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  Muttersegen
  von Franz Alfred Muth (1839-1890) Die Mutter sitzt beim Kinde, das liegt im Kissen warm. Sie küßt es auf die Lippen, sie hält es weich im Arm, Sie lallt und lacht und betet, wie`s eine Mutter tut, Das Kindlein lächelt leise, es weiß, wie sie ihm gut. Und nun die Atemzüge einschlummernd fließen weich, Die Mutter gibt den Segen , wie kaum ein Segen gleich. O süßer Muttersegen, wie Tau in Blumen fällt, Du Perle aller Perlen in weiter, weiter Welt! Es schläft das Kind und träumet und lächelt gar so süß, Als dürfe nie, verblühen sein sonnig Paradies, Und weiß nicht, wie auf Erden das Eine gar so schmerzt, Wenn man den Muttersegen zur langen Nacht verscherzt.


 
   
     
   
     
      © by Nora Runge - Alle Rechte vorbehalten