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  Urteil des Paris


 

Das Urteil des Paris ist eine der berühmtesten mythologischen urteilsähnlichen Entscheidungen, welche gleichzeitig humorvoll, treffend und auch tragisch ist. Dieser Umstand hat die anekdotenhafte Erzählung so verbreitet.

Griechische Mythologie
Alle Götter sind zur Hochzeit des Peleus und der Thetis eingeladen, ausgenommen Eris, die „Göttin der Zwietracht“. So beleidigt, wirft sie von der Tür aus einen goldenen Apfel mit der Aufschrift kallisti (griechisch: "Der Schönsten", „Für die Schönste“) unter die feiernden Götter des griechischen Olymps. Daraufhin kommt es zum Streit zwischen Aphrodite, Pallas Athene und Hera, wem dieser Apfel gebühre (daher auch Zankapfel/Erisapfel). Zeus als höchste olympische Instanz zieht sich aus der Affäre und legt das Urteil in die Hand eines Sterblichen: Er bestimmt den unschuldigen Jüngling Paris, den schönen, wenngleich verstoßenen Sohn des trojanischen Königs Priamos und der Hekabe, als Schiedsrichter. So trägt er Hermes auf, die Göttinnen zum Königssohn Trojas zu bringen, damit dieser entscheide.

Um den Prinzen für sich zu gewinnen, versucht jede der Göttinnen, ihn zu bestechen, und bietet ihm einen Preis an. Hera verspricht ihm Herrschaft über die Welt, Athene verspricht Weisheit, Aphrodite hingegen bietet Paris die Liebe der schönsten Frau der Welt. Mit dieser Belohnung kann Aphrodite das Urteil für sich entscheiden. Diese schönste Sterbliche, Helena, war jedoch bereits mit Menelaos, dem mächtigen König von Sparta, verheiratet.

Dieses tückische Versprechen und der zur Erfüllung notwendige Raub der Helena soll der Auslöser des Trojanischen Krieges gewesen sein.

Quelle Text und Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Urteil_des_Paris


 




 
   
     
   
     
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