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  Neptun


 

Der römische Gott Neptunus (deutsch: Neptun) ist der gleiche Gott wie der Wassergott Poseidon und war ursprünglich vermutlich der Gott der fließenden Gewässer, der springenden Quellen oder sogar des Wetters. Ab dem beginnenden 4. Jahrhundert v. Chr. wurde er dem griechischen Poseidon gleichgesetzt, womit er auch zum Gott des Meeres wurde. Damit wurde er zweitmächtigster Gott des Olymps. Seine Eltern sind der Mythologie nach Saturn und Ops, seine Brüder Pluto und Jupiter, mit ihm teilte er sich zudem die Herrschaft über die Oberwelt. Neptun war auch im römischen Amphitrite verheiratet. Ob Triton auch in der römischen Mythologie als sein Sohn angesehen werden kann, ist ebenfalls umstritten. Es wird vermutet, dass er keine Nachkommen hatte. Auch ist seine Verwandtschaft mit Jupiter und Pluto nicht vor der Gleichsetzung mit dem griechischen Poseidon belegt.

Er wird meistens mit seinem Symbol, dem Dreizack (Ψ), Seewesen oder Delphinen dargestellt. In den allermeisten Fällen trägt er einen Bart und lange Haare. Oft stellt er seinen Fuß auf eine Prora.

Zu seinen Ehren wurden schon sehr früh am 23. Juli im Römischen Reich die Neptunalia gefeiert. Über das Fest selbst ist nicht viel bekannt, man weiß nur, dass Laubhütten errichtet wurden, zu welchem Zweck ist jedoch umstritten (Schutz vor Sonne, Verkaufsstände, Bitte um Regen)

Er wohnte in der Meerestiefe mit großem Gefolge niederer Meeresgottheiten und ist Herrscher über die von Pontos und Gaia hervorgebrachten Meeresgottheiten Nereus, Phorkys und Keto. Die antiken Quellen (vor allem Plinius, Livius und Cassius Dio) überliefern mindestens zwei Kultstätten für ihn auf dem Marsfeld in Rom. Einen Tempel der vor 206 v. Chr. im Gebiet des Circus Flaminius geweiht wurde und die sogenannte Basilica Neptuni, die 25 v. Chr. von Marcus Agrippa zu Ehren des Augustus in unmittelbarer Nähe zum Pantheon gebaut wurde. Auch in den Provinzen und italischen Städten außerhalb Roms wurde er vor allem an Flüssen, Seen oder am Meer verehrt.

Es bleibt schwierig den griechischen Poseidon vom römischen Neptun zu differenzieren, jedoch sollte man diese beiden Götter nicht einfach als gleich betrachten.

Rezeption nach der Antike
Seit der Renaissance ist sein Standbild ein beliebtes Motiv von Prachtbrunnen.

In den meist italienischen Opern der Barockzeit, die sich mit mythologischen Themen befassen, tritt häufig der Name Neptuns – in der italienischen Form Nettuno – an Stelle des griechischen Poseidon, auch wenn das Libretto einen griechischen Hintergrund hat. In der bildenden Kunst des Barock verkörpert Neptun in Darstellungen der vier Elemente das Wasser.

In der christlichen Seefahrt kommt er bei der Äquatortaufe persönlich an Bord.

Quelle Text und Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Neptun_(Mythologie)




 
   
     
   
     
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