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Geschichten & Märchen

*GESCHENKSENDUNG IN´S GELOBTE LAND

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Geschenksendung in das Land, das gelobt sein will Jankele und Sahrele, Grosseltern von drei der suessesten Enkelkinder der Welt. Natuerlich sind die beiden mehr als stolz auf dieses Glueck. Enkelkinder lieben es nun einmal; von Opa und Oma Geschenke zu erhalten. Das wissen Jankele und Sahrale natuerlich auch. Es vergeht kein Tag, an dem die Grosseltern mal nichts fuer die Enkel kaufen. Alu-Roller, krabbelnde Puppenbabys, Rucksaecke, Malstifte, Schwimmutensilien fuer die Fahrten ans Meer, und viele Dinge, die das Leben der Kleinen versuessen. Natuerlich duerfen die grossen Kinder nicht fehlen. Somit denken Jankele und Sahrale an die Eltern der Enkelkinder. Diese bekommen nach Wunsch eine Telefon-Fax-Maschine und viele diverse Dinge fuer die Computer. Alles ist zum verpacken und versenden bereit, bei den Eltern und Grosseltern. Mit viel Freude und Elan gehen sie mit der Verpackung um. Liebevoll. Hier ein Schleifchen, da ein Anhaengsel. Der Tisch mit den fertigen Geschenken fuellt sich stetig. Kleine Pueppchen und Namensschilder zieren die Schleifen. Jankele und Sahrele sind entzueckt und wissen, die Kleinen werden ganz grosse strahlende Augen bekommen. Die Aluminium-Roller wurden auch jeweils mit dem Namen versehen, und Jankele hat keine Muehe gescheut, die zusammenklappbaren, Roller kunstgerecht zu verpacken. Alles wurde nochmals von Sahrale begutachtet, damit sich auch ja kein Fehler einschleicht. Das grosselterliche Guetesiegel wird verabreicht. Nunmehr wird alles in zwei grosse Kartons verpackt. Vorsichtig. Wie bei einem Puzzle, jede Ecke ausfuellend. Klebeband, Schnur, Aufkleber und hauptsaechlich viel Liebe werden benutzt. Immer wieder wandern die Augen von Jankele und Sahrale zu den Paketen, die fertig an der Tuer stehen, zum Versand bereit. Morgen frueh wird er sofort die Pakete voller Liebe auf die Reise nach Israel senden. Richtig aufgeregt und voller Vorfreude begibt sich Jankele laechelnd zu dem nahe gelegenen Postamt. Dort angekommen, stellt er sofort die Pakete a uf die Waage. Das Gewicht stimmt. Aber dann sieht der Postbeamte das Bestimmungsland: ISRAEL. Sachlich macht er Jankele darauf aufmerksam, dass er diese Pakete so nicht senden koenne, da diese 'geschlossen' waeren. Natuerlich sind die Pakete veschlossen und liebevoll verpackt, denn bei offenen Paketen faellt doch alles hinaus. Jankele glaubt noch immer an einen morgendlichen Scherz des Beamten, und verliert auch nicht das Laecheln. Also klaert der liebe Postbeamte Jankele auf, dessen Laecheln ihm aus dem Gesicht langsam aber sicher weicht. 'Der Staat Israel habe mit allen EU-Laendern ein Abkommen getroffen ( und somit auch die Verantwortung den einzelnen Laendern auferlegt ) welches besagt, so woertlich lt. Handbuch - Pakete - Ausland - Israel - Seite 137 : DIE PAKETE SIND OFFEN AM SCHALTER DES AUFGABEPOSTAMTES VORZUWEISEN. PAKETE WESTLICH DES JORDANS UND DES GAZA-STREIFENS SIND NICHT ZULAESSIG.' Das heisst, Jankele muss die Pakete oeffnen, die Geschenke wieder auspacken, da der Postbeamte die Verantwortung dafuer traegt, dass sich kein Sprengsatz in einem der Pakete befindet. Jankele muss das erst einmal verdauen, denn das heisst, das kein Geschenk eingepackt werden darf, geschweige denn das Paket, welches in das 'heilige Land' versendet werden soll. Erstarrt, gelaehmt und schockiert steht Jankele vor dem Beamten, unglaublich das Gehoerte zu fassen, der aber auf seine Vorschriften pocht. Nichts zu machen - ausser die Pakete auf. Zur Freude des Tages bekommt Jankele eine Schere und ein Messer geliehen, und voller Wut, Aerger und Enttaeuschung schneidet und reisst er die Pakete wieder auf. Alle sorgfaeltig und mit viel Liebe eingepackten Geschenke muessen entpackt werden. Die Wut Jankeles steigert sich ins Unermessliche. Die neu verpackten Pakete sehen aus wie nach einem Sprengstoffanschlag, den Israel mit seinen auferlegten Vorschriften verhindern will. Es ist nichts liebevolles mehr in und an dem Paket zu erkennen. Natuerlich darf Jankele nunmehr vor lauter Freude pro Paket an die einhundert Euro zahlen, schliesslich hatte Jankele ja seinen Spass - und Spass kostet nun einmal Geld. Der Postbeamte versieht das Paket mit der Aufschrift: Offen aufgegeben - Stempel drauf - fertig. Nunmehr ist das Paket 'explosionsfrei'. War das nicht ein herrlicher Tag im Leben von Jankele? Gluecklich und zufrieden darf er nun sein, da er bis Europa die Heimat schnuppern und erleben durfte. Auch Sahrale riss es vor Freude fast vom Stuhl, als sie von Jankele die frohe Botschaft aus dem Morgenland erhielt. Das 'Land der Vaeter' vergisst wahrscheinlich auch die Herzen der Muetter und Grossmuetter. Aber mit dieser Handlungsweise schadet sich der israelische Staat selbst. Die 'Angst vor dem eigenen Schatten' muss ja grenzenlos sein, als auch das 'Abschieben der Verantwortung' auf andere Staaten hat Israel geschafft, fragt sich nur unter welchen Umstaenden dies wieder erreicht wurde, bzw. welche Methode wurde diesmal angewandt. Natuerlich kann jeder Mensch weiterdenken, und zu eigenen Ergebnissen kommen. So auch Jankeles Ergebnis, dass der Staat, der so demokratisch und menschenfreundlich sich darstellt, u.a. auch als Zugabe unter dem Deckmantel der Sicherheitsphrasen , Verbindungen zu Familienangehoerigen innerhalb des Landes abblocken moechte. Denn welche Familienangehoerigen, die sich als israelische Staatsbuerger ausweisen koennen, versenden Sprengsaetze? Andererseits kann sich der Staat nicht dagegen wehren, solche zu bekommen, auch mit dieser ‚ 'vermeintlichen Kontrolle', da theoretisch in jedem Teil etwas verborgen sein kann, welches ein Postbeamte im Ausland gar nicht registrieren koennte, da dieser nicht als 'Sprengstoffexperte' ausgebildet ist. Es sei denn, dass jegliche Postaemter einen 'Sprengstoffentschaerfer mit Sprengstoffhund' bereitgestellt bekommen. Also ist und bleibt es eine Schikane des Staates Israel. Aber diese Handhabung erinnert Jankele auch an den Ex-DDR-Staat. Dieser hatte auch staendig Angst vor dem eigenen Schatten... , nur im 'Land des Honigs und der Milch' scheint diese Krankheit fortgeschritten zu sein. Die Pakete, die vor der 'Kontrolle' sauber, geordnet und voller Liebe waren, sahen danach aus wie der Staat Israel 'innen' aussieht: Lieblos, zerfetzt, kalt und schlecht. Hinzu kommen Neid, Arroganz, Druck, Bevormundung und die sagenhaften Kontrollen, die schon ernsthaft an Verfolgungswahn erinnern. Ein armseliger, von sich selbst ueberzeugter Staat des Negativen. Nochmals, ein Staat der sogar vermutet, das Grosseltern ihren Enkeln Sprengsaetze zukommen lassen, hat ein sehr krankes, schizophrenes Handlungs- und Denkungssystem. Nun muss es auch nicht sein, dass 'unverbesserliche Himmelskomiker' und 'sogenannte Israelfreunde', die von vornherein alles tolerieren was 'die Wurzeln ihres Glaubens' (Israel) vollbringen, ihren glorreichen Segen kundtun. Auch wenn alles 'schoen geredet' wird, bleibt die Realitaet an der Tagesordnung und wechselt nicht in ein 'Wunschdenken' oder endet in einem 'religioesen Wunder'. Somit bleiben nur die guten Wuensche fuer alle Pakete, die den Staat Israel erreichen sollen. Die 'Verpacker' solcher Sendungen sparen wenigstens Papier und Anhaenger solcher Geschenke. Noch mehr sparen sie, wenn sie keinerlei Pakete senden wuerden. Es gibt auch andere Wege der Uebermittlung, wo der israelische Staat (bis jetzt) keinerlei Handhabe hat. In diesem Sinne, froehliches Ver- oder auch Nichtversenden. DUNCAN SMILE presse_il@yahoo.de medien_il@walla.co.il info.duncan.smile@gmx.net

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