von Franz Alfred Muth (1839-1890) Die Mutter sitzt beim Kinde, das liegt im Kissen warm. Sie küßt es auf die Lippen, sie hält es weich im Arm, Sie lallt und lacht und betet, wie`s eine Mutter tut, Das Kindlein lächelt leise, es weiß, wie sie ihm gut. Und nun d …
Autor unbekannt Ein einzig Wunderbares gibt's hienieden, das jedes Volk, das jede Sprache nennt. Die Mutter ist's - bei ihr ist Ruh' und Frieden, weil sie, nur sie allein dich wirklich kennt. Sie, die dich sorglich führte einst ins Leben, die dich behütet hat …
Autor unbekannt Mutter sein, - das heißt vor allen Dingen, verzichten können und Opfer bringen. Sorgen müssen in Stunden und Tagen, Antwort geben auf tausend Fragen. Mutter sein, - das heißt lieben können und wie ein Licht für andere brennen, wie eine Flamme s …
Autor unbekannt Ehre das Mutterherz , solange es noch schlägt , wenn es gebrochen ist , ist es zu spät . Alles kannst Du haben für Gold und Erz , aber nie aus dem Grabe ein Mutterherz .
von Max von Schenkendorf (1783-1817) Muttersprache, Mutterlaut! Wie so wonnesam, so traut! Erstes Wort, das mir erschallet, Süßes, erstes Liebeswort, Erster Ton, den ich gelallet, Klingest ewig in mir fort. Ach, wie trüb' ist meinem Sinn, Wenn ich in der Fremd …
von Hermann Kletke (1813-1886) Seht das Kind, das holde, seht, Wie`s auf schwachen Füßchen steht, In dem Arm der Mutter hangt, Fröhlich hin und her verlangt. Seht, wie hastig drängt es sich — Locken dort die Hände dich? Locken Kuß und Schmeichelwort? Magst dic …
Autor unbekannt Mutter ist der schönste Name, auf dem weiten Erdengrund. Zärtlich, oft wird er gerufen, leise aus der Kinder Mund. Leise nur wird er gesprochen, wenn bang und traurig ist das Herz. Hilfesuchend, oft gerufen, wenn Dich drückt die Not, der Schmer …
von Julius Sturm (1816-1896) Ich hab doch nichts so lieb wie dich, mein Mütterlein, es müsste denn der liebe Gott im Himmel droben sein. Den lieb ich, weil er dich mir gab und weil er mir erhält das allerbeste Mütterlein auf weiter, weiter Welt.
von F. W. Güll (1812 - 1879) Kein Vogel sitzt in Flaum und Moos in seinem Nest so warm als ich auf meiner Mutter Schoß, auf meiner Mutter Arm. Und tut mir weh mein Kopf und Fuß, vergeht mir aller Schmerz, gibt mir die Mutter einen Kuss und drückt mich an ihr H …
von Detlev von Liliencron (1844-1909) Wie oft sah ich die blassen Hände nähen, Ein Stück für mich - wie liebevoll du sorgtest. Ich sah zum Himmel deine Augen flehen, Ein Wunsch für mich - wie liebevoll du sorgtest. Und an mein Bett kamst du mit leisen Zehen, E …
von Johannes Trojan (1837-1915) Mutter, schallt es immerfort und fast ohne Pause. Mutter hier du Mutter dort in dem ganzen Hause. Überall zugleich zu sein, ist ihr nicht gegeben. Sonst wohl hätte sie, ich mein, ein bequemes Leben. Jedes ruft, und auf der Stell …
Autor unbekannt Im Herzen jung, im Alter weise, manch guten Rat, gabst Du mir leise. Von klein auf pflegten mich deine Hände gabst mir Trost und Liebe ohne Ende, mit großen und mit kleinen Sorgen, ging ich hin zu dir schon am Morgen, du hattest immer ein offen …