Gezubbel-Texte

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  Herbstmorgen
 

Der Nebel nach der kalten Nacht schwindet,
die Sonne nur zögernd ihren Weg findet.
Ihre Strahlen verzaubern mit ihrem Glanz,
den Garten in eine Welt voller Brillanz.

Der Morgentau glitzert auf den Pflanzen,
als würden Diamanten sie umtanzen.
Jeder Grashalm funkelt wie Kristall.
Der Anblick für unsere Sinne ein Festival.

Auf den Rosen Spinnennetze, fein gewoben,
erinnern an Geschmeide auf edlen Roben.
Tautropfen, wie Perlen aufgereiht,
unterstreichen ihre Zerbrechlichkeit.

Die Bäume die Nässe der Nacht abklopfen,
aus den Zweigen fallen silberne Tropfen.
Das Laub, es leuchtet wie edles Metall,
fällt zu Boden als sanfter Schwall.

Ein dumpfer Geruch liegt in der Luft,
vom Sterben, Vergehen – wie aus der Gruft.
Zur Ruhe legt sich jetzt die Natur,
um zu erwachen im Frühjahr als blühende Flur.

© by Nora Runge




 
   
     
   
     
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