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Bremen & Mundart

Die Bremer Rentnerband

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von Wolfgang Lörzer (geb. 1950) Das Gedicht wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors hier veröffentlicht Eine Erfolgsstory in vier Strophen und einem Nachsatz Ein Esel, kraftlos und betagt, von seinem Bauern fortgejagt, dachte traurig hin und her, was nun wohl zu machen wär'. Da beschloss er justament: "Ich gründe eine Rentnerband! Das lass' ich mir nicht nehmen. Ich trete auf in Bremen!" Ein Hund, 'ne Katze und ein Hahn schlossen sich dem Esel an. Auch sie befanden sich in Not und suchten Bess'res als den Tod. Und von dem Esel inspiriert haben sie dann musiziert. "Das lassen wir uns nicht nehmen. Wir treten auf in Bremen!" Bevor sie in Bremen gesungen, ist ihnen ein Coup gelungen: Im Walde stand ein Räuberhaus, da jagten sie die Räuber raus und nahmen das Haus für sich ein. Dann schmausten und schliefen sie fein. "Das lassen wir uns nicht nehmen, das Räuberhaus bei Bremen!" Sie lebten in dem schönen Haus glücklich zusammen, tagein, tagaus. Sie traten auf mit irrem Sound, und wer sie hörte, war erstaunt: "Das gibt's ja nicht!" meinten viele und lauschten verzückt ihrem Spiele. Drum ließ man es sich nicht nehmen und schuf ein Denkmal in Bremen. Nachsatz Ohne Titel, ohne Orden sind die Vier berühmt geworden, weil sie Erstaunliches geschafft mit Lebensmut und Willenskraft.

Themen: Gedichte über Bremen