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  Suche
An den Frieden
(von
Gezubbel - Karl Wilhelm Ramler - 29.12.2009)
  von Karl Wilhelm Ramler (1725-1798) Wo bist du hingeflohn, geliebter Friede? Gen Himmel, in dein mütterliches Land? Hast du dich, ihrer Ungerechtigkeiten müde, Ganz von der Erde weggewandt? W (...)

Der alte Baum und ich
(von
Gezubbel - Ernst Moritz Arndt - 28.10.2009)
  von Ernst Moritz Arndt (1769-1860) Alt und dürre steht der Baum Ohne Zweig und ohne Blatt. Schau doch, wie ein Frühlingstraum Ihn so bunt umschlungen hat! Hier Jelängerundjelieber, Dort des Ep (...)

Der Parkteich
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ein stiller Teich träumt im verlassnen Park, von sonnendunklem Laub dich überschattet. Nur manchmal, wenn der Wind heftiger rauscht, huscht ein verlorner Lichtstrah (...)

Die Entfernten
(von
Gezubbel - Nikolaus Lenau - 28.10.2009)
  von Nikolaus Lenau (1802-1850) Diese Rose pflück ich hier, In der fremden Ferne; Liebes Mädchen, dir, ach dir Brächt ich sie so gerne! Doch bis ich zu dir mag ziehn, Viele weite Meilen, Ist (...)

Die erste Liebe
(von
Gezubbel - Friedrich von Hagedorn - 27.10.2009)
  von Friedrich von Hagedorn (1708-1754) O wie viel Leben, wie viel Zeit Hab' ich, als kaum beseelt, verloren, Eh' mich die Gunst der Zärtlichkeit Begeistert und für dich erkoren! Nun mich dein s (...)

Die Seligkeit der Liebenden
(von
Gezubbel - Ludwig Christoph Heinrich Hölty - 28.10.2009)
  von Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748-1776) Beglückt, beglückt, wer die Geliebte findet, Die seinen Jugendtraum begrüßt; Wenn Arm um Arm, und Geist um Geist sich windet, Und Seel' in Seele s (...)

Durchwachte Nacht
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 10.11.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Wie sank die Sonne glüh und schwer, Und aus versengter Welle dann Wie wirbelte der Nebel Heer Die sternenlose Nacht heran! - Ich höre ferne Schritte (...)

Ein Liebesbote
(von
Gezubbel - Luise Büchner - 27.10.2009)
  von Luise Büchner (1821-1877) Wie du fliegst auf meine Hand, Bunter Schmetterling, Bist du wohl ein Gruß von ihr, Eh sie weiter ging? Süßer Gruß, und doch so herb, Dass es überquillt, Diese (...)

Einkehr
(von
Gezubbel - Ludwig Uhland - 28.10.2009)
  von Ludwig Uhland (1787-1862) Bei einem Wirte wundermild, Da war ich jüngst zu Gaste; Ein goldner Apfel war sein Schild An einem langen Aste. Es war der gute Apfelbaum, Bei dem ich eingekehr (...)

Ermunterung
(von
Gezubbel - Ernst Moritz Arndt - 28.10.2009)
  von Ernst Moritz Arndt (1769-1860) Was willst du dich betrüben? Der alte Gott lebt noch, Nicht hüben und nicht drüben, Nicht ferne und nicht hoch! Sein Sein ist allenthalben, Sein Lieben kling (...)

Es sitzt auf dunkler Klippe...
(von
Gezubbel - Friedrich von Sallet - 27.10.2009)
  von Friedrich von Sallet ( 1812 bis 1843 ) Es sitzt auf dunkler Klippe Die lichte, gewaltige Fei; Sang strömt von süßer Lippe Der süßen Lorelei. Wohl alle können's hören, Doch viele fassen's (...)

Greisenworte
(von
Gezubbel - Ludwig Uhland - 23.01.2011)
  von Ludwig Uhland (1787-1862) Sagt nicht mehr: "Guten Morgen! guten Tag!" Sagt immer: "Guten Abend! gute Nacht!" Denn Abend ist es um mich, und die Nacht Ist nahe mir; o wäre sie schon da! Ko (...)

Im Grase
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 23.11.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Süße Ruh, süßer Taumel im Gras, Von des Krautes Arome umhaucht, Tiefe Flut, tief tief trunkne Flut, Wenn die Wolk am Azure verraucht, Wenn aufs müd (...)

Im Tal der Lügen
(von
Gezubbel - Jakob Michael Reinhold Lenz - 28.10.2009)
  von Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792) Willkommen kleine Bürgerin Im bunten Tal der Lügen! Du gehst dahin, du Lächlerin! Dich ewig zu betrügen. Was weinest du? Die Welt ist rund Und nic (...)

Mit dir!
(von
Gezubbel - Betty Paoli - 27.10.2009)
  von Betty Paoli (1814-1894) Nimm mich mit, wohin dein Fuß auf des Lebens Pfaden gehet, denn da (...)

Nachtlied
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 02.12.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Vergangen ist der lichte Tag, Von ferne kommt der Glocken Schlag; So reist die Zeit die ganze Nacht, Nimmt manchen mit, der's nichtgedacht. Wo (...)

O trübe diese Tage nicht
(von
Gezubbel - Theodor Fontane - 02.11.2009)
  Theodor Fontane (1819-1898) O trübe diese Tage nicht, Sie sind der letzte Sonnenschein, Wie lange, und es lischt das Licht, Und unser Winter bricht herein. Dies ist die Zeit, wo jeder Tag Vi (...)

Schlaf und Tod
(von
Gezubbel - Clara Müller - 27.10.2009)
  von Clara Müller (1861-1905) Süß und wonnesam ist der Schlaf. - In der strengen Schule des Lebens, wo gleich unverständigen Kindern wir die krausen, verworrenen Rätsel mühsam zusammenbuchstabi (...)

Schwanenlied
(von
Gezubbel - Clemens Brentano - 27.10.2009)
  von Clemens Brentano (1778-1842) Wenn die Augen brechen, Wenn die Lippen nicht mehr sprechen, Wenn das pochende Herz sich stillet Und der warme Blutstrom nicht mehr quillet: O, dann sinkt der T (...)

Sehnsucht
(von
Gezubbel - Friedrich Schiller - 22.11.2009)
  von Friedrich Schiller (1759-1805) Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt, Könnt ich doch den Ausgang finden, Ach, wie fühlt ich mich beglückt! Dort erblick ich schön (...)

Silvester
(von
Gezubbel - Kurt Tucholsky - 31.12.2009)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) Was fange ich Silvester an? Geh ich in Frack und meinen kessen Blausanen Strümpfen zu dem Essen, Das Herr Generaldirektor gibt? Wo man heut nur beim Tanzen s (...)

Sommer
(von
Gezubbel - Hermann Löns - 28.10.2009)
  von Hermann Löns (1866-1914) Über die Heide ziehen Spinneweben Von Halm zu Halm ihr silberweißes Tuch, Am Himmelsrande weiße Wölkchen schweben Und weißes Wollgras wimpelt überm Bruch. Es glüh (...)

Stimme des Windes
(von
Gezubbel - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben - 09.01.2011)
  von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) In Schlummer ist der dunkle Wald gesunken, Zu träge ist die Luft, ein Blatt zu neigen, Den Blütenduft zu tragen, und es schweigen Im Lau (...)

Um Mitternacht
(von
Gezubbel - Eduard Mörike - 27.10.2009)
  von Eduard Mörike (1804-1875) Gelassen stieg die Nacht ans Land, Lehnt träumend an der Berge Wand, Ihr Auge sieht die goldne Waage nun Der Zeit in gleichen Schalen stille ruhn; Und kecker rausc (...)

Vergleichung
(von
Gezubbel - Johann Gottfried Herder - 23.01.2011)
  von Johann Gottfried Herder (1744-1803) Wie der köstlichste Wein von seinem Boden Geschmack nimmt, Saft und Farbe; so sind wir die Gewächse der Zeit. Dies kocht reifer die Sonne, dem gibt sie süß (...)

Wiederfinden
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 18.03.2010)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) (Aus dem West-östlichen Divan) Ist es möglich! Stern der Sterne, Drück ich wieder dich ans Herz, Ach, was ist die Nacht der Ferne Für ein Abgrund, f (...)

Worte der Liebe
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 28.10.2009)
  von Theodor Körner (1791 bis 1813) Worte der Liebe, ihr flüstert so süß, Wie Zephyrswehen im Paradies, Ihr klingt mir im Herzen nah und fern; Worte der Liebe, ich trau' euch so gern. Streng m (...)



 
   
     
   
     
      © by Nora Runge - Alle Rechte vorbehalten