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... Georg Trakl (1887-1914)
(von
Gezubbel - Georg Trakl - 27.10.2009)
  Quelle Text und Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Trakl Georg Trakl (* 3. Februar 1887 in Salzburg; † 3. November 1914 in Krakau, Galizien) war ein österreichisch (...)

... Joachim Ringelnatz (1883-1934)
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 28.10.2009)
  Quelle Text und Bild: Wikipedia Joachim Ringelnatz (* 7. August 1883 in Wurzen; † 17. November 1934 in Berlin; eigentlich Hans Gustav Bötticher) war ein deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Ma (...)

... Theodor Däubler (1876-1934)
(von
Gezubbel - Theodor Däubler - 22.01.2010)
  Quelle Text und Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_D%C3%A4ubler Theodor Däubler (* 17. August 1876 in Triest, Österreich-Ungarn; † 13. Juni 1934 in St. Blasien, Schwarzwald) war ein deutsch (...)

... Theodor Körner (1791-1813)
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 28.10.2009)
  Carl Theodor Körner (* 23. September 1791 in Dresden; † 26. August 1813 bei Gadebusch in Mecklenburg) war ein deutscher Dichter und Dramatiker. Während sein Theaterschaffen fast völlig in Vergessenhei (...)

... Wilhelm Busch (1832-1908)
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  Quelle Text und Bild: Wikipedia Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 15. April 1832 in Wiedensahl (bei Stadthagen); † 9. Januar 1908 in Mechtshausen, jetzt Stadtteil von Seesen am Harz) war einer de (...)

Abendwacht
(von
Gezubbel - Konrad Weiß - 22.01.2010)
  von Konrad Weiß (1880-1940) Der Abend kommt, ein regenkalter Tag Verbleicht im letzten Schnee auf Baum und Busch, Die Last, die er nicht zwang und die er wusch, Drückt er erliegend tiefer in den (...)

Ärgerlich
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Aus der Mühle schaut der Müller, Der so gerne mahlen will. Stiller wird der Wind und stiller, Und die Mühle stehet still. So geht's immer, wie ich finde, Rief d (...)

Allgegenwart
(von
Gezubbel - Franz Grillparzer - 27.10.2009)
  von Franz Grillparzer ( 1790 bis 1872 ) Wo ich bin, fern und nah, Stehen zwei Augen da, Dunkelhell, Blitzesschnell, Schimmernd wie Felsenquell, Sch (...)

Altersballade
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 23.10.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Das grosse Glück, noch klein zu sein, sieht wohl der Mensch als Kind nicht ein, und möchte, dass er ungefähr schon 16 oder 17 wär. Doch dann mit 18 (...)

An den Mond
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 28.10.2009)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Füllest wieder Busch und Tal Still mit Nebelglanz, Lösest endlich auch einmal Meine Seele ganz; Breitest über mein Gefild Lindernd deinen Blick, (...)

Armer Haushalt
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Weh, wer ohne rechte Mittel Sich der Poesie vermählt. Täglich dünner wird der Kittel, Und die Milch im Hause fehlt. Ängstlich schwitzend muß er sitzen, Fort is (...)

Auf meines Kindes Tod
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 28.10.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Das Kindlein spielt' draußen im Frühlingsschein, Und freut' sich und hatte so viel zu sehen, Wie die Felder schimmern und die Ströme gehen - Da sa (...)

Befriedigt
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Er g'hört, als eines von den Lichtern, Die höher stets und höher steigen, Bereits zu unsern besten Dichtern, Das läßt sich leider nicht verschweigen. Was weiß ma (...)

Bestimmung
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ein Fuchs von flüchtiger Moral Und unbedenklich, wenn er stahl, Schlich sich bei Nacht zum Hühnerstalle Von einem namens Jochen Dralle, Der, weil die Mühe ihn (...)

Bewaffneter Friede
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ganz unverhofft an einem Hügel Sind sich begegnet Fuchs und Igel. Halt, rief der Fuchs, du Bösewicht! Kennst du des Königs Ordre nicht? Ist nicht der Friede längst (...)

Bis auf weiteres
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Das Messer blitzt, die Schweine schrein, Man muß sie halt benutzen, Denn jeder denkt: Wozu das Schwein, Wenn wir es nicht verputzen? Und jeder schmunzelt, jeder (...)

Buch des Lebens
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Haß, als minus und vergebens, Wird vom Leben abgeschrieben. Positiv im Buch des Lebens Steht verzeichnet nur das Lieben. Ob ein Minus oder Plus Uns verblieben, ze (...)

Das alte Jahr gar schnell entwich
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Das alte Jahr gar schnell entwich. Es konnt sich kaum gedulden und ließ mit Freuden hinter sich den dicken Sack voll Schulden.

Das Blut
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wie ein Kranker, den das Fieber Heiß gemacht und aufgeregt, Sich herüber und hinüber Auf die andre Seite legt - So die Welt. Vor Haß und Hader Hat sie niemals n (...)

Das Brot
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Er saß beim Frühstück äußerst grämlich, Da sprach ein Krümchen Brot vernehmlich: "Aha, so ist es mit dem Orden Für diesmal wieder nichts geworden. Ja, Freund, (...)

Das rechte Paar
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Hans Husch aus dem Busch, o je, ists ein Schelm! Sein schwarz kraus Haar ist Hut ihm und Helm. Schwarzaugen piffpaffen, schießen Löcher, o weh! Doch die schreckli (...)

Das rechte Paar
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 14.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Hans Husch aus dem Busch, o je, ists ein Schelm! Sein schwarz kraus Haar ist Hut ihm und Helm. Schwarzaugen piffpaffen, schießen Löcher, o weh! Doch die schreckli (...)

Der alte Förster Püsterich
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 26.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Der alte Förster Püsterich, Der ging nach langer Pause Mal wieder auf den Schnepfenstrich Und brachte auch eine nach Hause. Als er sie nun gebraten hätt', Da tä (...)

Der alte Narr
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ein Künstler auf dem hohen Seil, Der alt geworden mittlerweil, Stieg eines Tages vom Gerüst Und sprach: Nun will ich unten bleiben Und nur noch Hausgymnastik treib (...)

Der Einsame
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wer einsam ist, der hat es gut, Weil keiner da, der ihm was tut. Ihn stört in seinem Lustrevier Kein Tier, kein Mensch und kein Klavier, Und niemand gibt ihm weise (...)

Der Maulwurf
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.06.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) In seinem Garten freudevoll Geht hier ein Gärtner namens Knoll. Doch seine Freudigkeit vergeht, Ein Maulwurf wühlt im Pflanzenbeet. Schnell eilt er fort und (...)

Der Nöckergreis
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ich ging zum Wein und ließ mich nieder Am langen Stammtisch der Nöckerbrüder. Da bin ich bei einem zu sitzen gekommen, Der hatte bereits das Wort genommen. "Ku (...)

Der Philosoph
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ein Philosoph von ernster Art, Der sprach und strich sich seinen Bart: Ich lache nie. Ich lieb es nicht, Mein ehrenwertes Angesicht Durch Zähnefletschen zu entst (...)

Der Sack und die Mäuse
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ein dicker Sack voll Weizen stand Auf einem Speicher an der Wand. - Da kam das schlaue Volk der Mäuse Und pfiff ihn an in dieser Weise: "Oh, du da in der Ecke, (...)

Der Schatz
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 02.02.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Der Stoffel wankte frohbewegt Spät in der Nacht nach Haus. Da ging, wie das zu kommen pflegt, Ihm seine Pfeife aus. Wer raucht, der raucht nicht gerne kalt. Wie (...)

Der Stern
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 05.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Hätt einer auch fast mehr Verstand Als wie die drei Weisen aus dem Morgenland, Und ließe sich dünken, er wär wohl nie Dem Sternlein nachgereist wie sie; Dennoch, w (...)

Der weiße Hirsch
(von
Gezubbel - Ludwig Uhland - 28.10.2009)
  von Ludwig Uhland (1787-1862) Es gingen drei Jäger wohl auf die Birsch, Sie wollten erjagen den weißen Hirsch. Sie legten sich unter den Tannenbaum, Da hatten die drei einen seltsamen Traum. (...)

Die Affen
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Der Bauer sprach zu seinem Jungen: "Heut' in der Stadt, da wirst du gaffen! Wir fahren hin und sehn die Affen. Es ist gelungen, und um sich schief zu lachen, was (...)

Die alte Sorge
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Er kriegte Geld. Die Sorge wich, Die ihn bisher beklommen. Er hat die Jungfer Fröhlich sich Zu seinem Schatz genommen. Sie tranken Wein, sie aßen fein, Sie sang (...)

Die erste alte Tante sprach
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Die erste alte Tante sprach: Wir müssen nun auch dran denken, Was wir zu ihrem Namenstag Dem guten Sophiechen schenken. Drauf die zweite Tante kühn: Ich sch (...)

Die Freunde
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Zwei Knaben, Fritz und Ferdinand, Die gingen immer Hand in Hand, Und selbst in einer Herzensfrage Trat ihre Einigkeit zutage. Sie liebten beide Nachbars Käth (...)

Die Haarbeutel
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Der Weise, welcher sitzt und denkt Und tief sich in sich selbst versenkt, Um in der Seele Dämmerschein Sich an der Wahrheit zu (...)

Die Liebe war ...
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Die Liebe war nicht geringe. Sie wurden ordentlich blaß; Sie sagten sich tausend Dinge Und wußten noch immer was. Sie mußten sich lange quälen. Doch schließlich (...)

Die Morgenpredigt
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Die Felder lagen still und schwer, der Sommer brachte Segen. Wir gingen kreuz und gingen quer und kamen von den Wegen. Es stand ein roter Mohn im Korn und e (...)

Die Mücken
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 02.02.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Dich freut die warme Sonne. Du lebst im Monat Mai. In deiner Regentonne, Da rührt sich allerlei. Viel kleine Tierlein steigen Bald auf- bald niederwärts, Und, (...)

Die Nachbarskinder
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wer andern gar zu wenig traut, Hat Angst an allen Ecken; Wer gar zu viel auf andre baut, Erwacht mit Schrecken. Es trennt sie nur ein leichter Zaun, Die beid (...)

Die Selbstkritik hat viel für sich
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Die Selbstkritik hat viel für sich. Gesetzt den Fall, ich tadle mich: So hab ich erstens den Gewinn, Dass ich so hübsch bescheiden bin; Zum zweiten denken sich (...)

Die Tute
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wenn die Tante Adelheide Als Logierbesuch erschien, Fühlte Fritzchen große Freude, Denn dann gab es was für ihn. Immer hat die liebe Gute Tief im Reisekorb vers (...)

Die Uhr
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Fürwahr, ein feines Kunstwerk ist die Uhr! Der Wilde zwar, nach dummer Väterweise, Besitzt noch nicht ein solches Zeitgehäuse, Denn was ihn drückt ist Mangel an Kul (...)

Die Wallfahrt
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 04.07.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Hoch von gnadenreicher Stelle Winkt die Schenke und Kapelle. - Aus dem Tale zu der Höhe, In dem seligen Gedränge (...)

Doppelte Freude
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 05.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ein Herr warf einem Bettelmann Fünf Groschen in den Felber. Das tat dem andern wohl, und dann Tat es auch wohl ihm selber. Der eine, weil er gar so gut, Kann si (...)

Duldsam
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 11.02.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Des Morgens früh, sobaldich mir Mein Pfeifchen angezündet, Geh' ich hinaus zur Hintertür, Die in den Garten mündet. Besonders gern betracht' ich dann Die Rosen, (...)

Ehedem, getreu und fleißig
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ehedem, getreu und fleißig, Tat er manchen tiefen Zug. Erst nachdem er zweimal dreißig Sprach er: Jetzo sei's genug! Von den Taten, wohl vollbrungen,. Liebt das (...)

Ein dicker Sack ...
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ein dicker Sack - den Bauer Bolte, Der ihn zur Mühle tragen wollte, Um auszuruhn, mal hingestellt Dicht bei ein reifes Ährenfeld - Legt sich in würdevolle Fal (...)

Entrüstet
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Zu gräßlich hatt' er mich geneckt. Wie weh war mir zu Sinn. Und tief gekränkt und aufgeschreckt Zum Kirchhof lief ich hin. Ich saß auf einem Leichenstein, Die A (...)

Er ist mal so
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Zwar mit seinem losen Mund Neigt er zum Krakeele. Dabei ist er doch im Grund Eine treue Seele. Die er seine Freunde nennt, Dulden seine Witze, Denn ein jeder, (...)

Er stellt sich vor sein Spiegelglas
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.06.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Er stellt sich vor sein Spiegelglas Und arrangiert noch dies und das. Er dreht hinaus des Bartes Spitzen, Sieht zu, wie seine Ringe blitzen, Probiert auch mal, w (...)

Es sitzt ein Vogel ...
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Es sitzt ein Vogel auf dem Leim, Er flattert sehr und kann nicht heim. Ein schwarzer Kater schleicht herzu, Die Krallen scharf, die Augen gluh. Am Baum hinauf (...)

Es stand vor eines Hauses Tor
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 04.07.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Es stand vor eines Hauses Tor Ein Esel mit gespitztem Ohr, Der käute sich sein Bündel Heu Gedankenvoll und still entzwei. (...)

Es wird mit Recht ...
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Es wird mit Recht ein guter Braten Gerechnet zu den guten Taten; Und daß man ihn gehörig mache, Ist weibliche Charaktersache. Ein braves Mädchen braucht dazu Mal, (...)

Fingerhütchen
(von
Gezubbel - Conrad Ferdinand Meyer - 24.11.2009)
  von Conrad Ferdinand Meyer (1825-1898) Liebe Kinder, wißt ihr, wo Fingerhut zu Hause? Tief im Tal von Acherloo Hat er Herd und Klause; Aber schon in jungen Tagen Muß er einen Höck (...)

Fink und Frosch
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Im Apfelbaume pfeift der Fink Sein: pinkepink! Ein Laubfrosch klettert mühsam nach Bis auf des Baumes Blätterdach Und bläht sich auf und quackt: »Ja, ja! Her (...)

Früher, da ich unerfahren
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Früher, da ich unerfahren Und bescheidner war als heute, Hatten meine höchste Achtung Andre Leute. Später traf ich auf der Weide Außer mir noch mehr Kälber (...)

Fürs Militär: An Frau Lindau
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Rieke näht auf die Maschine, Nischke war beis Miletär; Dennoch aber ließ sie ihne Niemals nahe bei sich her. "Wozu" - fragt sie oft verächtlich - "Wozu nützt mi (...)

Gedankenvoll
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 05.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ich weiß ein stilles Fensterlein, Liegt heimlich und versteckt, Das hat mit Laub der grüne Wein Und Ranken überdeckt. Im Laube spielt der Sommerwind, Die Rebe s (...)

Gefangen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Aus einer engen, wirren Wildnis sucht ich einen Ausweg, doch am Ende stand mit einer wehrenden Geberde: Ich. Nicht heftig, aber zwin (...)

Geistlicher Rat
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 04.07.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Viel Freude macht, wie männiglich bekannt, Für Mann und Weib der heilige Ehestand! Und lieblich ist es für den Frommen, Der die Genehmigung dazu bekommen, Wenn er (...)

Gemartert
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ein gutes Tier Ist das Klavier, Still, friedlich und bescheiden, Und muss dabei Doch vielerlei Erdulden und erleiden. Der Virtuos Stürzt darauf los Mit hoc (...)

Gestört
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ich gedachte still zu sitzen, Doch sogleich begann das Treiben: Du mußt gehen, laufen, schwitzen, Um so forsch, wie wir zu bl (...)

Gestern war ...
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Gestern war in meiner Mütze Mir mal wieder was nicht recht; Die Natur schien mir nichts nütze Und der Mensch erbärmlich schlecht. Meine Ehgemahlin hab' ich Ganz (...)

Glückspilz
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 05.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Geboren ward er ohne Wehen Bei Leuten, die mit Geld versehen. Er schwänzt die Schule, lernt nicht viel, Hat Glück bei Weibern und im Spiel, Nimmt eine Frau sich, e (...)

Gründer
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Geschäftig sind die Menschenkinder, Die große Zunft von kleinen Meistern, Als Mitbegründer, Miterfinder Sich diese Welt zurecht zu kleistern. Nur leider kann man (...)

Gründliche Heilung
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Es saß der fromme Meister Mit Weib und Kind bei Tisch. Ach, seine Lebensgeister Sind nicht wie sonst so frisch. Er sitzt mit krummem Nacken Vor seinem Leibgeric (...)

Herbst
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ade, ihr Sommertage, Wie seid ihr so schnell enteilt, Gar mancherlei Lust und Plage Habt ihr uns zugeteilt. Wohl war es ein Entzücken, Zu wandeln im Sonnensche (...)

Humor
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Es sitzt ein Vogel auf dem Leim, er flattert sehr und kann nicht heim. Ein schwarzer Kater schleicht herzu, die Krallen scharf, die Augen gluh. Am Baum hinauf und (...)

Hund und Katze
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Miezel, eine schlaue Katze, Molly, ein begabter Hund, Wohnhaft an demselben Platze, Haßten sich aus Herzensgrund. Schon der Ausdruck ihrer Mienen, Bei gestr (...)

Ich bin Papa
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Mitunter schwitzen muß der Schreiner, Er stößt auf manchen harten Ast. So geht es auch, wenn unsereiner Sich mit der Grübelei befaßt. Zum Glück hat meine gute Fr (...)

Ich kam in diese Welt herein
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.06.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ich kam in diese Welt herein, Mich baß zu amüsieren, Ich wollte gern was Rechtes sein Und mußte mich immer genieren. Oft war ich hoffnungsvoll und froh, Und späte (...)

Im Herbst
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Der schöne Sommer ging von hinnen, Der Herbst der reiche, zog ins Land. Nun weben all die guten Spinnen So manches feine Festgewand. Sie weben zu des Tages Feier (...)

Im Sommer
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) In Sommerbäder Resit jetzt ein jeder Und lebt famos. Der arme Doktor Zu Hause hockt er Patientenlos. Von Winterszenen Von schrecklich schönen, Träumt sein G (...)

Immerfort
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Das Sonnenstäubchen fern im Raume, Das Tröpfchen, das im Grase blinkt, Das dürre Blättchen, das vom Baume Im Hauch des Windes niedersinkt - Ein jedes wirkt an s (...)

Jeden Morgen in meinem Garten
(von
Gezubbel - Matthias Claudius - 28.10.2009)
  von Matthias Claudius (1740-1815) Jeden Morgen in meinem Garten öffnen neue Blüten sich dem Tag. Überall ein heimliches Erwarten, das nun länger nicht mehr zögern mag Die Lenzgestalt der Natu (...)

Juninächte
(von
Gezubbel - Martin Greif - 17.04.2013)
  von Martin Greif (1839-1911) Juninächte, sternenlose, In dem Blütenmond der Rose! Da das bange Herz dazu Lieb' durchstürmte ohne Ruh'. Blitzgezuck und Wetterleuchten! Und die Nachtigall im f (...)

Künftig
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Oh komm herbei, du goldne Zeit, Wenn alle, die jetzt bummeln, In schöner Unparteilichkeit Sich bei der Arbeit tummeln. Der lärm, womit der Musikant Uns stört, w (...)

Laß ihn
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Er ist verliebt, laß ihn gewähren, Bekümmre dich um dein Pläsir, Und kommst du gar, ihn zu bekehren, Wirft er dich sicher vor die Tür. Mit Gründen ist da nichts (...)

Leider!
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) So ist's in alter Zeit gewesen, So ist es, fürcht ich, auch noch heut. Wer nicht besonders auserlesen, Dem macht die Tugend Schwierigkeit. Aufsteigend musst d (...)

Liebesglut
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Sie liebt mich nicht. Nun brennt mein Herz ganz lichterloh vor Liebesschmerz, vor Liebesschmerz gar lichterloh als wie gedörrtes Haferstroh. Und von dem Feuer st (...)

Lieder eines Lumpen
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Im Karneval, da hab' ich mich Recht wohlfeil amüsiert, Denn von Natur war ich ja schon Fürtrefflich kostümiert. Bei Maskeraden konnt' ich so Passieren frank und (...)

Mein Freund, an einem Sonntagmorgen
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.06.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Mein Freund, an einem Sonntagmorgen, Tät sich ein hübsches Rößlein borgen. Mit frischem Hemd und frischem Mute, In blanken Stiefeln, blankem Hute, Die Haltung stra (...)

Mein kleinster Fehler ...
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Mein kleinster Fehler ist der Nied. Aufrichtigkeit, Bescheidenheit, Dienstfertigkeit und Frömmigkeit, Obschon es herrlich schöne Gaben, ^Die gönn' ich allen, die s (...)

Mein Lebenslauf ...
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 05.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Mein Lebenslauf ist bald erzählt. - In stiller Ewigkeit verloren Schlief ich, und nichts hat mir gefehlt, Bis daß ich sichtbar ward geboren. Was aber nun? - Auf (...)

Mich wurmt es ...
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.06.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Mich wurmt es, wenn ich nur dran denke. – Es saß zu München in der Schenke Ein Protz mit dunkelroter Nase Beim elften oder zwölften Glase. Da schlich sich kümmerli (...)

Modern
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Hinweg mit diesen alten Herrn, Sie sind zu nichts mehr nütz! So rufen sie und nähmen gern Das Erbe in Besitz. Wie andre Erben, die in Not Vergeblich warten sie. (...)

Morgenwanderung
(von
Gezubbel - Emanuel Geibel - 11.12.2009)
  von Emanuel Geibel (1815-1884) Wer recht in Freuden wandern will, Der geh' der Sonn' entgegen. Da ist der Wald so kirchenstill, Kein Lüftchen mag sich regen; Noch sind nicht die Lerchen wach, (...)

Mümmelgreise
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 15.05.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Auch werden sie oft zum Mümmelmann, denn Mümmelmänner, grau und kalt, sind oft 70 Jahre alt. Waschen selten sich mit Seife, rauchen aus 'ner kalten Pfeife, (...)

Naturgeschichtliches Alphabet
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 05.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) für größere Kinder und solche, die es werden wollen A Im Ameinsenhaufen wimmelt (...)

Neujahr
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 31.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, Sage Dank und nimm es hin Ohne viel Bedenken. Jede Gabe sei begrüßt, Doch vor allen Dingen: Das, (...)

Nicht artig
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Man ist ja von Natur kein Engel, Vielmehr ein Welt- und Menschenkind. Und ringsumher ist ein Gedrängel Von solchen, die dasselbe sind. In diesem Reich geborner F (...)

Niemals
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wonach du sehnlich ausgeschaut, Es wurde dir beschieden. Du triumphierst und jubelst laut: Jetzt hab ich endlich Frieden! Ach, Freundchen, rede nicht so wild. B (...)

Nörgeln
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Nörgeln ist das Allerschlimmste, Keiner ist davon erbaut; Keiner fährt, und wär's der Dümmste, Gern aus seiner werten Haut.

Nun, da die Frühlingsblumen wieder blühen
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Nun, da die Frühlingsblumen wieder blühen, In milder Luft die weißen Wolken ziehen, Denk' ich mit Wehmut deiner Lieb' und Güte, Du süßes Mädchen, das so früh verbl (...)

Onkel Kaspers Nase
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 26.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Kinder, lasset uns besingen, Aber ohne allen Neid, Onkel Kaspers rote Nase, Die uns schon so oft erfreut. Einst ward sie als zarte Pflanze Ihm von der Natur ges (...)

Peinlich berührt
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Im Dorfe wohnt ein Vetter, Der gut versichert war Vor Brand und Hagelwetter Nun schon im zehnten Jahr. Doch nie seit (...)

Pst!
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Es gibt ja leider Sachen und Geschichten, Die reizend und pikant, Nur werden sie von Tanten und von Nichten Niemals genannt. (...)

Querkopf
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ein eigner Kerl war Krischan Bolte, Er tat nicht gerne was er sollte. Als Kind schon ist er so gewesen. Religion, Rechtschreiben und Lesen Fielen für ihn nicht ins (...)

Rechthaber
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Seine Meinung ist die rechte, Wenn er spricht, müßt ihr verstummen, Sonst erklärt er euch für Schlechte, Oder (...)

Sei ein braver Biedermann
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 04.07.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Sei ein braver Biedermann, Fange tüchtig an zu loben! Und du wirst von uns sodann Gerne mit emporgehoben. Wie, du ziehst ein schiefes Maul? Willst nicht, daß (...)

Selig sind die Auserwählten
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Selig sind die Auserwählten, Die sich liebten und vermählten; Denn sie tragen hübsche Früchte, Und so wuchert die Geschichte Sichtbarlich von Ort zu Ort. Doch d (...)

September
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Der Dornbusch prangt im Schmuck der roten Beeren, die Dahlien in ihrer bunten Pracht, und Sonnenblumen mit den Strahlenspeeren stehn stolz wie goldne Ritter auf der (...)

Sie hat nichts ...
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Sie hat nichts und du desgleichen; Dennoch wollt ihr, wie ich sehe, Zu dem Bund der heil'gen Ehe Euch bereits die Hände re (...)

Sie war ein Blümlein
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Sie war ein Blümlein hübsch und fein, Hell aufgeblüht im Sonnenschein. Er war ein junger Schmetterling, Der selig an der Blume hing. Oft kam ein Bienlein mit Geb (...)

So nicht
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ums Paradies ging eine Mauer Hübsch hoch vom besten Marmelstein. Der Kain, als ein Bub ein schlauer, Denkt sich: Ich komme doch hinein. Er stieg hinauf zu diesem (...)

Sommer - Sonntag - Sonnenschein
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Sommer - Sonntag - Sonnenschein. - Blühende Kirchhofslinde Nickt durchs zerbrochene Fenster hinein Der Kirche im Morgenwinde. Vogel fliegt dort ein und aus Frie (...)

Stille Winterstraße
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 17.01.2010)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Es heben sich vernebelt braun Die Berge aus dem klaren Weiß, Und aus dem Weiß ragt braun ein Zaun, Steht eine Stange wie ein Steiß. Ein Rabe fliegt, so schwar (...)

Tröstlich
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Die Lehre von der Wiederkehr Ist zweifelhaften Sinns. Es fragt sich sehr, ob man nachher Noch sagen kann: Ich bins. Allein was tut's, wenn mit der Zeit Sich änd (...)

Unfrei
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ganz richtig, diese Welt ist nichtig. Auch du, der in Person erscheint, Bist ebenfalls nicht gar so wichtig, Wie deine Eitelkeit vermeint. Was hilft es dir, dami (...)

Unterhaltung
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Ihn fährt die Droschke, zieht das Herz Zu schönen Opern und Konzerts, Die auch im Grund, was nicht zu leugnen, Zum Zwiegespräch sich trefflich eignen. Man sitzt ge (...)

Versäumt
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Zur Arbeit ist kein Bub geschaffen, Das Lernen findet er nicht schön; Er möchte träumen, möchte gaffen Und Vogelnester suchen gehn. Er liebt es, lang im Bett zu (...)

Verwunschen
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) "Geld gehört zum Ehestande, Häßlichkeit ist keine Schande, Liebe ist beinah absurd. Drum, du nimmst den Junker Jochen Innerhalb der nächsten Wochen!" - Also sprac (...)

Vielleicht
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Sage nie: Dann soll's geschehen! Öffne dir ein Hinterpförtchen Durch "Vielleicht", das nette Wörtchen, Oder sag: Ich will mal sehen! Denk an des Geschickes Walte (...)

Vom Schlaraffenland
(von
Gezubbel - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben - 27.10.2009)
  August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Kommt, wir wollen uns begeben jetzo ins Schlaraffenland seht da ist ein lustig Leben und das Trauern unbekannt seht da lässt sich billig ze (...)

Von selbst
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 05.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Spare deine guten Lehren Für den eigenen Genuß. Kaum auch wirst du wen bekehren, Zeigst du, wie man's machen muß. Laß ihn im Galoppe tollen, Reite ruhig deinen (...)

Vor Jahren waren wir mal entzweit
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.06.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Vor Jahren waren wir mal entzweit Und taten uns manches zum Torte; Wir sagten uns beide zu jener Zeit Viel bitterböse Worte. Drauf haben wir uns ineinander ges (...)

Wanderlust
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 27.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Die Zeit, sie orgelt emsig weiter, Sein Liedchen singt dir jeder Tag, Vermischt mit Tönen, die nicht heiter, Wo keiner was von hören mag. Sie klingen fort. Und m (...)

Wenn alles sitzenbliebe
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wenn alles sitzenbliebe, Was wir in Haß und Liebe So voneinander schwatzen: Wenn Lügen Haare wären, Wir w&au (...)

Wenn ich dereinst
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 15.05.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wenn ich dereinst ganz alt und schwach, Und's ist mal ein milder Sommertag, So hink ich wohl aus dem kleinen Haus Bis unter den Lindenbaum hinaus. Da setz ich mic (...)

Wenn mir mal ein Malheur passiert
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wenn mir mal ein Malheur passiert, Ich weiß, so bist du sehr gerührt. Du denkst, es wäre doch fatal, Passierte dir das auch einmal. Doch weil das böse Schmerzensdi (...)

Wer möchte diesen Erdenball
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.06.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wer möchte diesen Erdenball Noch fernerhin betreten, Wenn wir Bewohner überall Die Wahrheit sagen täten. (...)

Widmung in ein Kochbuch
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Es wird behauptet und mit Grund, Ein nützlich Werkzeug sei der Mund! Zum ersten läßt das Ding sich dehnen Wie Guttapercha, um zu gähnen. Ach, Grete, wenn du dies (...)

Wie schad, daß ich kein Pfaffe bin
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wie schad, daß ich kein Pfaffe bin. Das wäre so mein Fach. Ich bummelte durchs Leben hin Und dächt' nicht weiter nach. Mich plagte nicht des Grübelns Qual, Der (...)

Wiedergeburt
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 16.01.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wer nicht will, wird nie zunichte, Kehrt beständig wieder heim. Frisch herauf zum alten Lichte Dringt der neue Lebenskeim. Keiner fürchte zu versinken, Der ins (...)

Wirklich, er war unentbehrlich
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wirklich, er war unentbehrlich! Überall, wo was geschah Zu dem Wohle der Gemeinde, Er war tätig, er war da. Schützenfest, Kasinobälle, Pferderennen, Preisgerich (...)

Woher, wohin
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 05.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Wo sich Ewigkeiten dehnen, Hören die Gedanken auf, Nur der Herzen frommes Sehnen Ahnt, was ohne Zeitenlauf. Wo wir waren, wo wir bleiben, Sagt kein kluges Mensc (...)

Zahnschmerz
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Das Zahnweh, subjektiv genommen, ist ohne Zweifel unwillkommen; doch hat's die gute Eigenschaft, dass sich dabei die Lebenskraft, die man nach außen oft vers (...)

Zu Neujahr
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 31.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, Sage Dank und nimm es hin Ohne viel Bedenken. Jede Gabe (...)

Zum Neujahr
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Bald, so wird es zwölfe schlagen. Prost Neujahr! wird mancher sagen; Aber mancher ohne Rrren! Denn es gibt vergnügte Herren. Auch ich selbst, auf meinen Wunsch (...)



 
   
     
   
     
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