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  ... Gestalten der griechischen Mythologie


 

Die Griechische Mythologie umfasst die Gesamtheit der antiken griechischen Mythen, also der Geschichten der Götter und Helden (Heroen) des antiken Griechenlands.

Götter des Schöpfungsmythos
Am Anfang war Chaos (Unordnung), aus dem die ersten Götter entstanden:

die Nacht (Nyx) und die Finsternis (Erebos)
die Erde (Gaia), die aus sich selbst ohne Zeugungsakt den Himmel (Uranos), das Meer (Pontos) und die Berge (Ourea) erzeugte
die Unterwelt (Tartaros)
die Liebe (Eros)
die Luft (Aither)
Die Orphiker zählten auch Tethys und Okeanos, die sonst zu den Titanen gerechnet werden, zu den Schöpfungsgöttern.

Kinder der Nyx und des Erebos
Die Nacht ist die Mutter des Tages (Hemera), aber auch des Schlafes (Hypnos) und seines Bruders, des Todes (Thanatos), sowie des diesem vorausgehenden Alters (Geras) und des zu ihm hinüberleitenden Charon, weiteres der Missgunst (Momos), des Streites (Eris), der Rache (Nemesis), des Verhängnisses (Moros), des Verderbens (Ker) und der Mühsal (Ponos) - aber überraschenderweise auch der Freundschaft/Zuneigung (Philotes). Auch die drei Schicksalsgöttinnen (Moiren) werden von manchen als Töchter der Nyx bezeichnet (von anderen als Kinder des Zeus und der Themis). Manchen gelten zudem die Hesperiden als Töchter der Nyx (anderen als Nachkommen von Atlas und Hespersis). Einige dieser Kinder soll die Nacht (Nyx) zusammen mit der Finsternis (Erebos) gezeugt haben, andere hat sie aus sich selbst hervorgebracht.

Kinder der Gaia und des Uranos
Gaia gebar dem Uranos die Titanen, sowie die Kyklopen. Uranos verbarg seine Kinder jedoch tief in der Erde. Dies erboste Gaia und sie stiftete Kronos, einen der Titanen, zum Umsturz an. Kronos entmannte auf ihren Rat seinen Vater mit einer Sichel, als dieser sich voll Verlangen Gaia näherte. Aus dem Blut erschuf Gaia die Giganten, die Erinnyen, die Hekatoncheiren und die melischen Nymphen.

Titanen
Die Titanen sind Kinder der Gaia und des Uranos.

Kronos und Rhea
Kronos: entmannte seinen Vater Uranos und wurde so zum Herrscher der Welt; wurde später seinerseits von seinem Sohn Zeus entmachtet und herrscht nun zusammen mit seiner Gattin Rhea auf der Insel der Seligen
Rhea: Gattin und Schwester des Kronos
Kinder (Kroniden): Zeus, Hera, Poseidon, Hades, Demeter, Hestia

Iapetos und Themis
Iapetos: half dem Kronos im Kampf mit Zeus und wurde daher später vom siegreichen Zeus in den Tartaros verbannt
Themis: Göttin der Gerechtigkeit und der Ordnung, Gattin und Schwester des Iapetos, später zweite Gattin (nach Methis) des Zeus; sie kennt die Zukunft und ermöglicht so Deukalion und Pyrrha, die Sintflut zu überleben und die Erde neu zu bevölkern
Kinder (Iapetoniden): Prometheus, Epimetheus, Atlas und Menoitios
Anmerkung: nach anderer Überlieferung war nicht Themis Gattin des Iapetos und Mutter seiner Söhne, sondern Klymene, eine Nymphe und damit Tochter des Okeanos, oder Asia, ebenfalls eine Nymphe

Koios und Phoibe
Koios: half ebenfalls dem Kronos und wurde dafür vom siegreichen Zeus in den Tartaros gestoßen
Phoibe: Gattin und Schwester des Koios
Kinder: Leto, die Mutter des Apollon, und Asteria, die Mutter der Hekate

Okeanos und Tethys
Okeanos: Herr des Ozean, stärkster der Titanen; griff in den Kampf des Zeus gegen seinen Vater nicht ein, so dass der siegreiche Zeus ihm sein Reich beließ
Thetys: Gattin und Schwester des Okeanos; als Amme der Hera verfluchte sie dieser zuliebe die Sternbilder, immer über den Himmel zu wandern. Urgroßmutter von Achilles
Kinder (Okeaniden): die Flussgötter, Meeres- und Quellnymphen

Hyperion und Theia
Hyperion: Licht- und Sonnengott
Theia: Gattin des Hyperion, fordert ihre Kinder an der Herrschaft der Titanen zu beteiligen, woraufhin Hyperion und Helios getötet werden und Selene begeht Selbstmord
Kinder: der Sonnengott Helios, die Mondgöttin Selene, die Göttin der Morgenröte Eos

Kreios: zeugt mit Eurybia, einer Tochter der Gaia und des Pontos, den Astraios, die oder den Pallas, und den Perses

Mnemosyne: zeugt mit Zeus die neun Musen

Zyklopen
Auch die einäugigen Kyklopen oder auch Zyklopen. Die älteren sind Kinder der Gaia und des Uranos.

Arges
Brontes
Geraistos
Harpes
Steropes
Die jüngeren Kyklopen sind bei Homer in der Odyssee beschrieben. Als ihr Wohnsitz gilt Sizilien.

Polyphemos Sohn von Poseidon und der Meernymphe Thoosa

Giganten
Die Giganten, Wesen mit menschlicher Gestalt und schlangenförmigen Beinen sowie vier Armen, entsprossen den Blutstropfen, die auf Gaia, die Erde, fielen, als Kronos seinen Vater Uranos entmannte. Namentlich bekannt sind:

Alkyoneus: ihm erwuchs immer neue Kraft, solange er die Erde seiner Heimat berührte; Herakles musste ihn daher erst verschleppen
Porphyrion
Epiphaltes
Eurytos
Klytios
Mimas
Enkelados
Pallas
Polybotes
Hippolytos
Gration
Agrios
Thoas

Hekatoncheiren
Auch die hundertarmigen Hekatoncheiren entstanden als das Blut des von Kronos entmannten Uranos auf Gaia fiel (oder wurden von Gaia aus des Uranos Blut geformt). Diese sind:

Briareos
Gyges
Kottus

Erynnien (Eumeniden)
Auch die Rachegöttinnen (Erynnien oder Eumeniden genannt) entsprangen den auf Gaia fallenden Blutstropfen des von Kronos entmannten Uranos (oder wurden von Gaia aus dessen Blute geformt):

Alekto, ┬ädie (bei Ihrer Jagd) Unaufhörliche┬ô
Megaira, „der neidische Zorn“
Tisiphone, ┬ädie Vergeltung┬ô oder ┬ädie den Mord Rächende┬ô

Kinder der Gaia und des Pontos
Später bekam Gaia weitere Kinder mit Pontos, darunter

Nereus
Keto
Phorkys

Kinder der Gaia und des Tartaros
Als Zeus später den Kronos stürzte und mit den Titanen kämpfte, sandte Gaia Typhon zur Hilfe, einen Riesen mit hundert Drachen- oder Schlangenköpfen, den sie mit Tartaros gezeugt hatte.

Kinder von Uranos und Pontos
Aus dem Samen im Geschlecht des von Kronos entmannten Uranos, das ins Meer (Pontos) stürzte, entstand die (ältere) himmlische Aphrodite (Aphrodite Urania).

Die olympischen Götter
Mit dem Sturz des Kronos durch seinen Sohn Zeus beginnt die Herrschaft der Olympier. Dies sind

Zeus
die fünf Geschwister des Zeus (Hera, Hades, Hestia, Poseidon und Demeter)
die zehn göttlichen Kinder des Zeus
mit Hera: Ares, Hephaistos, Hebe, Eileithyia
mit Leto: Artemis und Apollon
mit Maia: Hermes
mit Methis: Athene
mit Demeter: Persephone
sowie mit Dione die (jüngere) gewöhnliche Aphrodite.
zwei der sterblichen Kinder des Zeus, die später in den olympischen Reigen aufgenommen werden
mit Alkmene: Herakles
mit Semele: Dionysos
In engerem Sinne werden unter dem Begriff olympischen Götter (auch Olympier oder Olympioi) nur jene Götter zusammengefasst, die auch auf dem Olymp residieren (also abzüglich Hades, der in der Unterwelt herrscht, und seiner Gemahlin Persephone); zudem werden Hebe, die als Mundschenk wirkt, und Eileitheia sowie die erst später Aufgenommenen, das sind Herakles und Dionysos, meist nicht mitgerechnet, so dass sich eine Gesamtzahl von 12 olympischen Göttern im engeren Sinne ergibt (griech. τßŻŞ Δωδεκ╬Čθεον to D┼Źdekatheon von griech. δ¤Äδεκα d┼Źdeka = zwölf). Diese sind, geordnet nach ihrem ungefähren Rang: Zeus, Poseidon, Hera, Demeter, Apollon, Artemis, Athene, Ares, Aphrodite, Hermes, Hephaistos und Hestia.

Sonstige Götter
Acheloos: der älteste und vornehmste der griechischen Flussgötter; muss, im Kampf dem Herakles unterlegen, diesem das Füllhorn überlassen
Aletheia: Göttin der Wahrheit
Anemoi: Windgötter
Zephyros (Zephyr, Zephir, lat. Favonius): lauer, warmer Westwind, der den Frühling bringt; befruchtend, Frauen schwängernd; der Chloris und der Iris vermählt; verliebt in Hyacynthos, den er, als sich dieser für Appollon entscheidet, aus Eifersucht tötet
Euros (Euros, lat. Vulturnus): Ostwind, der warmen Regen bringt
Notos (Notus, lat. Auster): trockener Südwind, der die spätsommerlichen/herbstlichen Stürme bringt
Boreas (lat. Aquilo, Aquilon, Septentrio): kalter Nordwind, der den Winter bringt
Kaikias (lat. Caecius): Nordostwind
Apheliotes (lat. Apeliotus): Südostwind
Skiron (Skeiron, lat. Caurus or Corus): Nordwestwind.
Lips (Livos, lat. Afer ventus oder Africus): Südwestwind
Chariten oder Grazien: Göttinnen der Anmut
Euphrosyne
Thalia oder Thaleia
Aglaia
Charon: Fährmann in der Unterwelt, der die Toten gegen einen Obolus über den Styx geleitet
Asklepios: Gott der Heilkunst
Ate (auch Apate): Tochter des Zeus, die Götter und Menschen ins Unheil stürzt
Chloris (lat. Flora): Göttin der blühenden Natur, der Blumen und Blüten, mit Zephyros, dem Westwind vermählt
Hekate: Göttin der Zauberkunst, der Nekromantie, des Spuks und der Wegkreuzungen
Hesperiden: Nymphen, die zusammen mit Ladon einen Baum mit goldenen Äpfeln bewachen. Diese verleihen den Göttern ewige Jugend
Aigle
Arethusa
Eris:die Göttin der Zwietracht und des Streites. Sie gilt manchmal auch als Schwester des Ares.
Erytheia
Hespere
Hespereia
Hesperusa (oder Hesperthusa)
Hestia
Horen: Göttinnen der Tages- und Jahreszeiten (gr. horai = Stunden) und des geregelten Lebens
Die zwölf Tageszeiten:
Auge: erstes Licht
Anatole: Sonnenaufgang
Mousika: die Morgenstunde der Musik und des Studiums, nicht zu verwechseln mit den Musen
Gymnastika: die Morgenstunde der körperlichen Übung im Gymnasion
Nymphe: die Stunde der morgendlichen Reinigung
Mesembria: Mittag
Sponde: die Trankopfer, die nach dem Mittagessen vergossen wurden
Elete: die erste der nachmittäglichen Arbeitsstunden
Akte oder Cypris: Essen und Vergnügen, die zweite der nachmittäglichen Arbeitsstunden
Hesperis: Abend
Dysis: Sonnenuntergang
Arktos: letztes Licht
Die drei Jahreszeiten:
Thallo oder Thalatte: Göttin des Frühlings, des Blühens
Auxo oder Auxesia: Göttin des Sommers, des Wachstums (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen athenischen Grazie)
Karpo oder Carpo oder Xarpo: Göttin der Herbstes, der Ernte
Die drei Säulen des geregelten Lebens:
Eunomia: Göttin von Gesetz und Gesetzgebung
Dike: Göttin der Gerechtigkeit
Eirene oder Irene: Göttin des Friedens und Wohlstandes
Hypnos: Gott des Schlafes, der Bruder des Todes Thanatos und Vater der Träume
Iris: Götterbotin, Göttin des Regenbogens, der göttliche und menschliche Welt verbindet; wie Chloris Ehefrau des Zephyros, mit diesem Mutter des Eros
Moiren: Dreiergruppe von Schicksalsgöttinnen
Atropos
Klotho
Lachesis
Morpheus: Gott des Traumes
Musen: Schutzgöttinnen der Künste
Erato (Liebes-Lyrik)
Euterpe (Flötenspiel, Gesang)
Kalliope (Epische Dichtung)
Klio (Geschichtsschreibung)
Melpomene (Tragödie)
Polyhymnia (Hymnische Dichtung)
Terpsichore (Tanz)
Thalia (Komödie)
Urania (Sternkunde)
Nereiden: 50 Töchter des Nereus, Nymphen, die Schiffbrüchige beschützen und Seeleute mit Spielen unterhalten
Amphitrite
Thetis
Nymphen: weibliche Gottheiten niederen Ranges, Personifikationen von Naturkräften
Nereiden (Meernymphen)
Najaden (Süßwassernymphen)
Napaien (Talnymphen)
Dryaden (Wald- und Baumnymphen)
Leimoniaden (Wiesennymphen)
Oreaden (Berg-, Grotten- und Höhlennymphen)
Hyaden (Regennymphen)
Plejaden (Siebengestirn)
Oneiroi: Träume, Söhne des Schlafgottes Hypnos
Pan: Hirtengott mit Ziegenfüßen
Plutos: der Reichtum
Thanatos: Gott des Todes
Zelos: Gott des Eifers

Halbgötter, Heroen und Menschen
Achilleus, Achilles (auch Atilles oder Archilles): größter griechischer Held vor Troja, Sohn des Peleus und der Thetis, die ihn zunächst unter den Töchtern des Lykomedes verbirgt, von Odysseus entdeckt und nach Troja verbracht; der Zorn des Achilleus (sein Streit mit Agamemnon) ist das zentrale Motiv der Ilias
Agamemnon: Oberbefehlshaber der Griechen vor Troja, von seiner Frau Klytaimnestra und Ihrem Liebhaber Aigisthos bei seiner Rückkehr erschlagen, durch seinen Sohn Orestes gerächt
Agenor: König von Phönizien, Vater der von Zeus in Stiergestalt nach Kreta entführten Europa (wo sie von ihm Mutter der drei sagenhaften kretischen Herrscher Minos, Rhadamantis - des späteren Richters in der Unterwelt - und Sarpedos wird), des späteren Gründers von Theben, Kadmos, und des von den Harpyien verfolgten und von den Argonauten erlösten Phineus
Aigisthos: Cousin Agamemnons und während dessen Abwesenheit mit der Herrschaft über Mykene betraut; Liebhaber der Klytaimnestra während Agamemnons Abwesenheit; ermordet zusammen mit ihr Agamemnon bei dessen Heimkehr; von Agamemnons Sohn Orest erschlagen
Ajax der Große: mächtiger griechischer Kämpfer vor Troja, nur von Achilles übertroffen; hilft bei der Bergung der Leiche Achillens, als dessen Rüstzeug jedoch dem Odysseus zugesprochen wird, verfällt er zunächst in Raserei und tötet sich dann selbst
Ajax der Kleine: schnellster Läufer nach Achilles; Schänder der Kassandra im Athenetempel, dafür von Göttern auf der Heimfahrt versenkt
Alkmene: Mutter des Herakles, den sie mit Zeus, der ihr in der Gestalt Ihres Ehemannes Amphitryon erschien, zeugt
Amazonen: matriarchalisch organisiertes Volk
Amphitryon: Ehemann der Alkmene, in dessen Gestalt Zeus sie verführt, um den Herakles zu zeugen
Andromeda: äthiopische Prinzessin, die dem von Poseidon von Bestrafung der Hybris ihrer Mutter geschickten Seeungeheuer Ketos zu dessen Besänftigung geopfert werden soll, wird, bereits an einen Felsen geschmiedet, von Perseus befreit, gebiert diesem viele Kinder (darunter die Vorfahren des Herakles und der Perserkönige) und wird später mit ihm als Sternenbild in den Himmel versetzt
Arachne: eine hervorragende Weberin, die Athene herausfordert und ob dieser Hybris von dieser in eine Webspinne verwandelt wird
Argos, der Mensch: der Gründer der gleichnamigen Stadt
Ariadne: Tochter von Minos, schenkt Theseus Wollknäuel und Schwert, die ihn im Labyrinth retten
Atalanta: amazonenhafte, unverheiratete, schnelle Jägerin, von Bärin gesäugt, an der Jagd auf den Kalydonischen Eber beteiligt
Bellerophon: von der von ihm zurückgewiesenen Frau des Proitos, König von Tiryns auf Kreta, verleumdet, daraufhin nach Lykien geschickt mit dem Plan ihn dort ermorden zu lassen, übersteht er jedoch alle Aufgaben; Bezwinger der Chimäre, versucht auf dem Rücken von Pegasus die Spitze des Olymps zu erreichen
Daidalos (Dädalus): kretischer Erfinder und Baumeister, Erbauer der bronzenen Kuh der Pasiphae und des Labyrinths, flieht vor Minos aus Kreta nach Sizilien mittels selbstgebauter Flügel, Vater des Ikarus
Danaiden: 50 Töchter des Ahnherrn der Griechen, Danaos; sollen die 50 Söhne des Aigyptos heiraten und töten sie in der Hochzeitsnacht; nur eine verschont ihren Mann; dafür in den Tartaros geschickt, wo sie mit einem Sieb Wasser in ein leckes Fass schöpfen müssen (Bild des Wasserkreislaufs der Erde)
Deukalion: Sohn des Prometheus, entkommt der von Zeus verhängten großen Flut
Elektra: Tochter des Agamemnon und der Klytaimnestra, hilft Orest den gemeinsamen Vater zu rächen
Europa: von Zeus in der Gestalt eines Stiers nach Kreta entführt, mit Zeus u.a. Mutter des Minos
Eurystheus: König von Mykene, für die zwölf Aufgaben bekannt, die er Herakles auferlegte
Hekabe: Ehefrau des Priamos, Mutter des Hektor, des Paris und vieler weiterer trojanischer Helden
Hektor: wichtigster Held und Heerführer Trojas, Sohn des Priamos
Helena: Prinzessin Helena "die Schöne Helena" von Troja und Königin von Sparta. Tochter des Zeus und der Leda. Als schönste Frau der Welt soll sie Ursache für den trojanischen Krieg gewesen sein, nach dem der trojanische Prinz Paris sie nach Troja entführte.
Herakles (römisch: Hercules): größter der Heroen, Heil- und Orakelgott, Beschirmer der Sportstätten und Paläste
Hero: Aphroditepriesterin an der Meerenge Hellespont, den ihr Geliebter Leander allnächtlich durchschwamm
Iason (Jason): zog mit den 50 Argonauten aus, um das Goldene Vlies zu rauben, das er mit Medeas Hilfe schließlich erlangt
Ikaros (Ikarus): Sohn des Dädalus, stürzt auf dem Flug von Kreta nach Sizilien ins Meer
Ixion: Person, die erstmals einen Mord an einem Verwandten beging, dafür in den Tartaros geschickt
Kassandra: Tochter des Priamos, Seherin in Troja, der niemand glaubt
Laokoon: Apollonpriester, warnte die Bewohner von Troja davor, das hölzerne ┬äTrojanische Pferd┬ô in die Stadt zu ziehen (┬äDanaergeschenk┬ô); um ihn daran zu hindern schickt die auf Seiten der Griechen stehende Athene zwei Seeschlangen, die ihn und seine Zwillingssöhne erwürgen
Leander: Geliebter der Hero, der auf dem Weg zu ihr im Hellespont ertrank
Medeia (Medea): zauberkundige Tochter des kolchischen Königs, hilft Iason aus Liebe das goldene Vlies zu rauben, flieht mit ihm nach Griechenland, ermordet aus Eifersucht ihre Kinder als sich Iason Kreons Tochter Glauke zuwendet
Melampous: Seher und Heiler, der die Sprache der Tiere verstand
Menelaos: König von Sparta, Bruder des Agamemnon, Ehemann der Helena, die Paris ihm raubt und nach Troja entführt
Minos: König von Kreta, sperrt den Minotauros, den seine Frau Pasiphae mit des Poseidons Stier gezeugt hatte, ins Labyrinth und führt Krieg mit Athen um diesen zu ernähren
Nestor: Herrscher von Pylos, versucht den Streit zwischen Agamemnon und Achill zu schlichten, Argonaut
Oidipous (Ödipus): Sohn des Königs von Theben, den er unwissentlich tötet, und dessen Frau Iokaste, die er später zur Frau nimmt
Odysseus (etruskisch: Uthuze): listenreichster der griechischen Helden vor Troja, König von Ithaka
Oknos: verurteilt, ein Seil aus Binsen zu flechten, dessen fertiges Ende immer von einem Esel aufgefressen wurde
Orestes: Sohn des Agamemnon und der Klytaimnestra, Bruder der Iphigenie
Orpheus: Sänger, Erfinder der Musik und des Tanzes, betört sogar Hades, der ihm seine an einem Schlangenbiss verstorbene Frau zurückgibt, die er aber durch seinen unerlaubten Blick auf die Geliebte während des Aufstieges aus der Unterwelt wieder an Hades verliert, Argonaut
Paris: Sohn des Königs Priamos von Troja, Räuber der Helena
Pasiphae: Frau des Minos, zeugt mit dem von Poseidon geschickten Stier in der Daidaloischen Kuh den Minotauros
Penelope: Frau des Odysseus, muss sich während dessen Abwesenheit zahlreicher Freier erwehren
Perseus: ausgesetzter Sohn des Königs von Argos, besiegte die Gorgo Medusa, verwendet ihr Haupt, um Atlas in Stein zu verwandeln
Priamos: König von Troja, Ehemann der Hekabe, Vater des Hektor, des Paris und vieler weiterer trojanischer Helden
Pyrrha: einzige überlebende Frau nach der deukalischen Flut
Sisyphos: verriet die Pläne der Götter und musste im Tartaros einen Felsblock einen Hang hinaufrollen, der dann immer wieder nach unten rollte
Tantalos: Stammvater der Tantaliden, König von Lydien, Urahn des Agamemnon, Anfangs war er mit den Göttern befreundet (durfte sogar gemeinsam mit ihnen speisen) aber dann verfeindet, weil er seinen Sohn kochte und ihn den Göttern als Mahl vorsetzte. Als Strafe musste er Hunger, Durst und Todesqualen erleiden, obwohl er in einem See steht und Obstbäume um ihn wachsen. Todesangst erlitt er wegen einem, über ihm schwebenden, großen Felsbrocken. Einige Nachkommen sind: Pelops und Niobe.
Xanthos: griechischer Krieger während des Trojanischen Krieges
Telemachos: Sohn des Odysseus und der Penelope, hilft seinem heimgekehrten Vater bei der Tötung der Freier
Theseus: einer der berühmtesten Helden der griechischen Mythologie, König von Athen, Argonaut, Kalydonischer Jäger, Überwinder des Minotauros und des Marathonischen Stieres, Stifter der Panathenäischen und isthmischen Spiele, von Herakles aus der Unterwelt befreit nach dem gescheiterten Versuch, Persephone zu entführen

Ungeheuer, Riesen, Tiere, Automatones etc.
Androgynes: Geschöpfe, aus denen die Menschen hervorgegangen waren
Arion: sehr schnelles Wunderpferd, welches sprechen konnte
Argos, das Ungeheuer (auch Panoptes genannt): Ungeheuer mit hundert (oder zahlreichen) Augen am ganzen Leib
Argos, der Hund: der Hund des Odysseus
Basilisk: König der Schlangen
Bronzene Bullen (Tauroi khalkeoi): vier feuerspeiende bronzene Bullen, von Hephaistos für König Aietes von Kolchis angefertigt; nicht zu verwechseln mit der bronzenen Kuhattrappe, die Daedalus für Minos Frau schuf
Cabirische Pferde (Hippoi kabeirikoi): die zwei metallenen, feuerspeienden Pferde der Cabiren
Charybdis: Meeresungeheuer, das gemeinsam mit der Skylla in der Straße von Messina lebte
Chimaira (Chimäre): feuerspeiendes Mischwesen mit drei Köpfen (Löwe, Ziege, Schlange/Drache)
Erymanthischer Eber: von Herakles lebendig gefangen
Ethon: Adler, der die Leber des Prometheus zerfrisst
Geryon: Riese mit drei an der Hüfte zusammengewachsenen Leibern; Herakles tötet ihn, um seine Rinderherde zu rauben
Gorgonen: Schreckgestalten mit Schlangenhaaren, die jeden, der sie anblickt, zu Stein erstarren lassen
Euryale
Medusa
Stheno
Gryphos (Greif): Löwe mit Adlerkopf und Flügeln, Symbol scharf blickender Klugheit und des Sehertums
Harpyien: Mischwesen aus Frau und Vogel, Schwestern der Iris; quälten den blinden König Phineus, von den Argonauten vertrieben; verbringen Menschen in den Tartarus und quälen diese auf dem Weg dorthin
Aello
Ocypetes
Podarse (auch Célaèno): Mutter der Pferde des Achilles
Herakleische Schlangen: zwei Schlangen, die Hera schickt, um den wenige Monate alten Herakles zu töten; von diesem erwürgt
Hydra (auch Lernäische Schlange genannt): neunköpfiges Seeungeheuer, von Herakles erlegt; in ihr giftiges Blut taucht Herakles seine Pfeile
Kalydonischer Eber: seine Erlegung und der Streit um das Vlies, an beiden sind Atalante und Meleager maßgeblich beteiligt, kostet vielen der Beteiligten das Leben
Keledones: Sängerinnen aus Gold, die Hephaistos für den Apollon-Tempel in Delphi schuf (vgl. Kourai khryseai)
Kentauren (dt. Zentauren): Mischwesen aus Pferd und Mensch
Pholos: beginnt den Streit mit Herakles über das von diesem geöffneten Weinfass, in dessen Verlauf er, Asbulus und Cheiron (letzterer versehentlich) durch des Herakles Giftpfeile umkommen
Asbolos: wie Pholos und Cheiron auch, durch Herakles mit einem Giftpfeil getötet
Cheiron (auch Chiron): Weisester der Kentauren, Erzieher des Herakles, des Iason und des Askleios; von Herakles versehentlich mit einem ewig schmerzenden Giftpfeil verletzt, verzichtet er zugunsten des Prometheus, diesen erlösend, auf seine Unsterblichkeit
Nessos (auch Nessus, Nettos, Netos): von Herakles beim Versuch, dessen Ehefrau Deinaeira zu entführen, getötet; behauptet sterbend Letzter gegenüber aphrodisierende Wirkung seines Blutes, tatsächlich erweist sich der von ihr darin getauchte Mantel (┬äNessosmantel┬ô), den sie Herakles später anlegt, jedoch als unendliche Schmerzen bereitend; Herakles lässt sich daraufhin, um von den Schmerzen erlöst zu werden, von Philoktet verbrennen, dem er zum Dank seinen treffsicheren Bogen und die Giftpfeile überlässt
Hylonome: weiblicher Kentaur, folgt ihrem Mann in den Tod
Kerberos (Hund des Hades, dt. auch Zerberus)
Kerynitische Hirschkuh (auch Keryneische Hindin oder Keryneiische Hindin): Hirschkuh, die Felder in Arkadien verwüstete und die Herakles erst nach einem Jahr einzufangen vermochte
Kirke (röm. Circe)
Kithäronischer Löwe
Kourai Khryseai: Künstliche Sängerinnen aus Gold, von Hephaistos erschaffen (cgl. Keledones)
Kretischer Stier: Stier, den Poseidon Minos als Zeichen, dass dieser König werden solle, schickte; als Minos das schöne Tier dem Gott nicht opfern will, lässt Poseidon Minos Frau in Liebe zu dem Tier verfallen (siehe Minotauros); von Herakles zu Eurystheus gebracht, aber wieder freigelassen (vgl. marathonischer Stier); von Theseus später erlegt
Marathonischer Stier: identisch mit dem kretischen Stier; Herakles lässt ihn, nachdem er ihn Eurystheus vorgeführt hat, frei, woraufhin er viel Schaden anrichtet, v.a. in Marathon, daher der Beiname
Ladon: Drache mit - je nach Quelle - 2, 3 oder 100 Köpfen, der zusammen mit den Hesperiden einen Baum mit goldenen Äpfeln bewacht
Lailaps: sein Opfer immer schlagender Jagdhund der Prokris bzw. später des Kephalos
Lernäische Schlange: Beiname der Hydra, siehe dort
Minotaurus: Untier, das die Frau des Kreterkönigs Minos gebar, nachdem sie sich, versteckt in einer von Daedalos gebauten hölzernen/bronzenen Kuh mit dem kretischen Stier paarte; in das von Daedalos erbaute Labyrinth verbracht, muss Minos Menschen opfern
Nemëischer Löwe: Löwe mit undurchdringlichem Fell, daher von Herakles erwürgt; das Fell, das er mit den Krallen des Löwen abzog, trug er fortan als Rüstung
Orthos: zweiköpfiger Hund, der die Rinderherde des Geryos bewacht, ein Bruder des Höllenhundes Kerberos
Pegasos: geflügeltes Pferd
Pferde des Diomedes: menschenfressende Pferde, Herakles wirft ihnen Diomedes selbst zum Fraß vor und kann sie so eine Weile zähmen; fressen später Abderos, des Herakles Liebling
Phoinix: Vogel, der verbrennt und aus seiner Asche neu ersteht
Satyren: Waldgeister im Gefolge des Dionysos
Sirenen: weibliche Fabelwesen, die durch ihren Gesang die Schiffer anlockt, um sie zu töten
Skylla: bewacht zusammen mit Charybdis die Meerenge von Messina
Sphinx: Dämon der Zerstörung, gab den vorbeikommenden Reisenden ein Rätsel auf
Stymphalische Vögel oder Stymphaliden: Vögel mit ehernen Schnäbeln, Klauen und Feder, welche sie wie Pfeile abschießen konnten; überfallen die Argonauten; später von Herakles vertrieben
Talos: bronzener Riese
Teumessischer Fuchs: riesiger, menschenfressender Fuchs, dem die Thebaner monatlich einen Knaben opfern mussten
Triton: Mischwesen aus Mensch (Oberkörper), Pferd (vorder Hälfte des Unterleibes) und Delphin (hinterer Teil des Unterleibes), daher häufig als Kentaur des Meeres bezeichnet
Tityos: Riese, der versuchte, die schöne Leto zu vergewaltigen
Zentauren: siehe unter Kentauren

Orte, die für die griechische Mythologie von besonderer Bedeutung sind
Delphi: Stadt, die vor allem für ihr Orakel bekannt war
Dodona: Orakelstätte
Elysion (lat. Elysium): Insel der Seeligen im äußersten Westen der Welt
Hades: Ort der Toten
Tartaros: Strafort der Unterwelt
Asphodeliengrund: dort hausten auch die meisten Toten als Schatten
Lethe: Quelle, aus der die Seelen der Verstorbenen das Wasser des Vergessens trinken
Styx: Grenzfluss zur Unterwelt, den die Verstorbenen mit Hilfe des Fährmannes Charon für einen Obolus überqueren
Nekromanteion: das einzige Totenorakel in Griechenland
Olymp: Wohnstatt der olympischen Götter
Thermodon: Fluss der Amazonen
Symplegaden (Kyaneischen Felsen): die „Zusammenschlagenden“, zwei Felseninseln

Mythologische Gegenstände
Aigis: goldenes Ziegenfell, welches Zeus benutzte, um Gewitter heraufziehen zu lassen
Ambrosia: Speise und Salbe der Götter
Argo
Ariadnefaden
Äskulapstab
Büchse der Pandora
Bätylos: der Stein, den die Titanin Rhea in Ziegenfell verpackt, ihren Gemahl Kronos statt des neugeborenen Zeus verschlingen ließ
Dreizack
Flügelschuhe
Füllhorn
Goldene Äpfel der Hesperiden: verliehen den Göttern ewige Jugend
Goldenes Vlies: Fell des goldenen Widders Chrysomeles, der fliegen und sprechen konnte
Gorgoneion: Medusenhaupt
Halsband der Harmonia: von Hephaistos verfertigtes und von Kadmos seiner Gemahlin anlässlich Ihrer Hochzeit als Geschenk überreichtes Halsband, das allen späteren Besitzern jedoch nur Unglück bringt
Hermesstab (Caduceus)
Klapper der Athene: dem Herakles von Athene übergeben, um die stymphalischen Vögel damit zu vertreiben.
Nektar: Getränk der Götter
Nepenthes: eine "Sorgen verjagende" Droge, die Helena von einer ägyptischen Königin erhält
Omphalos
Palladion
Tarnkappe
Thyrsosstab
Trojanisches Pferd

Quelle Text und Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Mythologie#Die_olympischen_G.C3.B6tter







 




 
   
     
   
     
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