuen Museum Weserburg Bremen. Quelle Text und Foto: http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Museum_Weserburg_Bremen


 
   
     
   
     
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