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Bremen & Mundart

Bremer Hedwigs

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Eine alte bremische Fastenspeise hat sich bis in unsere Tage gehalten: die Heißwecken, auch Hedwigs genannt. Früher legte jeder Bremer zum Mittagessen des Fastnachttages einen warmen Heißweck in den Suppenteller, schnitt oben einen tiefen Deckel heraus und füllte die entstandene Höhlung mit einem Stück frischer Butter, recht reichlich mit feinem Zucker und Kaneel Bestreut. Dann wurde der Deckel wieder zugedrückt, und der Hedwig mit kochendheißer Milch übergossen und mit dem Löffel gegessen. Heute gelten Heißwecken als überaus willkommener Bestandteil eines Bremer Frühstücks. Sie werden im allgemeinen wie ein normales Brötchen behandelt und mit Butter bestrichen. Manche mögen es aber auch eine halbe Heißwecke mit einer Scheibe Schwarzbrot zu vereinen, beides groß- zügig mit Butter bestrichen. Rezepte für etwa 15 Hedwigs: 500 g Mehl 100 g Hefe 75 g Fett 50 g Zucker eine Prise Salz etwas abger. Zitronenschale etwas Rosenwasser 200 ml Milch 375 g Rosinen und Zitronat Zubereitung: Aus Mehl und Hefe wird ein Hefeteig angesetzt. Nachdem der Teig aufgegangen ist, werden die übrigen Zutaten - mit Ausnahme der Rosinen und des Zitronats - dazugegeben. Unter den fertigen Teig werden dann die Rosinen und das Zitronat gemischt. Danach die Heißwecken formen und gehen lassen. Sie werden dann im vorgeheizten Ofen 15 bis 20 Minuten bei 220° gebacken.

Themen: Bremer Spezialitäten