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... Novalis (1772-1801)
(von
Gezubbel - Novalis - 28.10.2009)
  Quelle Text und Bild: Wikipedia Novalis (* 2. Mai 1772 auf Schloss Oberwiederstedt; † 25. März 1801 in Weißenfels), eigentlich Georg Friedrich Philipp Freiherr von Harden (...)

... Heinrich Heine (1797-1856)
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 28.10.2009)
  Quelle Text und Bild: Wikipedia Christian Johann Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797 in Düsseldorf als Harry Heine; † 17. Februar 1856 in Paris) war einer der bedeutendsten deutschen Dichter und Jo (...)

... Hugo von Hofmannsthal (1874-1929)
(von
Gezubbel - Hugo von Hofmannsthal - 14.11.2009)
  Quelle Text und Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_von_Hofmannsthal Hugo Laurenz August Hofmann, Edler von Hofmannsthal, genannt Hugo von Hofmannsthal (* 1. Februar 1874 in Wien; † 15. Juli 19 (...)

Abend
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 02.12.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Gestürzt sind die goldnen Brücken Und unten und oben so still! Es will mir nichts mehr glücken, Ich weiß nicht mehr, was ich will. Von üppig b (...)

Abendlied
(von
Gezubbel - Matthias Claudius - 28.10.2009)
  von Matthias Claudius (1740-1815) Der Mond ist aufgegangen, Die goldnen Sternlein prangen Am Himmel hell und klar; Der Wald steht schwarz und schweiget, Und aus den Wiesen steiget Der weiße Ne (...)

Abendlied
(von
Gezubbel - Gottfried Keller - 27.10.2009)
  von Gottfried Keller (1819-1890) Augen, meine lieben Fensterlein, Gebt mir schon so lange holden Schein, Lasset freundlich Bild um Bild herein: Einmal werdet ihr verdunkelt sein! Fallen einst (...)

Abschied vom Leben
(von
Gezubbel - Karl Theodor K�rner - 08.01.2011)
  von Karl Theodor Körner (1791-1813) Die Wunde brennt, die bleichen Lippen beben. Ich fühl's an meines Herzens matterm Schlage, Hier steh ich an den Marken (...)

Abschied vom Leben
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 07.07.2013)
  von Theodor Körner (1791-1813) Die Wunde brennt - die bleichen Lippen beben. Ich fühl's an meines Herzens matterm Schlage, Hier steh' ich an den Marken meiner Tage. Gott, wie du willst! dir hab (...)

Abseits
(von
Gezubbel - Theodor Storm - 28.10.2009)
  von Theodor Storm (1817-1888) Es ist so still, die Heide liegt Im warmen Mittagssonnenstrahle, Ein rosenroter Schimmer fliegt Um ihre alten Gräbermale; Die Kräuter blühn; der Heideduft Steigt (...)

Als er im Lieben vorsichtig sein wollte
(von
Gezubbel - Johann Christian Günther - 23.11.2009)
  von Johann Christian Günther (1695-1723) Glaubt es nicht, ihr falschen Blicke, Daß ihr mich ins Netze zieht, Weil mein Herz auch goldne Stricke Und geputzte Brücken flieht. Farbe kann den Gei (...)

An das Herz
(von
Gezubbel - Gottfried Keller - 24.11.2009)
  von Gottfried Keller (1819-1890) Willst du nicht dich schließen, Herz, du offnes Haus! Worin Freund’ und Feinde Gehen ein und aus? Schau, wie sie verletzen Dir das Hausrecht stets! Fühllos (...)

An den Tod
(von
Gezubbel - Sophie Albrecht - 28.10.2009)
  von Sophie Albrecht (1757-1840) Wenn er, hohe Freude im Geleite, Kommt, der Tag im hellen Purpurkleide, Und der Frühling ihm zur Seite geht, - Wenn ihm, schwebend auf umglänzten Flügel, Froh e (...)

An die Freiheit
(von
Gezubbel - Sophie Albrecht - 28.10.2009)
  von Sophie Albrecht (1757-1840) Goldne Freiheit, kehre wieder In mein wundes Herz zurück, Weck' mir neue, heit're Lieder Und entwölke Geist und Blick. Komm und trockne meine Thränen Mit der (...)

An die Freude
(von
Gezubbel - Friedrich Schiller - 07.09.2010)
  von Friedrich Schiller (1759-1805) Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng get (...)

An die Jungen
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 23.11.2010)
  von Heinrich Heine (1797-1856) Laß dich nicht kirren, laß dich nicht wirren Durch goldne Äpfel in deinem Lauf! Die Schwerter klirren, die Pfeile schwirren, Doch halten sie nicht den Helden auf. (...)

An die Konventionellen
(von
Gezubbel - Arno Holz - 27.10.2009)
  von Arno Holz (1863-1929) Ihr habt genug mein armes Hirn gebüttelt, Ich käu nicht wieder wie das liebe Vieh; Längst hab ich von den Schuhen ihn geschüttelt, Den grauen Schulstaub eurer Poesie! (...)

An die Weltverbesserer
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 09.11.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Pochest du an - poch nicht zu laut, Eh' du geprüft des Nachhalls Dauer! Drückst du die Hand - drück nicht (...)

Anrede
(von
Gezubbel - Ernst Stadler - 22.01.2010)
  von Ernst Stadler (1883-1914) Ich bin nur Flamme, Durst und Schrei und Brand. Durch meiner Seele enge Mulden schießt die Zeit Wie dunkles Wasser, heftig, rasch und unerkannt. Auf meinem Leibe b (...)

Auf meines Kindes Tod
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 28.10.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Das Kindlein spielt' draußen im Frühlingsschein, Und freut' sich und hatte so viel zu sehen, Wie die Felder schimmern und die Ströme gehen - Da sa (...)

Auf Urlaub
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Erzählen soll ich, wie's gewesen? Schön war es nicht. Geht selber hin! Ich möchte von dem Druck genesen, so lang ich in der Heimat bin. Erzählt mir lieber, wie's (...)

Ausfahrt
(von
Gezubbel - Joseph Viktor von Scheffel - 28.10.2009)
  von Joseph Viktor von Scheffel (1826-1886) Bergipfel erglühen, Waldwipfel erblühen vom Lenzhauch geschwellt; Zugvogel mit Singen erhebt seine Schwingen, ich fahr' in die Welt. Mir ist zum G (...)

Blick in die Zukunft
(von
Gezubbel - Heinrich Zeise - 07.07.2013)
  von Heinrich Zeise (1822 - 1914) Rufe nicht vergang'ne Tage, Nicht verschwund'ne Zeit zurück; Leb' der Gegenwart und klage Nimmer um entschwund& (...)

Das Familienalbum
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Hüstelnd, ganz in sich zusammengesunken, sitzt die alte Dame in dem tiefen, weichgepolsterten Lehnstuhl. Von schwarzem Seidenkleid umhüllt ein kleiner vertrockneter Kö (...)

Das Glück der Unbemerktheit
(von
Gezubbel - Kathinka Zitz - 28.10.2009)
  von Kathinka Zitz (1801- 1877) Beglückt die Menschen, welche unbemerkt Und friedlich durch das Leben gehen, Sie werden von des Kummers Aug', Von der Verzweiflung übersehen. Gemüthlich wandeln (...)

Das ist das einzige aber
(von
Gezubbel - Cäsar Flaischlen - 27.10.2009)
  von Cäsar Flaischlen (1864-1920) "Und wenn wir ohne Glanz und Ruhm der Dämmerung erliegen, es werden andere nach uns sein, und diese werden siegen!" Das ist das einzige aber, das ihr tun kön (...)

Das Traumbild
(von
Gezubbel - Ludwig Christoph Heinrich Hölty - 28.10.2009)
  von Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748 bis 1776) Geliebtes Bild, das mir mit Feu'rentzücken Die Seele füllt! Wann wird' ich dich an meinem Busen drücken, Geliebtes Bild? Wenn mich am Bac (...)

Der Mond
(von
Gezubbel - Arno Holz - 27.10.2009)
  von Arno Holz (1863-1929) Und so will der Mond mir scheinen eine Spinne ganz aus Gold, die mit eingezognen Beinen durch den Weltraum rollt. Schmakaduhtzgen, Schilf und Rohr schwanken um (...)

Der Pilgrim
(von
Gezubbel - Friedrich Schiller - 22.11.2009)
  von Friedrich Schiller (1759-1805) Noch in meines Lebens Lenze War ich, und ich wandert' aus, Und der Jugend frohe Tänze Ließ ich in des Vaters Haus. All mein Erbteil, meine Habe Warf (...)

Der Traum
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 27.10.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Jüngst hab' ich dich gesehn im Traum, So lieblich saßest du behütet (...)

Der Weiher
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 27.10.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Er liegt so still im Morgenlicht, So friedlich, wie ein fromm Gewissen; Wenn Weste seinen Spiegel küssen, Des Uf (...)

Deutschland
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 29.10.2009)
  von Heinrich Heine (1797 bis 1856) Deutschland ist noch ein kleines Kind, Doch die Sonne ist seine Amme; Sie säugt es nicht mit stiller Milch, Sie säugt es mit wilder Flamme. Bei solcher Nah (...)

Die Geschichte vom Hut
(von
Gezubbel - Christian Fürchtegott Gellert - 03.02.2010)
  von Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769) Der erste, der mit kluger Hand Der Männer Schmuck, den Hut, erfand, Trug seinen Hut unaufgeschlagen; Die Krempen hingen flach herab, Und dennoch w (...)

Die goldne Hochzeit
(von
Gezubbel - Johann Gottfried Herder - 28.10.2009)
  von Johann Gottfried Herder (1744-1803) Vor manchen, manchen Jahren, Als ich zuerst Dich sah, War Deine Locke rabenschwarz, Braun Deine Wange da. Jetzt ist die Wange blässer, Wie Silber glänzt (...)

Die Konkurrenten
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 13.12.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Kein Orgelklang, kein Glockenton, kein Chorgestühl, kein Kanzelthron, nur eine Straßenecke war die Kirche, wo im Amtstalar ein eifervoller Prediger stand und aufme (...)

Die Lore-Ley
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 29.10.2009)
  von Heinrich Heine (1797-1856) Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, Daß ich so traurig bin; Ein Märchen aus alten Zeiten, Das kommt mir nicht aus dem Sinn. Die Luft ist kühl und es dunkelt, (...)

Die Nacht
(von
Gezubbel - Georg Büchner - 27.10.2009)
  von Georg Büchner (1813-1837) Niedersinkt des Tages goldner Wagen, Und die Stille Nacht schwebt leis' herauf, Stillt mit sanfter Hand des Herzens Klagen, Bringt uns Ruh' im schweren Lebenslauf. (...)

Die Seligkeit der Liebenden
(von
Gezubbel - Ludwig Christoph Heinrich Hölty - 28.10.2009)
  von Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748-1776) Beglückt, beglückt, wer die Geliebte findet, Die seinen Jugendtraum begrüßt; Wenn Arm um Arm, und Geist um Geist sich windet, Und Seel' in Seele s (...)

Die Türkin
(von
Gezubbel - Louise Aston - 27.10.2009)
  von Louise Aston (1814-1871) Leise Abendwinde necken Buhlerisch den Myrthenhain, Bergen sich in Lorbeerhecken, Wiegen dort die Blüthen ein; Flattern (...)

Durch
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 20.01.2010)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Laß dich die Welt nicht fangen, Brich durch, mein freudig Herz, Ein ernsteres Verlangen Erheb dich himmelwärts! Greif in die goldnen Saiten, D (...)

Ein Wunsch
(von
Gezubbel - Clara Müller - 27.10.2009)
  von Clara Müller (1861-1905) Ein Häuschen wünscht ich mir, versteckt und klein, auf dessen Sims sein Lied der Vogel singt, an dessen reb'umsponnen Fensterkreuz der letzte Ton der lauten Welt ve (...)

Einkehr
(von
Gezubbel - Ludwig Uhland - 28.10.2009)
  von Ludwig Uhland (1787-1862) Bei einem Wirte wundermild, Da war ich jüngst zu Gaste; Ein goldner Apfel war sein Schild An einem langen Aste. Es war der gute Apfelbaum, Bei dem ich eingekehr (...)

Empfängnis
(von
Gezubbel - Clara M�ller - 27.10.2009)
  von Clara Müller (1861-1905) Nimm mich fest in deine Arme, kette mich an deine Brust, daß mein zitternd Herz erwarme. Zu dem Eiland, das inmit (...)

Feierabend
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Über reifen Ähren liegt Stiller, goldner Abendschein. Eine junge Mutter wiegt Sacht ihr Kind und singt es ein. Letzter heller Sensenklang Zittert übers Feld (...)

Frauenliebe und Leben
(von
Gezubbel - Adalbert von Chamisso - 27.05.2012)
  von Adalbert von Chamisso (1781-1838) I. Seit ich ihn gesehn, Glaub' ich blind zu sein; Wo ich hin nur blicke, Seh' ich i (...)

Für meine Söhne
(von
Gezubbel - Theodor Storm - 05.11.2009)
  von Theodor Storm (1817-1888) Hehle nimmer mit der Wahrheit! Bringt sie Leid, nicht bringt sie Reue; Doch, weil Wahrheit eine Perle, Wirf sie auch nicht vor die Säue. Blüte edelsten Gemütes (...)

Genug der Qualen!
(von
Gezubbel - Clara Müller - 27.10.2009)
  von Clara Müller (1861-1905) Ich ging mit dir durch alles Elends Tiefen, geknechtet Volk, durch einen Pfuhl der Schmach; die Stimmen hört' ich, die nach Freiheit riefen, und meine Seele hallte (...)

Gute Stunden
(von
Gezubbel - Karl Stelter - 07.07.2013)
  von Karl Stelter (1823 - 1912) Zähle nicht die bangen Stunden, Die des Lebens Nacht entsteigen; Zähle nur, wenn sie entschwunden, Wie viel Sterne sie dir zeigen. Denn aus diesen lichten Stern (...)

Hast du nicht mein Glück gesehen?
(von
Gezubbel - Clemens Brentano - 21.11.2009)
  von Clemens Brentano (1778-1842) Vogel halte, laß dich fragen, Hast du nicht mein Glück gesehn? Hast du's in dein Nest getragen? "Ei, dein Glück, - ei, sage wen?" Eine feine zarte Rebe Und z (...)

Heimweh nach Rügen
(von
Gezubbel - Ernst Moritz Arndt - 28.10.2009)
  von Ernst Moritz Arndt (1769-1860) O Land der dunkeln Haine, O Glanz der blauen See, Du Eiland, das ich meine, Wie thut´s nach dir mir weh! Nach Fluchten und nach Zügen Weit über Land und (...)

Herbstlied
(von
Gezubbel - Luise Büchner - 27.10.2009)
  von Luise Büchner (1821-1877) Es liegt der Herbst auf allen Wegen, In hundert Farben prangt sein Kleid, Wie seine Trauer, seinen Segen Er um sich streut zu gleicher Zeit. Es rauscht der Fuß i (...)

Herbstlust
(von
Gezubbel - Johann Gaudenz von Salis-Seewis - 28.10.2009)
  von Johann Gaudenz von Salis-Seewis (1762-1834) Bunt sind schon die Wälder, Gelb die Stoppelfelder, Und der Herbst beginnt. Rote Blätter fallen, Graue Nebel wallen, Kühler weht der Wind. Wi (...)

Ich träumte schön
(von
Gezubbel - Friederike Kempner - 02.11.2009)
  von Friederike Kempner (1828-1904) Ich träumte schön und träumte viel, Das Leben schien ein Kinderspiel, Das Gute schien so federleicht, Als hätte man es bald erreicht! Das Leben ist ein Kamp (...)

Ich träumte heut' ...
(von
Gezubbel - Anna Ritter - 27.10.2009)
  von Anna Ritter ( 1865 bis 1921 ) Ich träumte heut': Des Todes steinern Tor Gab dich heraus! Auf der verfehmten Schwelle Empfing ich dich, und um uns be (...)

Idylle
(von
Gezubbel - Dranmor - 27.10.2009)
  von Dranmor (1823-1888) Unter rankendem Blätterdach Duften Blumen und rauscht der Bach, Badet schimmernd sich die Libelle, Welche flüchtig den Spiegel streift, Während die lüstern erregte Welle (...)

Im Grase
(von
Gezubbel - Justinus Kerner - 05.12.2009)
  von Justinus Kerner (1786-1862) Laßt mich in Gras und Blumen liegen Und schaun dem blauen Himmel zu: Wie goldne Wolken ihn durchfliegen, In ihm ein Falke kreist in Ruh'. Die blaue Stille stör (...)

Im Walde
(von
Gezubbel - Livius Fürst - 03.07.2013)
  von Livius Fürst (1840 - 1907) Was kann sich dir, du stolze Pracht Herrlicher grüner Eichen, Was kann sich dir, o Waldesnacht, Traute, süße, vergleichen? Wie durch die Wipfel ein goldner Sche (...)

Jugendträume
(von
Gezubbel - Luise Büchner - 27.10.2009)
  von Luise Büchner (1821-1877) Kalt ist, wer nicht Liebe suchet, Spricht der Menschen große Zahl, Elend ist, wer nie empfunden Ihre Lust und ihre Qual! Und das Letzte was sie sagen, O, ich gl (...)

Katzen
(von
Gezubbel - Gerrit Engelke - 27.10.2009)
  von Gerrit Engelke (1890-1918) Bleib noch länger goldnes Dämmern - Wie wird der Tag schon matt und blauer - Verstummt ist Lärm und Werkstatthämmern. Die Nacht liegt auf der Lauer - Der Schlüs (...)

Kein Jonas
(von
Gezubbel - Robert Reinick - 05.12.2009)
  von Robert Reinick (1805-1852) Der Jonas kehrt im Walfisch ein; Das muß ein sauber Wirtshaus sein! Salzwasser gibt es da statt Wein, Dabei soll einer singen! Der "goldne Karpfen" ist mein Fisch (...)

Klage
(von
Gezubbel - Georg Trakl - 22.01.2010)
  von Georg Trakl (1887-1914) Schlaf und Tod, die düstern Adler Umrauschen nachtlang dieses Haupt: Des Menschen goldnes Bildnis Verschlänge die eisige Woge Der Ewigkeit. An schaurigen Riffen Zer (...)

Kleine, mit den großen Nixenaugen
(von
Gezubbel - Felix Dörmann - 27.10.2009)
  von Felix Dörmann (1819-1895) Kleine, mit den großen Nixenaugen, Mit dem bleichen, somnambulen Antlitz, Mit der schweren, goldnen Flechtenkrone, Schmiege Deine Wange an die meine, Sag' mir noch (...)

Komm, junge Zauberin
(von
Gezubbel - Victor Hugo - 28.10.2009)
  von Victor Hugo (1802-1885) aus dem Französischn von Emanuel Geibel Komm, junge Zauberin, die meine Seele bannte! Als Göttin priese dich Virgil, als Engel Dan (...)

Künftig
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 22.03.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Oh komm herbei, du goldne Zeit, Wenn alle, die jetzt bummeln, In schöner Unparteilichkeit Sich bei der Arbeit tummeln. Der lärm, womit der Musikant Uns stört, w (...)

Lebenslied
(von
Gezubbel - Ernst Moritz Arndt - 28.10.2009)
  von Ernst Moritz Arndt (1769-1860) Steh' und falle mit eignem Kopfe, Thu' das Deine und thu' es frisch! Besser stolz an dem irdnen Topfe, Als demütig am goldnen Tisch: Höhe hat Tiefe, Weltmeer (...)

Mit dir!
(von
Gezubbel - Betty Paoli - 27.10.2009)
  von Betty Paoli (1814-1894) Nimm mich mit, wohin dein Fuß auf des Lebens Pfaden gehet, denn da (...)

Morgenfrühe
(von
Gezubbel - Emil Rittershaus - 03.07.2013)
  von Emil Rittershaus (1834 -1897) Noch sind die Blumen halb geschlossen, Noch sind die Vöglein schlummermatt; Der Tau, der sich bei Nacht ergossen, Fällt leis im Wald von Blatt zu Blatt. Es zit (...)

Morgenlied
(von
Gezubbel - Sophie Albrecht - 28.10.2009)
  von Sophie Albrecht (1757-1840) Prächtig steigt die Sonne wieder Aus der Morgenröthe Zelt, Tausend, tausend Jubellieder Singt ihr die erwachte Welt, Und der Blumen süßes Düften Steigt ihr auf (...)

Nicht ohne dich!
(von
Gezubbel - Kathinka Zitz - 28.10.2009)
  von Kathinka Zitz (1801- 1877) Auf den Wolken möcht' ich thronen, Dort im lichten Feenland; Wo die sel'gen Geister wohnen, Fern vom eiteln Erdentand. Lichte Engel würden schweben Eng in Krei (...)

O weiter, weiter Abend
(von
Gezubbel - Georg Heym - 21.01.2010)
  von Georg Heym (1887-1912) O weiter, weiter Abend. Da verglühen Die langen Hügel am Horizont, Wie klarer Träume Landschaft bunt besonnt. O weiter Abend, wo die Saaten sprühen Des Tages Licht zu (...)

Rote Pantoffeln
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 29.10.2009)
  von Heinrich Heine (1797 bis 1856) Gar böse Katze, so alt und grau, Sie sagte, sie sei eine Schusterfrau; Auch stand vor ihrem Fenster ein Lädchen, Wor (...)

Rückblick
(von
Gezubbel - Clemens Brentano - 10.11.2009)
  von Clemens Brentano (1778-1842) Ich wohnte unter vielen, vielen Leuten, Und sah sie alle tot und stille stehn, Sie sprachen viel von hohen Lebensfreuden Und liebten, sich im kleinsten Kreis zu (...)

Ruh' dich aus!
(von
Gezubbel - Clara Müller - 27.10.2009)
  von Clara Müller (1861-1905) Nun laß dich nieder, flüchtige Taube, du Unruhvolle, halte Rast! In meines Gartens dunklem Laube erscheinst du wie ein seltener Gast. Hier tönen keine Vogellieder (...)

Schwanenlied
(von
Gezubbel - Clemens Brentano - 27.10.2009)
  von Clemens Brentano (1778-1842) Wenn die Augen brechen, Wenn die Lippen nicht mehr sprechen, Wenn das pochende Herz sich stillet Und der warme Blutstrom nicht mehr quillet: O, dann sinkt der T (...)

Sehnsucht
(von
Gezubbel - Friedrich Schiller - 22.11.2009)
  von Friedrich Schiller (1759-1805) Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt, Könnt ich doch den Ausgang finden, Ach, wie fühlt ich mich beglückt! Dort erblick ich schön (...)

Sehnsucht
(von
Gezubbel - Eduard Mörike - 02.02.2010)
  von Eduard Mörike (1804-1875) In dieser Winterfrühe, Wie ist mir doch zumut! O Morgenrot, ich glühe Von deinem Jugendblut. Es glüht der alte Felsen, Und Wald und Burg zumal, Berauschte Nebe (...)

Selige Hoffnung
(von
Gezubbel - Anna Ritter - 27.10.2009)
  von Anna Ritter ( 1865 bis 1921 ) Du schläfst mir still zur Seite - Ich aber lausche schon In eine dunkle Weite. Es klingt ein fremder Ton Durch mein (...)

September
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Der Dornbusch prangt im Schmuck der roten Beeren, die Dahlien in ihrer bunten Pracht, und Sonnenblumen mit den Strahlenspeeren stehn stolz wie goldne Ritter auf der (...)

Silvester
(von
Gezubbel - Frank Wedekind - 31.12.2009)
  von Frank Wedekind (1864-1918) Mein Fenster öffnet sich um Mitternacht, Die Glocken dröhnen von den Türmen nieder, Die Berge leuchten rings in Flammenpracht, Und aus den dunklen Gassen halle (...)

Sommernacht
(von
Gezubbel - Gottfried Keller - 27.10.2009)
  von Gottfried Keller (1819-1890) Es wallt das Korn weit in die Runde Und wie ein Meer dehnt es sich aus; Doch liegt auf seinem stillen Grunde Nicht Seegewürm noch andrer Graus; Da träumen Blume (...)

Sonett XXXIX
(von
Gezubbel - Georg Herwegh - 12.12.2009)
  von Georg Herwegh (1817-1875) O heiß mich nicht von deinem Antlitz fliehn, Auf dem der Liebe heilige Gedanken Gleich goldnen Sternen auf und nieder schwanken, Die still und furchenlos am Himmel (...)

Spleen
(von
Gezubbel - Dranmor - 27.10.2009)
  von Dranmor (1823-1888) Die Welt ist groß - ich weiß es zur Genüge, Ich habe sie durchschritten und durchschwommen; Die Welt ist klein - ich bin zurückgekommen Und lache meiner Argonautenzüge. (...)

Stille der Nacht
(von
Gezubbel - Gottfried Keller - 24.11.2009)
  von Gottfried Keller (1819-1890) Willkommen, klare Sommernacht, Die auf betauten Fluren liegt! Gegrüßt mir, goldne Sternenpracht, Die spielend sich im Weltraum wiegt! Das Urgebirge um mich h (...)

Stille Frage
(von
Gezubbel - Luise Büchner - 27.10.2009)
  von Luise Büchner (1821-1877) Es quillt des Abendsterns Geheimnisvoller Schein, So nah und auch so fern, Mir in das Herz hinein. Drin glüht ein andres Licht, So nah und auch so fern, Das He (...)

Traum und Leben
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 24.01.2010)
  von Heinrich Heine (1797-1856) Es glühte der Tag, es glühte mein Herz, Still trug ich mit mir herum den Schmerz. Und als die Nacht kam, schlich ich fort Zur blühenden Rose am stillen Ort. Ich (...)

Um Mitternacht
(von
Gezubbel - Eduard Mörike - 27.10.2009)
  von Eduard Mörike (1804-1875) Gelassen stieg die Nacht ans Land, Lehnt träumend an der Berge Wand, Ihr Auge sieht die goldne Waage nun Der Zeit in gleichen Schalen stille ruhn; Und kecker rausc (...)

Verklärter Herbst
(von
Gezubbel - Georg Trakl - 27.10.2009)
  von Georg Trakl (1887-1914) Gewaltig endet so das Jahr Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten. Rund schweigen Wälder wunderbar Und sind des Einsamen Ge (...)

Waldfrieden
(von
Gezubbel - Heinrich Zeise - 03.07.2013)
  von Heinrich Zeise (1822 - 1914) Mich lockt der Wald mit grünen Zweigen Aus dumpfer Stadt und trüber Luft! Er lockt mit seiner Sänger Reigen, Mit seinem feierlichen Schweigen Und seiner Blüten (...)

Wenn du verraten mich am Tage
(von
Gezubbel - Hans Hopfen - 27.05.2012)
  von Hans Hopfen (1835 - 1904) Wenn du verraten mich am Tage, Und wenn du nimmer mein gedacht, Was kommst du weinend dann, o sage, Im Traume zu mir jede Nacht? (...)

Wiegenlied für meinen Jungen
(von
Gezubbel - Richard Dehmel - 28.10.2009)
  von Richard Dehmel (1863-1920) Schlaf, mein Küken; Racker, schlafe! Kuck: im Spiegel stehn zwei Schafe, bläkt ein großes, mäkt ein kleines, (...)

Wohl fühl' ich, wie das Leben rinnt
(von
Gezubbel - Theodor Storm - 28.10.2009)
  von Theodor Storm (1817 bis 1888) Wohl fühl' ich, wie das Leben rinnt Und daß ich endlich scheiden muß, Daß endlich doch das letzte Lied Und endlich kommt der letzte Kuß. Noch häng' ich fes (...)

Wunder der Liebe
(von
Gezubbel - Ludwig Tieck - 28.10.2009)
  von Ludwig Tieck (1773-1853) Liebe läßt sich suchen, finden, Niemals lernen oder lehren; Wer da will die Flamm entzünden, Ohne selbst sich zu versehren, Muß sich reinigen der Sünden. Alles sch (...)

Zu einer goldnen Hochzeit
(von
Gezubbel - Luise Büchner - 27.10.2009)
  von Luise Büchner (1821-1877) Schweift der Geist zurück in jene Tage Alter Zeiten, Schönres er nicht findet, Als das Schicksal, welches eine Sage Uns von Philemon und Baucis kündet. Treuerpro (...)

Zum Neujahr
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Bald, so wird es zwölfe schlagen. Prost Neujahr! wird mancher sagen; Aber mancher ohne Rrren! Denn es gibt vergnügte Herren. Auch ich selbst, auf meinen Wunsch (...)



 
   
     
   
     
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