Dichter

Suchen:

> Übersicht
> Neuste Einträge
> Am häufigsten aufgerufen

Kategorien:
>
> Achim von Arnim
> Ada Christen
> Adalbert Stifter
> Adalbert von Chamisso
> Adam Krieger
> Adele Schopenhauer
> Adolf B�ttger
> Adolf Böttger
> Adolf Gla�brenner
> Adolf Glaßbrenner
> Adolf Stöber
> Adolf Strodtmann
> Alfred Lichtenstein
> Alois Wohlgemuth
> Aloys Blumauer
> Alwin Freudenberg
> Anastasius Gr�n
> Anastasius Grün
> Andreas Gryphius
> Anna Ritter
> Annette von Droste-Hülshoff
> Arno Holz
> Arthur Fitger
> August Graf von Platen
> August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
> August Kopisch
> August Langbein
> August Silberstein
> August Sturm
> August Wilhelm Schlegel
> Auguste Kurs
> Barthold Hinrich Brockes
> Bernhard Endrulat
> Berthold Sigismund
> Betty Paoli
> Cäsar Flaischlen
> Carmen Sylva
> Catharina Regina von Greiffenberg
> Charlotte von Ahlefeld
> Christian Adolf Overbeck
> Christian Fürchtegott Gellert
> Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau
> Christian Knorr von Rosenroth
> Christian Morgenstern
> Christian Reuter
> Christian Wernicke
> Christiana Mariana von Ziegler
> Clara M�ller
> Clara Müller
> Clemens Brentano
> Conrad Ferdinand Meyer
> Conrad von Prittwitz-Gaffron
> Detlev von Liliencron
> Dietmar von Aist
> Dranmor
> Dschela ed-Din Rumi
> Eduard Bauernfeld
> Eduard Mörike
> Eleonore zu Stolberg-Wernigerode
> Emanuel Geibel
> Emil Rittershaus
> Erich M�hsam
> Erich Mühsam
> Ernst Blass
> Ernst Eckstein
> Ernst Moritz Arndt
> Ernst Stadler
> Ernst von Feuchtersleben
> Felix Dahn
> Felix D�rmann
> Felix Dörmann
> Ferdinand Freiligrath
> Ferdinand Raimund
> Ferdinand von Saar
> Frank Wedekind
> Franz Bonn
> Franz Freiherr von Dingelstedt
> Franz Grillparzer
> Franz Kafka
> Friederike Kempner
> Friederike Sophie Christiane Brun
> Friedrich G�ll
> Friedrich Gottlieb Klopstock
> Friedrich Güll
> Friedrich Halm
> Friedrich Hebbel
> Friedrich Heinrich Karl de la Motte-Fouqué
> Friedrich H�lderlin
> Friedrich Hölderlin
> Friedrich Karl von Gerok
> Friedrich Nietzsche
> Friedrich R�ckert
> Friedrich Rückert
> Friedrich Schiller
> Friedrich Theodor Vischer
> Friedrich von Bodenstedt
> Friedrich von Hagedorn
> Friedrich von Logau
> Friedrich von Sallet
> Friedrich von Schack
> Friedrich Wilhelm Weber
> Georg Büchner
> Georg Herwegh
> Georg Heym
> Georg Philipp Harsd�rffer
> Georg Philipp Harsdörffer
> Georg Trakl
> Georg von Derken
> Georg Weerth
> Gerrit Engelke
> Gottfried August Bürger
> Gottfried Keller
> Gottfried Kinkel
> Gotthold Ephraim Lessing
> Gottlieb Konrad Pfeffel
> Gustav Falke
> Gustav Schwab
> Hanns Freiherr von Gumppenberg
> Hans Hopfen
> Hans Sachs
> Heinrich Heine
> Heinrich Hoffmann
> Heinrich Hoffmann von Fallersleben
> Heinrich Leuthold
> Heinrich Schäffer
> Heinrich Seidel
> Heinrich von Kleist
> Heinrich von Wedell
> Heinrich Zeise
> Hermann Kurz
> Hermann Lingg
> Hermann L�ns
> Hermann Löns
> Hugo von Hofmannsthal
> Ignaz Franz Castelli
> Jakob Michael Reinhold Lenz
> Jean de La Fontaine
> Joachim Ringelnatz
> Johann Christian Günther
> Johann Gabriel Seidl
> Johann Gaudenz von Salis-Seewis
> Johann Georg von Fischer
> Johann Gottfried Herder
> Johann Gottfried Seume
> Johann Nestroy
> Johann Peter Eckermann
> Johann Peter Hebel
> Johann Wilhelm Ludwig Gleim
> Johann Wolfgang von Goethe
> Johannes R. Becher
> John Donne
> John Milton
> Joseph Freiherr von Eichendorff
> Joseph Viktor von Scheffel
> Julius Hammer
> Julius Mosen
> Julius Sturm
> Justinus Kerner
> Karl August Mayer
> Karl Beck
> Karl Dräxler-Manfred
> Karl Egon Ebert
> Karl Enslin
> Karl Freiherr von Berlepsch
> Karl Friedrich May
> Karl Henckell
> Karl Herloßsohn
> Karl Johann Philipp Spitta
> Karl Kraus
> Karl Stelter
> Karl Theodor K�rner
> Karl von Holtei
> Karl Wilhelm Ramler
> Karoline von Günderode
> Kathinka Zitz
> Khalil Gibran
> Klabund
> Klaus Johann Groth
> Konrad Weiß
> Kurt Tucholsky
> Liebeserklärungen berühmter Persönlichkeiten
> Liebeserkl�rungen ber�hmter Pers�nlichkeiten
> Livius Fürst
> Louise Aston
> Louise Hensel
> Ludwig August Frankl
> Ludwig Christoph Heinrich H�lty
> Ludwig Christoph Heinrich Hölty
> Ludwig Eichrodt
> Ludwig Pfau
> Ludwig Rellstab
> Ludwig Thoma
> Ludwig Tieck
> Ludwig Uhland
> Luise B�chner
> Luise Büchner
> Magnus Gottfried Lichtwer
> Manfred Kyber
> Maria Luise Weissmann
> Marie von Ebner-Eschenbach
> Martin Greif
> Martin Opitz
> Matthias Claudius
> Max Dauthendey
> Max Kalbeck
> Max von Schenkendorf
> Max Waldau
> Maximilian Bern
> Moritz Hartmann
> Muhammad Schams ad-Din Hafis
> Nikolaus Lenau
> Novalis
> Othello von Plaenckner
> Otto Banck
> Otto Julius Bierbaum
> Otto Reutter
> Otto Roquette
> Ottokar Kernstock
> Paul Boldt
> Paul Fleming
> Paul Gerhardt
> Paula Dehmel
> Peter Hille
> Peter Rosegger
> Philipp von Zesen
> Rainer Maria Rilke
> Richard Dehmel
> Richard Zoozmann
> Robert Hamerling
> Robert Herrick
> Robert Prutz
> Robert Reinick
> Robert Waldmüller
> Rudolf Baumbach
> Simon Dach
> Sophie Albrecht
> Stefan George
> Thekla Lingen
> Theodor Däubler
> Theodor Fontane
> Theodor K�rner
> Theodor Körner
> Theodor Storm
> Unbekannte Verfasser
> Victor Hugo
> Viktor Bl�thgen
> Viktor Blüthgen
> Wilhelm Busch
> Wilhelm Hauff
> Wilhelm Hertz
> Wilhelm Holzamer
> Wilhelm Müller
> Wilhelm Raabe
> Wilhelm Richard Wagner
> Wolfgang Amadeus Mozart
> Wolfgang M�ller (von K�nigswinter?)
> Wolfgang Müller (von Königswinter?)

 
  Gustav Falke
Kurz vorgestellt
... Gustav Falke (1853-1916)
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  Quelle Text und Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Falke Gustav Falke (* 11. Januar 1853 in Lübeck; † 8. Februar 1916 in Großborstel/Hamburg) war ein deutscher Schriftsteller. Leben (...)

Am Himmelstor
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ich träumte mich auf einem bangen Weg, auf einem hohen, schwindelschmalen Steg, der führte mich bis an das Himmelstor. Da (...)

An die Alten
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ihr ewigen Schulknaben, ihr Helden vom Buchstaben, kommt ihr denn nimmer vom Gängelband frei? Immer die alte Leier, trauliches Bimmelbeier Ururgroßmutterlitanei. (...)

An die Sorge
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Knarrt die Stiege? Schritt vor Schritt, schlurfend, schleifend kommt es nah. Kenne dich am Tapp und Tritt, Sorge, bist du wieder da? Ärgert dich mein Wohlergehn, (...)

Auf leisesten Sohlen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 14.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Leise kam sie, auf den Zehn, wie des Nachts die Diebe gehn, hob sich zu mir und bot ihren Mund mir süß und rot. Hob zu meinem Nacken frank ihrer Arme weich Geran (...)

Auf Urlaub
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Erzählen soll ich, wie's gewesen? Schön war es nicht. Geht selber hin! Ich möchte von dem Druck genesen, so lang ich in der Heimat bin. Erzählt mir lieber, wie's (...)

Aus dem Takt
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 13.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Mein Weib und all mein holder Kreis, mein Kind und all mein lachend Glück. Ich rühre an die Saite leis, wie hell klingt es zurück. Nur manchmal, wenn von ferne ic (...)

Begräbnis
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 13.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Wer ist die alte rüstige Frau, die am offnen Sarg ihr Sprüchlein sagt? Wie rührend unter der starren Brau der gebrochene Blick aus den Kissen klagt. Das ist die ges (...)

Bitte
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Holder Frühling hauch mich an, Dass ich neu erstehe, Was ein Herz ertragen kann, Ich ertrug's an Wehe. Einst so blühend, diese Brust, Soll sie ganz erkalten? A (...)

Das Birkenbäumchen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ich weiß den Tag, es war wie heute ein erster Maitag weich und mild, und die erwachten Augen freute das übersonnte Morgenbild. Der frohe Blick lief hin und wieder (...)

Das Familienalbum
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Hüstelnd, ganz in sich zusammengesunken, sitzt die alte Dame in dem tiefen, weichgepolsterten Lehnstuhl. Von schwarzem Seidenkleid umhüllt ein kleiner vertrockneter Kö (...)

Das Licht
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 13.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ein Traum nur war es, ein Gesicht, aus Dämmerung geboren: es kam des Wegs ein kleines Licht, als hätts den Weg verloren. Es zitterte und schwankte sacht und flac (...)

Das Mädchen mit den Rosen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Zwei Rosen, die an einem Strauch zusammen aufgeblüht, von einem knospenhaften Hauch noch lieblich überglüht, ein Mädchen brach wohl über Tag das schwesterliche P (...)

Das Mädel
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ein Mädel sah ich gehen, Ich stand am Gartenthor, Mich konnte das Mädel nicht sehen, Goldregen hing davor. Ganz nah ging es vorüber, Hätt's mit der Hand erreicht (...)

Das Mohnfeld
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Es war einmal, ich weiß nicht wann und weiß nicht wo. Vielleicht ein Traum. Ich trat aus einem schwarzen Tann an einen stillen Wiesensaum. Und auf der stillen Wie (...)

Das Nixchen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ein Nixchen ist ans Land geschwommen, Steht unter einem Blütenbaum, Die warmen Sommerwinde kommen Und trocknen ihr den feuchten Saum. Mit großen Augen sieht die (...)

Das rechte Paar
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Hans Husch aus dem Busch, o je, ists ein Schelm! Sein schwarz kraus Haar ist Hut ihm und Helm. Schwarzaugen piffpaffen, schießen Löcher, o weh! Doch die schreckli (...)

Das rechte Paar
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 14.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Hans Husch aus dem Busch, o je, ists ein Schelm! Sein schwarz kraus Haar ist Hut ihm und Helm. Schwarzaugen piffpaffen, schießen Löcher, o weh! Doch die schreckli (...)

Der Alte
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Nun steh ich über Grat und Kluft in abendlichen Rosen und höre durch die klare Luft das Leben tief vertosen. Ein Adler rauscht ins Tal hinab, wo meine Toten schl (...)

Der böse Blick
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 24.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ein Wolf, ein Fuchs, ein toller Hund, ich konnts vor Schreck so genau nicht sehn, brach aus dem Korn, wuchs aus dem Grund. Ich sah ihn plötzlich vor mir stehn zwis (...)

Der Freier
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 24.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Es saß im hellen Sonnenschein Gevatter Tod am Grabenrand, kreuzte gemächlich Bein und Bein und hielt ein Blümchen in der Hand. Er trieb das alte Fragespiel und f (...)

Der Parkteich
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ein stiller Teich träumt im verlassnen Park, von sonnendunklem Laub dich überschattet. Nur manchmal, wenn der Wind heftiger rauscht, huscht ein verlorner Lichtstrah (...)

Der schlafende Wind
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Über die verhüllten Abendhügel steigen schon die ersten Sterne her, einmal rührt der Wind noch seine Flügel, alles schweigt und träumt, nun träumt auch er. Auf de (...)

Der Schritt der Stunde, wenn du schlaflos liegst
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Der Schritt der Stunde, wenn du schlaflos liegst, und die Gedanken sich wie Schwalben jagen, wenn sehnend du bis an die Sterne fliegst und leer zurückkehrst, flügell (...)

Die Bodenkammer
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Das war auf unsrer Bodenkammer, wo schräg das Dach darüber lief. Ach, was verschloß die rostige Klammer der schweren Tür! Von keinem Brief wurd je ein Siegel wegge (...)

Die feinen Ohren
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) (Meiner Mutter) Du warst allein, ich sah durchs Schlüsselloch den matten Schein der späten Lampe noch. Was stand ich nur und trat nicht ein? Und brannte d (...)

Die Gedenktafel
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) (Meinem Bruder) Du wolltest, jung und hohen Sinns, Paläste bau'n und Tempel und sehntest dich, ein Haus zu sehn mit deines Geistes Stempel. Was dir der Gott (...)

Die gelben Margeriten
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Drei gelbe Margeriten in meinem grünen Glas nicken von schlanken Stengeln, eine Sense hör ich dengeln, ihr gelben Margeriten in meinem grünen Glas. Die lauen Lü (...)

Die Konkurrenten
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 13.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Kein Orgelklang, kein Glockenton, kein Chorgestühl, kein Kanzelthron, nur eine Straßenecke war die Kirche, wo im Amtstalar ein eifervoller Prediger stand und aufme (...)

Die Morgenpredigt
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Die Felder lagen still und schwer, der Sommer brachte Segen. Wir gingen kreuz und gingen quer und kamen von den Wegen. Es stand ein roter Mohn im Korn und e (...)

Die Schlummerkerze
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Wie das Kind still an der Brust der Amme saugt am weißen Wachs die gelbe Flamme. Heilig sei mir ihre reine Glut. Wie sie still auf ihrem Leuchter ruht, soll sie bis (...)

Die Schnitterin
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) War einst ein Knecht, einer Witwe Sohn, Der hatte sich schwer vergangen. Da sprach sein Herr: "Du bekommst deinen Lohn, Morgen musst du hangen." Als das seiner (...)

Die Sorglichen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Im Frühling, als der Märzwind ging, als jeder Zweig voll Knospen hing, da fragten sie mit Zagen: Was wird der Sommer sagen? Und als das Korn in Fülle stand, (...)

Die weiße Nacht
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 16.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Schlaflos. Und also lag ich stundenlang. Die Gassen schickten ihren späten Gruß: Betrunkne zerrten einen Weihgesang durch ihren Sumpf. Auftappend, Fuß vor Fuß, ein (...)

Die zierliche Geige
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 24.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ein klapperdürrer Fiedelmann stand unter einem Baume und setzte seine Geige an und geigte wie im Traume und sang ein leises Zwitscherlied, das rührte an die Äste, (...)

Ein Tageslauf
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Sitz' ich sinnend, Haupt in Hand gestützt: Schöner Tag, hab' ich dich recht genützt? Einen Kuß auf meines Weibes Mund, Liebesgruß in früher Morgenstund'. Sor (...)

Erinnerung
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 13.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) In meinen Versen weint und lacht, was mir mein Leben reich gemacht. Wie mir das stille Tröstung gibt: ich habe dich so sehr geliebt. Auch du blickst wohl darauf (...)

Feierabend
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Über reifen Ähren liegt Stiller, goldner Abendschein. Eine junge Mutter wiegt Sacht ihr Kind und singt es ein. Letzter heller Sensenklang Zittert übers Feld (...)

Gefangen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Aus einer engen, wirren Wildnis sucht ich einen Ausweg, doch am Ende stand mit einer wehrenden Geberde: Ich. Nicht heftig, aber zwin (...)

Geheimes Graun
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 24.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Hälst den Atem, starrst in die Luft. Siehst du was? Horchst du? - Ja doch! es ruft! Lautlose Stille, nirgend ein Muck! Narren dich Träume? Neckt dich ein Spuk? (...)

Gesang der Muscheln
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 24.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Hier auf deinem Fensterbrette durcheinander hingetan, träumen wir vom Wiegenbette, träumen wir vom Ozean. Unter Algen, unter Moosen, tief im Wald von Silbertang (...)

Gestorben
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Der Himmel senkte seine grauen Fahnen tief auf des Parks umflorte Sommerwipfel, und durch die stillen Schattengänge schwebten der Schwermut dunkle Falter leisen F (...)

Heimkehr
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 13.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Du weißt, ich hab dich lieb gehabt, und immer gleich, an jedem Tag, ob ich ein wenig Glück uns fing, ob still in Sorgen abseits ging. Da kam ein Frühlingssonnens (...)

Ich trage Gedichte
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 24.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Um den Teetisch saßen wir, Oder tranken wir Kaffee oder Chokolade? ein Traum nur war es, und alles lebt nur wie Schatten noch, wie Bilder aus einer Laterne magika (...)

Klösterverkehr
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 14.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) In den alten Klostergängen tönts von dumpfen Nachtgesängen, die von den zerfallnen Mauern seltsam durcheinanderschauern; über die geborstnen, kalten Dielen rauscht (...)

Meine Gläubiger
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ihr Hochmütigen, euch mehr dünkenden, ihr Pharisäer, wie vieles danke ich euch. Nicht vielleicht alles? Ich danke euch meine Einsamkeit, mein Abseitssein; ich d (...)

Meinem Kinde
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Du schläfst, und sachte neig ich mich über dein Bettchen und segne dich. Jeder behutsame Atemzug ist ein schweifender Himmelsflug, ist ein Suchen (...)

Närrische Träume
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Heute Nacht träumte mir, ich hielt den Mond in der Hand wie eine große, gelbe Kegelkugel, und schob ihn ins Land a (...)

Regen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Vor meinem Fenster schwanken die schwarzen Koniferen im Regen und die schweren nassen Efeuranken. Schatten allerwegen und Schleier. Nirgend ein Sc (...)

Schweigen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Nun um mich her die Schatten steigen, stellst du dich ein, willkommnes Schweigen, du, aller tiefsten Sehnsucht wert. Sehr hab ich unter Lärm und Last des Tags nach (...)

September
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Der Dornbusch prangt im Schmuck der roten Beeren, die Dahlien in ihrer bunten Pracht, und Sonnenblumen mit den Strahlenspeeren stehn stolz wie goldne Ritter auf der (...)

Sommerglück
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Blütenschwere Tage In Düften und Gluten rings, Mein Herz tanzt wie auf Flügeln Eines trunkenen Schmetterlings. Die Rosen über den Mauern, Der Birnbaum darüber he (...)

Späte Rosen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Jahrelang sehnten wir uns einen Garten unser zu nennen, darin eine kühle Laube steht und rote Rosen brennen. Nun steht das Gärtchen im ersten Grün, die Laube in (...)

Unheimliche Stunde
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 24.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Da hockt die Nacht am Wegesaum, und neben ihr stehn Tod und Traum. Das ist ein Geraune, ein Heimlichtun. Ein Wind springt hinterm Wald hervor, erhascht ein Wort mit (...)

Unschuld
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 24.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Knarrt die Tür, und durch halben Spalt schiebt sich die zierlichste Gestalt, trägt eine Tulpe in der Hand: Sieh mal, Papa, was Ursel fand. Wirklich? Was du nicht (...)

Vaterland
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 13.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Deutschland, ich soll dich lieben, und läßt deine Dichter hungern, von Tür zu Tür sich schieben und lungern. Deutschland, was sollen wir sagen, den Blick zu Bode (...)

Verschwiegen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 13.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Eine liebliche Stunde stand vor mir, den Finger am Munde. Große, klare Augen sagten von Gedanken, die nicht hervor sich wagten. Rede nur, winkt ich, aber mit feinen (...)

Vertändelt
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Man kommt wohl eine Weile her und läuft nach Blumen kreuz und quer und bunten Schmetterlingen, doch mählich steigt ein Schattenrauch und weht von Sternen her ein Ha (...)

Vor Schlafengehen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Die Kinder schlummern in den Kissen, weich, weichen Atems, nebenan, ein Traum vom heutigen Tag, und wissen nicht, was mit diesem Tag verrann. Wir aber fühlten (...)

Was war es?
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Um Mitternacht, der Regen fiel und schlug ans Fenster tropf und tropf, und ohne Schlaf und schwer und schwül lag ich auf meinem heißen Pfühl und reckte mich und st (...)

Wenn ich sterbe
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Legt rote Rosen mir um meine Stirne, im Festgewande will ich von euch gehn, und stoßt die Fenster auf, daß die Gestirne mit heiterm Lächeln auf mein Lager sehn. U (...)

Winter
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 13.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ein weißes Feld, ein stilles Feld. Aus veilchenblauer Wolkenwand hob hinten, fern am Horizont, sich sacht des Mondes roter Rand. Und hob sich ganz heraus und stan (...)



 
   
     
   
     
      © by Nora Runge - Alle Rechte vorbehalten