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... Ernst Moritz Arndt (1769-1860)
(von
Gezubbel - Ernst Moritz Arndt - 28.10.2009)
  Quelle Text und Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Moritz_Arndt Ernst Moritz Arndt (* 26. Dezember 1769 in Groß Schoritz auf Rügen – damals Schwedisch-Pommern; † 29. Januar 1860 in Bonn) wa (...)

... Heinrich Heine (1797-1856)
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 28.10.2009)
  Quelle Text und Bild: Wikipedia Christian Johann Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797 in Düsseldorf als Harry Heine; † 17. Februar 1856 in Paris) war einer der bedeutendsten deutschen Dichter und Jo (...)

... Hermann Löns (1866-1914)
(von
Gezubbel - Hermann Löns - 28.10.2009)
  Quelle Text und Bild: Wikipedia Hermann Löns (* 29. August 1866 in Culm bei Bromberg in Westpreußen; † 26. September 1914 bei Loivre in der Nähe von Reims, Frankreich) war ein deutscher Journalist (...)

... Hugo von Hofmannsthal (1874-1929)
(von
Gezubbel - Hugo von Hofmannsthal - 14.11.2009)
  Quelle Text und Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_von_Hofmannsthal Hugo Laurenz August Hofmann, Edler von Hofmannsthal, genannt Hugo von Hofmannsthal (* 1. Februar 1874 in Wien; † 15. Juli 19 (...)

1. Die Frau spricht - Die geschiedene Frau
(von
Gezubbel - Kurt Tucholsky - 31.05.2010)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) Ja ... da wär nun also wieder einer ... das ist komisch! Vor fünf Jahren, da war meiner; dann war eine ganze Weile keiner ... Und jetzt geht ein Mann in meiner Wo (...)

4. Die Frau spricht - Lamento
(von
Gezubbel - Kurt Tucholsky - 31.05.2010)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) Der deutsche Mann Mann Mann – das ist der unverstandene Mann. Er hat ein Geschäft, und er hat eine Pflicht. Er (...)

Abendbild
(von
Gezubbel - Ada Christen - 27.10.2009)
  von Ada Christen (1839-1901) Grau der Himmel, grau die Erde, Grau das weite dürre Land, Sonn'verbrannte nied're Sträucher, Schwarzer Sumpf und (...)

Abendlied
(von
Gezubbel - Ernst Moritz Arndt - 28.10.2009)
  von Ernst Moritz Arndt (1769-1860) Der Tag ist nun vergangen, Und dunkel schläft die Welt, Die hellen Sterne prangen Am blauen Himmelszelt; Nur in den grünen Zweigen Singt noch die Nachtigall, (...)

Achte gut auf diesen Tag
(von
Gezubbel - Dschela ed-Din Rumi - 27.10.2009)
  von Dschela ed-Din Rumi (1207-1273) Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben - das Leben allen Lebens. In seinem kurzen Ablauf liegt alle seine Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins, d (...)

Alte und neue Kinderzucht
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 27.10.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) 1 In seiner Buchenhalle saß ein Greis auf grüner Bank, Vor ihm, in grünlichem Pokal, der Rebe Feuertrank; (...)

Am Barren
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 28.10.2009)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Deutsche Frau, dich ruft der Barrn, Denn dies trauliche Geländer Fördert nicht nur Hirn und Harn, Sondern auch die Muskelbänder, Unterleib und Oberlippe. (...)

Am Fenster
(von
Gezubbel - Auguste Kurs - 02.11.2009)
  von Auguste Kurs (1815-1892) Ich lehn' am Fenster, trüb' und still, Hab' Vieles überdacht, Die Dämm'rung schwand mir unbemerkt, Es naht sich schon die Nacht. Die Häusermassen liegen da, Von Ne (...)

Amor in einer Rosenknospe
(von
Gezubbel - Wilhelm Müller - 28.10.2009)
  von Wilhelm Müller (1794-1827) Frau Venus wollte neulich Ihr loses Söhnchen schlagen: Da ist er ihr entlaufen Und hat sich still gekauert In eine Rosenknospe. Kommt, ruft er, kommt, ihr Mädche (...)

An das Herz
(von
Gezubbel - Gottfried Keller - 24.11.2009)
  von Gottfried Keller (1819-1890) Willst du nicht dich schließen, Herz, du offnes Haus! Worin Freund’ und Feinde Gehen ein und aus? Schau, wie sie verletzen Dir das Hausrecht stets! Fühllos (...)

An den Frieden
(von
Gezubbel - Karl Wilhelm Ramler - 29.12.2009)
  von Karl Wilhelm Ramler (1725-1798) Wo bist du hingeflohn, geliebter Friede? Gen Himmel, in dein mütterliches Land? Hast du dich, ihrer Ungerechtigkeiten müde, Ganz von der Erde weggewandt? W (...)

An den Mai
(von
Gezubbel - Christian Adolf Overbeck - 27.10.2009)
  von Christian Adolf Overbeck (1755-1821) Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün und lass mir an dem Bache die kleinen Veilchen blühn! Wie möchte ich doch so gerne ein Veilchen wieder S (...)

An die Geliebte
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 28.10.2009)
  von Theodor Körner (1791-1813) Heil'ger Frieden liegt in klaren Tönen Auf der eingeschlummerten Natur, Und des Mondes sanfte Schimmer krönen Dort den Wald mit seinen dunklen Söhnen, Dort den (...)

An einem trüben Tag
(von
Gezubbel - Kathinka Zitz - 28.10.2009)
  von Kathinka Zitz (1801- 1877) Weshalb soll man das Erdenleben lieben Und diese rauhe Welt voll Harm und Streit, In welcher Wolken unsre schönsten Tage trüben, Und Zwietracht alle Harmonie entz (...)

An meine kleine Freundin
(von
Gezubbel - Georg Heym - 27.10.2009)
  von Georg Heym (1887-1912) Wer hätte das gedacht! Das kam wohl über Nacht. Denn als ich aufgewacht, Da warst auf einmal du Mein kleiner Herztyrann. Sieh doch mal einer an, Was Amor alle (...)

Antwort
(von
Gezubbel - August Graf von Platen - 19.08.2010)
  von August Graf von Platen (1796-1835) Was soll dies kindische Verzagen, Das eitle Wünschen ohne Halt? Da du der Welt nicht kannst entsagen, Erobre sie dir mit Gewalt! Und könntest du dich au (...)

April
(von
Gezubbel - Heinrich Seidel - 14.03.2012)
  von Heinrich Seidel (1842-1906) April! April! Der weiß nicht, was er will. Bald lacht der Himmel blau und rein, bald schaun die Wolken düster drein, bald Regen und bald Sonnenschein. Was sind (...)

Auf dem Fliegenplaneten
(von
Gezubbel - Christian Morgenstern - 27.10.2009)
  von Christian Morgenstern (1871-1914) Auf dem Fliegenplaneten, da geht es dem Menschen nicht gut: Denn was er hier der Fliege, die Fliege dort ihm tut. An Bändern voll Honig kleben Die Mensc (...)

Auf der Erde ist es schwül
(von
Gezubbel - Achim von Arnim - 20.01.2010)
  von Achim von Arnim (1781-1831) Auf der Erde ist es schwül, In den Wassern ist es kühl, Sonne, Mond und alle Sterne Stürzen sic (...)

Auf der Lüneburger Haide
(von
Gezubbel - Hermann L�ns - 28.10.2009)
  von Hermann Löns (1866-1914) Auf der Lüneburger Haide, In dem wunderschönen Land Ging ich auf und ging ich unter, Allerlei am Weg ich fand; (...)

Aufklärung
(von
Gezubbel - Achim von Arnim - 27.10.2009)
  von Achim von Arnim (1781-1831) (Fliegendes Blatt in Preussen.) Was soll ich thun, was soll ich glauben? Und was ist meine Zuversicht? Will man mir meine (...)

Aus und vorbei
(von
Gezubbel - Hermann Löns - 28.10.2009)
  von Hermann Löns (1866-1914) O bittere Not Und o Weh und o Weh, Alle Blumen sind tot Und begraben im Schnee, Alle Blätter sind fort, Sind verwelkt und verdorrt, Wohin und wohin ich auch seh. (...)

Betörung
(von
Gezubbel - Ernst Stadler - 25.12.2009)
  von Ernst Stadler (1883-1914) Nun bist du, Seele, wieder deinem Traum Und deiner Sehnsucht selig hingegeben. In holdem Feuer glühend fühlst du kaum, Daß Schatten alle Bilder sind, die um dich le (...)

Bis auf weiteres
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Das Messer blitzt, die Schweine schrein, Man muß sie halt benutzen, Denn jeder denkt: Wozu das Schwein, Wenn wir es nicht verputzen? Und jeder schmunzelt, jeder (...)

Blumentod
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 27.10.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Wie sind meine Finger so grün, Blumen hab' ich zerrissen; Sie wollten für mich blühn Und haben ste (...)

Christliche Liebe
(von
Gezubbel - Erich Mühsam - 29.10.2009)
  von Erich Mühsam (1878-1934) Wieder zieh man einen Pfaffen mangelhafter Sittlichkeit. Denn er machte sich zu schaffen mit der jungen Weiblichkeit. Ja, es ist das Los der Frommen, dass im (...)

Danach
(von
Gezubbel - Kurt Tucholsky - 28.10.2009)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) Es wird nach einem happy end im Film jewöhnlich abjeblendt. Man sieht bloß noch in ihre Lippen den Helden seinen Schnurrbart stippen - da (...)

Das Alter
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 28.10.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Hoch mit den Wolken geht der Vögel Reise, Die Erde schläfert, kaum noch Astern prangen, Verstummt die Lieder, die so fröhlich klangen, Und trüber (...)

Das bescheidene Glück
(von
Gezubbel - Heinrich Hoffmann von Fallersleben - 28.10.2009)
  von Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Bescheidenheit führet zum Höchsten der Welt, zu Ehren und Ansehen und Adel und Geld. Wie viel die Bescheidenheit endlich vermag, das lehret (...)

Das Göttliche
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 09.06.2007)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Edel sei der Mensch, Hilfreich und gut! Denn das allein Unterscheidet ihn Von allen Wesen, Die wir kennen. Heil den unbekannten Höhern Wesen, Di (...)

Das Schlaraffenland
(von
Gezubbel - Hans Sachs - 27.10.2009)
  von Hans Sachs (1494-1576) Ein Gegend heißt Schlaraffenland, den faulen Leuten wohlbekannt. Das liegt drei Meilen hinter Weihnachten. Und welche darein wil (...)

Der "Gezeichnete"
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 17.01.2010)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Ein Bleistift hat mich vergewaltigt, Hat meine Züge vergestaltigt Und hinterlistig auf ein Blatt Papier gebracht. Ich muß gestehn, der Bleistift hat An sich (...)

Der Alpdruck
(von
Gezubbel - Kathinka Zitz - 28.10.2009)
  von Kathinka Zitz (1801- 1877) Das Herz ist wie in Schrauben eingepresset, Und auf die Brust fä (...)

Der alte Garten
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 10.11.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Kaiserkron und Päonien rot, Die müssen verzaubert sein, Denn Vater und Mutter sind lange tot, Was blühn sie hier so allein? Der Springbrunn p (...)

Der Bücherfreund
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 28.10.2009)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Ob ich Biblio- was bin? Phile? "Freund von Büchern" meinen Sie? Na, und ob ich das bin! Ha! und wie! (...)

Der geplagte Bräutigam
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 05.12.2009)
  von Theodor Körner (1791-1813) Im ganzen Dorfe geht's Gerücht, Daß ich um Grethen freie; Sie aber läßt das Tändeln nicht, Die Falsche, Ungetreue! - Denn Nachbar Kunzens langer Hans Führt alle (...)

Der herbstliche Garten
(von
Gezubbel - Georg Heym - 24.11.2009)
  von Georg Heym (1887-1912) Der Ströme Seelen, der Winde Wesen Gehet rein in den Abend hinunter, In den schilfigen Buchten, wo herber und bunter Die brennenden Wälder im Herbste verwesen. Die (...)

Der Ichthyosaurus
(von
Gezubbel - Joseph Viktor von Scheffel - 28.10.2009)
  von Joseph Viktor von Scheffel (1826-1886) Es rauscht in den Schachtelhalmen, Verdächtig leuchtet das Meer, Da schwimmt mit Tränen im Auge Ein Ichthyos (...)

Der Maulwurf
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.06.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) In seinem Garten freudevoll Geht hier ein Gärtner namens Knoll. Doch seine Freudigkeit vergeht, Ein Maulwurf wühlt im Pflanzenbeet. Schnell eilt er fort und (...)

Der Mensch
(von
Gezubbel - Friedrich Hölderlin - 19.08.2010)
  von Friedrich Hölderlin (1770-1843) Kaum sproßten aus den Wassern, o Erde, dir Der jungen Berge Gipfel, und dufteten, Lustatmend, immergrüner Haine Voll, in des Ozeans grauer Wildnis Die erst (...)

Der Nöckergreis
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ich ging zum Wein und ließ mich nieder Am langen Stammtisch der Nöckerbrüder. Da bin ich bei einem zu sitzen gekommen, Der hatte bereits das Wort genommen. "Ku (...)

Der Philosoph
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ein Philosoph von ernster Art, Der sprach und strich sich seinen Bart: Ich lache nie. Ich lieb es nicht, Mein ehrenwertes Angesicht Durch Zähnefletschen zu entst (...)

Der Pilgrim
(von
Gezubbel - Friedrich Schiller - 22.11.2009)
  von Friedrich Schiller (1759-1805) Noch in meines Lebens Lenze War ich, und ich wandert' aus, Und der Jugend frohe Tänze Ließ ich in des Vaters Haus. All mein Erbteil, meine Habe Warf (...)

Der Postillion
(von
Gezubbel - Nikolaus Lenau - 23.11.2009)
  von Nikolaus Lenau (1802-1850) Lieblich war die Maiennacht, Silberwölklein flogen, Ob der holden Frühlingspracht Freudig hingezogen. Schlummernd lagen Wies und Hain, Jeder Pfad verlasse (...)

Der Seriöse
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 25.12.2009)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Wo ich abends Weißwürste fresse, Da sitzt oft drei Tische weit Vor mir ein Herr Noblesse, Sehr groß, sehr ernst und sehr breit. Sein Haar und Bart, seine K (...)

Der sprachlose Papagei
(von
Gezubbel - Dschela ed-Din Rumi - 27.10.2009)
  von Dschela ed-Din Rumi (1207-1273) Ein Kaufmann einen Papagei vor Jahren besaß, in Sang und Rede wohl erfahren. Der saß als Wächter an des Ladens Pforte und sprach zu jedem Kunden kluge Worte. (...)

Der Stern
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 05.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Hätt einer auch fast mehr Verstand Als wie die drei Weisen aus dem Morgenland, Und ließe sich dünken, er wär wohl nie Dem Sternlein nachgereist wie sie; Dennoch, w (...)

Der Unbeständige
(von
Gezubbel - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben - 09.01.2011)
  von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Dass ich dies und das beginne, Heute grad und morgen quer, Gegen das, was heut' ich minne, Morgen richte Spieß und Speer: Sollte das (...)

Der Weichensteller
(von
Gezubbel - Karl Freiherr von Berlepsch - 28.10.2009)
  von Karl Freiherr von Berlepsch (1815-1877) Und nun noch der Schnellzug nach Charleroi! In fünf Minuten schon ist er da! - Er trottet hinaus zum äußersten End', Die letzte Weiche zu stellen behä (...)

Die allgemeine Vergängligkeit
(von
Gezubbel - Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau - 27.10.2009)
  von Christian Hofmann von Hofmannswaldau (1616-1679) Es zeiget sich der Tod in iedem Augenblicke / Der Tag / so gestern war / kommt nimmermehr zurücke; Er ist dahin / bleibt hin / und starb nach (...)

Die beiden Töpfe
(von
Gezubbel - Jean de La Fontaine - 14.03.2012)
  von Jean de La Fontaine (1621 - 1695) Dem Tontopf schlug ein Topf von Eisen einst vor: "Laß uns zusammen reisen!" Der irdene aber dankte sehr. Er meinte, klüger täte er, am warmen Herd zu bleib (...)

Die Entfernten
(von
Gezubbel - Nikolaus Lenau - 28.10.2009)
  von Nikolaus Lenau (1802-1850) Diese Rose pflück ich hier, In der fremden Ferne; Liebes Mädchen, dir, ach dir Brächt ich sie so gerne! Doch bis ich zu dir mag ziehn, Viele weite Meilen, Ist (...)

Die Freunde
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Zwei Knaben, Fritz und Ferdinand, Die gingen immer Hand in Hand, Und selbst in einer Herzensfrage Trat ihre Einigkeit zutage. Sie liebten beide Nachbars Käth (...)

Die Gedanken sind frei
(von
Gezubbel - Heinrich Hoffmann von Fallersleben - 28.10.2009)
  Volkslied - ca. 1790, bearbeitet von Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten? Sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie (...)

Die Geschichte vom Daumenlutscher
(von
Gezubbel - Heinrich Hoffmann - 01.02.2010)
  von Heinrich Hoffmann (1809-1894) "Konrad!" sprach die Frau Mama, "Ich geh' aus und du bleibst da. Sei hübsch ordentlich und fromm, bis nach Haus ich wieder komm' und vor allem, Konrad h (...)

Die Glocke von Innisfare
(von
Gezubbel - Friedrich Halm - 27.10.2009)
  von Friedrich Halm (1806 bis 1871) Gedicht nach einer gleichnamigen Erzählung von Agnes Schöbel (aus der Gartenlaube) Weihnachtsabend, Fest der Kleinen, wie sie harren auf dein Erscheinen, w (...)

Die Launen der Verliebten
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 01.11.2009)
  von Heinrich Heine (1797 bis 1856) Der Käfer saß auf dem Zaun, betrübt; Er hat sich in eine Fliege verliebt. "Du bist, o Fliege meiner Seele, Die Gattin, die ich auserwähle. Heirate mich u (...)

Die Liebenden
(von
Gezubbel - Friedrich Hölderlin - 28.12.2009)
  von Friedrich Hölderlin (1770-1843) Trennen wollten wir uns, wähnten es gut und klug; Da wir's taten, warum schröckt' uns, wie Mord, die Tat? Ach! wir kennen uns wenig, Denn es waltet ein Gott i (...)

Die Maden
(von
Gezubbel - Gottlieb Konrad Pfeffel - 27.10.2009)
  von Gottlieb Konrad Pfeffel (1736-1809) Ein wimmelnder Konvent von Käsemaden Ergoss bei seinem Abendschmaus Sich in bitterste Jeremiaden: Man muss gestehn, so rief er aus, Dass niemand in der K (...)

Die Türkin
(von
Gezubbel - Louise Aston - 27.10.2009)
  von Louise Aston (1814-1871) Leise Abendwinde necken Buhlerisch den Myrthenhain, Bergen sich in Lorbeerhecken, Wiegen dort die Blüthen ein; Flattern (...)

Die Tute
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wenn die Tante Adelheide Als Logierbesuch erschien, Fühlte Fritzchen große Freude, Denn dann gab es was für ihn. Immer hat die liebe Gute Tief im Reisekorb vers (...)

Die Uhr
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Fürwahr, ein feines Kunstwerk ist die Uhr! Der Wilde zwar, nach dummer Väterweise, Besitzt noch nicht ein solches Zeitgehäuse, Denn was ihn drückt ist Mangel an Kul (...)

Die Unsterblichkeit der Seele
(von
Gezubbel - Friedrich Hölderlin - 02.11.2009)
  von Friedrich Hölderlin (1770-1843) Da steh' ich auf dem Hügel, und schau' umher, Wie alles auflebt, alles empor sich dehnt, Und Hain und Flur, und Tal, und Hügel Jauchzet (...)

Die Verwandelte
(von
Gezubbel - Otto Banck - 17.04.2013)
  von Otto Banck (1824 - 1916) Wie schlief dir hinter Berg und Thal In deines Lebens Morgen Noch all die tiefste Wonn' und Qual Verborgen! Du standst so keck und lose, Du knospende Gestalt, W (...)

Die Wallfahrt
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 04.07.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Hoch von gnadenreicher Stelle Winkt die Schenke und Kapelle. - Aus dem Tale zu der Höhe, In dem seligen Gedränge (...)

Dreh dich hin, dreh dich her – kleine Wetterfahne – !
(von
Gezubbel - Kurt Tucholsky - 31.05.2010)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) Der Zeitungsverleger Mülvoß, als welcher ein krummer Jid, sprach: "Wissen Se – ich bin nämlich Antisemit! Sie haben (...)

Du fragst, was uns not tut, Freund
(von
Gezubbel - Cäsar Flaischlen - 27.10.2009)
  von Cäsar Flaischlen (1864-1920) Du fragst, was uns not tut, Freund, und was uns fehlt? ... O, so viel! Ideale vor allem wieder und ein festes großes Ziel! Ideale, wie unsere Väter gehabt – (...)

Ein Tischzucht
(von
Gezubbel - Hans Sachs - 29.11.2009)
  von Hans Sachs (1494-1576) Hör, Mensch! wenn du zu Tisch willt gahn, dein Händ sollt du gewaschen han. Lang Nägel ziemen gar nit wohl, die man heimlich abschneiden soll. Am Tisch setz dich nit (...)

Eines Morgens
(von
Gezubbel - Betty Paoli - 27.10.2009)
  von Betty Paoli (1814-1894) An's Fenster rückt' ich meinen Tisch Und wollte weise Dinge schreiben, Doch, eh' ich's dachte, sah ich frisch Mein Blatt im Morgenwinde treiben. Was liegt an ein (...)

Eins und alles
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 18.03.2010)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Im Grenzenlosen sich finden, Wird gern der einzelne verschwinden, Da löst sich aller Überdruß; Statt heißem Wünschen, wildem Wollen, Statt lästgem Fo (...)

Einsamkeit
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 23.11.2010)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Die ihr Felsen und Bäume bewohnt, o heilsame Nymphen, Gebet jeglichem gern, was er im stillen begehrt! Schaffet dem Trau (...)

Er ist mal so
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Zwar mit seinem losen Mund Neigt er zum Krakeele. Dabei ist er doch im Grund Eine treue Seele. Die er seine Freunde nennt, Dulden seine Witze, Denn ein jeder, (...)

Ernster Rat an Kinder
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 28.10.2009)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Wo man hobelt, fallen Späne. Leichen schwimmen in der Seine. An dem Unterleib der Kähne Sammelt sich ein zäher Dreck. An die Strähnen von den Mähnen Von de (...)

Ewige Gegenwart
(von
Gezubbel - Clemens Brentano - 02.02.2010)
  von Clemens Brentano (1778-1842) Ich habe allem Leben Mit jedem Abendrot Den Abschiedskuß gegeben, Und jeder Schlaf ist Tod. Es sinkt der Morgen wieder, Mit Fittichen so lind Weckt mich die (...)

Fingerhütchen
(von
Gezubbel - Conrad Ferdinand Meyer - 24.11.2009)
  von Conrad Ferdinand Meyer (1825-1898) Liebe Kinder, wißt ihr, wo Fingerhut zu Hause? Tief im Tal von Acherloo Hat er Herd und Klause; Aber schon in jungen Tagen Muß er einen Höck (...)

Flirt I.
(von
Gezubbel - Thekla Lingen - 28.10.2009)
  von Thekla Lingen (1866-1931) Du möchtest lieben, sagst du mir - Ach nur ein einzig Mal Ersehnst du diese Wonne dir Mit ihrer Lust und Qual! Ich soll den Zaubertrank dir leihn, Wähnst du m (...)

Flirt IV.
(von
Gezubbel - Thekla Lingen - 28.10.2009)
  von Thekla Lingen (1866-1931) Du liebst nicht, du willst nur bethören, Du willst mich schwach und bebend sehn - Dann wirst du mir den Rücken kehren Und wie ein Sieger von mir gehn. Doch ni (...)

Freiübungen (Grundstellung)
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 02.06.2010)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Wenn eine Frau in uns Begierden weckt Und diese Frau hat schon ihr Herz vergeben, Dann (Arme vorwärts streckt!), Dann ist es ratsam, daß man sich versteckt. D (...)

Freu dich über jede Stunde...
(von
Gezubbel - Unbekannte Verfasser - 01.01.2008)
  Verfasser unbekannt Die Du lebst auf dieser Welt. Freu Dich, dass die Sonne aufgeht Und auch, dass der Regen fällt. Du kannst atmen, Du kannst fühlen, Du kannst auf neuen Wegen gehn. Freu (...)

Frühlingsahnen
(von
Gezubbel - Ludwig Thoma - 28.10.2009)
  von Ludwig Thoma (1867-1921) Wohlig merken unsre Sinne Nun den Frühling allgemach, Denn es trauft aus jeder Rinne, Und es tropft von jedem Dach. Leise regt sich im Theater Dieser Welt ein Li (...)

Für ewig
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 23.11.2010)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Denn was der Mensch in seinen Erdeschranken Von hohem Glück mit Götternamen nennt: Die Harmonie der Treue, die kein Wanken, Der Freundschaft, die nich (...)

Fürs Militär: An Frau Lindau
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Rieke näht auf die Maschine, Nischke war beis Miletär; Dennoch aber ließ sie ihne Niemals nahe bei sich her. "Wozu" - fragt sie oft verächtlich - "Wozu nützt mi (...)

Gartenspuk
(von
Gezubbel - Theodor Storm - 28.10.2009)
  von Theodor Storm (1817-1888) Daheim noch war es; spät am Nachmittag. Im Steinhof unterm Laub des Eschenbaums Ging schon der Zank der Sperlinge zur Ruh; Ich, an der Hoftür, stand und laus (...)

Gedancken bey Antretung des funffzigsten Jahres
(von
Gezubbel - Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau - 27.10.2009)
  von Christian Hofmann von Hofmannswaldau (1616-1679) Mein Auge hat den alten Glantz verlohren / Ich bin nicht mehr / was ich vor diesem war / Es klinget mir fast stündlich in den Ohren: (...)

Geduld
(von
Gezubbel - Karl Johann Philipp Spitta - 08.02.2012)
  von Karl Johann Philipp Spitta (?? - 1859) Es zieht ein stiller Engel Durch dieses Erdenland, Zum Trost für Erdenmängel Hat ihn der Herr gesandt. In seinem Blick ist Frieden Und milde, sanfte (...)

Geheimnis
(von
Gezubbel - Karl Dräxler-Manfred - 08.02.2012)
  von Karl Dräxler-Manfred (1806 - 1879) Was an Liebe du erfahren, Trage tief in deiner Brust, Wo es keiner mag gewahren, Keinem außer dir bewußt. Sieh den Berg, im Felsenherzen, Wie er alles (...)

Geistlicher Rat
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 04.07.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Viel Freude macht, wie männiglich bekannt, Für Mann und Weib der heilige Ehestand! Und lieblich ist es für den Frommen, Der die Genehmigung dazu bekommen, Wenn er (...)

Ghasel
(von
Gezubbel - August Graf von Platen - 19.08.2010)
  von August Graf von Platen (1796-1835) Es liegt an eines Menschen Schmerz, an eines Menschen Wunde nichts, Es kehrt an das, was Kranke quält, sich ewig der Gesunde nichts! Und wäre nicht das Leb (...)

Glück
(von
Gezubbel - Theodor Fontane - 28.10.2009)
  von Theodor Fontane (1819-1898) Sonntagsruhe, Dorfesstille, Kind und Knecht und Magd sind aus, Unterm Herde nur die Grille Musizieret durch das Haus. Tür und Fenster blieben offen, Denn es (...)

Greisenworte
(von
Gezubbel - Ludwig Uhland - 23.01.2011)
  von Ludwig Uhland (1787-1862) Sagt nicht mehr: "Guten Morgen! guten Tag!" Sagt immer: "Guten Abend! gute Nacht!" Denn Abend ist es um mich, und die Nacht Ist nahe mir; o wäre sie schon da! Ko (...)

Grenzen der Menschheit
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 28.12.2009)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Wenn der uralte Heilige Vater Mit gelassener Hand Aus rollenden Wolken Segnende Blitze Über die Erde sät, Küss ich den letzten Saum seines Kleides, (...)

Gute Stunden
(von
Gezubbel - Karl Stelter - 07.07.2013)
  von Karl Stelter (1823 - 1912) Zähle nicht die bangen Stunden, Die des Lebens Nacht entsteigen; Zähle nur, wenn sie entschwunden, Wie viel Sterne sie dir zeigen. Denn aus diesen lichten Stern (...)

Heimweg
(von
Gezubbel - Anna Ritter - 27.10.2009)
  von Anna Ritter ( 1865 bis 1921 ) Wie schön das war, wenn wir am späten Tag Durch die besonnten Felder heimwärts gingen, Müd' und bestaubt, und (...)

Herbstbild
(von
Gezubbel - Friedrich Hebbel - 24.11.2009)
  von Friedrich Hebbel (1813 bis 1863) Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, Die schönsten Fr (...)

Herzblut
(von
Gezubbel - Ada Christen - 27.10.2009)
  von Ada Christen (1839-1901) O könnt' ich Alles geben, Was dieses Herz bewegt, Und all die tausend Gedanken, Die wüst mein Schädel hegt! (...)

Heute zwischen Gestern und Morgen
(von
Gezubbel - Kurt Tucholsky - 31.05.2010)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) Wie Gestern und Morgen sich mächtig vermischen! Hier ein Stuhl – da ein Stuhl – und wir immer dazwischen! Liebliche Veilchen im März – Nicht mehr. Proletarier-S (...)

Hinaus
(von
Gezubbel - Louise Aston - 27.10.2009)
  von Louise Aston (1814-1871) Seh' ich die Vögel fliehn in die Nester, Ist eine Träne dem Auge erlaubt; Denn nur die Sorge ist meine Schwester, Nirgends bett' ich mein heimatlos Haupt. Drum de (...)

Ich baumle mit de Beene
(von
Gezubbel - Klabund - 28.10.2009)
  von Klabund (1890-1928) Meine Mutter liegt im Bette, Denn sie kriegt das dritte Kind; Meine Schwester geht zur Mette, Weil wir so katholisch sind. Manchmal troppt mir eine Träne Und im Herzen (...)

Ich bin Papa
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Mitunter schwitzen muß der Schreiner, Er stößt auf manchen harten Ast. So geht es auch, wenn unsereiner Sich mit der Grübelei befaßt. Zum Glück hat meine gute Fr (...)

Im Grase
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 23.11.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Süße Ruh, süßer Taumel im Gras, Von des Krautes Arome umhaucht, Tiefe Flut, tief tief trunkne Flut, Wenn die Wolk am Azure verraucht, Wenn aufs müd (...)

Im Grase
(von
Gezubbel - Justinus Kerner - 05.12.2009)
  von Justinus Kerner (1786-1862) Laßt mich in Gras und Blumen liegen Und schaun dem blauen Himmel zu: Wie goldne Wolken ihn durchfliegen, In ihm ein Falke kreist in Ruh'. Die blaue Stille stör (...)

In den duftenden Frühling
(von
Gezubbel - Auguste Kurs - 29.11.2009)
  von Auguste Kurs (1815-1892) In den duftenden Frühling will ich hinaus, Hinweg aus dem kalten, beengenden Haus In die freie verlockende Weite; Was soll mir der Bücher verdrießlicher Kram, Die (...)

Je t'aime
(von
Gezubbel - Thekla Lingen - 28.10.2009)
  von Thekla Lingen (1866-1931) "Je t'aime" - in den Baum geschrieben Hat seine Hand mit keckem Scherz; Kennt er denn nicht das Wörtchen "lieben"? Doch süß erschrocken steht ihr Herz. "Je t'a (...)

Jeden Abend werfe ich
(von
Gezubbel - Erich Mühsam - 29.10.2009)
  von Erich Mühsam (1878-1934) Jeden Abend werfe ich eine Zukunft hinter mich, die sich niemals mehr erhebt - denn sie hat im Geist gelebt. Neue Bilder werden, wachsen; Welten drehn um neue Ach (...)

Jugendträume
(von
Gezubbel - Luise Büchner - 27.10.2009)
  von Luise Büchner (1821-1877) Kalt ist, wer nicht Liebe suchet, Spricht der Menschen große Zahl, Elend ist, wer nie empfunden Ihre Lust und ihre Qual! Und das Letzte was sie sagen, O, ich gl (...)

Käuzlein
(von
Gezubbel - Theodor Storm - 27.12.2009)
  von Theodor Storm (1817-1888) Da sitzt der Kauz im Ulmenbaum Und heult und heult im Ulmenbaum. Die Welt hat für uns beide Raum! Was heult der Kauz im Ulmenbaum Von Sterben und von Sterben? U (...)

Kniehang
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 02.06.2010)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Ich wollte, ich wär' eine Fledermaus, Eine ganz verluschte, verlauste, Dann hing ich mich früh in ein Warenhaus Und flederte nachts und mauste, Daß es Herrn S (...)

Komm, sprach das Mädchen, setze dich
(von
Gezubbel - Friedrich Rückert - 06.10.2010)
  von Friedrich Rückert (1788-1866) Komm, sprach das Mädchen, setze dich Und nimm mich in die Lehre, Verhöre deine Schülerin, Da hast du die Grammäre. Gut, sprach ich, liebe Schülerin, Allein (...)

Kritik der Weltschöpfung
(von
Gezubbel - Maximilian Bern - 28.10.2009)
  von Maximilian Bern (1849-1923) Wenn ich der liebe Herrgott wär', dann würde ich mich schämen und diese Welt verbessert neu zu schaffen mich bequemen. Denn wahrlich, recht misslungen scheint (...)

Laß ihn
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Er ist verliebt, laß ihn gewähren, Bekümmre dich um dein Pläsir, Und kommst du gar, ihn zu bekehren, Wirft er dich sicher vor die Tür. Mit Gründen ist da nichts (...)

Lebenskunst
(von
Gezubbel - Christian Reuter - 27.10.2009)
  von Christian Reuter (1665-1712) Ach, was sind wir dumme Leute- Wir genießen nie das Heute. Unser ganzes Menschenleben Ist ein Hasten, ist ein Streben Ist ein Bangen, ist ein Sorgen- Heute de (...)

Letzte Worte
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 10.11.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Geliebte, wenn mein Geist geschieden, So weint mir keine Träne nach, Denn, wo ich weile, dort ist Frieden, Dort leuchtet mir ein ewger Tag! Wo all (...)

Letzter Wunsch
(von
Gezubbel - Peter Rosegger - 28.10.2009)
  von Peter Rosegger (1843-1918) Was wäre wohl mein letzter Wunsch, Wenn ich dereinst zur Grube fahr'? Aus lichter, kühler Bergeshöh' Eine traute, einsam stille Bahr'. Auf jener Höh', wo ich a (...)

Lieder eines Lumpen
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Im Karneval, da hab' ich mich Recht wohlfeil amüsiert, Denn von Natur war ich ja schon Fürtrefflich kostümiert. Bei Maskeraden konnt' ich so Passieren frank und (...)

Männerkeuschheit
(von
Gezubbel - Gottfried August Bürger - 27.10.2009)
  von Gottfried August Bürger (1747-1796) Wer nie in schnöder Wollust Schoß Die Fülle der Gesundheit goss, Dem steht ein stolzes Wort wohl an, Das Heldenwort: Ich bin ein Mann! Denn er gedeiht (...)

Mahnung
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 10.11.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Genug gemeistert nun die Weltgeschichte! Die Sterne, die durch alle Zeiten tagen, Ihr wolltet sie mit frecher Hand zerschlagen Und jeder leuchten (...)

Man hat mich glücklich eingesperrt ...
(von
Gezubbel - Alfred Lichtenstein - 27.10.2009)
  von Alfred Lichtenstein (1889-1914) Man hat mich glücklich eingesperrt, Dran ist mir nichts gelegen, Und für total verrückt erklärt Des Dicht (...)

Mantellied
(von
Gezubbel - Karl von Holtei - 09.01.2011)
  von Karl von Holtei (1798-1880) Schier dreißig Jahre bist du alt, Hast manchen Sturm erlebt. Hast mich wie ein Bruder beschützet, Und wenn die Kanonen geblitzet, Wir beide haben niemals gebebt. (...)

Mein Käthchen
(von
Gezubbel - Frank Wedekind - 27.10.2009)
  von Frank Wedekind (1864-1918) Mein Käthchen fordert zum Lohne Von mir ein Liebesgedicht. Ich sage: Mein Käthchen verschone Mich damit, ich kann das nicht. Ob überhaupt ich dich liebe, Das w (...)

Mit dir!
(von
Gezubbel - Betty Paoli - 27.10.2009)
  von Betty Paoli (1814-1894) Nimm mich mit, wohin dein Fuß auf des Lebens Pfaden gehet, denn da (...)

Mümmelgreise
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 15.05.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Auch werden sie oft zum Mümmelmann, denn Mümmelmänner, grau und kalt, sind oft 70 Jahre alt. Waschen selten sich mit Seife, rauchen aus 'ner kalten Pfeife, (...)

Nach Jahren
(von
Gezubbel - Adolf Böttger - 28.05.2012)
  von Adolf Böttger (1815 - 1870) Die Mutter lehnt am schattigen Thor, Ihr blondes Töchterchen kniete davor, Brach Rosen sich und Vergißmeinnicht, Und k (...)

Nachts
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 22.11.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff ( 1788 bis 1857 ) Ich stehe in Waldesschatten Wie an des Lebens Rand, Die Länder wie dämmernde Matten, Der Strom wie ein silbern Band. Von fern nur schlage (...)

Nationalhymne der DDR
(von
Gezubbel - Johannes R. Becher - 28.10.2009)
  von Johannes R. Becher (1891-1958) Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt, laß uns dir zum Guten dienen, Deutschland, einig Vaterland. Alte Not gilt es zu zwingen, und wir zwingen s (...)

Ode XIV
(von
Gezubbel - Christiana Mariana von Ziegler - 27.10.2009)
  von Christiana Mariana von Ziegler (1695-1760) Das männliche Geschlechte, im Namen einiger Frauenzimmer besungen Du Weltgepriesenes Geschlechte, Du in dich (...)

Ode XXX.
(von
Gezubbel - Christiana Mariana von Ziegler - 27.10.2009)
  von Christiana Mariana von Ziegler (1695-1760) Zürne nicht, wenn ich dir sage, Daß ich dich nicht lieben kann. Wenn ich Aug und Herze frage, Giebt es mir die Ursach an: Amor herrscht gleich de (...)

Parabel
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 28.10.2009)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Jüngst traf ich einen alten Mann Und hub ihm vorzusingen an, Doch an den Mienen des Gesichts Bemerkt’ ich bald, er höre Nichts. Da dachte ich: der Gre (...)

Privat-Telegramm
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 28.10.2009)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Unsere Kasse darf leer sein. Doch dein Herz darf nicht schwer sein. Jedes entschlüpfte harte Wort Von mir, - streichle du sofort! Und rate mir in gleichem S (...)

Rückblick
(von
Gezubbel - Clemens Brentano - 10.11.2009)
  von Clemens Brentano (1778-1842) Ich wohnte unter vielen, vielen Leuten, Und sah sie alle tot und stille stehn, Sie sprachen viel von hohen Lebensfreuden Und liebten, sich im kleinsten Kreis zu (...)

Schöne Fraun mit schönen Katzen
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 28.10.2009)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Schöne Fraun und Katzen pflegen Häufig Freundschaft, wenn sie gleich sind, Weil sie weich sind Und mit Grazie sich b (...)

Scherz-Lied
(von
Gezubbel - Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau - 27.10.2009)
  von Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau (1616-1679) Als die Venus neulich saße In dem Bade nackt und bloß, Und Cupido auf dem Schoß Von dem Liebes-Zucker aße, Zeigte sie dem kleinen Knaben (...)

Schlaue Ausrede
(von
Gezubbel - Richard Zoozmann - 03.02.2010)
  von Richard Zoozmann (1863-1934) (Nach Jörg Wickram (1505-1562)) Es hatte eine Bäuerin Zwei Söhne von verschiedenem Sinn; Der eine war hurtig allerwege, Der andere aber schläfrig und träge. (...)

Schriftsteller
(von
Gezubbel - Wilhelm Hauff - 03.12.2009)
  von Wilhelm Hauff (1802-1827) Es ist kein Autor so gering und klein, Der nicht dächt' etwas Recht's zu sein; Und wär' er noch so ein armer Wicht, Geht er doch stolz und aufgericht't, Daß man gl (...)

Schweigen
(von
Gezubbel - Franz Grillparzer - 02.02.2010)
  von Franz Grillparzer (1790-1872) Als ich noch jung war, Liebt' ich zu klagen, All was dem Herzen leid, Vielen zu sagen. Nun da ich älter, Hehl' ich die Pein, Schließe den Kummer Im Inners (...)

Schwüle
(von
Gezubbel - Conrad Ferdinand Meyer - 27.12.2009)
  von Conrad Ferdinand Meyer (1825-1898) Trüb verglomm der schwüle Sommertag. Dumpf und traurig tönt mein Ruderschlag - Sterne, Sterne - Abend ist es ja - Sterne, warum seid ihr noch nicht da? (...)

Sehnsucht
(von
Gezubbel - Friedrich Schiller - 22.11.2009)
  von Friedrich Schiller (1759-1805) Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt, Könnt ich doch den Ausgang finden, Ach, wie fühlt ich mich beglückt! Dort erblick ich schön (...)

Selig sind die Auserwählten
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Selig sind die Auserwählten, Die sich liebten und vermählten; Denn sie tragen hübsche Früchte, Und so wuchert die Geschichte Sichtbarlich von Ort zu Ort. Doch d (...)

Sie hat nichts ...
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Sie hat nichts und du desgleichen; Dennoch wollt ihr, wie ich sehe, Zu dem Bund der heil'gen Ehe Euch bereits die Hände re (...)

Sie, zu ihm
(von
Gezubbel - Kurt Tucholsky - 28.10.2009)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) Ich hab dir alles hingegeben: mich, meine Seele, Zeit und Geld. Du bist ein Mann – du bist mein Leben, du meine kleine Unterwelt. Doch habe ich mein Glück gefunde (...)

Silvester
(von
Gezubbel - Julius Sturm - 31.12.2009)
  von Julius Sturm (1816-1896) Wieder ist ein Jahr entschwunden; Dass sein Scheiden uns nicht reue, Herz, was retten wir hinüber Aus dem alten in das neue? Sprach mein Herz: „Wie magst du frage (...)

Sommerfäden
(von
Gezubbel - Julius Hammer - 28.10.2009)
  von Julius Hammer (1810-1862) Sommerfäden seh´ ich fliegen Durch die lichten, warmen Räume Und ans dunkle Laub der Bäume Sich mit leisem Schimmer schmiegen. Doch wie auch im sonnig blauen (...)

Sonett
(von
Gezubbel - August Graf von Platen - 11.07.2012)
  von August Graf von Platen (1796-1835) Dich oft zu sehen, ist mir nicht beschieden, Und ganz versagt ist mir, zu dir zu kommen, Dir selten zu begegnen und beklommen Dich anzuschau'n, das ist mei (...)

Sonette
(von
Gezubbel - August Graf von Platen - 19.08.2010)
  von August Graf von Platen (1796-1835) Wer wußte je das Leben recht zu fassen, Wer hat die Hälfte nicht davon verloren Im Traum, im Fieber, im Gespräch mit Toren, In Liebesqual, in leerem (...)

Spleen
(von
Gezubbel - Dranmor - 27.10.2009)
  von Dranmor (1823-1888) Die Welt ist groß - ich weiß es zur Genüge, Ich habe sie durchschritten und durchschwommen; Die Welt ist klein - ich bin zurückgekommen Und lache meiner Argonautenzüge. (...)

Spruch
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 10.11.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Trennung ist wohl Tod zu nennen, Denn wer weiß, wohin wir gehn, Tod ist nur ein kurzes Trennen Auf ein baldig Wiedersehn.

Störtebeckerlied
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 28.10.2009)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Seeräuber und Kameraden, Wenn meine Augen richtig sind Hat die Bark voraus auch Fässer geladen. - Auf, ihr Hurenboys (...)

Totenblumen
(von
Gezubbel - Hermann Löns - 28.10.2009)
  von Hermann Löns (1866-1914) Es blühten Tulpen und Narzissen, sie blühten dir, sie blühten mir, sie sind verwelkt, sie sind verdorret, denn heute muss ich fort von dir. Der blaue und der weiß (...)

Trennung
(von
Gezubbel - Charlotte von Ahlefeld - 27.10.2009)
  von Charlotte von Ahlefeld (1781-1849) Maienlüste wehen durch die Haine, Blüthen brechen aus dem Keim hervor; In der Sonne mütterlichem Scheine Richtet sich die Pflanzenwelt empor. Vögel singen (...)

Tristan und Isolde
(von
Gezubbel - August Graf von Platen - 10.07.2012)
  von August Graf von Platen (1796-1835) Wer die Schönheit angeschaut mit Augen, Ist dem Tode schon anheimgegeben, Wird für keinen Dienst auf Erden taugen, Und doch wird er vor dem Tode beben, We (...)

Unsere Zeit
(von
Gezubbel - Anastasius Grün - 23.01.2011)
  von Anastasius Grün (1806-1876) Auf dem grünen Tische prangen Kruxifix und Kerzenlicht, Schöff' und Räte, schwarz gekleidet, sitzen ernst dort zu Gericht; Denn sie luden vor die Schranken unsre Z (...)

Vaterlandslied
(von
Gezubbel - Hermann Kurz - 11.12.2009)
  von Hermann Kurz (1813-1873) Sammle die zerbrochnen Glieder, Rasch ans Werk, mein Vaterland, Eh' das Reich der Nächte wieder Sich vom schweren Schlag ermannt! Mitten in des Traumes Schrecken R (...)

Vergänglichkeit der Schönheit
(von
Gezubbel - Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau - 27.10.2009)
  von Christian Hofmann von Hofmannswaldau (1616-1679) Es wird der bleiche Tod mit seiner kalten Hand Dir endlich mit der Zeit um deine Brüste streichen, Der lieblic (...)

Vermächtnis
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 02.11.2009)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Kein Wesen kann zu nichts zerfallen, Das Ewge regt sich fort in allen, Am Sein erhalte dich beglückt! Das Sein ist ewig: denn Gesetze Bewahren die le (...)

Vetter Starmatz
(von
Gezubbel - Viktor Blüthgen - 28.10.2009)
  von Viktor Blüthgen (1844-1920) Wenn der Starmatz wieder heimkommt und der Frost nicht mehr dräut, ach, was sind da die Kinder für glückliche Leut'! Denn da schwirrt's bald und da schwebt's bald (...)

Vom Auge
(von
Gezubbel - Ignaz Franz Castelli - 28.10.2009)
  von Ignaz Franz Castelli ( 1781 bis 1862 ) Es sind zwei kleine Fensterlein In einem großen Haus, Da schaut die ganze Welt hinein, Die ganze Welt heraus. Ein Maler sitzet immer dort, Kennt s (...)

Vom Schlaraffenland
(von
Gezubbel - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben - 27.10.2009)
  August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Kommt, wir wollen uns begeben jetzo ins Schlaraffenland seht da ist ein lustig Leben und das Trauern unbekannt seht da lässt sich billig ze (...)

Von der Zeit
(von
Gezubbel - Khalil Gibran - 31.12.2009)
  von Khalil Gibran (1883-1931) - arabischer Dichter Mein Haus sagte zu mir: „Verlass mich nicht, denn hier wohnt deine Vergangenheit". Und die Straße sagte zu mir: „Komm und folge mir, de (...)

Warum?
(von
Gezubbel - Thekla Lingen - 28.10.2009)
  von Thekla Lingen (1866-1931) Wie jagt das Blut mir durch die Glieder In süsser Pein! Ich werf mich auf mein Lager nieder, Ich bin allein. Du stürmst dahin durch dunkle Strassen In stummer (...)

Was ist ein Kuß?
(von
Gezubbel - Friedrich Halm - 27.10.2009)
  von Friedrich Halm (1806 bis 1871) Ein Wunder, ein Geheimnis ist der Kuß; Denn wie des Morgenlandes Weisen sangen, Die Lippe küßt, wohin das Herz sich neigt; Ehrfurcht die Hände, Sklavendienst (...)

Wehmut der Liebe
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 28.10.2009)
  von Theodor Körner (1791 bis 1813) Ach, daß im lauten Spiel des Lebens Nicht eine Seele mich versteht! Es klagt mein tiefes Lied vergebens, Es wird von Zephyrhauch verweht! Die Liebe nur kenn (...)

Wenn etwas in dir leise spricht
(von
Gezubbel - Hermann Lingg - 31.03.2013)
  von Hermann von Lingg (1820-1905) Wenn etwas in dir leise spricht, Daß dir mein Herz ergeben, So zweifle, Holde, nicht, Du leuchtest in mein Leben. Doch nie wirst du von mir begehrt! Wo schö (...)

Wer nie sein Brot mit Tränen aß
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 10.07.2012)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Wer nie sein Brot mit Tränen aß, Wer nie die kummervollen Nächte Auf seinem Bette weinend saß, Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte! Ihr füh (...)

Widmung in ein Kochbuch
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Es wird behauptet und mit Grund, Ein nützlich Werkzeug sei der Mund! Zum ersten läßt das Ding sich dehnen Wie Guttapercha, um zu gähnen. Ach, Grete, wenn du dies (...)

Wie man sich irren kann
(von
Gezubbel - Kathinka Zitz - 28.10.2009)
  von Kathinka Zitz (1801- 1877) Ich hielt dein Herz einst für ein tiefes Meer, Auf dessen Grund viel edle Perlen lägen. Beim Tauchen fand ich alle Muscheln lee (...)

Wie viel weißt du, o Mensch
(von
Gezubbel - Franz Grillparzer - 20.01.2010)
  von Franz Grillparzer (1790-1872) Wie viel weißt du, o Mensch, der Schöpfung König, Der du, was sehbar siehst, was meßbar mißt, Wie viel weißt du! und wieder, ach, wie wenig, Weil, was erscheint (...)

Wiedergeburt
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wer nicht will, wird nie zunichte, Kehrt beständig wieder heim. Frisch herauf zum alten Lichte Dringt der neue Lebenskeim. Keiner fürchte zu versinken, Der ins (...)

Wiedersehn, dich wiedersehn?
(von
Gezubbel - Dranmor - 27.10.2009)
  von Dranmor (1823-1888) Wiedersehn, dich wiedersehn? So bin ich versucht zu fragen, Wenn an schwülen Nachmittagen Böse Geister auferstehn; Wenn Erinnerung mich stört, Die von dir nicht abzul (...)

Winterliche Stanzen
(von
Gezubbel - Rainer Maria Rilke - 24.11.2009)
  von Rainer Maria Rilke (1875-1926) Nun sollen wir versagte Tage lange ertragen in des Widerstandes Rinde; uns immer wehrend, nimmer an der Wange das Tiefe fühlend aufgetaner Winde. Die Nacht i (...)

Wohl endet Tod des Lebens Not
(von
Gezubbel - Friedrich Rückert - 20.01.2010)
  von Friedrich Rückert (1788-1866) Nach Dschelaleddin Rumi Wohl endet Tod des Lebens Not, Doch schauert Leben vor dem Tod. Das Leben sieht die dunkle Hand, Den hellen Kelch nicht, den sie bot. (...)

Worte der Liebe
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 28.10.2009)
  von Theodor Körner (1791 bis 1813) Worte der Liebe, ihr flüstert so süß, Wie Zephyrswehen im Paradies, Ihr klingt mir im Herzen nah und fern; Worte der Liebe, ich trau' euch so gern. Streng m (...)

Wünsche zum neuen Jahr
(von
Gezubbel - Peter Rosegger - 28.10.2009)
  von Peter Rosegger (1843-1918) Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit: ein bißchen mehr Güte und weniger Neid; ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß; ein bißchen mehr Wahrheit - das wä (...)

Zahnschmerz
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Das Zahnweh, subjektiv genommen, ist ohne Zweifel unwillkommen; doch hat's die gute Eigenschaft, dass sich dabei die Lebenskraft, die man nach außen oft vers (...)

Zu spät
(von
Gezubbel - Betty Paoli - 27.05.2012)
  von Betty Paoli (1814-1894) Es hat dein schönes Angesicht Des Scheidens Hauch getrübt, Du starbst dahin und wußtest nicht, Wie heiß ich dich geliebt! Denn kärgliche Minuten nur Hast du bei u (...)

Zueignung
(von
Gezubbel - Novalis - 28.10.2009)
  von Novalis (1772-1801) Du hast in mir den edlen Trieb erregt Tief ins Gemüt der weiten Welt zu schauen; Mir deiner Hand ergriff mich ein Vertrauen, Das sicher mich durch alle Stürme trägt. M (...)

Zum Neujahr
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Bald, so wird es zwölfe schlagen. Prost Neujahr! wird mancher sagen; Aber mancher ohne Rrren! Denn es gibt vergnügte Herren. Auch ich selbst, auf meinen Wunsch (...)



 
   
     
   
     
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