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  Odysseus


  Odysseus (griech. Οδυσσεύς, lat. Ulixes, etruskisch Uthuce) ist ein Held der griechischen Mythologie, dessen Taten vor Troja von Homer bereits in der Ilias, dessen Heimreise und 10-jährige Irrfahrt vor allem aber in seiner Odyssee geschildert werden. Er ist der Sohn des LaĂ«rtes (in weniger verbreiteten Versionen des Sisyphos) und der Antikleia. Mit seiner Gemahlin, der spartanischen Königstochter Penelope, hat er einen Sohn namens Telemachos, auĂźerdem war er durch Kirke der Vater des Telegonos und der Bruder der Ktimene. Allgemeines Als Herrscher der Insel Ithaka war Odysseus einer der bekanntesten griechischen Helden im Trojanischen Krieg. Er war tatkräftig wie viele der Helden vor Troja, berĂĽhmt aber fĂĽr seine listigen Ideen. (Auf das Trojanische Pferd brachte ihn dabei eine Aussage des gefolterten trojanischen Sehers Helenos.) Die Göttin Pallas Athene war ihm sehr wohlgesinnt. Auffallend ist, dass sie Odysseus (Od. 6: 231), als er bei den Phäaken landend von ihr herausgeputzt wird, blauschwarz umlockt, d. h. er war im Gegensatz zu anderen griechischen Helden dieses Krieges nicht blond. Auch soll sein Name auf eine Gattungsbezeichnung („König“) in einer vorderasiatischen Sprache zurĂĽckgehen. Nach dem Sieg ĂĽber Troja, dem zehn Jahre Krieg vorangegangen waren, begab er sich auf die Heimreise, die Homer in dem Epos „Die Odyssee“ beschrieb. Diese Reise dauerte ebenfalls zehn Jahre lang: Odysseus und seine Mannschaft hatten zahlreiche Abenteuer zu bestehen und UnglĂĽcksschläge zu erleiden. FĂĽr einige waren sie selbst verantwortlich, andere hatten sie der Feindseligkeit namentlich des Gottes Poseidon zu verdanken. Indem sie den Zyklopen Polyphem blendeten, erzĂĽrnten sie dessen Vater Poseidon, der ihnen ĂĽber Jahre hinweg Schwierigkeiten bereitete. Ein Jahr verbrachte Odysseus bei der Zauberin Kirke, sieben Jahre bei der Nymphe Kalypso, er kämpfte gegen Skylla und Charybdis und verlor schlieĂźlich alle seine Gefährten. Dank der Hilfe der Göttin Athene kam Odysseus endlich nach Hause, fand aber seine Frau Penelope von „Freiern“ bedrängt vor, von Männern, die wegen der langen Abwesenheit des Odysseus diesen fĂĽr tot ansahen und seine reiche Witwe heiraten wollten. Als Bettler verkleidet wurde Odysseus zunächst nur von seinem alten, sterbenden Hund Argos erkannt, fand sodann heraus, dass Penelope ihm treu geblieben war, tötete zusammen mit seinem gerade erwachsen gewordenen Sohn Telemachos die Freier und hängte zwölf untreue Mägde quer ĂĽber den Hof an einem Seil auf. Dies fĂĽhrte zu einem letzten Kampf gegen die Familien der getöteten Männer, Athene stellte jedoch den Frieden wieder her. Die letzten Schicksale des Odysseus und dessen Tod durch seinen eigenen Sohn Telegonos wurde in der nur sehr fragmentarisch erhaltenen Telegonie geschildert, doch gibt es auch andere, abweichende Ăśberlieferungen ĂĽber das weitere Los des Odysseus nach seiner Wiederetablierung seiner Herrschaft in Ithaka. Nach manchen Darstellungen wanderte er sogar nach Italien aus. In all diesen Erzählungen hat der Mann kaum noch etwas mit dem in der Ilias und Odyssee geschilderten gemein. Quelle Text und Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Odysseus


 
   
     
   
     
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