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  *KREBS*


  *DIAGNOSE KREBS* Was passiert nach einer solchen Diagnose?. Zukunftsplaene werden geloescht. Angeblich Wichtiges wird unwichtig. Denken, Handeln und Fuehlen nehmen eine andere Richtung ein. Was ist noch wichtig? – und was nicht. Wie lange lebt man noch?. Fuer was hat der Mensch nach einer solchen Aussage noch Zeit, bevor er das Zeitliche segnet?. Niemand kann solche Fragen beantworten. Auch nicht die betroffene Person selbst. Eine grosse Leere entsteht. Ein Abgrund tut sich auf. Was soll man machen, veranlassen – oder auch nicht. Sollte man sofort Schluss machen, bevor es zum Status *Versuchskaninchen“ kommt. Bevor sich Aerzte die Taschen voll stopfen, am Dahinsiechen der Person verdienen. Manche Menschen sind geschockt, am Boden zerstoert. Manche nehmen es gelassener – aber doch sehr ernst. Motivation?. Wofuer, fuer wen und was?. Zukunft? – welche Zukunft?. Es kann taeglich aus sein. Was ist so wichtig, dass man die jeweilige Angelegenheit noch zu Ende bringen muss oder kann. Der Mensch steht mit dieser Diagnose allein auf weiter Flur. Aerzte haben immer kluge Worte im Hemdaermel. Bringen Perspektiven vor – fuer den Eigennutz. Um sich die Taschen zu fuellen. Der Mensch und sein Leid bleibt uninteressant. An vorderster Front steht der Verdienst dieser Goetter in Weiss. Auch dann, wenn der Patient durch Massnahmen fast gefoltert wird. Denn irgendwie muss die Geraetschaft eines Arztes oder Krankenhauses doch bezahlt werden. Soll sich ein Patient dies antun?. Als Stueck Fleisch, als Nummer bereit liegen? – um evtl. am Ende seines Lebens als Ersatzteillager zu fungieren?. Ueberlegungen, Abwaegungen und Gedankengaenge nach Absackung der Diagnose. Mit was und wie soll nun *gelebt* werden?. Sollte dieser Mensch auch noch Raucher sein, oder sogar Alkohol zu sich nehmen, wird ihm erklaert, dass dies doch so schaedlich sei. Er sollte damit aufhoeren. Sogar in diesem Stadium will man dem Kranken noch Vorschriften machen. Obwohl es eigentlich jeden Tag zu Ende sein koennte. Wieso sollte der Patient aufhoeren?. Es ist wahrscheinlich noch das Einzige was ihm geblieben ist. Kommt es jetzt auf eine Woche oder Monat noch an?. Der Mensch entscheidet fuer sich – und Niemand sonst. Auch kein Quacksalber in Weiss, der nur seine Interessen verfolgt. Der Spruch: *Es gibt weniger Tote – so Aerzte streiken* - spricht die Wahrheit – und ist ein Bestandteil der heutigen Zeit, wo der Mensch nur noch als Ware ge- und behandelt wird. Helfen kann diesem Mensch Niemand. Er entscheidet, ob es weitergeht – und wie. Er sollte alles Erdenkliche unternehmen, was er schon immer wollte – ohne Ruecksicht auf Andere, und ohne auf die Parolen der Schulmedizin zu hoeren, die ihm das Ende nur schneller naeher bringen. Vor allem auf die Schmerzen dieser vermeintlichen Hilfe – die lt. Weisskittel unumgaenglich sind, kann er getrost verzichten. © by Duncan Smile


 
   
     
   
     
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