von Heinrich Zeise (1822-1914) Hell prangt des Zimmers weiter Raum! Welch hehre Augenweide! Und jubelnd um den Tannenbaum stehn meine Kinder beide. Wie jauchzen sie von Lust beseelt, sich freuend jeder Gabe, o, könnt ich jubeln, doch mir fehlt mein blondgelock …
Verfasser unbekannt Noch eene, noch twee, noch dree dage, dann is wiehnachten - hurra! Doch, wat soll ick mi nu wünschen? En Perd, mit'n Perharsteert... Or'n Schip, mit'n Stüer... Or'n Dampmaschien...? Mien Swester, die kriegt en Popp mit Slopoogen in Kopp. Da …
Verfasser unbekannt Kiek einst, wat is de Himmel so rot, dat sünd de Engels, dei backt dat Brot, dei backt den Wiehnachtsmann sien Stuten vor all de lütten Leckersnuten. Nu flink de Teller ünners Bett, un legt jük hen un west recht nett, de Sünna Klaas steiht …
Verfasser unbekannt Als ich noch ein Kind bin gewesen, das ist schon lange her, da war Weihnachten ein Erlebnis, ein Märchen und noch viel mehr. Es gab nur kleine Geschenke, denn wir waren ja nicht reich, doch diese bescheidenen Gaben kamen dem Paradiese gleic …
Verfasser unbekannt Die Du lebst auf dieser Welt. Freu Dich, dass die Sonne aufgeht Und auch, dass der Regen fällt. Du kannst atmen, Du kannst fühlen, Du kannst auf neuen Wegen gehn. Freu Dich, dass Dich andere brauchen Und dir in die Augen sehn. Freue Dich an …
(Verfasser unbekannt) When the snow falls wunderbar And the children happy are, When the Glatteis on the street, And we all a Glühwein need, Then you know, es ist soweit: She is here, the Weihnachtszeit Every Parkhaus ist besetzt, Weil die people fahren jetzt …
Verfasser unbekannt Eine Brücke verbindet Himmel und Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie “Brücke des Regenbogens”. Auf dieser Seite des Regenbogens liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf Erden für immer …
von Gottfried Keller (1819-1890) Welch lustiger Wald um das hohe Schloss hat sich zusammengefunden, ein grünes, bewegliches Nadelgehölz, von keiner Wurzel gebunden! Anstatt der warmen Sonne scheint das Rauschgold durch die Wipfel; hier zurückt man Kuchen, dort …
von Kurt Tucholsky (1890-1935) Nun senkt sich wieder auf die heim'schen Fluren die Weihenacht! die Weihenacht! Was die Mamas bepackt nach Hause fuhren, wir kriegens jetzo freundlich dargebracht. Der Asphalt glitscht. Kann Emil das gebrauchen? Die Braut kramt s …
von Arno Holz (1863-1929) Und wieder nun lässt aus dem Dunkeln Die Weihnacht ihre Sterne funkeln! Die Engel im Himmel hört man sich küssen Und die ganze Welt riecht nach Pfeffernüssen... So heimlich war es die letzten Wochen, Die Häuser nach Mehl und Honig roc …
von Moritz von Strachwitz (1822-1847) Ich habe bei Becherschimmer Gestern allein gewacht Und habe wohl, wie immer, An Schlachten und Stürme gedacht. Der Wein, der kraftgewürzte, War hell wie Heldenblut, Doch, je mehr ich hinunterstürzte, Je trüber ward mein Mu …
von Theodor Storm (1817-1888) Mädchen, in die Kinderschuhe Tritt noch einmal mir behend! Folg mir durch des Abends Ruhe, Wo der dunkle Taxus brennt. Engel knien an der Schwelle, Hütend bei dem frommen Schein; Von den Lippen klingt es helle: Nur die Kindlein ge …