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... Gottfried Keller (1819-1890)
(von
Gezubbel - Gottfried Keller - 31.10.2009)
  QuelleText und Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Keller Gottfried Keller (* 19. Juli 1819 in Zürich; † 15. Juli 1890 ebenda) war ein Schweizer Dichter und Politiker. Keller begann eine (...)

Abend
(von
Gezubbel - Rainer Maria Rilke - 28.10.2009)
  von Rainer Maria Rilke (1875-1926) Der Abend wechselt langsam die Gewänder, die ihm ein Rand von alten Bäumen hält; du schaust: und von dir scheiden sich die Länder, ein himmelfahrendes und ein (...)

Abend
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 02.12.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Gestürzt sind die goldnen Brücken Und unten und oben so still! Es will mir nichts mehr glücken, Ich weiß nicht mehr, was ich will. Von üppig b (...)

Abendgefühl
(von
Gezubbel - Friedrich Hebbel - 11.12.2009)
  von Friedrich Hebbel (1813-1863) Friedlich bekämpfen Nacht sich und Tag. Wie das zu dämpfen, Wie das zu lösen vermag! Der mich bedrückte, Schläfst Du schon, Schmerz? Was mich beglückte, Sa (...)

Abschied
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 28.10.2009)
  von Heinrich Heine (1797-1856) Schöne Wiege meiner Leiden, Schönes Grabmahl meiner Ruh, Schöne Stadt, wir müssen scheiden, - Leb wohl! Ruf' ich dir zu. Leb wohl, du heil'ge Schwelle, Wo da (...)

Abschied
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 18.03.2010)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) War unersättlich nach viel tausend Küssen, Und mußt mit einem Kuß am Ende scheiden. Nach herber Trennung tiefempfundnen Leiden War mir das Ufer, dem ic (...)

Abschied vom Leben
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 07.07.2013)
  von Theodor Körner (1791-1813) Die Wunde brennt - die bleichen Lippen beben. Ich fühl's an meines Herzens matterm Schlage, Hier steh' ich an den Marken meiner Tage. Gott, wie du willst! dir hab (...)

Altes Kaminstück
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 28.10.2009)
  von Heinrich Heine (1797-1856) Draußen ziehen weiße Flocken Durch die Nacht, der Sturm ist laut; Hier im Stübchen ist es trocken, Warm und einsam, stillvertraut. Sinnend sitz ich auf dem Sess (...)

Altes Lied
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 28.10.2009)
  von Heinrich Heine (1797 bis 1856) Du bist gestorben und weißt es nicht, Erloschen ist dein Augenlicht, Erblichen ist dein rotes Mündchen, Und du bist tot, mein totes Kindchen. In eine (...)

Am Grab des Bruders
(von
Gezubbel - Luise Büchner - 27.10.2009)
  von Luise Büchner (1821-1877) Nach langem, langem Sehnen An deinem Grab ich stand, Nach vielen, bittren Tränen Sah ich dies Stückchen Land, Das Alles kalt bedecket, Woran voll Zärtlichkeit, S (...)

An Charlotte von Stein
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 28.10.2009)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Warum gabst du uns die tiefen Blicke, Unsre Zukunft ahndungsvoll zu schaun, Unsrer Liebe, unserm Erdenglücke Wähnend selig nimmerhin zu traun? War (...)

An das Herz
(von
Gezubbel - Gottfried Keller - 24.11.2009)
  von Gottfried Keller (1819-1890) Willst du nicht dich schließen, Herz, du offnes Haus! Worin Freund’ und Feinde Gehen ein und aus? Schau, wie sie verletzen Dir das Hausrecht stets! Fühllos (...)

An die Freunde
(von
Gezubbel - Theodor Storm - 28.10.2009)
  von Theodor Storm (1817-1888) Wieder einmal ausgeflogen, Wieder einmal heimgekehrt; Fand ich doch die alten Freunde Und die Herzen unversehrt. Wird uns wieder wohl vereinen Frischer Ost (...)

An die Geliebte
(von
Gezubbel - Eduard Mörike - 27.10.2009)
  von Eduard Mörike (1804-1875) Wenn ich, von deinem Anschaun tief gestillt, Mich stumm an deinem heilgen Wert vergnüge, Dann hör ich recht die leisen Atemzüge Des Engels, welcher sich in dir verh (...)

An die Geliebte
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 28.10.2009)
  von Theodor Körner (1791-1813) Heil'ger Frieden liegt in klaren Tönen Auf der eingeschlummerten Natur, Und des Mondes sanfte Schimmer krönen Dort den Wald mit seinen dunklen Söhnen, Dort den (...)

An die Sorge
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Knarrt die Stiege? Schritt vor Schritt, schlurfend, schleifend kommt es nah. Kenne dich am Tapp und Tritt, Sorge, bist du wieder da? Ärgert dich mein Wohlergehn, (...)

An meine Mutter
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 01.11.2009)
  von Heinrich Heine (1797-1856) I. Ich bin's gewohnt, den Kopf recht hoch zu tragen, Mein Sinn ist auch ein bißchen starr und zähe; Wenn selbst der König mir ins Antlitz sähe, Ich würde nicht (...)

An sie im Alter
(von
Gezubbel - Justinus Kerner - 02.11.2009)
  von Justinus Kerner (1786-1862) Bin ich auch noch so alt geworden, Starb doch die junge Liebe nicht; Und gern, wie in der frühsten Jugend, Seh' ich dir noch ins Angesicht. Und wie nach noch (...)

Antwort
(von
Gezubbel - August Graf von Platen - 19.08.2010)
  von August Graf von Platen (1796-1835) Was soll dies kindische Verzagen, Das eitle Wünschen ohne Halt? Da du der Welt nicht kannst entsagen, Erobre sie dir mit Gewalt! Und könntest du dich au (...)

Auf leisesten Sohlen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 14.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Leise kam sie, auf den Zehn, wie des Nachts die Diebe gehn, hob sich zu mir und bot ihren Mund mir süß und rot. Hob zu meinem Nacken frank ihrer Arme weich Geran (...)

Auf meines Kindes Tod
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 28.10.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Das Kindlein spielt' draußen im Frühlingsschein, Und freut' sich und hatte so viel zu sehen, Wie die Felder schimmern und die Ströme gehen - Da sa (...)

Aus
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 28.10.2009)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Nun geh' ich stumm an dem vorbei, Wo wir einst glücklich waren, Und träume vor mich hin: es sei Alles wie vor zehn Jahren. Und du bist schön, und du bist gu (...)

Aus dem Takt
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 13.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Mein Weib und all mein holder Kreis, mein Kind und all mein lachend Glück. Ich rühre an die Saite leis, wie hell klingt es zurück. Nur manchmal, wenn von ferne ic (...)

Aus den Schilfliedern
(von
Gezubbel - Nikolaus Lenau - 24.01.2010)
  von Nikolaus Lenau (1802-1850) Drüben geht die Sonne scheiden, Und der müde Tag entschlief. Niederhangen hier die Weiden In den Teich, so still, so tief. Und ich muß mein Liebstes meiden: Qu (...)

Barbarossa
(von
Gezubbel - Friedrich Rückert - 10.07.2012)
  von Friedrich Rückert (1788-1866) Der alte Barbarossa, Der Kaiser Friederich, Im unterird'schen Schlosse Hält er verzaubert sich. Er ist niemals gestorben, Er lebt darin noch jetzt; Er hat (...)

Beginn des Endes
(von
Gezubbel - Theodor Storm - 23.11.2010)
  von Theodor Storm (1817-1888) Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz, Nur ein Gefühl, empfunden eben; Und dennoch spricht es stets darein, Und dennoch stört es dich zu leben. Wenn du es ander (...)

Berliner Ballade
(von
Gezubbel - Klabund - 28.10.2009)
  von Klabund (1890-1928) Sie hing wie eine Latte Vom Schranke steif und stumm. Am Morgen sah's ihr Gatte, Lief nach dem Polizeipräsidium. "Meine Frau", so schrie er, "ist verschieden..." Doch (...)

Betörung
(von
Gezubbel - Ernst Stadler - 25.12.2009)
  von Ernst Stadler (1883-1914) Nun bist du, Seele, wieder deinem Traum Und deiner Sehnsucht selig hingegeben. In holdem Feuer glühend fühlst du kaum, Daß Schatten alle Bilder sind, die um dich le (...)

Bis auf weiteres
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Das Messer blitzt, die Schweine schrein, Man muß sie halt benutzen, Denn jeder denkt: Wozu das Schwein, Wenn wir es nicht verputzen? Und jeder schmunzelt, jeder (...)

Das Birkenbäumchen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ich weiß den Tag, es war wie heute ein erster Maitag weich und mild, und die erwachten Augen freute das übersonnte Morgenbild. Der frohe Blick lief hin und wieder (...)

Das Göttliche
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 09.06.2007)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Edel sei der Mensch, Hilfreich und gut! Denn das allein Unterscheidet ihn Von allen Wesen, Die wir kennen. Heil den unbekannten Höhern Wesen, Di (...)

Das Hungerlied
(von
Gezubbel - Georg Weerth - 27.12.2009)
  von Georg Weerth (1822-1856) Verehrter Herr König, Weißt du die schlimme Geschicht? Am Montag aßen wir wenig, Und am Dienstag aßen wir nicht. Und am Mittwoch mussten wir darben, Und am Donne (...)

Das Karussell
(von
Gezubbel - Rainer Maria Rilke - 24.11.2009)
  von Rainer Maria Rilke (1875-1926) Jardin du Luxembourg Mit einem Dach und seinem Schatten dreht sich eine kleine Weile der Bestand von bunten Pferden, alle aus dem Land, das lange zögert, eh (...)

Das Kind
(von
Gezubbel - Friedrich Hebbel - 27.10.2009)
  von Friedrich Hebbel ( 1813 bis 1863 ) Die Mutter lag im Totenschrein, Zum letztenmal geschmückt; Da spielt das kleine Kind herein, Das staunend sie erblickt. Die Blumenkron' im blonden Haa (...)

Das Mädchen mit den Rosen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Zwei Rosen, die an einem Strauch zusammen aufgeblüht, von einem knospenhaften Hauch noch lieblich überglüht, ein Mädchen brach wohl über Tag das schwesterliche P (...)

Das Märchen vom Glück
(von
Gezubbel - Ernst Eckstein - 29.10.2009)
  von Ernst Eckstein (1845-1900) Sie sind allein, denn die Mutter kehrt Zu Nacht erst vom Felde zurück… Durchs Fenster rauschet die Linde, Und die Alte erzählet dem Kinde Das sonnige Märchen vom (...)

Das Mohnfeld
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Es war einmal, ich weiß nicht wann und weiß nicht wo. Vielleicht ein Traum. Ich trat aus einem schwarzen Tann an einen stillen Wiesensaum. Und auf der stillen Wie (...)

Das Ständchen
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 28.10.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff ( 1788 bis 1857 ) Auf die Dächer zwischen blassen Wolken scheint der Mond herfür, Ein Student dort auf den Gassen Singt vor seiner Liebsten Tür. Und die (...)

Das taube Mütterlein
(von
Gezubbel - Friedrich Halm - 27.10.2009)
  von Friedrich Halm (1806 bis 1871) Wer öffnet leise Schloß und Tür? Wer schleicht in‘s Haus herein? Es ist der Sohn, der wiederkehrt Zum tauben Mütterlein. Er tritt hinein. sie hört ihn nich (...)

Das tote Glück
(von
Gezubbel - Nikolaus Lenau - 28.10.2009)
  von Nikolaus Lenau (1802-1850) Leis umtauscht von Himmelsquellen, Süße Sehnsucht in der Brust, Saß ich einst die mondeshellen Nächte da in stiller Lust. Jene Zeit wird nicht mehr kommen; Him (...)

Das Traumbild
(von
Gezubbel - Ludwig Christoph Heinrich Hölty - 28.10.2009)
  von Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748 bis 1776) Geliebtes Bild, das mir mit Feu'rentzücken Die Seele füllt! Wann wird' ich dich an meinem Busen drücken, Geliebtes Bild? Wenn mich am Bac (...)

Das war ich
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 28.10.2009)
  von Theodor Körner (1791 bis 1813) Jüngst träumte mir, ich sah auf lichten Höhen Ein Mädchen sich im jungen Tag ergehen, So hold, so süß, daß es dir völlig glich. Und vor ihr lag ein Jüngling (...)

Das warst du
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 05.12.2009)
  von Theodor Körner (1791-1813) Der Morgen kam auf rosichtem Gefieder Und weckte mich aus stiller Ruh', Da wehte sanft Begeist'rung zu mir nieder, Ein Ideal verklärten meine Lieder - Und das war (...)

Der Alte
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Nun steh ich über Grat und Kluft in abendlichen Rosen und höre durch die klare Luft das Leben tief vertosen. Ein Adler rauscht ins Tal hinab, wo meine Toten schl (...)

Der alte Garten
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 10.11.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Kaiserkron und Päonien rot, Die müssen verzaubert sein, Denn Vater und Mutter sind lange tot, Was blühn sie hier so allein? Der Springbrunn p (...)

Der große Krebs im Mohriner See
(von
Gezubbel - August Kopisch - 02.09.2010)
  von August Kopisch (1799-1853) Die Stadt Mohrin hat immer acht, Guckt in den See bei Tag und Nacht: Kein gutes Christenkind erleb's, Daß los sich reiß der große Krebs! Er ist im See mit Ketten (...)

Der herbstliche Garten
(von
Gezubbel - Georg Heym - 24.11.2009)
  von Georg Heym (1887-1912) Der Ströme Seelen, der Winde Wesen Gehet rein in den Abend hinunter, In den schilfigen Buchten, wo herber und bunter Die brennenden Wälder im Herbste verwesen. Die (...)

Der Jäger
(von
Gezubbel - Eduard Mörike - 20.01.2010)
  von Eduard Mörike (1804-1875) Drei Tage Regen fort und fort, Kein Sonnenschein zur Stunde; Drei Tage lang kein gutes Wort Aus meiner Liebsten Munde! Sie trutzt mit mir und ich mit ihr, So ha (...)

Der Krieg
(von
Gezubbel - Georg Heym - 23.11.2009)
  von Georg Heym (1887-1912) Aufgestanden ist er, welcher lange schlief, Aufgestanden unten aus Gewölben tief. In der Dämmrung steht er, groß und unbekannt, Und den Mond zerdrückt er in der schwar (...)

Der Lattenzaun
(von
Gezubbel - Christian Morgenstern - 27.10.2009)
  von Christian Morgenstern (1871-1914) Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun. Ein Architekt, der dieses sah, stand eines Abends plötzlich da - und nahm den Zwische (...)

Der Liebe Dauer
(von
Gezubbel - Ferdinand Freiligrath - 09.01.2011)
  von Ferdinand Freiligrath (1810-1876) O lieb, solang du lieben kannst! O lieb, solang du lieben magst! Die Stunde kommt, die Stunde kommt, Wo du an Gräbern stehst und klagst. Und sorge, dass (...)

Der Lindenbaum
(von
Gezubbel - Wilhelm Müller - 28.10.2009)
  von Wilhelm Müller (1794-1827) Am Brunnen vor dem Tore, Da steht ein Lindenbaum; Ich träumt in seinem Schatten So manchen süßen Traum. Ich schnitt in seine Rinde So manches liebe Wort; Es z (...)

Der Maulwurf
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.06.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) In seinem Garten freudevoll Geht hier ein Gärtner namens Knoll. Doch seine Freudigkeit vergeht, Ein Maulwurf wühlt im Pflanzenbeet. Schnell eilt er fort und (...)

Der Mensch
(von
Gezubbel - Friedrich Hölderlin - 19.08.2010)
  von Friedrich Hölderlin (1770-1843) Kaum sproßten aus den Wassern, o Erde, dir Der jungen Berge Gipfel, und dufteten, Lustatmend, immergrüner Haine Voll, in des Ozeans grauer Wildnis Die erst (...)

Der Mond
(von
Gezubbel - Arno Holz - 27.10.2009)
  von Arno Holz (1863-1929) Und so will der Mond mir scheinen eine Spinne ganz aus Gold, die mit eingezognen Beinen durch den Weltraum rollt. Schmakaduhtzgen, Schilf und Rohr schwanken um (...)

Der Nöckergreis
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ich ging zum Wein und ließ mich nieder Am langen Stammtisch der Nöckerbrüder. Da bin ich bei einem zu sitzen gekommen, Der hatte bereits das Wort genommen. "Ku (...)

Der Philosoph
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ein Philosoph von ernster Art, Der sprach und strich sich seinen Bart: Ich lache nie. Ich lieb es nicht, Mein ehrenwertes Angesicht Durch Zähnefletschen zu entst (...)

Der Pilgrim
(von
Gezubbel - Friedrich Schiller - 22.11.2009)
  von Friedrich Schiller (1759-1805) Noch in meines Lebens Lenze War ich, und ich wandert' aus, Und der Jugend frohe Tänze Ließ ich in des Vaters Haus. All mein Erbteil, meine Habe Warf (...)

Der Posthilfsbote Säbelbein
(von
Gezubbel - Heinrich Schäffer - 03.02.2010)
  von Heinrich Schäffer (1855-1922) Der Posthilfsbote Säbelbein lädt für Berlin Pakete ein. Der Hilfspackmeister Livius schaut treulich, wie er soll und muß, ob auch der Hilfsbot' Säbelbein lädt (...)

Der Postillion
(von
Gezubbel - Nikolaus Lenau - 23.11.2009)
  von Nikolaus Lenau (1802-1850) Lieblich war die Maiennacht, Silberwölklein flogen, Ob der holden Frühlingspracht Freudig hingezogen. Schlummernd lagen Wies und Hain, Jeder Pfad verlasse (...)

Der schlafende Wind
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Über die verhüllten Abendhügel steigen schon die ersten Sterne her, einmal rührt der Wind noch seine Flügel, alles schweigt und träumt, nun träumt auch er. Auf de (...)

Der Schwan
(von
Gezubbel - Rainer Maria Rilke - 25.12.2009)
  von Rainer Maria Rilke (1875-1926) Diese Mühsal, durch noch Ungetanes schwer und wie gebunden hinzugehn, gleicht dem ungeschaffnen Gang des Schwans. Und das Sterben, dieses Nichtmehrfassen j (...)

Der Seriöse
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 25.12.2009)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Wo ich abends Weißwürste fresse, Da sitzt oft drei Tische weit Vor mir ein Herr Noblesse, Sehr groß, sehr ernst und sehr breit. Sein Haar und Bart, seine K (...)

Der Tanz
(von
Gezubbel - Christian Morgenstern - 27.10.2009)
  von Christian Morgenstern (1871-1914) Ein Vierviertelschwein und eine Auftakteule trafen sich im Schatten einer Säule, die im Geiste Ihres Schöpfers stand. Und zum Spiel der Fiedelbogenpflanze (...)

Der Unbeständige
(von
Gezubbel - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben - 09.01.2011)
  von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Dass ich dies und das beginne, Heute grad und morgen quer, Gegen das, was heut' ich minne, Morgen richte Spieß und Speer: Sollte das (...)

Der Weichensteller
(von
Gezubbel - Karl Freiherr von Berlepsch - 28.10.2009)
  von Karl Freiherr von Berlepsch (1815-1877) Und nun noch der Schnellzug nach Charleroi! In fünf Minuten schon ist er da! - Er trottet hinaus zum äußersten End', Die letzte Weiche zu stellen behä (...)

Der weiße Hirsch
(von
Gezubbel - Ludwig Uhland - 28.10.2009)
  von Ludwig Uhland (1787-1862) Es gingen drei Jäger wohl auf die Birsch, Sie wollten erjagen den weißen Hirsch. Sie legten sich unter den Tannenbaum, Da hatten die drei einen seltsamen Traum. (...)

Der Wirtin Töchterlein
(von
Gezubbel - Ludwig Uhland - 28.10.2009)
  von Ludwig Uhland (1787-1862) Es zogen drei Bursche wohl über den Rhein, Bei einer Frau Wirtin, da kehrten sie ein. "Frau Wirtin! hat sie gut Bier und Wein? Wo hat sie ihr schönes Töchterlei (...)

Die Augen der Geliebten
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 28.10.2009)
  von Theodor Körner (1791 bis 1813) Augen, zarte Seelenblüten, Klare Perlen ew'ger Liebe, Augen, ihr verehrte Augen, Meiner Herrin lichte Sterne, Laßt Euch von des Sängers Liedern Sanfte Früh (...)

Die Bodenkammer
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Das war auf unsrer Bodenkammer, wo schräg das Dach darüber lief. Ach, was verschloß die rostige Klammer der schweren Tür! Von keinem Brief wurd je ein Siegel wegge (...)

Die drei Zigeuner
(von
Gezubbel - Nikolaus Lenau - 23.11.2009)
  von Nikolaus Lenau (1802-1850) Drei Zigeuner fand ich einmal Liegen an einer Weide, Als mein Fuhrwerk mit müder Qual Schlich durch sandige Heide. Hielt der eine für sich allein In den Händen (...)

Die Erblindende
(von
Gezubbel - Rainer Maria Rilke - 25.12.2009)
  von Rainer Maria Rilke (1875-1926) Sie saß so wie die anderen beim Tee. Mir war zuerst, als ob sie ihre Tasse ein wenig anders als die andern fasse. Sie lächelte einmal. Es tat fast weh. Und (...)

Die feinen Ohren
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) (Meiner Mutter) Du warst allein, ich sah durchs Schlüsselloch den matten Schein der späten Lampe noch. Was stand ich nur und trat nicht ein? Und brannte d (...)

Die Gedanken sind frei
(von
Gezubbel - Heinrich Hoffmann von Fallersleben - 28.10.2009)
  Volkslied - ca. 1790, bearbeitet von Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten? Sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie (...)

Die Gedenktafel
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) (Meinem Bruder) Du wolltest, jung und hohen Sinns, Paläste bau'n und Tempel und sehntest dich, ein Haus zu sehn mit deines Geistes Stempel. Was dir der Gott (...)

Die Geschichte vom Hut
(von
Gezubbel - Christian Fürchtegott Gellert - 03.02.2010)
  von Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769) Der erste, der mit kluger Hand Der Männer Schmuck, den Hut, erfand, Trug seinen Hut unaufgeschlagen; Die Krempen hingen flach herab, Und dennoch w (...)

Die Glocke von Innisfare
(von
Gezubbel - Friedrich Halm - 27.10.2009)
  von Friedrich Halm (1806 bis 1871) Gedicht nach einer gleichnamigen Erzählung von Agnes Schöbel (aus der Gartenlaube) Weihnachtsabend, Fest der Kleinen, wie sie harren auf dein Erscheinen, w (...)

Die Jugend
(von
Gezubbel - Friedrich Hölderlin - 20.08.2010)
  von Friedrich Hölderlin (1770-1843) Da ich ein Knabe war, Rettet' ein Gott mich oft Vom Geschrei und der Rute der Menschen. Da spielt' ich sicher und gut Mit den Blumen des Hains, Und die Lüft (...)

Die Kleine
(von
Gezubbel - Theodor Storm - 28.10.2009)
  von Theodor Storm (1817-1888) Und plaudernd hing sie mir am Arm, Sie halb erschlossen nur dem Leben; Ich zwar nicht alt, doch aber dort, Wo uns verlässt die Jugend eben. Wir wandelten hinauf, (...)

Die Morgenpredigt
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Die Felder lagen still und schwer, der Sommer brachte Segen. Wir gingen kreuz und gingen quer und kamen von den Wegen. Es stand ein roter Mohn im Korn und e (...)

Die Musik der armen Leute
(von
Gezubbel - Heinrich Seidel - 28.10.2009)
  von Heinrich Seidel (1842-1906) Der Herr Musikprofessor spricht: "Die Drehorgeln, die dulde man nicht! Sie sind eine Plage und ein Skandal!" Mein lieber Professor, nun hören sie mal: Ein enger (...)

Die Nacht
(von
Gezubbel - Georg Büchner - 27.10.2009)
  von Georg Büchner (1813-1837) Niedersinkt des Tages goldner Wagen, Und die Stille Nacht schwebt leis' herauf, Stillt mit sanfter Hand des Herzens Klagen, Bringt uns Ruh' im schweren Lebenslauf. (...)

Die Nachtigallen
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 25.11.2010)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Möcht wissen, was sie schlagen So schön bei der Nacht, 's ist in der Welt ja doch niemand, Der mit ihnen wacht. Und die Wolken, die reisen, U (...)

Die Poesie
(von
Gezubbel - Friederike Kempner - 02.11.2009)
  von Friederike Kempner (1828-1904) Die Poesie, die Poesie, Die Poesie hat immer Recht, Sie ist von höherer Natur, Von übermenschlichem Geschlecht. Und kränkt ihr sie, und drückt ihr sie, Sie (...)

Die Rache
(von
Gezubbel - Ludwig Eichrodt - 28.10.2009)
  von Ludwig Eichrodt (1827-1892) Eine schändliche Ballade Umgebracht in seinem Bette, Liegt der Ritter Seidelbrecht, Liegt in seinem bleichen Fette, Und daneben steht sein Knecht, Steht sein (...)

Die Rose der Erinnerung
(von
Gezubbel - Ludwig Christoph Heinrich Hölty - 28.10.2009)
  von Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748-1776) Als treulos ich das teure Land verließ, Wo mir, wie nirgend sonst, die Freude blühte, Mich selbst verstoßend aus dem Paradies Voll Freundeslie (...)

Die Schnitterin
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) War einst ein Knecht, einer Witwe Sohn, Der hatte sich schwer vergangen. Da sprach sein Herr: "Du bekommst deinen Lohn, Morgen musst du hangen." Als das seiner (...)

Die Sorglichen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Im Frühling, als der Märzwind ging, als jeder Zweig voll Knospen hing, da fragten sie mit Zagen: Was wird der Sommer sagen? Und als das Korn in Fülle stand, (...)

Die Sternschnuppe
(von
Gezubbel - Friedrich von Sallet - 27.10.2009)
  von Friedrich von Sallet ( 1812 bis 1843 ) Wißt ihr, was es bedeutet, Wenn von dem Himmelszelt Ein Stern herniedergleitet Und schnell zur Erde fällt? Die Lichter, die dort glänzen Mit wund (...)

Die unmögliche Tatsache
(von
Gezubbel - Christian Morgenstern - 27.10.2009)
  von Christian Morgenstern (1871-1914) Palmström, etwas schon an Jahren, wird an einer Straßenbeuge und von einem Kraftfahrzeuge überfahren. Wie war (spricht er, sich erhebend und entsch (...)

Die uralte Kornfeldlinde
(von
Gezubbel - Arno Holz - 27.10.2009)
  von Arno Holz (1863-1929) Aus einem Kornfeld, schräg zum See, hob sich die Linde. Auf schmalem Fußweg an ihr vorbei, jeden Nachmittag durch die Juliglut zum Baden, wir Jungens. Der blaue (...)

Die Verliebte
(von
Gezubbel - Thekla Lingen - 28.10.2009)
  von Thekla Lingen (1866-1931) Sein Bärtchen trägt er hochgedreht, Und seine Zähne blitzen, Sie beißen mir die Lippen rot Und bringen mich in süße Not, Die kleinen, scharfen Spitzen. Sein Ha (...)

Die Verwandelte
(von
Gezubbel - Otto Banck - 17.04.2013)
  von Otto Banck (1824 - 1916) Wie schlief dir hinter Berg und Thal In deines Lebens Morgen Noch all die tiefste Wonn' und Qual Verborgen! Du standst so keck und lose, Du knospende Gestalt, W (...)

Die Weihe der Nacht
(von
Gezubbel - Friedrich Hebbel - 02.02.2010)
  von Friedrich Hebbel (1813 -1863) Nächtliche Stille! Heilige Fülle, Wie von göttlichem Segen schwer, Säuselt aus ewiger Ferne daher. Was da lebte, Was aus engem Kreise Auf ins Weitste streb (...)

Die Weihnachtsfee
(von
Gezubbel - Peter Hille - 28.10.2009)
  von Peter Hille (1854-1904) Und Frieden auf Erden den Menschen, die eines guten Willens sind. Suchende Sterne ins eilende Haar, Frierende Sterne, schmelzend zergangen Über den wunderfeiernden (...)

Die Worte des Glaubens
(von
Gezubbel - Friedrich Schiller - 27.10.2009)
  von Friedrich Schiller ( 1759 bis 1805 ) Drei Worte nenn' ich euch, inhaltsschwer, Sie gehen von Munde zu Munde, Doch stammen sie nicht von außen her, Das Herz nur giebt davon Kunde, Dem Mens (...)

Die Worte in den Wind
(von
Gezubbel - Auguste Kurs - 02.11.2009)
  von Auguste Kurs (1815-1892) Es findet manches gute Wort Wohl nicht die gute Statt, Doch glaube Keiner, daß er dann Umsonst gesprochen hat. Die Worte, die in's Menschenherz Nicht aufgenommen (...)

Die zierliche Geige
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 24.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ein klapperdürrer Fiedelmann stand unter einem Baume und setzte seine Geige an und geigte wie im Traume und sang ein leises Zwitscherlied, das rührte an die Äste, (...)

Du fragst, was uns not tut, Freund
(von
Gezubbel - Cäsar Flaischlen - 27.10.2009)
  von Cäsar Flaischlen (1864-1920) Du fragst, was uns not tut, Freund, und was uns fehlt? ... O, so viel! Ideale vor allem wieder und ein festes großes Ziel! Ideale, wie unsere Väter gehabt – (...)

Duldsam
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 11.02.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Des Morgens früh, sobaldich mir Mein Pfeifchen angezündet, Geh' ich hinaus zur Hintertür, Die in den Garten mündet. Besonders gern betracht' ich dann Die Rosen, (...)

Duldung
(von
Gezubbel - Luise Büchner - 27.10.2009)
  von Luise Büchner (1821-1877) Schwarzes Eisen, kalt und spröde, Schelten möchte ich dich nicht, Weil es dir an Lebenswärme Und an Biegsamkeit gebricht. Bist du doch in Feuersgluten Zischend (...)

Durch
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 20.01.2010)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Laß dich die Welt nicht fangen, Brich durch, mein freudig Herz, Ein ernsteres Verlangen Erheb dich himmelwärts! Greif in die goldnen Saiten, D (...)

Durchwachte Nacht
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 10.11.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Wie sank die Sonne glüh und schwer, Und aus versengter Welle dann Wie wirbelte der Nebel Heer Die sternenlose Nacht heran! - Ich höre ferne Schritte (...)

Ebenengewitter
(von
Gezubbel - Christian Morgenstern - 22.01.2010)
  von Christian Morgenstern (1871-1914) So löst sich denn die Spannung schwer. Erfüllt ist, was wir baten: Vom Himmel rauscht ein breites Meer Auf durstig-dürre Saaten. Und herrlich stürzt ein (...)

Ein Freund ging nach Amerika
(von
Gezubbel - Peter Rosegger - 28.10.2009)
  von Peter Rosegger (1843-1918) Ein Freund ging nach Amerika Und schrieb mir vor einigen Lenzen: Schicke mir Rosen aus Steiermark, Ich hab eine Braut zu bekränzen! Und als vergangen war ein Ja (...)

Ein herbstlich Lied für zweie
(von
Gezubbel - Gerrit Engelke - 27.10.2009)
  von Gerrit Engelke (1890-1918) Auch diesem Stieglitz da im Blätterfall Tickt wunderbar in seinem Federball Ein schüchtern-schluchzend Herz, ein kleines, Ein Herz wie meins und deines. Der Vog (...)

Ein letzter Blick
(von
Gezubbel - Max Waldau - 26.05.2012)
  von Max Waldau (1825 - 1855) O wenn du gehst, dann bin ich allein, Sieh noch zurück einmal! Ein letzter Blick nur sei noch mein, Ein letzter wärmender Strahl. Sieh, wenn am Abend die Sonne ve (...)

Ein Liebesbrief
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 28.10.2009)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Von allen Seiten drängt ein drohend Grau Uns zu. Die Luft will uns vergehen. Ich aber kann des Himmels Blau, Kann alles Trübe sonnvergoldet sehen. Weil ich di (...)

Einem Freunde
(von
Gezubbel - Cäsar Flaischlen - 27.10.2009)
  von Cäsar Flaischlen (1864-1920) Soviel auch Stürme dir’s zersplittern, hoch halte, freudig, ohne Zittern, das stolze Banner deiner Kunst und fordere furchtlos ohne Wanken kampffroh dein Schick (...)

Eins und alles
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 18.03.2010)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Im Grenzenlosen sich finden, Wird gern der einzelne verschwinden, Da löst sich aller Überdruß; Statt heißem Wünschen, wildem Wollen, Statt lästgem Fo (...)

Erinnerung
(von
Gezubbel - Luise Büchner - 27.10.2009)
  von Luise Büchner (1821-1877) Hier will ich sitzen und ruhen An diesem lieblichen Ort, Will schweifen lassen das Auge Ins Weite von Ort zu Ort. Will stille sitzen und denken An Alles was ich (...)

Es sitzt auf dunkler Klippe...
(von
Gezubbel - Friedrich von Sallet - 27.10.2009)
  von Friedrich von Sallet ( 1812 bis 1843 ) Es sitzt auf dunkler Klippe Die lichte, gewaltige Fei; Sang strömt von süßer Lippe Der süßen Lorelei. Wohl alle können's hören, Doch viele fassen's (...)

Ewige Gegenwart
(von
Gezubbel - Clemens Brentano - 02.02.2010)
  von Clemens Brentano (1778-1842) Ich habe allem Leben Mit jedem Abendrot Den Abschiedskuß gegeben, Und jeder Schlaf ist Tod. Es sinkt der Morgen wieder, Mit Fittichen so lind Weckt mich die (...)

Fink und Frosch
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Im Apfelbaume pfeift der Fink Sein: pinkepink! Ein Laubfrosch klettert mühsam nach Bis auf des Baumes Blätterdach Und bläht sich auf und quackt: »Ja, ja! Her (...)

Flamme
(von
Gezubbel - Clara Müller - 27.10.2009)
  von Clara Müller (1861-1905) Was sträubst du dich der süßen Glut, die züngelnd schon dein Haupt versengt, die liebeheißen Atems dich mit Flammenarmen eng umdrängt?! Die Glut bin ich - und du (...)

Fröhlicher Regen
(von
Gezubbel - Clemens Brentano - 10.11.2009)
  von Clemens Brentano (1778-1842) Wie der Regen tropft, An die Scheiben klopft, Jeder Strauch ist naß bezopft. Wie der Regen springt! In den Blättern singt Eine Silberuhr. Durch das Gras hin (...)

Gedankenvoll
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 05.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ich weiß ein stilles Fensterlein, Liegt heimlich und versteckt, Das hat mit Laub der grüne Wein Und Ranken überdeckt. Im Laube spielt der Sommerwind, Die Rebe s (...)

Gefunden
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 28.10.2009)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Ich ging im Walde So für mich hin, Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn. Im Schatten sah ich Ein Blümchen stehn, Wie Sterne leuchtend, Wie Ä (...)

Geheimnis
(von
Gezubbel - Karl Dräxler-Manfred - 08.02.2012)
  von Karl Dräxler-Manfred (1806 - 1879) Was an Liebe du erfahren, Trage tief in deiner Brust, Wo es keiner mag gewahren, Keinem außer dir bewußt. Sieh den Berg, im Felsenherzen, Wie er alles (...)

Geistlicher Rat
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 04.07.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Viel Freude macht, wie männiglich bekannt, Für Mann und Weib der heilige Ehestand! Und lieblich ist es für den Frommen, Der die Genehmigung dazu bekommen, Wenn er (...)

Gemartert
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ein gutes Tier Ist das Klavier, Still, friedlich und bescheiden, Und muss dabei Doch vielerlei Erdulden und erleiden. Der Virtuos Stürzt darauf los Mit hoc (...)

Gesang der Muscheln
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 24.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Hier auf deinem Fensterbrette durcheinander hingetan, träumen wir vom Wiegenbette, träumen wir vom Ozean. Unter Algen, unter Moosen, tief im Wald von Silbertang (...)

Gestorben
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Der Himmel senkte seine grauen Fahnen tief auf des Parks umflorte Sommerwipfel, und durch die stillen Schattengänge schwebten der Schwermut dunkle Falter leisen F (...)

Gigerlette
(von
Gezubbel - Otto Julius Bierbaum - 28.10.2009)
  von Otto Julius Bierbaum (1865-1910) Fräulein Gigerlette Lud mich ein zum Tee. Ihre Toilette War gestimmt auf Schnee; Ganz wie Pierrette War sie angetan. Selbst ein Mönch, ich wette, Sähe Gi (...)

Glück
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 28.10.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Wie jauchzt meine Seele Und singet in sich! Kaum, dass ich's verhehle, So glücklich bin ich. Rings Menschen sich drehen Und sprechen gescheut, (...)

Glück
(von
Gezubbel - Max Dauthendey - 28.10.2009)
  von Max Dauthendey ( 1787 bis 1862 ) Was suchst du? Warte und wache so laut du kannst. Wache und horche. Das Glück, das berauschende, wonnezitternde Glück, Es kommt nie. Es ist. Es umarmt dic (...)

Glück
(von
Gezubbel - Friedrich Halm - 09.01.2011)
  von Friedrich Halm (1806 bis 1871) Was jeder sucht und was so wen'ge kennen, Wonach wir alle jagen stets und rennen, Wofür selbst Greise glühen noch und brennen, Glück, was ist Glück? Wer weiß e (...)

Glückes genug
(von
Gezubbel - Detlev von Liliencron - 27.10.2009)
  von Detlev Liliencron (1844-1909) Wenn sanft du mir im Arme schliefst, ich deinen Atem hören konnte, im Traum du meinen Namen riefst, um deinen Mund ein Lächeln sonnte - Glückes genug. Und w (...)

Großmütterchen
(von
Gezubbel - Karl Friedrich May - 06.10.2010)
  von Karl Friedrich May (1842-1912) Sie trug mich stets auf ihren Armen; Sie lehrte mich den ersten Schritt, Und weinte ich zum Herzerbarmen, So weinte sie erbarmend mit. Wenn sie des Abends mic (...)

Gründliche Heilung
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Es saß der fromme Meister Mit Weib und Kind bei Tisch. Ach, seine Lebensgeister Sind nicht wie sonst so frisch. Er sitzt mit krummem Nacken Vor seinem Leibgeric (...)

Heckenkind
(von
Gezubbel - Hermann Löns - 28.10.2009)
  von Hermann Löns (1866-1914) Und als mein Vater die Mutter freit, Widdewiddewittbummbummjuchhe, Da kamen lauter feine Leut, Widdewiddewitt bummbumm; Der Kuckuck war der Pfarrer, Der Pupphahn d (...)

Heidenröslein
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 28.10.2009)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Sah ein Knab ein Röslein stehn, Röslein auf der Heiden, War so jung und morgenschön, Lief er schnell, es nah zu sehn, Sah's mit vielen Freuden. Rös (...)

Heimweh nach Rügen
(von
Gezubbel - Ernst Moritz Arndt - 28.10.2009)
  von Ernst Moritz Arndt (1769-1860) O Land der dunkeln Haine, O Glanz der blauen See, Du Eiland, das ich meine, Wie thut´s nach dir mir weh! Nach Fluchten und nach Zügen Weit über Land und (...)

Herbst
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ade, ihr Sommertage, Wie seid ihr so schnell enteilt, Gar mancherlei Lust und Plage Habt ihr uns zugeteilt. Wohl war es ein Entzücken, Zu wandeln im Sonnensche (...)

Herrentag
(von
Gezubbel - Unbekannte Verfasser - 24.09.2009)
  anonym (Verfasser unbekannt) (aus Frauensicht) Meine Herren... heut' ist's mir richtig erst bewusst, dass ihr schon an der Mutterbrust als Bübchen hattet's schon recht schwer als Stammeshalt (...)

Hoffnung
(von
Gezubbel - Emanuel Geibel - 05.12.2009)
  von Emanuel Geibel (1815-1884) Und dräut der Winter noch so sehr Mit trotzigen Gebärden, Und streut er Eis und Schnee umher, Es muß doch Frühling werden. Und drängen die Nebel noch so (...)

Hund und Katze
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Miezel, eine schlaue Katze, Molly, ein begabter Hund, Wohnhaft an demselben Platze, Haßten sich aus Herzensgrund. Schon der Ausdruck ihrer Mienen, Bei gestr (...)

Ich darf dich nicht lieben und kann dich nicht hassen
(von
Gezubbel - Robert Hamerling - 26.05.2012)
  von Robert Hamerling (1830-1889) Ich darf dich nicht lieben und kann dich nicht hassen, Ich darf dich nicht halten und kann dich nicht lassen: O sage, wie lös' ich den bitteren Streit? Und (...)

Ich wollt, ich wär Polizeiminister
(von
Gezubbel - Georg Weerth - 02.11.2009)
  von Georg Weerth (1822-1856) Ich wollt, ich wär Polizeiminister, Da ließ ich alle Leut arretieren, Da ließ ich die schönsten Frauen schier Mir all ins Gefängnis führen. Da sollten sie schmach (...)

Idylle
(von
Gezubbel - Dranmor - 27.10.2009)
  von Dranmor (1823-1888) Unter rankendem Blätterdach Duften Blumen und rauscht der Bach, Badet schimmernd sich die Libelle, Welche flüchtig den Spiegel streift, Während die lüstern erregte Welle (...)

Im Moose
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 24.01.2010)
  von Annette von Droste-Hülshoff Als jüngst die Nacht dem sonnenmüden Land Der Dämmerung leise Boten hat gesandt, Da lag ich einsam noch in Waldes Moose. Die dunklen Zweige nickten so vertraut, (...)

Im Wald
(von
Gezubbel - Georg von Derken - 03.07.2013)
  von Georg von Derken Die Seele ward zum Kinde, Entlastet sich und lauscht, Wenn feierlich im Winde Die Wipfelwoge rauscht. Wo enge Geister walten, Dort atmete sie Staub Und war der mannigfa (...)

In der Vaterstadt
(von
Gezubbel - Friedrich Theodor Vischer - 02.11.2009)
  von Friedrich Theodor Vischer (1807-1887) Das sind die alten Wege, Die schattigen Alleen, Der Parkes alte Stege, Felsburg und kleine Seen. Das sind die alten Gassen, Der Marktplatz, leer un (...)

Ins Sonnenland des Glücks
(von
Gezubbel - Ottokar Kernstock - 28.10.2009)
  von Ottokar Kernstock (1848-1928) Voll Huld soll dich bewachen Der Lenker des Geschicks. Mit Jubeln und mit Lachen Sollst du die Reise machen Ins Sonnenland des Glücks! Und kommt ein Leid ge (...)

Jugendträume
(von
Gezubbel - Luise Büchner - 27.10.2009)
  von Luise Büchner (1821-1877) Kalt ist, wer nicht Liebe suchet, Spricht der Menschen große Zahl, Elend ist, wer nie empfunden Ihre Lust und ihre Qual! Und das Letzte was sie sagen, O, ich gl (...)

Käuzlein
(von
Gezubbel - Theodor Storm - 27.12.2009)
  von Theodor Storm (1817-1888) Da sitzt der Kauz im Ulmenbaum Und heult und heult im Ulmenbaum. Die Welt hat für uns beide Raum! Was heult der Kauz im Ulmenbaum Von Sterben und von Sterben? U (...)

Keine Wolke stille hält
(von
Gezubbel - Max Dauthendey - 28.10.2009)
  von Max Dauthendey (1867-1918) Keine Wolke stille hält, Wolken fliehn wie weiße Reiher; keinen Weg kennt ihre Welt, und der Wind, der ist ihr Freier. Wind, der singt von fernen Meilen, sprin (...)

Kindheit
(von
Gezubbel - Rainer Maria Rilke - 25.12.2009)
  von Rainer Maria Rilke (1875-1926) Da rinnt der Schule lange Angst und Zeit mit Warten hin, mit lauter dumpfen Dingen. O Einsamkeit, o schweres Zeitverbringen ... Und dann hinaus: die Straßen sp (...)

Komm, sprach das Mädchen, setze dich
(von
Gezubbel - Friedrich Rückert - 06.10.2010)
  von Friedrich Rückert (1788-1866) Komm, sprach das Mädchen, setze dich Und nimm mich in die Lehre, Verhöre deine Schülerin, Da hast du die Grammäre. Gut, sprach ich, liebe Schülerin, Allein (...)

Landregen
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 28.10.2009)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Der Regen rauscht. Der Regen Rauscht schon seit Tagen immerzu. Und Käferchen ertrinken Im Schlammrinn an den Wegen. - Der Wald hat Ruh. Gelabte Blätter bli (...)

Lebensmotto
(von
Gezubbel - Louise Aston - 27.10.2009)
  von Louise Aston (1814-1871) Fromme Seelen, fromme Herzen, Himmelssehnend, lebenssatt; Euch ist rings ein Thal der Schmerzen, Eine finst're Schädelstatt! Mag in schreckenden Gesichten Bang vor (...)

Leiden weinen ohne Tränen
(von
Gezubbel - Max Dauthendey - 28.10.2009)
  von Max Dauthendey (1867-1918) Winter in der Brust, Und durch argen Schnee Müssen die Gedanken Und durch Nebelblust, Drinnen Krähen zanken. Und doch stehen drunten In den Sommerbeeten Stol (...)

Letzte Fahrt
(von
Gezubbel - Kurt Tucholsky - 28.10.2009)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) An meinem Todestag - ich werd ihn nicht erleben - Da soll es mittags rote Grütze geben, mit einer fetten, weißen Sahneschicht ... Von wegen: Leibgericht. Mein (...)

Liebesglut
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Sie liebt mich nicht. Nun brennt mein Herz ganz lichterloh vor Liebesschmerz, vor Liebesschmerz gar lichterloh als wie gedörrtes Haferstroh. Und von dem Feuer st (...)

Liebesmorgen
(von
Gezubbel - Paul Boldt - 28.10.2009)
  von Paul Boldt (1885-1918) Aus dem roten, roten Pfühl kriecht die Sonne auf die Dielen, Und wir blinzeln nur und schielen Nach uns, voller Lichtgefühl. Wie die Rosa-Pelikane, Einen hellen Fi (...)

Lied eines kosmopolitischen Nachtwächters
(von
Gezubbel - Franz Freiherr von Dingelstedt - 11.12.2009)
  von Franz Freiherr von Dingelstedt (1814-1881) Weib, gib mir Deckel, Spieß und Mantel, Der Dienst geht los, ich muß hinaus. Noch einen Schluck ... Adies, Mariandel! Ich hüt' die Stadt, hüt' du d (...)

Locke und Lied
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 27.10.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Meine Lieder sandte ich dir, Meines Herzens strömende Quellen, Deine Locke sandtest du mir, Deines Hauptes ringelnde Wellen; Hauptes Welle und Herzen (...)

Ludwig Uhland
(von
Gezubbel - Karl Egon Ebert - 28.10.2009)
  von Karl Egon Ebert ( 1801 bis 1882 ) Ein Mann mit einer schlichten Weise, Mit einem still bescheidnen Sinn, Mit klarem Aug' und heller Stirne, So tritt er freundlich vor dich hin; Er heißt dic (...)

Männerkeuschheit
(von
Gezubbel - Gottfried August Bürger - 27.10.2009)
  von Gottfried August Bürger (1747-1796) Wer nie in schnöder Wollust Schoß Die Fülle der Gesundheit goss, Dem steht ein stolzes Wort wohl an, Das Heldenwort: Ich bin ein Mann! Denn er gedeiht (...)

Mahnung
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 10.11.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Genug gemeistert nun die Weltgeschichte! Die Sterne, die durch alle Zeiten tagen, Ihr wolltet sie mit frecher Hand zerschlagen Und jeder leuchten (...)

Manche Nacht
(von
Gezubbel - Richard Dehmel - 24.11.2009)
  von Richard Dehmel (1863-1920) Wenn die Felder sich verdunkeln, fühl ich, wird mein Auge heller; schon versucht ein Stern zu funkeln, und die Grillen wispern schneller. Jeder Laut wird bilder (...)

Mantellied
(von
Gezubbel - Karl von Holtei - 09.01.2011)
  von Karl von Holtei (1798-1880) Schier dreißig Jahre bist du alt, Hast manchen Sturm erlebt. Hast mich wie ein Bruder beschützet, Und wenn die Kanonen geblitzet, Wir beide haben niemals gebebt. (...)

Mein Herz, ich will dich fragen
(von
Gezubbel - Friedrich Halm - 27.10.2009)
  von Friedrich Halm (1806 bis 1871) Mein Herz, ich will dich fragen: Was ist denn Liebe, sag? "Zwei Seelen und ein Gedanke, zwei Herzen und ein Schlag!" Und sprich, woher kommt Liebe? "Si (...)

Meine Sträuße
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 09.11.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) So oft mir ward eine liebe Stund' Unterm blauen Himmel im Freien, Da habe ich, zu des Gedenkens Bund, Das Zeichen geflochten mit Treuen: Einen schlic (...)

Mondlicht
(von
Gezubbel - Theodor Storm - 12.12.2009)
  von Theodor Storm (1817-1888) Es liegt im Mondenlichte Begraben nun die Welt; Wie selig ist der Friede, Der sie umfangen hält! Die Winde müssen schweigen, So sanft ist dieser Schein; Sie s (...)

Mondnacht
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 10.11.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Es war, als hätt der Himmel Die Erde still geküßt, Daß sie im Blütenschimmer Von ihm nur träumen müßt' ! Die Luft ging durch die Felder, Die Ä (...)

Mondschatten
(von
Gezubbel - Eduard Bauernfeld - 15.07.2010)
  von Eduard Bauernfeld (1802-1890) Seht, um mich, wie ich da wandle Bei dem trüben Mondenschein, Tanzen zwölf der Schattenbrüder Einen wunderbaren Reihn. Diese schwebenden und stillen Nachtge (...)

Morgenfrühe
(von
Gezubbel - Emil Rittershaus - 03.07.2013)
  von Emil Rittershaus (1834 -1897) Noch sind die Blumen halb geschlossen, Noch sind die Vöglein schlummermatt; Der Tau, der sich bei Nacht ergossen, Fällt leis im Wald von Blatt zu Blatt. Es zit (...)

Morgenwanderung
(von
Gezubbel - Emanuel Geibel - 11.12.2009)
  von Emanuel Geibel (1815-1884) Wer recht in Freuden wandern will, Der geh' der Sonn' entgegen. Da ist der Wald so kirchenstill, Kein Lüftchen mag sich regen; Noch sind nicht die Lerchen wach, (...)

Nach altdeutscher Weise
(von
Gezubbel - Ernst von Feuchtersleben - 27.10.2009)
  von Ernst von Feuchtersleben (1806-1849) Es ist bestimmt in Gottes Rat, Daß man, was man am liebsten hat, Muß meiden; Wiewohl nichts in dem Lauf der Welt Dem Herzen, ach! so sauer fällt, Als (...)

Nachtgedanken
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 10.11.2009)
  von Heinrich Heine (1797 bis 1856) Denk ich an Deutschland in der Nacht, Dann bin ich um den Schlaf gebracht, Ich kann nicht mehr die Augen schließen, Und meine heißen Tränen fließen. Die Jah (...)

Neue Liebe
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 28.10.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff ( 1788 bis 1857 ) Herz, mein Herz, warum so fröhlich, So voll Unruh' und zerstreut, Als käm' über Berge selig Schon die schöne Frühlingszeit? Weil ein li (...)

Neujahrslied
(von
Gezubbel - Johann Peter Hebel - 28.10.2009)
  von Johann Peter Hebel (1760-1826) Mit der Freude zieht der Schmerz Traulich durch die Zeiten. Schwere Stürme, milde Weste, Bange Sorgen, frohe Feste Wandeln sich zur Seiten. Und wo eine Trä (...)

Noah
(von
Gezubbel - August Langbein - 27.10.2009)
  von August Langbein (1757-1835) Als Noah aus dem Kasten war, Da trat zu ihm der Herre dar; Der roch des Noahs Opfer und sprach: "Ich will dir gnädig sein, Und weil du ein so frommes Haus, So b (...)

Oktoberlied
(von
Gezubbel - Theodor Storm - 01.11.2009)
  von Theodor Storm (1817-1888) Der Nebel steigt, es fällt das Laub; Schenk' ein den Wein, den holden! Wir wollen uns den grauen Tag Vergolden, ja vergolden. Und geht es draußen noch so toll, (...)

Passantin
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 28.10.2009)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) So schöner Wuchs! So schöne Haut! So schöne Hände, schöne Haare. Ganz Frauenanmut. - Und für wen gebaut? Und für wie viele Jahre? Aus Worten, Augen streiche (...)

Poesie
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 10.01.2010)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Fragst du mich im Rätselspiele, Wer die zarte lichte Fei, Die sich drei Kleinoden gleiche Und ein Strahl doch selber sei? Ob ichs rate? ob ich fehle (...)

Psst!
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 28.10.2009)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Träume deine Träume in Ruh. Wenn du niemandem mehr traust, Schließe die Türen zu, Auch deine Fenster, Damit du nichts mehr schaust. Sei still in deiner S (...)

Reiterlied
(von
Gezubbel - Georg Herwegh - 12.12.2009)
  von Georg Herwegh (1817-1875) Die bange Nacht ist nun herum, Wir reiten still, wir reiten stumm, Und reiten in's Verderben. Wie weht so scharf der Morgenwind! Frau Wirtin, noch ein Glas geschwi (...)

Rückblick
(von
Gezubbel - Clemens Brentano - 10.11.2009)
  von Clemens Brentano (1778-1842) Ich wohnte unter vielen, vielen Leuten, Und sah sie alle tot und stille stehn, Sie sprachen viel von hohen Lebensfreuden Und liebten, sich im kleinsten Kreis zu (...)

Rückkehr
(von
Gezubbel - Robert Reinick - 27.05.2012)
  von Robert Reinick (1805-1852) Das ist gewiß die größte Not, Wer aus der Fremde kommt nach Haus Und findet seine Liebe tot; Da gehn ihm alle Freuden aus. Es war an einem Sonntag früh, Da kam (...)

Schlaflos
(von
Gezubbel - Theodor Storm - 12.12.2009)
  von Theodor Storm (1817 bis 1888) Aus Träumen in Ängsten bin ich erwacht; Was singt doch die Lerche so tief in der Nacht! Der Tag ist gegangen, der Morgen ist fern, Aufs Kissen hernieder schei (...)

Schwebender Genius
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 07.09.2010)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Und wenn mich am Tag die Ferne Blauer Berge sehnlich zieht, Nachts das Übermaß der Sterne Prächtig mir zu Häupten glüht, Alle Tag und alle Nächte Rüh (...)

Sehnsucht
(von
Gezubbel - Eduard Mörike - 02.02.2010)
  von Eduard Mörike (1804-1875) In dieser Winterfrühe, Wie ist mir doch zumut! O Morgenrot, ich glühe Von deinem Jugendblut. Es glüht der alte Felsen, Und Wald und Burg zumal, Berauschte Nebe (...)

Sehnsucht nach Liebe
(von
Gezubbel - Franz Grillparzer - 27.10.2009)
  von Franz Grillparzer (1791-1872) Alles liebet, alles scherzet In der fröhlichen Natur; Alles küsset, alles herzet Auf den Höhn, in Wald und Flur! Lässt der holde Lenz sich nieder, Sanft ums (...)

Silvester
(von
Gezubbel - Julius Sturm - 31.12.2009)
  von Julius Sturm (1816-1896) Wieder ist ein Jahr entschwunden; Dass sein Scheiden uns nicht reue, Herz, was retten wir hinüber Aus dem alten in das neue? Sprach mein Herz: „Wie magst du frage (...)

So und nicht anders
(von
Gezubbel - Theodor Fontane - 28.10.2009)
  von Theodor Fontane (1819-1898) Die Menschen kümmerten mich nicht viel, Eigen war mein Weg und Ziel. Ich mied den Markt, ich mied den Schwarm, Andre sind reich, ich bin arm. Andre regierten (...)

Sommernacht
(von
Gezubbel - Robert Reinick - 03.07.2013)
  von Robert Reinick (1805-1852) Der laute Tag ist fortgezogen, Es kommt die stille Nacht herauf, Und an dem weiten Himmelsbogen, Da gehen tausend Sterne auf; Und wo sich Erd' und Himmel einen I (...)

Sonette
(von
Gezubbel - August Graf von Platen - 19.08.2010)
  von August Graf von Platen (1796-1835) Wer wußte je das Leben recht zu fassen, Wer hat die Hälfte nicht davon verloren Im Traum, im Fieber, im Gespräch mit Toren, In Liebesqual, in leerem (...)

Sorgenvoll
(von
Gezubbel - Franz Grillparzer - 08.01.2011)
  von Franz Grillparzer ( 1790 bis 1872 ) Mein Kummer ist mein Eigentum, Den geb' ich nicht heraus. Was gut wohl sonst an mir und schlimm, Besitzt und teilt! Das hab' und nimm! Mit ihm nur halt' (...)

Späte Rosen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Jahrelang sehnten wir uns einen Garten unser zu nennen, darin eine kühle Laube steht und rote Rosen brennen. Nun steht das Gärtchen im ersten Grün, die Laube in (...)

Stromüber
(von
Gezubbel - Richard Dehmel - 28.10.2009)
  von Richard Dehmel (1863-1920) Der Abend war so dunkelschwer, und schwer durchs Dunkel schnitt der Kahn: die Andern lachten um uns her, als fühlten sie den Frühling nahn. Der weite Strom lag (...)

Strophen
(von
Gezubbel - Dranmor - 27.10.2009)
  von Dranmor (1823-1888) O mein einsam – einsam – einsam Kissen, Wo bleibt mein Herzensfreund, der süße, traute? Ist es sein Schiff, das ich im Traum erschaute, Weit, weit von hier, von Stürmen f (...)

Traum und Leben
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 24.01.2010)
  von Heinrich Heine (1797-1856) Es glühte der Tag, es glühte mein Herz, Still trug ich mit mir herum den Schmerz. Und als die Nacht kam, schlich ich fort Zur blühenden Rose am stillen Ort. Ich (...)

Treib’s, wie du willst
(von
Gezubbel - Cäsar Flaischlen - 27.10.2009)
  von Cäsar Flaischlen (1864-1920) Treib’s, wie du willst, es ist nicht recht! sei klug, sei dumm, sei brav, sei schlecht! Ein jedes Ding hat jeden Zweck! Wer immer fragt, kommt nie vom Fle (...)

Trennung
(von
Gezubbel - Friedrich von Schack - 27.10.2009)
  von Friedrich von Schack (1815 bis 1894) Noch einen mir, der Kraft mir leihe! Gib, Weib, bevor ich scheiden muß, Für Leben mir und Tod die Weihe In einem langen, heil'gen Kuß! Laß brennend (...)

Trost
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 20.01.2010)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Es haben viel Dichter gesungen Im schönen deutschen Land, Nun sind ihre Lieder verklungen, Die Sänger ruhen im Sand. Aber so lange noch kreisen (...)

Und wenn ich Tor bin
(von
Gezubbel - Cäsar Flaischlen - 27.10.2009)
  von Cäsar Flaischlen (1864-1920) Und wenn ich Tor bin, so laß es mich sein! ich bin es ja doch nur für mich allein! und nennst du es Dummheit und Narretei, selbst wenn du recht hättst, was wär (...)

Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln...
(von
Gezubbel - Arno Holz - 27.10.2009)
  von Arno Holz (1863-1929) Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln Die Weihnacht ihre Sterne funkeln! Die Engel im Himmel hört man sich küssen Und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen... So h (...)

Vaterland
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 13.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Deutschland, ich soll dich lieben, und läßt deine Dichter hungern, von Tür zu Tür sich schieben und lungern. Deutschland, was sollen wir sagen, den Blick zu Bode (...)



 
   
     
   
     
      © by Nora Runge - Alle Rechte vorbehalten