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... Louise Hensel ( 1798 bis 1876 )
(von
Gezubbel - Louise Hensel - 27.10.2009)
  Quelle Text und Bild: Wikipedia Luise Hensel (* 30. März 1798 in Linum in Brandenburg; † 18. Dezember 1876 in Paderborn) war eine religiöse Dichterin. Leben Luise Hensel, die Schwester (...)

... Rainer Maria Rilke (1875-1926)
(von
Gezubbel - Rainer Maria Rilke - 28.10.2009)
  Quelle Text und Bild: Wikipedia Rainer Maria Rilke (* 4. Dezember 1875 in Prag; † 29. Dezember 1926 im Sanatorium Valmont bei Montreux, Schweiz; eigentlich René Karl Wilhelm (...)

Abendlied
(von
Gezubbel - Paul Gerhardt - 28.10.2009)
  von Paul Gerhardt (1607-1676) Nun ruhen alle Wälder, Vieh, Menschen, Städt' und Felder, Es schläft die ganze Welt. Ihr aber, meine Sinnen, Auf, auf, ihr sollt beginnen, Was eurem Schöpfer wohl (...)

Abendlied
(von
Gezubbel - Gottfried Keller - 27.10.2009)
  von Gottfried Keller (1819-1890) Augen, meine lieben Fensterlein, Gebt mir schon so lange holden Schein, Lasset freundlich Bild um Bild herein: Einmal werdet ihr verdunkelt sein! Fallen einst (...)

Abendlied
(von
Gezubbel - Louise Hensel - 27.10.2009)
  von Louise Hensel ( 1798 bis 1876 ) Müde bin ich, geh' zur Ruh', Schließe beide Äuglein zu; Vater, laß die Augen dein Über meinem Bette sein. Hab' ich Unrecht heut getan, Sieh' es, lieber (...)

Aber der Mann!
(von
Gezubbel - Otto Reutter - 11.08.2009)
  Couplet von Otto Reutter (1870-1931) Immer nur lobt man und preist man die Frau. Ihr weiht man Lieder - uns drückt man nieder. Das ist ein Fehler, wir sind zu galant - und dadurch werden die F (...)

Abschied von der Jugend
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 27.10.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Wie der zitternde Verbannte Steht an seiner Heimat Grenzen, Rückwärts er das Antlitz wendet, Rückw&aum (...)

Abschied von der Welt
(von
Gezubbel - Ernst Moritz Arndt - 28.10.2009)
  von Ernst Moritz Arndt (1769-1860) Ade! ich muß nun scheiden, Ihr Freunde, gute Nacht! In Freuden und in Leiden Gar schwer ist mir's gemacht, In Kummer und in Thränen, In Arbeit und in Not; D (...)

Ach, was sind wir dumme Leute...
(von
Gezubbel - Otto Reutter - 24.07.2009)
  von Otto Reutter (1870-1931) Ach, was sind wir dumme Leute - wir genießen nie das Heute. Unser ganzes Menschenleben ist ein Hasten, ist ein Streben, ist ein Bangen, ist ein Sorgen - heute den (...)

Als er im Lieben vorsichtig sein wollte
(von
Gezubbel - Johann Christian Günther - 23.11.2009)
  von Johann Christian Günther (1695-1723) Glaubt es nicht, ihr falschen Blicke, Daß ihr mich ins Netze zieht, Weil mein Herz auch goldne Stricke Und geputzte Brücken flieht. Farbe kann den Gei (...)

Alte und neue Kinderzucht
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 27.10.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) 1 In seiner Buchenhalle saß ein Greis auf grüner Bank, Vor ihm, in grünlichem Pokal, der Rebe Feuertrank; (...)

Altes Kaminstück
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 28.10.2009)
  von Heinrich Heine (1797-1856) Draußen ziehen weiße Flocken Durch die Nacht, der Sturm ist laut; Hier im Stübchen ist es trocken, Warm und einsam, stillvertraut. Sinnend sitz ich auf dem Sess (...)

Amor, ein Sprachlehrer
(von
Gezubbel - Wilhelm Müller - 28.10.2009)
  von Wilhelm Müller (1794-1827) Amor ist ein Sprachverderber, Wortverdreher, Lautverwirrer, Der beim großen Turm zu Babel Schon die Händ' im Spiele hatte. Wenn ich weine, raunt er leise Mir ins (...)

An das Baby
(von
Gezubbel - Kurt Tucholsky - 25.12.2009)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) Alle stehn um dich herum: Fotograf und Mutti und ein Kasten, schwarz und stumm, Felix, Tante Putti ... Sie wackeln mit dem Schlüsselbund, fröhlich quietscht ein (...)

An den Frieden
(von
Gezubbel - Karl Wilhelm Ramler - 29.12.2009)
  von Karl Wilhelm Ramler (1725-1798) Wo bist du hingeflohn, geliebter Friede? Gen Himmel, in dein mütterliches Land? Hast du dich, ihrer Ungerechtigkeiten müde, Ganz von der Erde weggewandt? W (...)

An die Freude
(von
Gezubbel - Friedrich Schiller - 07.09.2010)
  von Friedrich Schiller (1759-1805) Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng get (...)

An die Geliebte
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 28.10.2009)
  von Theodor Körner (1791-1813) Heil'ger Frieden liegt in klaren Tönen Auf der eingeschlummerten Natur, Und des Mondes sanfte Schimmer krönen Dort den Wald mit seinen dunklen Söhnen, Dort den (...)

An die Sonne
(von
Gezubbel - Johann Wilhelm Ludwig Gleim - 28.10.2009)
  von Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) Sonne, brich doch durch die Wolken! Lass uns doch den hellen Himmel Lass uns deine Strahlen sehen! Haben denn die dicken Dünste Dich nicht lang g (...)

Anrede
(von
Gezubbel - Ernst Stadler - 22.01.2010)
  von Ernst Stadler (1883-1914) Ich bin nur Flamme, Durst und Schrei und Brand. Durch meiner Seele enge Mulden schießt die Zeit Wie dunkles Wasser, heftig, rasch und unerkannt. Auf meinem Leibe b (...)

Auf dem Fliegenplaneten
(von
Gezubbel - Christian Morgenstern - 27.10.2009)
  von Christian Morgenstern (1871-1914) Auf dem Fliegenplaneten, da geht es dem Menschen nicht gut: Denn was er hier der Fliege, die Fliege dort ihm tut. An Bändern voll Honig kleben Die Mensc (...)

Auf meines Kindes Tod
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 28.10.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Das Kindlein spielt' draußen im Frühlingsschein, Und freut' sich und hatte so viel zu sehen, Wie die Felder schimmern und die Ströme gehen - Da sa (...)

Aus!
(von
Gezubbel - Kurt Tucholsky - 25.12.2009)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) Einmal müssen zwei auseinandergehn; einmal will einer den andern nicht mehr verstehn - - einmal gabelt sich jeder Weg - und jeder geht allein - wer ist daran schul (...)

Aussicht in die Ewigkeit
(von
Gezubbel - Achim von Arnim - 27.10.2009)
  von Achim von Arnim (1781-1831) Fliegendes Blatt. O wie gehts im Himmel zu Und im ewigen Leben, Alles kann man haben gnug, Darf kein Geld ausg (...)

Bitte
(von
Gezubbel - Theodor K�rner - 28.10.2009)
  von Theodor Körner (1791 bis 1813) Du hast es mir in einer schönen Stunde Halb zugesagt: Und war die Bitte auch zu kühn gewagt, Im Munde Be (...)

Blumentod
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 27.10.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Wie sind meine Finger so grün, Blumen hab' ich zerrissen; Sie wollten für mich blühn Und haben ste (...)

Brautgang
(von
Gezubbel - Anna Ritter - 27.10.2009)
  von Anna Ritter (1865-1921) Junge Hände halfen mich schmücken, Alte Lippen segneten mich, Leise rieselt die bräutliche Schleppe Über die blum (...)

Das Birkenbäumchen
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ich weiß den Tag, es war wie heute ein erster Maitag weich und mild, und die erwachten Augen freute das übersonnte Morgenbild. Der frohe Blick lief hin und wieder (...)

Das Christkindlein
(von
Gezubbel - Andreas Gryphius - 27.10.2009)
  von Andreas Gryphius (1616-1664) Das Christkindlein bin ich genannt, den frommen Kindern wohl bekannt, die ihren Eltern gehorsam sein, die früh aufstehn und (...)

Das Ideal
(von
Gezubbel - Kurt Tucholsky - 25.12.2009)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) Ja, das möchste: Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse, vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße; mit schöner Aussicht, ländlich-mondän, vom Badezimmer ist (...)

Das Leben ist ein Darlehn, keine Gabe...
(von
Gezubbel - Friedrich von Bodenstedt - 27.10.2009)
  von Friedrich von Bodenstedt (1819-1892) Das Leben ist ein Darlehn, keine Gabe Du weißt nicht, (...)

Das verlassene Mägdlein
(von
Gezubbel - Eduard Mörike - 20.01.2010)
  von Eduard Mörike (1804-1875) Früh, wann die Hähne krähn, Eh die Sternlein verschwinden, Muß ich am Herd stehn, Muß Feuer zünden. Schön ist der Flammen Schein, Es springen die Funken; Ich s (...)

Das Wiedersehn
(von
Gezubbel - Friedrich Gottlieb Klopstock - 23.11.2009)
  von Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803) Der Weltraum fernt mich weit von dir, So fernt mich nicht die Zeit. Wer überlebt das Siebzigste Schon hat, ist nah bei dir. Lang sah ich, Meta, s (...)

Der "Gezeichnete"
(von
Gezubbel - Joachim Ringelnatz - 17.01.2010)
  von Joachim Ringelnatz (1883-1934) Ein Bleistift hat mich vergewaltigt, Hat meine Züge vergestaltigt Und hinterlistig auf ein Blatt Papier gebracht. Ich muß gestehn, der Bleistift hat An sich (...)

Der alte Landmann an seinen Sohn
(von
Gezubbel - Ludwig Christoph Heinrich H�lty - 28.12.2009)
  von Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748-1776) Üb immer Treu und Redlichkeit Bis an dein kühles Grab Und weiche keinen Fingerbreit Von Gottes Weg (...)

Der Blusenkauf
(von
Gezubbel - Otto Reutter - 24.07.2009)
  von Otto Reutter (1870-1931) Wenn Frau'n was kaufen, geht das flink, ich weiß, wie's meinem Freund erging, der, jung vermählt, wollt in der Früh mal ins Büro, da sagte (...)

Der böse Blick
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 24.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ein Wolf, ein Fuchs, ein toller Hund, ich konnts vor Schreck so genau nicht sehn, brach aus dem Korn, wuchs aus dem Grund. Ich sah ihn plötzlich vor mir stehn zwis (...)

Der Parkteich
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Ein stiller Teich träumt im verlassnen Park, von sonnendunklem Laub dich überschattet. Nur manchmal, wenn der Wind heftiger rauscht, huscht ein verlorner Lichtstrah (...)

Der schlafende Wind
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 10.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Über die verhüllten Abendhügel steigen schon die ersten Sterne her, einmal rührt der Wind noch seine Flügel, alles schweigt und träumt, nun träumt auch er. Auf de (...)

Der Schwan
(von
Gezubbel - Rainer Maria Rilke - 25.12.2009)
  von Rainer Maria Rilke (1875-1926) Diese Mühsal, durch noch Ungetanes schwer und wie gebunden hinzugehn, gleicht dem ungeschaffnen Gang des Schwans. Und das Sterben, dieses Nichtmehrfassen j (...)

Der Sonne Geburtstag
(von
Gezubbel - Peter Hille - 28.10.2009)
  von Peter Hille (1854-1904) Die Schieferdächer zottig und breit, Noch wacht kein einzig Haus, Zartklare Gegend und Einsamkeit, Da jubelt ein Vöglein sich aus. Die Sonne zu grüßen, so steigt e (...)

Die Augen der Geliebten
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 28.10.2009)
  von Theodor Körner (1791 bis 1813) Augen, zarte Seelenblüten, Klare Perlen ew'ger Liebe, Augen, ihr verehrte Augen, Meiner Herrin lichte Sterne, Laßt Euch von des Sängers Liedern Sanfte Früh (...)

Die Bank
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 27.10.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Im Parke weiß ich eine Bank, Die schattenreichste nicht von allen, Nur Erlen lassen, dünn und schlank, Dar (...)

Die beschränkte Frau
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 02.12.2009)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Ein Krämer hatte eine Frau, Die war ihm schier zu sanft und milde, Ihr Haar zu licht, ihr Aug zu blau, Zu gleich ihr Blick dem Mondenschilde; Wenn er (...)

Die Erweckung
(von
Gezubbel - Peter Rosegger - 28.10.2009)
  von Peter Rosegger (1843-1918) Die Mutter schläft in der Friedhofsruh'. Da kommt ihr ältester Sohn auf Besuch Und ruft mit freudiger Stimme aus: &q (...)

Die Freunde
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 28.10.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Zwei Knaben, Fritz und Ferdinand, Die gingen immer Hand in Hand, Und selbst in einer Herzensfrage Trat ihre Einigkeit zutage. Sie liebten beide Nachbars Käth (...)

Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug
(von
Gezubbel - Heinrich Hoffmann - 01.02.2010)
  von Heinrich Hoffmann (1809-1894) Paulinchen war allein zu Haus, die Eltern waren beide aus. Als sie nun durch das Zimmer sprang mit leichtem Mu (...)

Die Gedenktafel
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 28.10.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) (Meinem Bruder) Du wolltest, jung und hohen Sinns, Paläste bau'n und Tempel und sehntest dich, ein Haus zu sehn mit deines Geistes Stempel. Was dir der Gott (...)

Die Geschichte vom Hut
(von
Gezubbel - Christian Fürchtegott Gellert - 03.02.2010)
  von Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769) Der erste, der mit kluger Hand Der Männer Schmuck, den Hut, erfand, Trug seinen Hut unaufgeschlagen; Die Krempen hingen flach herab, Und dennoch w (...)

Die Geschichte vom Zappel-Philipp
(von
Gezubbel - Heinrich Hoffmann - 01.02.2010)
  von Heinrich Hoffmann (1809-1894) "Ob der Philipp heute still wohl bei Tische sitzen will?" Also sprach in ernstem Ton der Papa zu seinem Sohn, und die Mutter blickte stumm auf dem ganz (...)

Die Größe der Welt
(von
Gezubbel - Friedrich Schiller - 07.09.2010)
  von Friedrich Schiller (1759-1805) Die der schaffende Geist einst aus dem Chaos schlug, Durch die schwebende Welt flieg ich des Windes Flug, Bis am Strande Ihrer Wogen ich la (...)

Die Heimat der Toten
(von
Gezubbel - Georg Heym - 25.11.2010)
  von Georg Heym (1887-1912) Die Lider übereist, das Ohr verstopft Vom Staub der Jahre, ruht ihr eure Zeit. Nur manchmal ruft euch noch ein Traum, der klopft Von fern an eure tote Ewigkeit, In (...)

Die Katzen und der Hausherr
(von
Gezubbel - Magnus Gottfried Lichtwer - 28.10.2009)
  von Magnus Gottfried Lichtwer (1719-1783) Tier und Menschen schliefen feste, Selbst der Hausprophete schwieg, Als ein Schwärm geschwänzter Gäste V (...)

Die Maden
(von
Gezubbel - Gottlieb Konrad Pfeffel - 27.10.2009)
  von Gottlieb Konrad Pfeffel (1736-1809) Ein wimmelnder Konvent von Käsemaden Ergoss bei seinem Abendschmaus Sich in bitterste Jeremiaden: Man muss gestehn, so rief er aus, Dass niemand in der K (...)

Die Rache
(von
Gezubbel - Ludwig Eichrodt - 28.10.2009)
  von Ludwig Eichrodt (1827-1892) Eine schändliche Ballade Umgebracht in seinem Bette, Liegt der Ritter Seidelbrecht, Liegt in seinem bleichen Fette, Und daneben steht sein Knecht, Steht sein (...)

Die sieben Hügel
(von
Gezubbel - Friederike Sophie Christiane Brun - 27.10.2009)
  von Friederike Sophie Christiane Brun (1765-1835) Auf grüner grüner Haide Stehn sieben Hügelein. Es flüstern Wind' im schaurigen Thal, Es tanzen Elfen auf mondlichem Strahl. Singt, Mädlei (...)

Dreh dich hin, dreh dich her – kleine Wetterfahne – !
(von
Gezubbel - Kurt Tucholsky - 31.05.2010)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) Der Zeitungsverleger Mülvoß, als welcher ein krummer Jid, sprach: "Wissen Se – ich bin nämlich Antisemit! Sie haben (...)

Ein Frühlingsabend
(von
Gezubbel - Georg Trakl - 27.10.2009)
  von Georg Trakl (1887-1914) Ein Strauch voll Larven; Abendföhn im März; Ein toller Hund läuft durch ein ödes Feld Durchs braune Dorf des Priesters Glocke schellt; Ein kahler Baum krümmt sich in (...)

Ein Sachse ist immer dabei
(von
Gezubbel - Otto Reutter - 05.08.2009)
  von Otto Reutter (1870-1931) Das Reisen ist heutzutag' sehr modern, und die Sachsen, die reisen besonders gern. Wie weit sich auch unsere Reise erstreckt, stets hör'n wir den säch (...)

Ein Tischzucht
(von
Gezubbel - Hans Sachs - 29.11.2009)
  von Hans Sachs (1494-1576) Hör, Mensch! wenn du zu Tisch willt gahn, dein Händ sollt du gewaschen han. Lang Nägel ziemen gar nit wohl, die man heimlich abschneiden soll. Am Tisch setz dich nit (...)

Eine feine, glatte Maus ...
(von
Gezubbel - Johann Gottfried Herder - 28.10.2009)
  von Johann Gottfried Herder (1744-1803) Eine feine, glatte Maus Suchte sich in stolzer Jugend Eine Braut aus. Und wie jeder Freier begann, Fing sie hoch an: "Meine Braut, sie sei von Tugend, (...)

Erinnerung
(von
Gezubbel - Luise Büchner - 27.10.2009)
  von Luise Büchner (1821-1877) Hier will ich sitzen und ruhen An diesem lieblichen Ort, Will schweifen lassen das Auge Ins Weite von Ort zu Ort. Will stille sitzen und denken An Alles was ich (...)

Es ist alles eitel
(von
Gezubbel - Andreas Gryphius - 27.10.2009)
  von Andreas Gryphius (1616-1664) Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden. Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein; Wo jetzund Städte stehn, (...)

Es stand vor eines Hauses Tor
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 04.07.2013)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Es stand vor eines Hauses Tor Ein Esel mit gespitztem Ohr, Der käute sich sein Bündel Heu Gedankenvoll und still entzwei. (...)

Fingerhütchen
(von
Gezubbel - Conrad Ferdinand Meyer - 24.11.2009)
  von Conrad Ferdinand Meyer (1825-1898) Liebe Kinder, wißt ihr, wo Fingerhut zu Hause? Tief im Tal von Acherloo Hat er Herd und Klause; Aber schon in jungen Tagen Muß er einen Höck (...)

Gartenspuk
(von
Gezubbel - Theodor Storm - 28.10.2009)
  von Theodor Storm (1817-1888) Daheim noch war es; spät am Nachmittag. Im Steinhof unterm Laub des Eschenbaums Ging schon der Zank der Sperlinge zur Ruh; Ich, an der Hoftür, stand und laus (...)

Gefunden
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 28.10.2009)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Ich ging im Walde So für mich hin, Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn. Im Schatten sah ich Ein Blümchen stehn, Wie Sterne leuchtend, Wie Ä (...)

Hälfte des Lebens
(von
Gezubbel - Friedrich Hölderlin - 19.08.2010)
  von Friedrich Hölderlin (1770-1843) Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See, Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins heilig nüchterne (...)

Heidenröslein
(von
Gezubbel - Johann Wolfgang von Goethe - 28.10.2009)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Sah ein Knab ein Röslein stehn, Röslein auf der Heiden, War so jung und morgenschön, Lief er schnell, es nah zu sehn, Sah's mit vielen Freuden. Rös (...)

Ich möchte Gott sein ...
(von
Gezubbel - Erich M�hsam - 29.10.2009)
  von Erich Mühsam (1878-1934) Ich möchte Gott sein und Gebete hören und meinen Schutz versagen können und Menschenherzen zunichte brennen und (...)

Ich träumte heut' ...
(von
Gezubbel - Anna Ritter - 27.10.2009)
  von Anna Ritter ( 1865 bis 1921 ) Ich träumte heut': Des Todes steinern Tor Gab dich heraus! Auf der verfehmten Schwelle Empfing ich dich, und um uns be (...)

Im Tal der Lügen
(von
Gezubbel - Jakob Michael Reinhold Lenz - 28.10.2009)
  von Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792) Willkommen kleine Bürgerin Im bunten Tal der Lügen! Du gehst dahin, du Lächlerin! Dich ewig zu betrügen. Was weinest du? Die Welt ist rund Und nic (...)

In den duftenden Frühling
(von
Gezubbel - Auguste Kurs - 29.11.2009)
  von Auguste Kurs (1815-1892) In den duftenden Frühling will ich hinaus, Hinweg aus dem kalten, beengenden Haus In die freie verlockende Weite; Was soll mir der Bücher verdrießlicher Kram, Die (...)

In einer fremden Stadt
(von
Gezubbel - Ernst Blass - 25.12.2009)
  von Ernst Blass (1890-1939) Ich bin in eine fremded Stadt verschlagen. Die Straßen stehn mit Häusern. Weißer Himmel, Auf dem im Winde dünne Wolken (...)

Ja, einmal nimmt der Mensch...
(von
Gezubbel - Hermann Lingg - 28.10.2009)
  von Hermann von Lingg (1820-1905) Ja, einmal nimmt der Mensch von seinen Tagen Im voraus schon des Glückes Zinsen ein, Und spricht: ich will den Kranz der Freude tragen, Mag, was darauf folgt, n (...)

Jahres-Ende
(von
Gezubbel - Maria Luise Weissmann - 31.12.2009)
  von Maria Luise Weissmann (1821-1902) Du greises Jahr: du eilst, dem Ziele zu Rascher und rascher, sehnst dich nach der Ruh In einem tiefen grenzenlosen Tod. Doch sieh: ich eile schneller, n (...)

Kleine Stadt
(von
Gezubbel - Ernst Stadler - 22.01.2010)
  von Ernst Stadler (1883-1914) Die vielen kleinen Gassen, die die langgestreckte Hauptstraße überqueren, Laufen alle ins Grüne. Überall fängt Land an. Überall strömt Himmel ein und Geruch von Bäu (...)

Kleiner Roman
(von
Gezubbel - Erich Mühsam - 29.10.2009)
  von Erich Mühsam (1878-1934) Sie lernte Stenographin. Er war Engros-Kommis. Im Speisewagen traf ihn ein Blick. Er liebte sie. Auf einer Haltestelle brach man die Reise ab, woselbst er (...)

Komm, junge Zauberin
(von
Gezubbel - Victor Hugo - 28.10.2009)
  von Victor Hugo (1802-1885) aus dem Französischn von Emanuel Geibel Komm, junge Zauberin, die meine Seele bannte! Als Göttin priese dich Virgil, als Engel Dan (...)

Lebensregeln
(von
Gezubbel - Friedrich Nietzsche - 27.10.2009)
  von Friedrich Nietzsche (1844-1900) Das Leben gern zu leben, musst du darüber stehn! Drum lerne dich erheben! Drum lerne - abwärts sehn! Den edelsten der Triebe veredle mit Bedachtung: zu j (...)

Leise, Peterle, leise
(von
Gezubbel - Paula Dehmel - 28.10.2009)
  von Paula Dehmel (1862-1918) Leise, Peterle, leise, der Mond geht auf die Reise. Er hat ein weißes Pferd gezäumt, das geht so still, als ob es träumt; leise, Peterle, leise! Stille, Peterle, (...)

Mein Ideal
(von
Gezubbel - Peter Rosegger - 28.10.2009)
  von Peter Rosegger (1843-1918) Ein schöneres Ideal hat noch niemand geträumt, Als meine sehnende Seele es hegt, Ich seh' ein Paradies auf Erden erstehn, Das wieder die Freude, die Liebe trägt. (...)

Mein süßes Lieb, wenn du im Grab
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 11.07.2012)
  von Heinrich Heine (1797-1856) Mein süßes Lieb, wenn du im Grab, Im dunkeln Grab wirst liegen, Dann will ich steigen zu dir hinab, Und will mich an dich schmiegen. Ich küsse, umschlinge und p (...)

Mit der Uhr in der Hand
(von
Gezubbel - Otto Reutter - 24.07.2009)
  von Otto Reutter (1870-1931) Wir leben in ´ner eiligen, hastigen Zeit, mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand, der eine, der schiebt heut den andern beiseite, mit der Uhr in der Han (...)

Mittag
(von
Gezubbel - Andreas Gryphius - 27.10.2009)
  von Andreas Gryphius (1616-1664) Auf Freunde! Laßt uns zu der Tafel eilen, Indem die Sonn ins Himmels Mittel hält Und der von Hitz und Arbeit matten Welt (...)

Morgenglanz der Ewigkeit
(von
Gezubbel - Christian Knorr von Rosenroth - 03.09.2010)
  von Christian Knorr von Rosenroth (1636-1689) Morgenglanz der Ewigkeit, Licht vom unerschöpften Lichte, Schick uns diese Morgenzeit Deine Strahlen zu Gesich (...)

Müde
(von
Gezubbel - Thekla Lingen - 28.10.2009)
  von Thekla Lingen (1866-1931) Hab so wund gelaufen meine Füsse Auf dem weiten Wege nach dem Glück - Lachend lief ich aus, um es zu suchen, Schlich nach Haus mit thränenschwerem Blick. Sah wo (...)

Mutterns Hände
(von
Gezubbel - Kurt Tucholsky - 28.10.2009)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) Hast uns Stulln jeschnitten un Kaffe jekocht un de Töppe rübajeschohm - un jewischt und jenäht un jemacht und jedreht... alles mit deine Hände. Hast de (...)

Naturgeschichtliches Alphabet
(von
Gezubbel - Wilhelm Busch - 05.12.2009)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) für größere Kinder und solche, die es werden wollen A Im Ameinsenhaufen wimmelt (...)

Nu grade nich!
(von
Gezubbel - Otto Reutter - 05.08.2009)
  Couplet von Otto Reutter (1870-1931) Herr Schulz schlich oft zu einer Maid, obwohl er das nicht sollte - und freut sich nun, als seine Frau zur Kur verreisen wollte. Schön, denkt er - jetzt bi (...)

O weiter, weiter Abend
(von
Gezubbel - Georg Heym - 21.01.2010)
  von Georg Heym (1887-1912) O weiter, weiter Abend. Da verglühen Die langen Hügel am Horizont, Wie klarer Träume Landschaft bunt besonnt. O weiter Abend, wo die Saaten sprühen Des Tages Licht zu (...)

Rastlos
(von
Gezubbel - Louise Hensel - 27.10.2009)
  von Louise Hensel ( 1798 bis 1876 ) Mir wird's zu eng in meinem Haus, Ich muß ins weite Feld hinaus. Ich will durch öde Heide gehn, Wo Stürm' in hohen Tannen wehn; Vielleicht verweht der t (...)

Regenlied
(von
Gezubbel - Klaus Johann Groth - 05.11.2009)
  von Klaus Johann Groth (1819-1899) Walle Regen, walle nieder, Wecke mir die Träume wieder, Die ich in der Kindheit träumte, Wenn das Naß im Sande schäumte! Wenn die matte Sommerschwüle Lässi (...)

Rote Pantoffeln
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 29.10.2009)
  von Heinrich Heine (1797 bis 1856) Gar böse Katze, so alt und grau, Sie sagte, sie sei eine Schusterfrau; Auch stand vor ihrem Fenster ein Lädchen, Wor (...)

Rückblick
(von
Gezubbel - Clemens Brentano - 10.11.2009)
  von Clemens Brentano (1778-1842) Ich wohnte unter vielen, vielen Leuten, Und sah sie alle tot und stille stehn, Sie sprachen viel von hohen Lebensfreuden Und liebten, sich im kleinsten Kreis zu (...)

Rückkehr
(von
Gezubbel - Robert Reinick - 27.05.2012)
  von Robert Reinick (1805-1852) Das ist gewiß die größte Not, Wer aus der Fremde kommt nach Haus Und findet seine Liebe tot; Da gehn ihm alle Freuden aus. Es war an einem Sonntag früh, Da kam (...)

Rückkehr
(von
Gezubbel - Heinrich Heine - 31.03.2013)
  von Heinrich Heine (1797-1856) Das ist gewiß die größte Not, Wer aus der Fremde kommt nach Haus Und findet seine Liebe tot; Da gehn ihm alle Freuden aus. Es war an einem Sonntag früh, Da (...)

Schneeglöckchen
(von
Gezubbel - Unbekannte Verfasser - 24.09.2009)
  Verfasser unbekannt Die Sonne sah die Erde an, es ging ein milder Wind, und plötzlich stand Schneeglöckchen da, das fremde blasse Kind. U (...)

September
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 15.01.2010)
  von Gustav Falke (1853-1916) Der Dornbusch prangt im Schmuck der roten Beeren, die Dahlien in ihrer bunten Pracht, und Sonnenblumen mit den Strahlenspeeren stehn stolz wie goldne Ritter auf der (...)

Soldatenlied
(von
Gezubbel - Erich Mühsam - 29.10.2009)
  von Erich Mühsam (1878-1934) Wir lernten in der Schlacht zu stehn bei Sturm und Höllenglut. Wir lernten in den Tod zu gehn, nicht achtend unser Blut. Und wenn sich einst die Waffe kehrt auf d (...)

Sommerbild
(von
Gezubbel - Friedrich Hebbel - 27.10.2009)
  von Friedrich Hebbel (1813-1863) Ich sah des Sommers letzte Rose stehn, Sie war, als ob sie bluten könne, rot; Da sprach ich schauernd im Vorübergehn: "So weit im Leben ist zu nah am Tod!" (...)

Sprüche des Konfuzius
(von
Gezubbel - Friedrich Schiller - 27.10.2009)
  von Friedrich Schiller (1759-1805) Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen, Ewig still steht die Vergangenheit. Keine Ung (...)

Ständchen
(von
Gezubbel - Ludwig Rellstab - 03.12.2009)
  von Ludwig Rellstab (1799-1860) Leise flehen meine Lieder Durch die Nacht zu dir, In dem stillen Hain hernieder, Liebchen, komm zu mir! Flüsternd schlanke Wipfel rauschen In des Mondes Licht (...)

Stromüber
(von
Gezubbel - Richard Dehmel - 28.10.2009)
  von Richard Dehmel (1863-1920) Der Abend war so dunkelschwer, und schwer durchs Dunkel schnitt der Kahn: die Andern lachten um uns her, als fühlten sie den Frühling nahn. Der weite Strom lag (...)

Tagesanbruch
(von
Gezubbel - John Donne - 28.10.2009)
  von John Donne (1572-1631) Der Tag bricht an! Na und? Und wenn! O willst du deshalb von mir gehn? Aufstehn warum? Weils morgenklar? Sind wir zu Bett, weils dunkel war? Liebe, die trotz des Dunk (...)

Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln...
(von
Gezubbel - Arno Holz - 27.10.2009)
  von Arno Holz (1863-1929) Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln Die Weihnacht ihre Sterne funkeln! Die Engel im Himmel hört man sich küssen Und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen... So h (...)

Ungeduld
(von
Gezubbel - Wilhelm Müller - 28.10.2009)
  von Wilhelm Müller (1794-1827) Ich schnitt' es gern in alle Rinden ein, ich grüb' es gern in jeden Kieselstein, ich möcht' es sä'n auf jedes frische Beet mit Kressensamen, der es schnell verräth (...)

Unheimliche Stunde
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 24.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Da hockt die Nacht am Wegesaum, und neben ihr stehn Tod und Traum. Das ist ein Geraune, ein Heimlichtun. Ein Wind springt hinterm Wald hervor, erhascht ein Wort mit (...)

Unschuld
(von
Gezubbel - Gustav Falke - 24.11.2009)
  von Gustav Falke (1853-1916) Knarrt die Tür, und durch halben Spalt schiebt sich die zierlichste Gestalt, trägt eine Tulpe in der Hand: Sieh mal, Papa, was Ursel fand. Wirklich? Was du nicht (...)

Unsere Zeit
(von
Gezubbel - Anastasius Grün - 23.01.2011)
  von Anastasius Grün (1806-1876) Auf dem grünen Tische prangen Kruxifix und Kerzenlicht, Schöff' und Räte, schwarz gekleidet, sitzen ernst dort zu Gericht; Denn sie luden vor die Schranken unsre Z (...)

Versöhnung
(von
Gezubbel - Wilhelm Hertz - 14.10.2013)
  von Wilhelm Hertz (1835 - 1902) O laß mich stehn an deinem Grabe! Ach, nicht das Grab ist's, das uns schied; Du bist's, die ich geliebet habe, Und die so bitter mich verriet. Du bist dahin. - D (...)

Vision
(von
Gezubbel - Erich Mühsam - 29.10.2009)
  von Erich Mühsam (1878-1934) Vor dem Rot des Tags, der Abschied nimmt, wälzt sich wollig wolkig grauer Rauch, welcher eines nahen Schlotes Bauch schwer entklimmt. Und der Rauch formt vor dem (...)

Von den heimlichen Rosen
(von
Gezubbel - Christian Morgenstern - 27.10.2009)
  von Christian Morgenstern (1871-1914) Oh, wer um alle Rosen wüsste, die rings in stillen Gärten stehn oh, wer um alle wüsste, müsste wie im Rausch durchs Leben gehn. Du brichst hinein mi (...)

Vor vierzig Jahren
(von
Gezubbel - Annette von Droste-Hülshoff - 10.01.2010)
  von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Wir höhnen oft und lachen Der kaum vergangnen Zeit, Und in der Wüste machen Wie Strauße wir uns breit. Ist Wissen denn Besitzen? Ist denn Genießen (...)

Waldfrieden
(von
Gezubbel - Heinrich Zeise - 03.07.2013)
  von Heinrich Zeise (1822 - 1914) Mich lockt der Wald mit grünen Zweigen Aus dumpfer Stadt und trüber Luft! Er lockt mit seiner Sänger Reigen, Mit seinem feierlichen Schweigen Und seiner Blüten (...)

Wanderschaft
(von
Gezubbel - Wilhelm Müller - 28.10.2009)
  von Wilhelm Müller (1794-1827) Das Wandern ist des Müllers Lust, Das Wandern! Das muß ein schlechter Müller sein, Dem niemals fiel das Wandern ein, Das Wandern. Vom Wasser haben wir's gelern (...)

Wann wird die Sonne, die ich meine
(von
Gezubbel - Heinrich Hoffmann von Fallersleben - 28.10.2009)
  von Heinrich Hoffmann von Fallersleben ( 1787 bis 1862 ) Wann wird die Sonne, die ich meine, An meinem Himmel leuchtend stehn? Nach mir mit gnadenreichem Scheine, Nach mir und keinem andern se (...)

Weihnachten
(von
Gezubbel - Joseph Freiherr von Eichendorff - 28.12.2009)
  von Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857) Markt und Straßen sind verlassen, Still erleuchtet jedes Haus, Sinnend geh ich durch die Gassen, Alles sieht so festlich aus. An den Fenstern h (...)

Wenn du verraten mich am Tage
(von
Gezubbel - Hans Hopfen - 27.05.2012)
  von Hans Hopfen (1835 - 1904) Wenn du verraten mich am Tage, Und wenn du nimmer mein gedacht, Was kommst du weinend dann, o sage, Im Traume zu mir jede Nacht? (...)

Wenn Zwei
(von
Gezubbel - Julius Hammer - 28.10.2009)
  von Julius Hammer (1810-1862) Wenn Zwei, die sich am nächsten stehn, Die Hand sich scheidend fassen, Sollst du vor ihrem Abschied gehn Und sie sich selber lassen Das heil'ge bittre Trennung (...)

Wiedersehn, dich wiedersehn?
(von
Gezubbel - Dranmor - 27.10.2009)
  von Dranmor (1823-1888) Wiedersehn, dich wiedersehn? So bin ich versucht zu fragen, Wenn an schwülen Nachmittagen Böse Geister auferstehn; Wenn Erinnerung mich stört, Die von dir nicht abzul (...)

Wiegenlied für meinen Jungen
(von
Gezubbel - Richard Dehmel - 28.10.2009)
  von Richard Dehmel (1863-1920) Schlaf, mein Küken; Racker, schlafe! Kuck: im Spiegel stehn zwei Schafe, bläkt ein großes, mäkt ein kleines, (...)

Worte der Liebe
(von
Gezubbel - Theodor Körner - 28.10.2009)
  von Theodor Körner (1791 bis 1813) Worte der Liebe, ihr flüstert so süß, Wie Zephyrswehen im Paradies, Ihr klingt mir im Herzen nah und fern; Worte der Liebe, ich trau' euch so gern. Streng m (...)

Zorn und Liebe
(von
Gezubbel - Ernst Moritz Arndt - 28.10.2009)
  von Ernst Moritz Arndt (1769-1860) Wer nie im Zorn erglühte, Kennt auch die Liebe nicht, Die Lieb' ist süße Blüte, Die bitterm Zorn entbricht, Wie Rosen blühn aus Dornen Und wunderlieblich ste (...)

Zuversicht
(von
Gezubbel - Ludwig Tieck - 02.11.2009)
  von Ludwig Tieck (1773-1884) Wohlauf! es ruft der Sonnenschein Hinaus in Gottes freie Welt! Geht munter in das Land hinein Und wandelt über Berg und Feld! Es bleibt der Strom nicht ruhig steh (...)



 
   
     
   
     
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