Balladen

Rubriken

325–331 von 331 Beiträgen

331 Beiträge

Balladen

Der Zauberlehrling

von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Hat der alte Hexenmeister Sich doch einmal wegbegeben! Und nun sollen seine Geister Auch nach meinem Willen leben. Seine Wort' und Werke Merkt ich und den Brauch, Und mit Geistesstärke Tu ich Wunder auch. Walle! walle …

Johann Wolfgang von Goethe

0 Aufrufe

Balladen

Vanitas! Vanitatum vanitas!

von Andreas Gryphius (1616-1664) Die Herrlichkeit der Erden Muß Rauch und Aschen werden, Kein Fels, kein Erz kann stehn. Dies, was uns kann ergötzen, Was wir für ewig schätzen, Wird als ein leichter Traum vergehn. Was sind doch alle Sachen, Die uns ein Herze m …

Andreas Gryphius

0 Aufrufe

Balladen

Die Vergeltung

von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) 1. Der Kapitän steht an der Spiere, Das Fernrohr in gebräunter Hand, Dem schwarzgelockten Passagiere Hat er den Rücken zugewandt. Nach einem Wolkenstreif in Sinnen Die beiden wie zwei Pfeiler sehn, Der Fremde spricht …

Annette von Droste-Hülshoff

0 Aufrufe

Balladen

Die Geister am Mummelsee

von Eduard Mörike (1804-1875) Am Berge was kommt dort um Mitternacht spät Mit Fackeln so prächtig herunter? Ob das wohl zum Tanze, zum Feste noch geht? Mir klingen die Lieder so munter. O nein! So sage, was mag es wohl sein? Sie schweben herunter ins Mummelsee …

Eduard Mörike

0 Aufrufe

Balladen

Een Boot is noch buten

von Arno Holz (1863-1929) "Ahoi! Klas Nielsen und Peter Jehann! Kiekt nach, ob wi noch nich to Mus sind! Ji hewt doch gesehn den Klabautermann? Gottlob, dat wi wedder to Hus sind!" Die Fischer riefen's und stießen ans Land Und zogen die Kiele bis hoch auf den …

Arno Holz

0 Aufrufe

Balladen

Der Feuerreiter

von Eduard Mörike (1804-1875) Sehet ihr am Fensterlein Dort die rote Mütze wieder? Nicht geheuer muß es sein, Denn er geht schon auf und nieder. Und auf einmal welch Gewühle Bei der Brücke, nach dem Feld! Horch! das Feuerglöcklein gellt: Hinterm Berg, Hinterm …

Eduard Mörike

0 Aufrufe

Balladen

Der Knabe im Moor

von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) O schaurig ists, übers Moor zu gehn, Wenn es wimmelt vom Heiderauche, Sich wie Phantome die Dünste drehn Und die Ranke häkelt am Strauche, Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, Wenn aus der Spalte es zischt und s …

Annette von Droste-Hülshoff

0 Aufrufe

325–331 von 331 Beiträgen