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  ... Friedrich Rückert (1788-1866)


  Quelle Text und Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_R%C3%BCckert Friedrich Rückert (* 16. Mai 1788 in Schweinfurt; † 31. Januar 1866 in Neuses bei Coburg; Pseudonym Freimund Reimar) war deutscher Dichter, Übersetzer und einer der Begründer der deutschen Orientalistik. Namensgeber des Friedrich-Rückert-Preises Leben 1788 bis 1819/20 Friedrich Rückert wurde am 16. Mai 1788 in Schweinfurt geboren. Sein Vater Johann Adam Rückert (geboren am 3. Januar 1763 in Schwarzbach, Kreis Hildburghausen in Thüringen, gestorben am 30. Dez. 1835 in Schweinfurt), ein Rentbeamter, wurde 1792 nach Oberlauringen in Unterfranken versetzt. Die Eindrücke seiner dort verlebten Frühjugend hat Rückert in dem 1829 entstandenen Zyklus Erinnerungen aus den Kinderjahren eines Dorfamtmannssohns in poetisch-humoristischen Genrebildern dargestellt. Nachdem er auf der lateinischen Schule in Schweinfurt die akademische Vorbildung erhalten hatte, begann er 1805 zunächst ein Studium der Rechte an der Universität Würzburg, wandte sich jedoch bald bis 1809 ausschließlich dem Studium der Philologie und Ästhetik zu. Während dieser Zeit war er auch beim Corps Franconia Würzburg aktiv. Nach einer kurzen Anstellung 1811 als Dozent in Jena und einer darauffolgenden, ebenfalls kurzen Beschäftigung als Gymnasiallehrer, zog sich Rückert für eine Weile ganz von amtlicher Tätigkeit zurück und ließ sich als Privatgelehrter in Würzburg nieder. In den folgenden Jahren wechselte er seinen Wohnsitz häufig zwischen Würzburg, Hildburghausen und seinem Elternhaus in Schweinfurt. Populär wurde Rückert zunächst mit seinen Geharnischten Sonetten, die er unter dem Pseudonym Freimund Reimar gegen die napoleonische Besatzung schrieb. Diese Sonette wurden aber erst nach Beendigung der sogenannten Befreiungskriege veröffentlicht. 1815 ging Rückert auf Anregung des Ministers von Wangenheim nach Stuttgart, wo er die Redaktion des poetischen Teils des Cotta'schen Morgenblatts für gebildete Stände übernahm, den Kranz der Zeit (1817) und Napoleon, eine politische Komödie in zwei Stücken (1816-1818) erscheinen ließ. Er trug sich mit dem Plan einer Reihe von Hohenstaufenepopöen, den er später jedoch fallen ließ. Im Herbst 1817 reiste Rückert nach Italien, wo er den größten Teil seiner Zeit Kontakt mit deutschen Künstlern pflegte, die sich in Rom aufhielten, und kehrte 1818/1819 über Wien, wo er bei Joseph von Hammer-Purgstall (1774-1856) Persisch gelernt hatte, in die Heimat zurück. Seit dem Italien-Aufenthalt war Rückert mit dem Zeichner und Kupferstecher Carl Barth befreundet (die Redensart Mein lieber Freund und Kupferstecher ist ein Rückert-Zitat[1]). 1819/20 bis 1866 Von 1820 bis 1826 lebte Rückert als Privatgelehrter vornehmlich in Ebern und Coburg. In dieser Zeit beschäftigte er sich unter anderem mit Teilübersetzungen des Koran sowie der Übersetzung der Hamasa des Abu Tamman († 845). 1821 heiratete er Luise Wiethaus-Fischer, mit der er 10 Kinder hatte. Rückert folgte 1826 einem Ruf als Professor der orientalischen Sprachen und Literaturen nach Erlangen. Erschütternd sind seine Kindertodtenlieder, in denen er den frühen Tod (Winter 1833/1834) seiner beiden Lieblingskinder beklagt. König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen berief ihn 1841 nach Berlin. Dort wohnte er bis 1848 mit häufigen Unterbrechungen, da er sich dort wenig heimisch fühlte. Ab 1848 wählte er seinen Ruhesitz in Neuses bei Coburg, wo er ein Gut besaß. Dort schuf er sich ein Refugium auf dem nahegelegenen Goldberg. In den Jahrzehnten vor und nach der Berufung nach Berlin blieb Rückert gleich produktiv, wovon seine Haus- und Jahreslieder zeugen,. 1846 erschien nach langjährigen Vorarbeiten die Hamasa. Friedrich Rückert starb am 31. Januar 1866 in Neuses. Sein Grab befindet sich neben der Dorfkirche von Neuses. In seinem ehemaligen Wohnhaus in Neuses ist ein Museum eingerichtet. Denkmäler Berlin Auf dem Berliner Kreuzberg ist eine Herme Rückerts zu finden, die der Berliner Bildhauer Ferdinand Lepcke gepickelt hat. Der Kopf des Dichters ist ein wenig nach rechts gewandt. In der linken Hand hält er ein offenes Schreibheft, in der rechten einen Federkiel. Am Fuße des Sockels steht ein Leier spielender Putto. Neuses Bereits im Jahre 1844 stellte der Bildhauer Carl Ernst Conrad aus Hildburghausen in der Berliner Akademieausstellung das Modell einer Friedrich-Rückert-Büste aus, die in den Besitz des bayerischen Königs gelangte. Ein Bildhauer Müller aus Meiningen schuf nach diesem Modell eine überlebensgroße Büste aus carrarischem Marmor. Auf einen Syenitsockel gestellt, wurde dem Dichter im Garten seines Hauses zu Neuses, dem späteren Rückert-Park dergestalt ein Denkmal errichtet, das am 28. Oktober 1869 enthüllt wurde. Schweinfurt In dem Geburtsort des Dichters wurde auf dem Marktplatz am 13. Mai 1890 ein Denkmal errichtet, das Rückert in einem Lehnstuhl sitzend darstellt. Zu seinen Füßen ruhen die Idealgestalten „Lyrik“ und „Forschung“. Die architektonischen Teile entwarf Prof. Friedrich Thiersch, die plastischen sind Teile von Bildhauer Prof. Wilhelm von Rümann gestaltet. Der Bronzeguss wurde von der Münchener Erzgießerei Wilhelm Rupp ausgeführt. » Angaben zu den Denkmälern aus dem Denkmal-Zentralregister des Preußischen Denkmal-Institutes e.V. Bildnisse Bildnisse von Friedrich Rückert haben u. a. Carl Barth, Bertha Froriep und Carl August Hohnbaum d.J. angefertigt. Nachleben Sehr bekannt ist die Vertonung der Kindertotenlieder und der Fünf Rückertlieder durch Gustav Mahler. Aber auch Komponisten wie Franz Schubert, Robert Schumann, Clara Schumann, Johannes Brahms, Carl Loewe, Heinrich Kaspar Schmid, Richard Strauss u.a. vertonten Texte von Rückert. Der Komponist Heinrich Kaspar Schmid vertonte in op.8 "So wandl' ich in Gedanken" für Bariton und Klavier. Im Liederspiel zur Laute, oder auch Klavier op.31 vertonte er 7 Lieder. "Hüter, spät und früh". "Im Frühling". "Die nickende Mutter". "Liebe im Kleinen". "Lockvogel"."All Liebe". "Herbsthauch" Es existieren mehrere öffentliche Denkmäler des Dichters an den Orten seiner Lebensstationen, z. B. in Coburg und Schweinfurt. Das Brunnen-Denkmal im Erlangener Schlossgarten wurde 1904 in gedrungenen Jugendstilformen errichtet. 1993 vertonte Anne Clark mehrere Gedichte Rückerts (u.a. Ich bin der Welt abhanden gekommen) in ihrem Album The law is an Anagram of Wealth. Nachlass Rückerts umfangreicher Nachlass ist auf mehrere Standorte verstreut (z. B. Münster, Schweinfurt, Erlangen, Berlin, Weimar). Werke (Auswahl): Geharnischte Sonette [unter dem Pseudonym Freimund Reimar]. Kranz der Zeit, Stuttgart 1817. Napoleon, eine politische Komödie in zwei Stücken, Stuttgart 1816-1818. Die Verwandlungen des Ebu Seid von Serûg oder die Makâmen des Hariri, in freier Nachbildung. Teil 1. Stuttgart und Tübingen: Johann Friedrich Cotta 1826. 2. vervollständigte Auflage, 2 Bde., Stuttgart und Tübingen: Johann Friedrich Cotta 1837. Rostem und Suhrab. Eine Heldengeschichte in 12 Büchern, Erlangen: Theodor Bläsing 1838. Hamâsa oder die ältesten arabischen Volkslieder, gesammelt von Abu Temmâm, übersetzt und erläutert von Friedrich Rückert, 2 Bde., 1846. Der Koran, in der Übersetzung von Friedrich Rückert, herausgegeben von Hartmut Bobzin, mit erklärenden Anmerkungen von Wolfdietrich Fischer, Würzburg: Ergon 2000. Ausgaben Im 19. Jahrhundert sind mehrere Auswahlausgaben erschienen, die als Leseausgaben noch immer eine gewisse Bedeutung haben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sind einige seiner Übersetzungen aus dem Nachlass herausgegeben worden. Dieser Text wurde entnommen: „http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_R%C3%BCckert“


 
   
     
   
     
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