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  ... Felix Dahn (1834-1912)


  Quelle Text und Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Dahn Felix Dahn (auch: Ludwig Sophus) (* 9. Februar 1834 in Hamburg; † 3. Januar 1912 in Breslau) war ein deutscher Professor für Rechtswissenschaften, Schriftsteller und Historiker. Leben Felix Dahn wurde als ältester Sohn eines deutsch-französischen Schauspielerehepaars in Hamburg geboren. Nach dem Gymnasialabschluss 1850 am Wilhelmsgymnasium München begann er an der Universität München ein Studium der Rechtswissenschaften und Philosophie, wechselte vorübergehend an die Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin und promovierte, zurück in München, zum Dr. iur. Nach seiner Habilitation lehrte er zunächst Deutsches Recht in München, wurde 1863 außerordentlicher und 1865 ordentlicher Professor an der Universität Würzburg, 1872 Ordinarius in Königsberg und 1888 in Breslau. Dahn wandte sich in seinen Forschungen früh auch der Geschichtswissenschaft zu. Sein wissenschaftliches Hauptwerk Die Könige der Germanen erschien in 11 Bänden (1861–1909); zudem gilt Dahn dank seiner Theodor Mommsen gewidmeten Monographie "Prokopius von Cäsarea" (1865) als der Begründer der modernen Prokop-Forschung. Seine Werke über die Geschichte der Spätantike und die Völkerwanderungszeit sind heute bekannter als die seiner früheren Königsberger Kollegen Wilhelm Drumann und Friedrich Wilhelm Schubert; obwohl sie Schwächen aufweisen und in ihren Wertungen stark dem damaligen Zeitgeist unterliegen, enthalten sie auch wichtige und wegweisende Ansätze. Daneben veröffentlichte Dahn auch eine kaum überschaubare Fülle juristischer Fachliteratur, die von handels- bis hin zu völkerrechtlichen Themen reicht. Doch mit einer rein akademischen Karriere gab sich Felix Dahn nicht zufrieden. Bereits in den 1860er Jahren brachte er es auch zum Hausautor der "Gartenlaube", damals der mit weitem Abstand auflagenstärksten deutschsprachigen Zeitschrift. In ihr veröffentlichte er über viele Jahre hinweg zahlreiche Gedichte. Ebenso war er Mitglied in dem auch politisch einflussreichen, unter der Ägide Emanuel Geibels stehenden "Münchner Dichterkreis" sowie in dessen Berliner Pendant "Tunnel über der Spree". Dahns Popularität gründete jedoch vor allem auf einem historischen Roman, der zu den gelehrten Professorenromanen zählt, die sich in den Gründerjahren des Deutschen Reiches außerordentlicher Beliebtheit erfreuten: Ein Kampf um Rom (1876). Darin schildert Dahn, nur bedingt den quellenmäßig verbürgten historischen Vorgängen entsprechend, dafür aber mit starken und vielfältigen Bezügen zum politischen Tagesgeschehen seiner Zeit, den Untergang des spätantiken Ostgotenreiches in Italien im Zeitraum vom Tod Theoderichs des Großen (526) bis zur Niederlage unter König Teja (552). Der Roman ist eines der einflussreichsten literarischen Werke des auf historische Sinnstiftung bedachten, germanenmythisch konnotierten nationalliberalen Gründerzeitnationalismus. Gleichzeitig finden sich in dem Werk aber auch schon dezidiert sozialdarwinistische Momente, die über die Gründerzeit hinausweisen. Der Roman blieb über Jahrzehnte eine beliebte Lektüre und wurde noch 1968 (mit Orson Welles als Justinian I.) aufwändig verfilmt. Teilweise zusammen mit seiner zweiten Frau Therese, einer Nichte der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, verfasste er darüber hinaus eine Reihe voluminöser historischer Romane zur deutschen Frühgeschichte und Sammlungen von Sagen und mythologischen Erzählungen, die fast alle ebenfalls das Germanenthema variieren. In den 1880er und 1890er Jahren schrieb er eine umfangreiche Polemik in Vers und Prosa gegen die naturalistischen Schriftsteller, u.a. gegen Gerhart Hauptmann. Sein historisches Hauptwerk ist die Urgeschichte der germanischen und romanischen Völker, erschienen zwischen 1880 und 1889 in vier Bänden. Darin schildert Dahn die Entwicklung der einzelnen Ethnien von ihren Anfängen bis zum Tode Karls des Großen. Zwischen 1882 und 1901 ließ Dahn in 13 Bänden Kleine Romane aus der Völkerwanderung, zwischen 1890 und 1895 ebenfalls in mehreren Bänden eine etwa dreitausendseitige Autobiografie folgen. Im Jahre 1909 schrieb er das für eine breite Öffentlichkeit gedachte Begleitheft zur Tausendneunhundertjahrfeier der Schlacht im Teutoburger Wald. In seinen letzten Lebensjahren engagierte er sich für den völkisch-germanenmythisch konzipierten Bau des Völkerschlachtdenkmals bei Leipzig, dessen Einweihung im Jahre 1913 er allerdings nicht mehr miterlebte. Mit einem insgesamt ca. 30.000 bedruckten Seiten umfassenden Œuvre zählt Felix Dahn unzweifelhaft zu den fleißigsten Vielschreibern seines Jahrhunderts. Werke Die Könige der Germanen (11 Bde. und Registerband), 1861-1911 Prokopius von Cäsarea. Ein Beitrag zur Historiographie der Völkerwanderung und des sinkenden Römertums, 1865 König Roderich (Tragödie), 1875 Ein Kampf um Rom (historischer Roman, 4 Bände), 1876 Die Staatskunst der Fraun (Lustspiel), 1877 Armin (Operndichtung in vier Aufzügen), 1880 Der Schmied von Gretna-Green (Operndichtung in drei Aufzügen), 1880 Der Kurier nach Paris (Lustspiel), 1883 Die Kreuzfahrer (Roman), 1884 Bis zum Tode getreu (Erzählung aus der Zeit Karls des Großen), 1887 Urgeschichte der germanischen und romanischen Völker, 4 Bände (1881–89) Kleine Romane aus der Völkerwanderung (13 Bände), 1882-1901 Bd. I - Felicitas. Historischer Roman aus der Völkerwanderung (a. 476 n. Chr.) 1882 Bd. II - Bissula. Historischer Roman aus der Völkerwanderung (a. 378 n. Chr.), 1884 Bd. III - Gelimer. Historischer Roman aus der Völkerwanderung (a. 534 n. Chr.), 1885 Bd. IV - Die schlimmen Nonnen von Poitiers. Historischer Roman aus der Völkerwanderung (a. 589 n. Chr.), 1885 Bd. V - Fredigundis. Historischer Roman aus der Völkerwanderung (Ende VI. Jahrhundert), 1886 Bd. VI - Attila. Historischer Roman aus der Völkerwanderung (a. 453 n. Chr.), 1888 Bd. VII - Die Bataver. Historischer Roman aus der Völkerwanderung (a. 69 n. Chr.) Bd. VIII - Chlodovech. Historischer Roman aus der Völkerwanderung (a. 481-511), 1895 Bd. IX - Vom Chiemgau. Historischer Roman aus der Völkerwanderung (a. 596 n. Chr.), 1896 Bd. X - Ebroin. Historischer Roman aus der Völkerwanderung, 1897 Bd. XI - Am Hof Herrn Karls. Vier Erzählungen, 1901 Bd. XII - Stilicho. Historischer Roman aus der Völkerwanderung, 1900 Bd. XIII - Der Vater und die Söhne. Historischer Roman aus der Völkerwanderung, 1901 Julian der Abtrünnige (Roman), 1893 Sigwalt und Sigridh (Eine nordische Erzählung), 1898 Herzog Ernst von Schwaben (Roman), 1902 König Richard und Sir Hugh (Ballade), um 1896


 
   
     
   
     
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