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Am heiligen Ostertag
(von
Gezubbel - Ostern - 02.04.2010)
  von Max von Schenkendorf (1783-1817) Mein Heiland ist erstanden Aus finstrer Grabesnacht; Tod, wo sind deine Banden? Wo, Hölle, deine Macht? Du kannst mich nicht mehr schrecken, Du modervoll (...)

Am Ostermorgen
(von
Gezubbel - Ostern - 02.04.2010)
  von Ferdinand von Saar (1833-1906) Ja, der Winter ging zur Neige, holder Frühling kommt herbei, lieblich schwanken Birkenzweige, und es glänzt das rote Ei. Schimmernd wehn die Kirchenfahnen (...)

Amok
(von
Gezubbel - Ernst Hartmann - 12.10.2009)
  von Ernst Hartmann Mama hat ihn nicht gekost, Papa hat ihn nur verhau'n, darüber war er sehr erbost, verlor das ganze Selbstvertrau'n. Verstockt, verklemmt und ausgestoßen, keine Freunde, Kam (...)

Auto
(von
Gezubbel - Ernst Hartmann - 12.10.2009)
  von Ernst Hartmann Von A nach B soll es mich bringen, manchmal will es nicht gelingen, springt er nicht an, der Klapperkasten, bin ich nah am aus zu rasten. Wenn der Bolide aber brummt, das (...)

Benehmen
(von
Gezubbel - Ernst Hartmann - 12.10.2009)
  von Ernst Hartmann Was früher einmal Grundausstattung gut erzog'ner Menschengattung, wird heute kaum mehr praktiziert, Unflat jetzt die Welt regiert. Wo man geht und steht wird man angegähn (...)

Bescheidene Frage
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 01.01.2008)
  von Paula Dehmel (1862 bis 1918) Sankt Nikolas, Sankt Nikolas, bringst du der flinken Grete was? Sie ist fast immer artig gewesen, hat fleißig in ihrer Fibel gelesen, kann das große H schon gan (...)

Blut
(von
Gezubbel - Ernst Hartmann - 25.05.2010)
  von Ernst Hartmann AIDS-Viren im Spenderblut sind für Empfänger garnicht gut, doch Blut ist rar und auch recht teuer, so spielt man gern 'mal mit dem Feuer, wird die Brühe hemmungslos in gesun (...)

Boten
(von
- Engel - 14.09.2008)
  (Verfasser unbekannt) "In weiter Ferne so nah" Ihr, ihr die wir lieben, Ihr seht uns nicht. Ihr hört uns nicht. Ihr wähnt uns in weiter Ferne und doch sind wir so nah. Wir sind Boten, (...)

Das Altern des Mannes
(von
Gezubbel - Verfasser unbekannt - 19.10.2009)
  Verfasser unbekannt Vorne grau und hinten kahl, Ach, die Jugend war einmal. Aber was nutzt denn das Gewimmer, Es kommt ja noch viel schlimmer: Haare wachsen aus den Ohren, Der Geruchsinn geh (...)

Das Christkind
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 07.06.2007)
  Robert Reinick (1805-1852) Die Nacht vor dem Heiligen Abend, da liegen die Kinder im Traum; sie träumen von schönen Sachen und von dem Weihnachtsbaum. (...)

Das große Karussell
(von
Gezubbel - Kinder und Kindheit - 06.10.2010)
  von Richard Dehmel (1863-1920) Im Himmel ist ein Karussell, das dreht sich Tag und Nacht. Es dreht sich wie im Traum so schnell, wir sehn es nicht, es ist zu hell aus lauter Licht gemacht; st (...)

Das Öl ist alle
(von
Gezubbel - Ernst Hartmann - 25.05.2010)
  von Ernst Hartmann Hat jemand schon 'mal nachgedacht, was die Menschheit nachher macht, wenn in zwei bis drei Jahrzehnten, der Ölvorrat beginnt zu enden ? Kalt wird's werden in den Stuben, n (...)

Der amen Kinder Weihnachtslied
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 01.01.2008)
  von Otto Julius Bierbaum (1865-1910) Hört, schöne Herrn und Frauen, Die ihr im Lichte seid: Wir kommen aus dem Grauen, Dem Lande Not und Leid; Weh tun uns unsre Füße Und unsre Herzen weh, Doc (...)

Der erste Ostertag
(von
Gezubbel - Ostern - 14.09.2008)
  von Heinrich Hoffmann (1809 - 1894) Fünf Hasen, die saßen beisammen dicht. Es macht ein jeder, ein traurig Gesicht. Sie jammern und weinen. Die Sonn' will nicht scheinen! Bei so vielem Regen. (...)

Der Gott der Jugend
(von
Gezubbel - Schulzeit, Jugend ... - 06.10.2010)
  von Friedrich Hölderlin (1770-1843) Gehn dir im Dämmerlichte, Wenn in der Sommernacht Für selige Gesichte Dein liebend Auge wacht, Noch oft der Freunde Manen Und, wie der Sterne Chor, Die Gei (...)

Der Herbst, der war mir lieber
(von
Gezubbel - Herbst - 14.09.2008)
  von Sidonie Grünwald-Zerkowitz (1852- 1907) Der Herbst, der war mir lieber Als dieser Lenz mir ist! Das Herz ging so uns über, Daß wir uns wund geküßt! Auf jedem stillen Steige Blieben wi (...)

Der Herbsttag
(von
Gezubbel - Herbst - 14.09.2008)
  von Johann Heinrich Voss (1751-1826) Die Bäume stehn der Frucht entladen, Und gelbes Laub verweht ins Tal; Das Stoppelfeld in Schimmerfaden Erglänzt am niedern Mittagsstrahl. Es kreist der (...)

Der Orden
(von
Gezubbel - Mutter - 03.07.2009)
  Verfasser unbekannt Zum heutigen frohen Feste wünsch ich von Herzen dir, das Schönste und das Beste und deine Liebe mir. Nimm meinen Wunsch aus reinem Sinn und treuer Liebe freundlich hin! (...)

Der Winterabend
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 07.06.2007)
  Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Der Winterabend, das ist die Zeit der Arbeit und der Fröhlichkeit. Wenn die andern nähen, stricken und spinnen, dann müssen wir Kinder auch was beg (...)

Des Lebens Kunst ...
(von
Gezubbel - Sprüche für's Poesie-Album - 24.03.2009)
  Des Lebens Kunst ist leicht zu lernen und zu lehren, du musst vom Schicksal nie zu viel begehren. Der, welchem ein bescheid'nes Los genügt, hat einen Schatz, der nie versiegt. Dem Unersättlichen i (...)

Dezember
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 05.12.2008)
  Heinrich Seidel (1842-1906) Seht, heut gibt es Schlittenbahn an des Hügels Hang! Morgen auf dem glatten Plan geht's den Teich entlang! Und nun gar, wenn's einmal taut, wird ein Schneemann aufg (...)

Die Blätter fallen
(von
Gezubbel - Herbst - 14.09.2008)
  von Rainer Maria Rilke (1875-1926) Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwer (...)

Die Freude am Leben
(von
Gezubbel - Wilfried Vogelsang - 10.10.2009)
  von Wilfried Vogelsang (geb. 1943) Von Gott gegeben, ist die Freude am Leben, von dieser Erkenntnis, das haben wir erfahren, sollten wir uns die Freude am Leben bewahren. Morgens, wenn Du auf (...)

Die Grünkohlfahrt
(von
Gezubbel - Gedichte von Scilasko - 23.02.2009)
  von Scilasko Ich hatte etwas Geld gespart und schrieb mich ein zur Grünkohlfahrt unsres Vereins, Jupp, Schorsch und Pitt, selbst Hans und Mimi machten mit. Der Bus war voll am Tag der Tat, e (...)

Die Heiligen Drei Könige
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 03.12.2006)
  Volksgut Wir treten herein ohn allen Spott, ein schön guten Abend, den geb uns Gott. Ein schön guten Abend, eine fröhliche Zeit, die uns der Herr Christus hat bereit. Wir kommen hierher von Got (...)

Die Mutter
(von
Gezubbel - Mutter - 14.09.2008)
  von Johann Georg Jacobi (1740-1814) Mutterliebe, Muttertreue Gibt dem kleinen Erdenglück Seinen Anfang, seine Weihe; Lehrt den ungewissen Blick Erst umher, und dann zum blauen Hochgewölbten Hi (...)

Die verflixte Schlittenfahrt
(von
Gezubbel - Gedichte von Scilasko - 10.12.2011)
  von Scilasko Es war so um die Weihnachtszeit. Die Straßen lagen dick verschneit, und PKWs wie Busse waren schon nach dem Start bald festgefahren. Da hatte Mimi*1 die Idee von einer Schlitte (...)

Dunkel wars, der Mond schien helle
(von
Gezubbel - Verfasser unbekannt - 30.07.2009)
  Verfasser unbekannt Dunkel wars, der Mond schien helle, schneebedeckt die grüne Flur, als ein Wagen blitzeschnelle langsam um die Ecke fuhr. Drinnen saßen stehend Leute, schweigend ins Gespr (...)

Ein bißchen Selbsterkenntnis
(von
Gezubbel - Wilfried Vogelsang - 10.10.2009)
  von Wilfried Vogelsang (geb. 1943) Gedichte habe ich geschrieben über die Liebe und das positive Leben, doch mit der Zeit zeigt sich, dass es nicht dasselbe ist, das Nehmen und Geben. Die Ursache (...)

Engel gibt es überall
(von
Gezubbel - Engel - 14.09.2008)
  Verfasser unbekannt Engel gibt es überall sie schweben dort, verstecken sich hier, vielleicht war einer heute auch bei dir? Halte dir, so sonst keiner helfen will, erfüllte Nächstenliebe (...)

Engel umschweben uns
(von
Gezubbel - Engel - 06.06.2009)
  von Friedrich Rückert (1788-1866) Engel umschweben uns, Wo wir auch gehn, Engel umgeben uns, Wie wir uns drehn. Doch wir erkennen sie Nicht in dem Licht, Und zu benennen sie Wissen wir nic (...)

Erwartung
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 07.06.2007)
  Karl Gerok (1815-1890) Die Kindlein sitzen im Zimmer - Weihnachten ist nicht mehr weit - bei traulichem Lampenschimmer und jubeln: "Es schneit! Es schneit!" Das leichte Flockengewimmel, es (...)

Ewige Ostern
(von
Gezubbel - Ostern - 02.04.2010)
  von Klabund (1890-1928) Als sie warfen Gott in Banden, Als sie ihn ans Kreuz geschlagen, Ist der Herr nach dreien Tagen Auferstanden. Felder dorren. Nebel feuchten. Wie auch hart der Winter (...)

Gedicht vom Jüngling
(von
Gezubbel - Verfasser unbekannt - 19.10.2009)
  Verfasser unbekannt Jüngling in den reifen Jahren, willst du nehmen eine Frau, denke stets an die Gefahren, überleg' es dir genau! Hüte dich vor Liebesgaben, hüte dich vor schwacher Stund, (...)

Gehe deinen Weg
(von
Gezubbel - Winter - 24.04.2010)
  Dieser Text wurde 1692 in der alten St. Paul`s Kirche in Baltimore gefunden Gehe deinen Weg ohne Eile und Hast und suche den Frieden in dir selbst zu finden. Und wenn e (...)

Geld
(von
Gezubbel - Ernst Hartmann - 12.10.2009)
  von Ernst Hartmann Lawinenartig rollt das Geld machtfüllend um die ganze Welt. Teils unverfroren, teils geschickt, so mancher seine Chance erblickt. Lechzende Mäuler und dreckige Hände raffen (...)

Gen
(von
Gezubbel - Ernst Hartmann - 25.05.2010)
  von Ernst Hartmann Ich bin das Gen, ich freu' mich schon, das ist ja endlich machbar, auf meine Manipulation, zusammen mit mei'm Nachbar. Wir werden optimal verkettet, das Erbgut ist jetzt i (...)

Gesang der Elfen
(von
Gezubbel - Elfen - 14.09.2008)
  von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Um Mitternacht, wenn die Menschen erst schlafen, dann scheinet uns der Mond, dann leuchtet uns der Stern, wir wandeln und singen und tanzen erst gern (...)

Groß-Stadt-Weihnachten
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 12.12.2007)
  von Kurt Tucholsky (1890-1935) Nun senkt sich wieder auf die heim'schen Fluren die Weihenacht! die Weihenacht! Was die Mamas bepackt nach Hause fuhren, wir kriegens jetzo freundlich dargebracht. (...)

Halloween
(von
Gezubbel - Gedichte von Scilasko - 22.09.2009)
  von Scilasko Kommt Neues über’n großen Teich, dann übernehmen wir es gleich, obwohl nicht alles uns auch frommt, was da zu uns herüberkommt. Mit kriegerischen Ambitionen zum Beispiel soll ma (...)

Has, Has, Osterhas
(von
Gezubbel - Ostern - 02.04.2010)
  von Paula Dehmel (1862-1918) Has, Has, Osterhas, Wir möchten nicht mehr warten! Der Krokus und das Tausendschön, Vergißmeinnicht und Tulpe stehn Schon lang in unserm Garten. Has, Has, Ost (...)

Herbsttag
(von
Gezubbel - Herbst - 14.09.2008)
  von Rainer Maria Rilke (1875-1926) Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren und auf den Fluren laß die Winde los. Befiehl den letzten Früchten reif (...)

Hirschbrunft im Harz
(von
Gezubbel - Gedichte von Scilasko - 10.11.2009)
  von Scilasko Die Reise, die ich ausgesucht, war wochenlang schon ausgebucht, und als Ersatz bot mir der Mann in der Vermittlung andres an. Der Hirsch im Harz wär grade brünstig, und da die F (...)

Höre
(von
- Engel - 14.09.2008)
  Verfasser unbekannt Hör auf die Engel, die Dich umgeben, denn sie begleiten Dich in Deinem Leben. Für Dich ist jemand immer da, es ist Dein Engel, er steht Dir ganz nah. Er wird für immer b (...)

In einem Traum
(von
Gezubbel - Engel - 14.09.2008)
  Verfasser unbekannt In einem Traum aus Rosenblüten, seidenschimmernder Nacht, hat ein Engel, strahlend schön über ein zerbrochenes Herz gewacht. Er hüllte es mit seinen Flügeln ein, gab im W (...)

Jeder hat nur eine Zeit
(von
Gezubbel - Wilfried Vogelsang - 10.10.2009)
  von Wilfried Vogelsang (geb. 1943) Die Zeit ist ein großer Begriff, jeder hat seine Zeit, bis es ihn trifft. Doch die Zeit ist ein sonderbares Ding, erst läuft sie langsam, dann läuft sie flin (...)

Komm, lieber Mai, und mache ...(Fritzchen an den Mai)
(von
Gezubbel - Frühling - 14.09.2008)
  von Christian Adolph Overbeck vertont von W. A. Mozart 1791 Komm, lieber Mai, und mache Die Bäume wieder grün Und lass uns an dem Bache Die kleinen Veilchen blüh'n Wie möchten wir so gerne (...)

Lohn des Hasen
(von
Gezubbel - Ostern - 14.09.2008)
  Volksgut Ein Hase sagt zum andren Hasen, ich mach das langsam nicht mehr mit, die Menschen sind so aufgeblasen, das ist doch zum davonzurasen, wann hörn sie endlich auf damit. Sie denken, w (...)

März
(von
Gezubbel - Frühling - 14.09.2008)
  von J. W. v. Goethe (1749-1832) Es ist ein Schnee gefallen, Denn es ist noch nicht Zeit, Dass von den Blümlein allen, Dass von den Blümlein allen Wir werden hoch erfreut. Der Sonnenblick bet (...)

Meine Hoffnung auf eine glückliche Zukunft
(von
Gezubbel - Wilfried Vogelsang - 10.10.2009)
  von Wilfried Vogelsang (geb. 1943) Ich bin krank geworden hier auf Erden und jetzt frage ich mich, was soll jetzt werden. Ich alleine kann da gar nichts machen, selbst der Doktor steht manchmal (...)

Mit vierzig Jahren
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  vonFriedrich Rückert (1788-1866) Mit vierzig Jahren ist der Berg erstiegen, Wir stehen still und schau`n zurück; Dort sehen wir der Kindheit stilles liegen Und dort der Jugend lautes Glück. N (...)

NACHT
(von
Gezubbel - Gedichte von Duncan Smile - 24.03.2011)
  Hell leuchtet der Abendstern Und Du ziehst mich in Deinen Bann. Zieht ruhig seine Bahnen, lass mich an Deinem Koerper laben. Er leuchtet mir in’s Herz hinein, Du weißt, ich bin fuer immer Dei (...)

Neujahr bei Pastors
(von
Gezubbel - Silvester-Neujahr - 14.09.2008)
  von Ludwig Thoma (1867-1921) Mama schöpft aus dem Punschgefäße, Der Vater lüftet das Gesäße Und spricht: "Jetzt sind es vier Minuten Nur mehr bis zwölfe, meine Guten. Ich weiß, dass ihr mit m (...)

Nikolaus im Walde
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 06.12.2009)
  Verfasser unbekannt Es rauscht der Wind im Winterwalde durch die kühle, graue Flur und ein Jeder hofft - schon balde, find er St. Nikolauses Spur. Ach, wann wird er endlich kommen, dieser he (...)

Oktoberlied
(von
Gezubbel - Herbst - 14.09.2008)
  von Theodor Storm (1817-1888) Der Nebel steigt, es fällt das Laub; Schenk ein den Wein, den holden! Wir wollen uns den grauen Tag Vergolden, ja vergolden! Und geht es draußen noch so toll, (...)

Oster-Gedanken
(von
Gezubbel - Ostern - 02.04.2010)
  von Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699) Lasst uns mit den frommen Frauen, Nun der frühe Tag anbricht, Für erwachtem Sonnen-Licht Zu des Herren Grabe schauen. Lasst uns Salb' und Specerei, Sei (...)

Ostern
(von
Gezubbel - Ostern - 14.09.2008)
  von Ferdinand (Ludwig Adam) von Saar (1833-1906) Ja, der Winter ging zur Neige, holder Frühling kommt herbei, lieblich schwanken Birkenzweige, und es glänzt das rote Ei. Schimmernd wehn die K (...)

Ostern 1917
(von
Gezubbel - Ostern - 02.04.2010)
  von Karl Henckell (1864-1929) Und wir schritten durch Schleier, und jeder sah Wie blind der Erde Gefild, Und wieder hob sich auf Golgatha Im Nebel das blutige Bild. Und wieder bebte der Erde (...)

Osterpredigt in Reimen
(von
Gezubbel - Ostern - 02.04.2010)
  von Otto Julius Bierbaum (1865-1910) Verehrter Mitmensch, höre und vernimm Freundwillig mit Hulden und ohne Grimm: Dieweil es nun Ostern geworden ist, Sollst du, von welcher Art du auch bist, O (...)

Sage mir, was ist dein Leben
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Philipp von Zesen (1619-1689) Sage mir, was ist dein Leben, Lieber! Sag es, Menschenkind! Ist es nicht gleich als ein Wind, Als ein Schiff, der See ergeben? Schießt es nicht so schnell (...)

Sankt Niklas' Auszug
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 07.06.2007)
  Paula Dehmel (1862-1918) Sankt Niklas zieht den Schlafrock aus, Klopft seine lange Pfeife aus Und sagt zur heiligen Kathrein: "Öl mir die Wasserstiefel ein, Bitte, hol auch den Knotenstock Vom (...)

Schlußstrich
(von
Gezubbel - Das Leben - 06.10.2010)
  von Rainer Maria Rilke (1875-1926) Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen mitten in uns.

Schutzengel
(von
- Engel - 14.09.2008)
  von Linda von Oepen Ich sah einen Engel im silbernen Gewand, er nahm mich einfach an seine Hand. Geleitet mich sicher durch dunkle Nacht, beschützt meine Träume mit himmlischer Mach (...)

Silvester mit Tante Mimi
(von
Gezubbel - Gedichte von Scilasko - 11.01.2009)
  von Scilasko Silvester war (seit Jahren schon!) bei uns das Ballern Tradition, mich reizte nicht, den Brauch mal eben für „Brot statt Böller“ aufzugeben? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, (...)

Silvesternacht
(von
Gezubbel - Silvester-Neujahr - 14.09.2008)
  von Ludwig Thoma (1867-1921) Und nun, wenn alle Uhren schlagen, So haben wir uns was zu sagen, Was feierlich und hoffnungsvoll Die ernste Stunde weihen soll. Zuerst ein Prosit in der Runde! (...)

Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln...
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 12.12.2007)
  von Arno Holz (1863-1929) Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln Die Weihnacht ihre Sterne funkeln! Die Engel im Himmel hört man sich küssen Und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen... So h (...)

Unsere Krankheit und die Lebensfreude
(von
Gezubbel - Wilfried Vogelsang - 10.10.2009)
  von Wilfried Vogelsang (geb. 1943) Bei allen, die wir hier getroffen, ist schon manche Träne geflossen. Dann macht sich morgens die Dunkelheit auch breit, und fördert noch unsere Traurigkeit. (...)

Valpurgisnacht
(von
Gezubbel - Gedichte von Scilasko - 30.05.2009)
  von Scilasko Mal ehrlich: Fahr’n Sie auch so gerne mit Reisebussen in die Ferne? Ich schon, denn hier gibt es ein Reise- büro*, das macht vernünft’ge Preise. Dort lockte kürzlich ein Prospek (...)

Vom Erhalten unserer Selbstständigkeit
(von
Gezubbel - Wilfried Vogelsang - 19.10.2009)
  von Wilfried Vogelsang (geb. 1943) Die Erfahrungen, die wir Parkinson-Kranken machen sind teilweise deprimierend und nicht zum Lachen. In der Hauptsache geht es um Selbstvertrauen und um das Sel (...)

Von der Erinnerung, der Gegenwart und der Zukunft
(von
Gezubbel - Wilfried Vogelsang - 09.10.2009)
  von Wilfried Vogelsang (geb. 1943) Zuerst muß ich das Wort "Erinnerung" definieren, denn sonst würde ich viel von der Wahrheit verlieren. Nun hat es die Natur so eingerichtet, dass sie nur das G (...)

Wahl 2005
(von
Gezubbel - Gedichte von Scilasko - 12.02.2009)
  von Scilasko Wir sitzen fest mit unsrem Boot, das schwarz, gelb, grün ist und auch rot, und weit und breit kein Land in Sicht. Das ist der beste Zustand nicht. Das scheinbar saub're Oberdeck (...)

Weihnacht
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 12.12.2007)
  von Klabund (1890-1928) Ich bin der Tischler Josef, Meine Frau, die heißet Marie. Wir finden kein' Arbeit und Herberg' Im kalten Winter allhie. Habens der Herr Wirt vom goldnen Stern Nicht (...)

Weihnachten im Wandel der Zeit
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 01.01.2008)
  Verfasser unbekannt Als ich noch ein Kind bin gewesen, das ist schon lange her, da war Weihnachten ein Erlebnis, ein Märchen und noch viel mehr. Es gab nur kleine Geschenke, denn wir ware (...)

Weihnachtliche Vorsätze
(von
Gezubbel - Gedichte von Scilasko - 29.11.2009)
  von Scilasko Bald ist es wieder mal soweit, man kann es ja kaum fassen, es naht die schöne Weihnachtszeit, hell klingeln froh die Kassen. In den Geschäften stapeln sich schon seit September (...)

Weihnachtsgebäck
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 12.12.2007)
  von Isabella Braun (1815-1886) Weinbeer, Mandeln, Sultaninen, süße Feigen und Rosinen, welsche Nüsse - fein geschnitten, Zitronat auch - muß ich bitten! - Birnenschnitze doch zumeist und d (...)

Wenn's Pfingsten regnet
(von
Gezubbel - Pfingsten - 14.09.2008)
  von Paula Dehmel (1862-1918) Oben aus dem Fahnenhaus Guckt das schwarze Wettermännchen raus, Spreizt die Beine und grinst uns an; Schäme dich, alter Wettermann! Am Ostersonntag, vor sieben Woch (...)

Werbung
(von
Gezubbel - Ernst Hartmann - 12.10.2009)
  von Ernst Hartmann Sieben mal in einer Stunde, Zahnarztfrauen, Kühe, bunte, Joghurt fressend Werbe-Fuzzis, und die Schokoladen-Muttis. Das Sender-Logo, das mich stört und nicht zum schönen (...)

Wiedersehen
(von
Gezubbel - Mutter - 14.09.2008)
  von Friedrich Rückert (1788-1866) Deine Kinder, hier verloren, Wirst du droben wiedersehn; Denn was aus dir ist geboren, Kann dir nicht verloren gehn. Daß du einst sie wiedersehest, Dieses k (...)

Winter - Landschaft
(von
Gezubbel - Winter - 14.09.2008)
  von Christian Friedrich Hebbel (1813-1863) Unendlich dehnt sie sich, die weiße Fläche, bis auf den letzten Hauch von Leben leer; die muntern Pulse stocken längst, die Bäche, es regt sich selb (...)

Wir Heiligen Drei König'
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 03.12.2006)
  Volksgut Wir Heiligen Drei König', wir kommen von fern, wir suchen den Heiland, den göttlichen Herrn. Da stehet vor uns ein hellleuchtender Stern, er winkt uns gar freundlich, wir folgen ihm ger (...)

Zurück zur Natur
(von
Gezubbel - Ernst Hartmann - 25.05.2010)
  von Ernst Hartmann Zurück zur Natur, Luft, Wasser nur pur, der Geldbeutel leer, das Leben wird schwer, aber gesund, alles schön bunt, den Grünen sei Dank, man sitzt auf der Bank vor der Arb (...)



 
   
     
   
     
      © by Nora Runge - Alle Rechte vorbehalten