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Bescheidene Frage
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 01.01.2008)
  von Paula Dehmel (1862 bis 1918) Sankt Nikolas, Sankt Nikolas, bringst du der flinken Grete was? Sie ist fast immer artig gewesen, hat fleißig in ihrer Fibel gelesen, kann das große H schon gan (...)

Das große Karussell
(von
Gezubbel - Kinder und Kindheit - 06.10.2010)
  von Richard Dehmel (1863-1920) Im Himmel ist ein Karussell, das dreht sich Tag und Nacht. Es dreht sich wie im Traum so schnell, wir sehn es nicht, es ist zu hell aus lauter Licht gemacht; st (...)

Das richtige Pferd
(von
Gezubbel - Kinder und Kindheit - 06.10.2010)
  von Paula (1862-1918) und Richard Dehmel (1863-1920) Wer schenkt mir ein lebendiges Pferd, mein Schaukelpferd ist garnichts wert, es hat so steife Beine; es stampft nicht, frißt nicht, wiehert (...)

Der alte Weihnachtsmann
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 12.12.2007)
  von Paula Dehmel (1862-1918) Ich bin der alte Weihnachtsmann, ich hab einen bunten Wunderpelz an mein Haar ist weiß von Reif und Eis. Ich komm weit hinter Hamburg her, mit langen Stiefeln dur (...)

Die ganze Welt
(von
Gezubbel - Kinder und Kindheit - 06.10.2010)
  von Richard Dehmel (1863-1920) Wo hängt der größte Bilderbogen? Beim Kaufmann, Kinder! ungelogen! Man braucht bloß draußen stehn zu bleiben, kuckt einfach durch die Ladenscheiben, da sieht man (...)

Die Schaukel
(von
Gezubbel - Kinder und Kindheit - 06.10.2010)
  von Richard Dehmel (1863-1920) Auf meiner Schaukel in die Höh, was kann es Schöneres geben! So hoch, so weit: die ganze Chaussee und alle Häuser schweben. Weit über die Gärten hoch, juchhee, (...)

Has, Has, Osterhas
(von
Gezubbel - Ostern - 02.04.2010)
  von Paula Dehmel (1862-1918) Has, Has, Osterhas, Wir möchten nicht mehr warten! Der Krokus und das Tausendschön, Vergißmeinnicht und Tulpe stehn Schon lang in unserm Garten. Has, Has, Ost (...)

Lazarus
(von
Gezubbel - Kinder und Kindheit - 06.10.2010)
  von Richard Dehmel (1863-1920) Ich bin der kleine Lazarus, der still zu Bette liegen muß; die Nacht ist immer schrecklich lang, ich bin schon sieben Tage krank. Ich weiß, im ganzen Hause geh (...)

Sankt Niklas' Auszug
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 07.06.2007)
  Paula Dehmel (1862-1918) Sankt Niklas zieht den Schlafrock aus, Klopft seine lange Pfeife aus Und sagt zur heiligen Kathrein: "Öl mir die Wasserstiefel ein, Bitte, hol auch den Knotenstock Vom (...)

Seid leise
(von
Gezubbel - Kinder und Kindheit - 06.10.2010)
  von Paula Dehmel (1862-1918) Seid leise! Er ist müde von der Reise. Er kommt von weit her, vom Himmel übers Meer. Vom Meer den dunklen Weg ins Land, bis er die kleine Wiege fand. Seid leise! (...)

Vitzlibutzli
(von
Gezubbel - Kinder und Kindheit - 06.10.2010)
  von Richard Dehmel (1863-1920) Lieber ßöner Hampelmann, deine Detta sieht dich an! Ich bin dhoß, und Du bist tlein; willst du Fitzebutze sein? Tomm! Tomm auf Haterns dhoßen Tuhl, Vit (...)

Vorgefühl
(von
Gezubbel - Winter - 14.09.2008)
  von Richard Fedor Leopold Dehmel (1863-1920) Es ist ein Schnee gefallen, hat alles Graue zugedeckt, die Bäume nur gen Himmel nicht; bald trinkt den Schnee das Sonnenlicht, dann wird das al (...)

Weihnachtsschnee
(von
Gezubbel - Weihnachtsgedichte - 07.06.2007)
  Paula Dehmel (1862-1918) Ihr Kinder sperrt die Näschen auf, es riecht nach Weihnachtstorten; Knecht Ruprecht steht am Himmelsherd und bäckt die feinsten Sorten. Ihr Kinder sperrt die Augen au (...)

Wenn's Pfingsten regnet
(von
Gezubbel - Pfingsten - 14.09.2008)
  von Paula Dehmel (1862-1918) Oben aus dem Fahnenhaus Guckt das schwarze Wettermännchen raus, Spreizt die Beine und grinst uns an; Schäme dich, alter Wettermann! Am Ostersonntag, vor sieben Woch (...)

Wiegenlied für meinen Jungen
(von
Gezubbel - Kinder und Kindheit - 06.10.2010)
  Richard Dehmel, 1863-1920 Schlaf, mein Küken; Racker, schlafe! Kuck: im Spiegel stehn zwei Schafe, bläkt ein großes, mäkt ein kleines, und das kleine, das ist meines! Bengel, Bengel, brülle nic (...)

Wo die Nebel brüten
(von
Gezubbel - Herbst - 14.09.2008)
  von Paula Dehmel (1862-1918) Wo die Nebel brüten im Tal unterm Herbstlaub schwermütig lag ich... Dein Antlitz ist ein Kornfeld auf dem die Sonne liegt und die Ähren schwer sind... Wo de (...)



 
   
     
   
     
      © by Nora Runge - Alle Rechte vorbehalten