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  Das Leben
Kurz vorgestellt
Abschied
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Arthur Rimbaud (1854-1891) Genug gesehn. Das Schaun ist allem Anschein längst begegnet. Genug gehabt. Den Lärm der Städte, abends, und in der Sonne, und all (...)

Ausgang
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Theodor Fontane (1819-1898) Immer enger, leise, leise, Ziehen sich die Lebenskreise, Schwindet hin, was prahlt und prunkt, Schwindet Hoffen, Hassen, Lieben, Und ist nichts in Sicht gebliebe (...)

Das Alter
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) (Nach der 11ten Ode Anakreons) Euch, lose Mädchen, hör ich sagen: "Du bist ja alt, Anakreon Sieh (...)

Das Geisterhaus
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Max Dauthendey (1867-1918) Das Geisterhaus, das aus Gerüchen aufgebaut, Oft nah, daß ich neu wohne in längst Altem. Dort wusch man einst die (...)

Das Leben
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Max Dauthendey (1867-1918) Von den Alten zu den Jungen Muß das Leben wandern. Was du gestern noch bezwungen, Bezwingen morgen schon die andern. (...)

Grabschrift
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) Im Schatten dieser Weide ruht Ein armer Mensch, nicht schlimm noch gut. Er hat gefühlt mehr als gedacht, Hat mehr (...)

Hälfte des Lebens
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Friedrich Hölderlin (1770-1843) Mit gelben Birnen hänget und voll mit wilden Rosen Das Land in den See, ihr holden Schwäne, Und trunken von Küss (...)

Ich bin nicht tot
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Michelangelo Buonarroti (1475-1564) Es sandte mir das Schicksal tiefen Schlaf. Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume. Ich leb in euch, ich geh in eure (...)

Ich gehe durch verwirrte, lärmgefüllte Gassen
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Max Dauthendey (1867-1918) aus "Reliquien" Ich gehe durch verwirrte, lärmgefüllte Gassen Rastlos hin, zurück, und trete in (...)

Im Alter
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Karl Friedrich May (1842-1912) Ich bin so müd, so herbstesschwer Und möcht am liebsten scheiden gehn. Die Blätter fallen rings umher; Wie lang (...)

Lebensfahrt
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Wilhelm Busch (1832-1908) Lange warst du im Gedrängel Aller Dinge tief versteckt, Bis als einen kleinen Bengel Unser Auge dich entdeckt. (...)

Meine Grabschrift
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Ferdinand Sauter (1804-1854) Viel genossen, viel gelitten, Und das Glück lag in der Mitten; Viel empfunden, nichts erworben, Froh gelebt und leicht gest (...)

Mit vierzig Jahren
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  vonFriedrich Rückert (1788-1866) Mit vierzig Jahren ist der Berg erstiegen, Wir stehen still und schau`n zurück; Dort sehen wir der Kindheit stilles liegen (...)

Rückschau
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Heinrich Heine (1797-1856) Ich habe gerochen alle Gerüche In dieser holden Erdenküche; Was man genießen kann in der Welt, Das hab ich genosse (...)

Sage mir, was ist dein Leben
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Philipp von Zesen (1619-1689) Sage mir, was ist dein Leben, Lieber! Sag es, Menschenkind! Ist es nicht gleich als ein Wind, Als ein Schiff, der See ergeben? (...)

Schlußstrich
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Rainer Maria Rilke (1875-1926) Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen (...)

Unterschied der Lebensalter
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Christian Friedrich Hebbel (1813-1863) Hat dir der Tag was gebracht? So fragt sich am Abend der Jüngling. Hat dir der Tag was geraubt? fragt sich der Ma (...)

Vor den Thüren
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Friedrich Rückert (1788-1866) Ich habe geklopft an des Reichtums Haus! Man reicht' mir 'nen Pfennig zum Fenster heraus. Ich habe geklopft an de (...)

Winter
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Adelbert von Chamisso (1781-1838) In den jungen Tagen Hatt' ich frischen Mut, In der Sonne Strahlen War ich stark und gut. Liebe, Lebenswogen, Sterne, Blumenlust! Wie so stark die Sehne (...)

Wo wird einst des Wandermüden ...
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Heinrich Heine (1797-1856) (Steht auf seinem Grabstein auf dem Friedhof Montmartre in Paris) Wo wird einst des Wandermüden letzte Ruhstätte sein? (...)



 
   
     
   
     
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